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  1. #1

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    Blähperlite vs. Polystyrol

    Hallo zusammen,

    ich habe eine Frage zur Estrichdaemmung.

    Unser Haus Neubau wird mit Lüftungsanlage und Fußbodenheizung ausgestattet. Unser Bauunternehmen ist der Meinung, dass allein schon wegen der Zuleitungen der FBH aber auch wegen der Lüftungskanäle besser eine Blähperlitedämmung unter dem Estrich angebracht sei als die Polystyrolplatten, weil bei Blähperlite keine Hohlräume bleiben. Was ist davon zu halten? Polystyrol ist günstiger, hat angeblich bessere Dämmwerte abgesehen halt von den Hohlräumen im Vergleich zur Blähperlitedämmung.

    Bei Blähperliten muss man ja aufpassen dass man keine bitumierten nimmt, sondern anders hydrophobierte und auch die erhöhte, wenn auch natürliche Radioaktivität gibt mir zu denken.

    Wie sind eure Meinungen?
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  2. Blähperlite vs. Polystyrol

    Schau dir mal diesen Ratgeber an. Dort findet man Infos und Antworten.

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  3. #2

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    Zitat Zitat von RobertLangdon2 Beitrag anzeigen
    Bei Blähperliten muss man ja aufpassen dass man keine bitumierten nimmt, ...
    Ähh - warum???

    Zitat Zitat von RobertLangdon2 Beitrag anzeigen
    ... auch die erhöhte, wenn auch natürliche Radioaktivität gibt mir zu denken.
    Die gar nicht immer vorliegt! Und wenn, dann so gering ist, ......

    Alternativ - Leichtbeton mit Blähtonzuschlägen

    Oder abgehängte Decke unter den Betondecken als Installationsebene - auch leichter revisionierbar!

    Aber das ganze muss doch mal einer geplant haben -- was sagt der?
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  4. #3

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    Hallo,

    beides verwenden.

    die freien flächen mit Platten dämmen. die erste Schicht von der Stärke her der Höhe der Leitungen anpassen, bis ran an die Leitungen die Platten verlegen und die Zwischenräume (also um die Leitungen rum) mit Blähperlite füllen. Die nächste Dämmschicht dann wieder mit Dämmplatten vollflächig.
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  5. #4

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    Stefan - falsch!
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  6. #5

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    Zitat Zitat von Stefan nby Beitrag anzeigen
    Hallo,

    beides verwenden.

    die freien flächen mit Platten dämmen. die erste Schicht von der Stärke her der Höhe der Leitungen anpassen, bis ran an die Leitungen die Platten verlegen und die Zwischenräume (also um die Leitungen rum) mit Blähperlite füllen. Die nächste Dämmschicht dann wieder mit Dämmplatten vollflächig.
    Ich stell mir das recht schwierig vor, entweder ist in den Zwischenräumen dann zu wenig Schüttung und man halt einen Hohlraum, oder es ist zuviel und die Schüttung verteilen sich auf den nebenliegenden Platten so dass die zweite Lage nicht mehr Plan aufliegt.

    @ Ralf: Hast du schon Erfahrungen mit kunststoffgebundenen EPS Schüttungen gemacht, was ist von denen zu halten?
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  7. #6

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    Zitat Zitat von Ralf Dühlmeyer Beitrag anzeigen
    Stefan - falsch!
    Dann wirds bei mir falsch gemacht.

    dann wärs aber jetzt interessant, wies richtig ist
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  8. #7

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    Zitat Zitat von Stefan nby Beitrag anzeigen
    dEs ist halt nunmal so, dass ich ohne "zentralen" Planer baue und selbst mit den Firmen spreche. Dass dies ein gewisses Risiko in sich trägt ist mir bewusst. Dieses Risiko gehe ich ganz bewusst ein.
    Ich denke nicht, dass es Aufgabe des Forums ist, einen solchen zentralen Planer zu ersetzen.
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  9. #8
    Themenstarter

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    Hi all,

    danke für das zahlreiche Feedback.Hier noch meine geschuldeten Antworten:

    Radioaktivität: Ja ist richtig. Ist nur gering und mag auch nicht zwangsläufig als Argument durchgehen.

    Bitumen: Weil Bitumen im Brandfall toxisch ausgasen. Ich versuche nur alle Randfälle ebenfalls in der Planung zu berücksichtigen.

    Planung: Da sind wir gerade gemeinsam mit BU bei und bisher werden Bläherlite präferiert. Freunde von uns haben allerdings diesselbe Konstellation ( FBH und KWL) mit Polystyrol und ich möchte wissen, was eure Meinungen zu diesen Alternativen sind, um Fehler und unnötige Kosten zu vermeiden.
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  10. #9

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    Du machst Dir Gedanken über die mögliche Brandtoxitität von Bitumen und redest über Polystyrol als Alternative?


    Nicht wirklich Dein Ernst - oder?

    Sind dann Deine Möbel alle aus Vollholz, Deine Teppiche Schafwolle, Deine Bodenbeläge Fliesen oder rohes Holz, Deine Elektroschalterprogramme aus Porzelan, deine Kabel Halonfrei, Deine Multimediadings aus Metall, ..........
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  11. #10

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    Zitat Zitat von Ralf Dühlmeyer Beitrag anzeigen
    Ich denke nicht, dass es Aufgabe des Forums ist, einen solchen zentralen Planer zu ersetzen.
    Ist echt immer wieder lustig hier!

    Für euch müssen ja anscheinend alle Handwerker Vollpfosten sein die ohne einer Anleitung eines Architekten nicht einmal 3+3 rechnen können. Was hat das jetzt bitte damit zu tun ob ich mit oder ohne Architekten baue? Ich brauch doch keinen Architekten, damit ein Estrich-Fachbetrieb eine Dämmung fachgerecht verlegen kann. Aber anscheinend müssen ja Fachbetriebe nur bei Bauftragung durch einen Archi fachgerecht arbeiten, zumindest wenns nach euch geht.
    Und bevor jetzt wieder die gleiche Leier losgeht: ich kenns auch bei Architektenbauten nicht anders! Obs so richtig ist oder nicht, kann ich abschließend nicht beurteilen. Aber zumindest weiß ich, dass es zumindest in unserer Region so gängige Praxis ist und entsprechend auch von Planern so geplant wird und von Firmen so umgesetzt wird.

    @Fragesteller: warum fragst du? Die spezifischen Gegebenheiten deines Bauvorhabens kennt nur dein Planer. Deshalb kann dir auch nur dieser sagen, welche der genannten Alternativen die bessere ist und wie Fehler und unnötige Kosten zu vermeiden sind!
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  12. #11

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    Zitat Zitat von Stefan nby Beitrag anzeigen
    ...die ohne einer Anleitung eines Architekten nicht einmal 3+3 rechnen können.
    Wer es nicht verstehen will....

    Natürlich können die meisten Handwerker 3+3 rechnen und bekommen dabei oh Wunder auch noch 6 heraus.
    Das Dumme ist nur, das auch 2+4, 11-5, 18/3, 2X-y und viele andere Ansätze 6 ergeben.

    Welches der "richtige" Rechenweg ist, ergibt sich nicht aus dem Ergebnis, sondern aus den Umständen, die den Ansatz bestimmen. Und zu diesen Umständen gehören viele Dinge, die weit ausserhalb des Blickwinkels des einzelnen Gewerks liegen.

    Der Handwerker nimmt dann den Ansatz, der für ihn der am leichtesten zu rechnende ist. Da mag das Ergebnis stimmen, nur anders als in der Mathematik ist die Sache mit dem Hinschreiben des Ergebnisses nunmal nicht getan. Auf dem Bau greifen viele Variable ein, die eine große Halbwertzeit haben und oft erst lange nach Abschluß eines Gewerks wirksam werden.
    Und dann????

    Aber mach Du mal.
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  13. #12
    Lebski
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    Fachlich gesehen, ist die Dämmebene keine Installationseben!

    Also Lüftungsanlage raus aus der Dämmebene, dann ist der Estrich auch nach den Fachregeln zu erstellen. Hier ist es aber anders. Und sowas gehört geplant, unter Berücksichtigung anderer Gewerke.
    Fugen gehören übrigens auch geplant, besonders bei FBH.
    Und nebenbei: Estrich darf heute jeder machen! Es gibt keinen Meisterzwang mehr in dem Gewerk. Ausbildungsstand demnach ungewiss zwischen 0 und 100 %.

    Übrigens hat RD keinen ARCHITEKT verlangt, sondern einen Planer. Du auch. Den Beitrag verstehe ich nicht so ganz.
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  14. #13

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    ich wills verstehen und habs verstanden.
    ich würde ja auch nie den Sinn eines Planers in Frage stellen wollen.

    ich versteh nur nicht, warum man ohne Planer nicht mal eine Auskunft zu solchen Details haben kann, zumal ja klar hervorgeht, dass dieses Gewerk schon vergeben ist und die Frage nicht den dazu dient, etwas ohne Planer zu planen.

    @Lebski: Sorry, ich meinte mit Architekten den Planer, nicht den Architekten an sich. Entschuldige die Ungenauigkeit.
    Das mit den Lüftungsrohren hab ich sträflicherweise mehr oder weniger überlesen. Diese liegen bei mir nicht in der Dämmschicht sondern in der Betondecke. Vielleicht ist dann die von mir beschriebene Vorgehensweise ein bisschen richtiger!?
    Das von mir bauftragte Unternehmen ist ein Meisterbetrieb.


    Zitat Zitat von Ralf Dühlmeyer Beitrag anzeigen

    Natürlich können die meisten Handwerker 3+3 rechnen und bekommen dabei oh Wunder auch noch 6 heraus.
    Das Dumme ist nur, das auch 2+4, 11-5, 18/3, 2X-y und viele andere Ansätze 6 ergeben.

    Welches der "richtige" Rechenweg ist, ergibt sich nicht aus dem Ergebnis, sondern aus den Umständen, die den Ansatz bestimmen. Und zu diesen Umständen gehören viele Dinge, die weit ausserhalb des Blickwinkels des einzelnen Gewerks liegen.
    Naja, wie heißts so schön:
    Theorie ist, wenn man alles weiß aber nichts funktioniert. Praxis ist, wenn alles funktioniert, aber keiner weiß warum!

    Bei mir sind dann Theorie und Praxis vereint. Nichts funktioniert und keiner weiß warum!
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  15. Schau dir mal das Bauherren-Handbuch an.. Sehr viele nützliche Infos!
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  16. #14

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    welcher sinn steckt dann dahinter, wenn hier gefragt wird und niemand hat es geplant? das ist doch der anfang, dass nix funktioniert und keiner weiss warum!
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  17. #15

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    Zitat Zitat von rolf a i b Beitrag anzeigen
    welcher sinn steckt dann dahinter, wenn hier gefragt wird und niemand hat es geplant? das ist doch der anfang, dass nix funktioniert und keiner weiss warum!
    ich versteh diese Antwort nicht ganz.

    Wie diese Details bezüglich der Dämmung unterm Estrich ausgeführt werden sollen, hat der Estrich-Meisterbetrieb geplant, und zwar wie oben beschrieben.
    Meine Aussage bezog sich darauf, dass es keinen von mir beauftragten zentralen Planer gibt. Was von diesem Vorgehen hier im Forum gehalten wird ist bekannt und braucht an dieser Stelle nicht nochmals diskutiert werden.

    meine Frage, wies besser gemacht werden kann, bezog sich auf die Aussage, dass die bei mir beabsichtigte Vorgehensweise wohl nicht ganz richtig sei.
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