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Unsere Baufinanzierung

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  1. #1

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    Unsere Baufinanzierung

    Hallo, bin neu Hier!
    lese hier schon seit längerem mit, und das hat mir schon sehr viel geholfen,zumindet konnte ich das alles verstehen was die LBS Tante mir da erzählt hat, Meine frau dagegen verstand nur Bahnhof, daher hat es viel gebracht sich hier einzulesen

    Das haus was gekauft werden soll kostet 290000 €
    das Haus wird zu 2/3 selbst genutzt 1/3 vermietet

    Die LBS hat uns vollgenden Vorschlag gemacht
    50000€ KFW
    100000€ Wohnriester
    140000€ Sparkasse


    das KFW Darlehn wird zusätzlich mit einem Bausparvertrag abgeschlossen der bei Ablauf vom KFW den KFW komplett ausbezahlt
    bei der Spaarkasse wird mir 2 % getilgt
    summherum wären wir bei 1300€ im Monat

    uns wurde auch geraten die Sondertilgung nicht der Bank zu geben sondern alles in den Bausparrvertrag reinzugeben, das würde sich dann mehr lohnen, und wir hätten eine kleiner Restschuld am Ende

    als ich dann noch fragte ob man die Wohnrister w

    eglassen kann, wurde mir gesagt das das der Zinsatz dann höher liegen würde aber welchen Zinsatz wir genau hätten wüsste sie nicht genau da wir dann 240000€ bei der Bank aufnehmen müssten

    würde mich freuen wenn Ihr eure Meinung dazu mitteilen würdet

    lg

    ich werde die genauen Zahlen hier noch ergänzen, aber mich würde jetzt schon interessieren was davon zu halten ist

    genauere Werte bekomme ich hoffentlich noch Heute, habe die LBS gebeten mir das zu schicken was wir dort grob ausgerechnet haben
    am Donnerstarg haben wir alle den Termin bei der Bank und dann wird dem Herrn ales vorgelegt und die Finanzierung gemacht
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  2. Unsere Baufinanzierung

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  3. #2

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    Kein Eigenkapital?
    Sind die Erwerbsnebenkosten im Kaufpreis enthalten?

    uns wurde auch geraten die Sondertilgung nicht der Bank zu geben sondern alles in den Bausparrvertrag reinzugeben, das würde sich dann mehr lohnen, und wir hätten eine kleiner Restschuld am Ende
    Das Argument verstehe ich nicht. Egal wo ich die SoTi investiere, sie reduziert die Restschuld. Man tilgt aber vorzugsweise die "teuren" Darlehen da man damit im Endeffekt die geringeren Gesamtkosten für die Finanzierung hat.

    Wie Du richtig erkannt hast, bräuchte man noch mehr Infos zu den Darlehen (Zinssatz, Laufzeit/Zinsfestschreibung) um hier etwas bewerten zu können.

    Eine monatliche Rate von 1.300,- € muss man auch erst einmal schultern können. Ich hoffe Euer Einkommen gibt das her und es wurde nicht mit möglichen Mieteinnahmen schöngerechnet.

    Gruß
    Ralf
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  4. #3

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    Zitat Zitat von R.B. Beitrag anzeigen
    Das Argument verstehe ich nicht. Egal wo ich die SoTi investiere, sie reduziert die Restschuld. Man tilgt aber vorzugsweise die "teuren" Darlehen da man damit im Endeffekt die geringeren Gesamtkosten für die Finanzierung hat.
    Wenn das Geld in einen BSV investiert wird, erfolgt dann, wenn dieser voll bespart, ist eine größere Sondertilgung (Guthaben BSV + Beleihung BSV), wobei der Zinssatz des BSV unter dem der Finanzierung liegt. Letztlich muss man aber genau rechnen, ob nicht doch die Sondertilgungen (durch die dann gesparten Zinsen auf den songegetilgten Betrag) günstiger ist. Dazu müsste man aber, wie schon erwähnt, die Zinssätze beider Darlehen kennen. Weiterhin wird die Variante mit dem BSV wieder interessant, wenn man sonst keine Finanzdienstleistung abgeschlossen hat, für die man seine vermögenswirsamen Leistungen verwenden kann.
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  5. #4

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    Zitat Zitat von Maik86 Beitrag anzeigen
    Wenn das Geld in einen BSV investiert wird, erfolgt dann, wenn dieser voll bespart, ist eine größere Sondertilgung (Guthaben BSV + Beleihung BSV), wobei der Zinssatz des BSV unter dem der Finanzierung liegt. ....
    Wenn ich einen BSV mit einbinde, dann doch so, dass er zu dem von mir gewünschten Zeitpunkt genutzt werden kann, sprich das BS-Darlehen zum Umschichtungszeitpunkt zur Verfügung steht. Eine SoTi würde somit nur den Zuteilungszeitpunkt vorziehen, was mir nicht viel nutzt. Bis dahin liegt mein Kapital ungenutzt und schlecht verzinst auf dem BSV rum, während ich an anderer Stelle ein "teures" Darlehen bezahle.

    Gruß
    Ralf
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  6. #5

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    Bei einem gewöhnlichen Darlehen brauche ich das Geld i.d.R. nach 10 Jahren, wenn die Zinsbindung abläuft. Der BSV ist i.d.RR. nach 7 Jahren zuteilungsreif. Ich kann dies aber mit meinen Einzahlungen auch so steuern, dass die Bewertungszahl erst in 10 Jahren, erreicht ist und der BSV dann zugeteilt werden kann, wenn ich ihn brauche.

    Aber wie gesagt, dass ist ein Rechenspiel und hat sich früher (bei höhren Darlehenszinsen) mehr gelohnt als aktuell.
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  7. #6

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    Zitat Zitat von Maik86 Beitrag anzeigen
    Bei einem gewöhnlichen Darlehen brauche ich das Geld i.d.R. nach 10 Jahren, wenn die Zinsbindung abläuft. Der BSV ist i.d.RR. nach 7 Jahren zuteilungsreif. Ich kann dies aber mit meinen Einzahlungen auch so steuern, dass die Bewertungszahl erst in 10 Jahren, erreicht ist und der BSV dann zugeteilt werden kann, wenn ich ihn brauche.
    Eben, deswegen verstehe ich nicht, warum ich den Zuteilungszeitpunkt noch weiter vorziehen sollte wenn mein abzulösendes Darlehen sowieso 10 Jahre läuft. Bei fehlendem EK dürfte das Bankdarlehen nicht gerade günstig ausfallen.

    Aber man kann sich ja hinsetzen und die Varianten rechnen bzw. schauen wie sich die SoTi bemerkbar macht.

    Gruß
    Ralf
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  8. #7

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    Ein weiterer wichtiger Punkt bei der Konstellation ist auch die Zinssicherheit. Betrag x in 10 Jahren für 1% aufnehmen können ist auch was feines
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  9. #8

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    Zitat Zitat von Maik86 Beitrag anzeigen
    Ein weiterer wichtiger Punkt bei der Konstellation ist auch die Zinssicherheit. Betrag x in 10 Jahren für 1% aufnehmen können ist auch was feines
    Jepp. Dann kann man aber auch gleich überlegen die Zinsbindung auf 20 oder 25 jahre auszudehnen. Das könnte unter´m Strich noch günstiger sein.

    Gruß
    Ralf
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  10. #9

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    Stimmt auch wieder
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  11. #10
    touchi
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    ...und was ist mit dem Wohnriester ?

    Das wird doch auch noch versteuert ist das berücksichtigt ?

    ...wie sieht es bei Verkauf des Hauses aus ? Dann ist die Förderung Futsch !
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  12. #11

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    Wegen der Vermietung würde ich auch unbedingt mal mit dem Steuerberater sprechen, was man da machen bzw. besser lassen sollte. Ein BSV ist da jedenfalls nicht so prickelnd, bei den geringen Soll- wie Habenzinsen mag´s aber auch egal sein. Bin jetzt nicht mehr so aktuell drin, aber wäre bei der KfW nicht ein höherer Betrag drin? Sieht mir speziell mit dem BSV sehr nach Provisionsoptimierung aus ...
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  13. #12

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    Zitat Zitat von R.B. Beitrag anzeigen
    Jepp. Dann kann man aber auch gleich überlegen die Zinsbindung auf 20 oder 25 jahre auszudehnen. Das könnte unter´m Strich noch günstiger sein.

    Gruß
    Ralf
    Das glaube ich nicht. Habe das schon ein paar mal durchgerechnet.

    Wichtig wäre zu Wissen ob das ein Neubau oder ein Bestandsobjekt ist. Wieviel Eigenkapital vorhanden ist. Wohnriester lohnt sich meiner Meinung nach nur für Familien, die sich keine Altersvorsorge zusätzlich zum Haus leisten können.Hier wäre die Angebe zum Gehalt und Familienstand wichtig Dann noch die Nachteile beim Verkauf und die Versteuerung in der Rentenphase. Man stelle sich vor: Man geht in Rente, die Immobilie ist abbezahlt und man bekommt nicht nur eine Mindestrente, sondern muss von dieser auch den Steuervorteil zurückzahlen. Wenn ein Teil des Objektes vermietet wird, würde ich ein extra Darlehen für diesen Teil machen mit keiner oder wenig Tilgung. Die ersparte Tilgung in den eigengenutzten Anteil laufen lassen. Desweiteren würde ich den Teil der vermietet wird extra im Notarvertrag ausweisen.
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  14. #13

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    Zitat Zitat von b0012sm Beitrag anzeigen
    Das glaube ich nicht. Habe das schon ein paar mal durchgerechnet.
    Vielleicht ein Rechenfehler? Du musst einfach mal die echten Gesamtkosten der Finanzierung rechnen, also mit allem drum und dran bis die Hütte komplett abbezahlt ist. Normalerweise ist es völlig sinnfrei Geld ohne nennenswerte Guthabenverzinsung anzusparen, dafür auch noch "Provision" zu zahlen, während man an anderer Stelle einen "teuren" Kredit bezahlen muss. Selbst wenn man es unter dem Aspekt der Zinssicherung sehen würde, müssten die Zinssätze in 10 Jahren explodieren damit sich diese Absicherung rechnet. Die BSpk. sind weder blöd und können nicht rechnen, noch handelt es sich dabei um einen caritativen Verein. Ganz im Gegenteil, die leben ganz gut von diesem Geschäft.

    Zur Zinssicherung, im Vergleich zu 10 Jahren Zinsbindung bekommt man 25 Jahre mit einem Zinsaufschlag unter 1%, meist irgendwas um 0,8-0,9%. Wer auf Nummer sicher gehen will vereinbart 3% anf. Tilgung und eine Zinsbindung von 20 Jahren. Dann ist der Kredit zum Ende der Zinsbindung nahezu abbezahlt. Der Zinsaufschlag bewegt sich dann im Vergleich zu 10 jahren bei um die 0,7%. Anstatt sagen wir mal 2,5% kriegt man dann halt einen Zinssatz von 3,2%.

    Früher gab es so gut wie keine Bank die einem Kunden eine Zinsvereinbarung über 10 Jahre hinaus angeboten hätte. Heute sieht das anders aus. Man kann aus einer breiten Palette an Angeboten wählen und die Zinssätze liegen am Boden.

    Für die Bank hat die Einbindung der BSpk. aber noch einen anderen Vorteil, man reduziert das eigene Risiko. Das kann gerade bei Finanzierungen die auf Kante genäht werden von Vorteil sein. Ich hatte oben nicht umsonst nach dem EK und den Nebenkosten gefragt, denn es sieht sehr nach 110% Finanzierung aus.

    Ich hatte ja schon geschrieben, mit den gelieferten Infos ist es schwer einzuschätzen.

    Gruß
    Ralf
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  15. Schau dir mal das Bauherren-Handbuch an.. Sehr viele nützliche Infos!
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  16. #14

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    Ich muss ReihenhausMax zustimmen, unbedingt zum Steuerberater gehen! Kredit-Zinsen für die vermietete Wohnung können steuerlich geltend gemacht werden. U.U. ist es ratsam den Kredit aufzusplitten in einen Vertrag für die vermietete Wohnung (geringe Tilgung) und einen Vertrag für die selbst genutzte Wohnung (hohe Tilgung) um Steuern zu sparen.
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  17. #15

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    [QUOTE=R.B.;761826]Vielleicht ein Rechenfehler? Du musst einfach mal die echten Gesamtkosten der Finanzierung rechnen, also mit allem drum und dran bis die Hütte komplett abbezahlt ist. Normalerweise ist es völlig sinnfrei Geld ohne nennenswerte Guthabenverzinsung anzusparen, dafür auch noch "Provision" zu zahlen, während man an anderer Stelle einen "teuren" Kredit bezahlen muss. Selbst wenn man es unter dem Aspekt der Zinssicherung sehen würde, müssten die Zinssätze in 10 Jahren explodieren damit sich diese Absicherung rechnet. Die BSpk. sind weder blöd und können nicht rechnen, noch handelt es sich dabei um einen caritativen Verein. Ganz im Gegenteil, die leben ganz gut von diesem Geschäft.

    Nein kein Rechenfehler. In deinem Beispiel nennst du einen Zinsaufschlag von 0,7% von 10 auf 20 Jahren. Ich denke 1-1,5% triffts hier besser. Man sollte bei solchen Betrachtungen erstmal auch die ersten 10 Jahre anschauen. Hier zahlt man definitiv 1% zuviel Zins und hat damit erhebliche Kostennachteile. Grobe Rechnung:100 Teur Kredit zu 3,5% 20 Jahre fest Tilgung 2% im Vergleich zu 100Teur 10 Jahre fest zu 2,5% Tilgung 2% macht in den ersten 10 Jahren 10 Teur zuviel gezahlte Zinsen. Danach könnte man das 20 Jährige kündigen und wenn der dann aktuelle Zins geringer ist mit der Bank verlängern, dann hat man aber 10 Teur verloren. Oder man sichert das ganze über einen Bausparvertrag ab zahlt die 10 Teur in den Bsv ein+evt Vl Leistungen, dann kommt man schon nahe an eine garantierten Ablöse zu 2,75% und hat zusätzlich noch die Sicherheit wenn etwas aussergewöhnliches am Haus passiert, dies über den Bausparer abfedern zu können. Im übrigen ist die Guthabenverzinsung bei den Bausparkassen so bei 0,5%, das ist Stand heute gut. Ich würde aber nie ein Bausparmodell abschliessen, dass die ersten Jahre überhaupt keine Tilgung zulässt und dann komplett über den Bausparvertrag ablöst. Wenn du diese Variante meinst hast du recht.
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