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Erwärme + Fussbodenheizung bester Sollwert?

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  1. #1
    acpromotion
    Gast

    Erwärme + Fussbodenheizung bester Sollwert?

    Hallo,
    ich habe einen neubau mit kanpp 250m² wohnfläche. Ich habe Erwärme udn würde gern wissen, welcher Sollwert/Vorlaufwert der Fussbodenheizung am besten ist. Hatte die ganze Zeit knapp 40Grad eingestellt. Aber das war eindeutig etwas zu warm. Das Haus ist ein Niedrigenergiehaus 70. Jetzt habe ich 36,5 Grad eingstellt und will das mal testen.

    Kann mir jemand Erfahrungen nennen.
    Oder vieleicht einen guten Sollwert?

    Gruß
    Marco
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  2. Erwärme + Fussbodenheizung bester Sollwert?

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  3. #2

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    Man stellt die Vorlauftemperatur ein für die die FBH dimensioniert wurde. Keine Ahnung auf welche Werte hin Deine FBH berechnet wurde, das müsste man den Planungsunterlagen entnehmen. Üblich wären 35°C bei Auslegungstemperatur, also AT -14°C oder -16°C (je nach Region). Steilheit der Heizkurve für FBH unter 0,5, meist irgendwas um 0,3.

    Es gibt also keinen "guten" Sollwert, sondern den Wert für den die Anlage dimensioniert wurde. Diesen stellt man ein und dann beginnt man mit der Optimierung.

    Gruß
    Ralf
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  4. #3
    acpromotion
    Gast
    Hi Ralf,

    danke für die Fixe Antwort. Dann denke ich waren die 40 Grad viel zu hoch eingestellt. Ich werde das jetzt mal Antesten und werde berichten. Denke das das mit 36,5 nen guter Wert ist mit dem man Antesten kann. Aber leider ist das ja ein Zeitintensiver Test, ich denke 3-5 Tage sollte man schon Warten je Einstellung.
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  5. #4

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    Du solltest pro Einstellung min. 1-2 Tage warten. Bei den aktuellen Außentemperaturen dürfte die Vorlauftemperatur wohl irgendwo um 30°C liegen, aber wie oben schon geschrieben, musst Du dazu in die Planungsunterlagen der FBH schauen. Es kann natürlich sein, dass die FBH auch (kosten)sparsam ausgelegt wurde, dann braucht man höhere Temperaturen.

    Gruß
    Ralf
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  6. #5

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    nur mal so am Rande, um zu zeigen, was möglich sein könnte: ich kenne einen Bauherrn, der betreibt seine Fußbodenheizung aktuell angeblich mit 26°C Vorlauftemperatur und scheint recht zufrieden...

    klar, mindestens einen Tag sollte man testen, besser 2.

    bei extrem niedrigen Vorlauftemperaturen dann aber auf Nachtabsenkung/-abschaltung verzichten...
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  7. #6

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    Zitat Zitat von Alfons Fischer Beitrag anzeigen
    ...aktuell angeblich mit 26°C Vorlauftemperatur und scheint recht zufrieden...
    Das ist sehr gut möglich. Geringe Heizlast, keine zu kalte Gegend, optimierte FBH, keine zu hohe Raumtemperatur, und wenn dann das Gebäude noch puffert, kann man auch Heizflächen mit sehr niedrigen Heizwassertemperaturen einsetzen. Es gibt auch FBH die selbst bei Auslegungstemperatur nur knapp über 30°C VL benötigen. Mit etwas Aufwand in Planung und Ausführung kann man schon effizient heizen.

    Gruß
    Ralf
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  8. #7

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    Zitat: Mit etwas Aufwand in Planung und Ausführung kann man schon effizient heizen.....

    Getreu dem Motto ALLES KANN ABER NICHTS MUSS :-)
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  9. #8

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    Zitat Zitat von Martl Beitrag anzeigen
    Zitat: Mit etwas Aufwand in Planung und Ausführung kann man schon effizient heizen.....

    Getreu dem Motto ALLES KANN ABER NICHTS MUSS :-)
    Jepp. Wer nicht weiß wohin mit seinem Geld, kann es auch verheizen.

    Gruß
    Ralf
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  10. #9

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    Wir haben nach der Sanierung unseres Altbau 190 qm beheizte Fläche und kein KfW Haus. Im Moment ist die Vorlauftemperatur auf 28 Grad eingestellt und es reicht völlig aus. Ich muss aber dazu sagen, dass wir auch einen Kamin im Wohnzimmer haben der auch zur Heizungsunterstützung dient. Wir haben es überall angenehm warm und die Vorlauftemperatur reicht vollkommen aus. Wir haben Verlegeabstände von ca. 15 cm in den Wohnräumen - 10 cm in den Bädern.
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  11. Schau dir mal das Bauherren-Handbuch an.. Sehr viele nützliche Infos!
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  12. #10

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    ich meine in irgendeiner Schrift eines Verbands der Wärmepumpenhersteller gelesen zu haben, dass pro 1 Kelvin höhere Vorlauftemperatur ein um 6% höherer Stromverbrauch zu erwarten wäre...
    Müsste ich nochmal raussuchen. Aber egal ob 4% oder 6%. Es ist ne Menge. Und dann stellen wir uns jetzt mal 40°C statt 26°C vor, was das für einen Einfluss auf die Heizkosten hat...
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  13. #11

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    Zitat Zitat von Alfons Fischer Beitrag anzeigen
    ich meine in irgendeiner Schrift eines Verbands der Wärmepumpenhersteller gelesen zu haben, dass pro 1 Kelvin höhere Vorlauftemperatur ein um 6% höherer Stromverbrauch zu erwarten wäre...
    Müsste ich nochmal raussuchen. Aber egal ob 4% oder 6%. Es ist ne Menge. Und dann stellen wir uns jetzt mal 40°C statt 26°C vor, was das für einen Einfluss auf die Heizkosten hat...
    Das ist korrekt. Gerade bei Wärmepumpen ist eine möglichst niedrige Vorlauftemperatur Pflicht.

    Gruß
    Ralf
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