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  1. #1

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    Aufgestemmten Estrich für HZ-Rohre mit was verschließen?

    Liebes Forum,
    mein Heizungsinstallateur hat nun im auszubauenden Dachgeschosses die Heizugsrohre im aufgstemmten Estrich verlegt. Der Estrich wurde im Dachgeschoss ringsherum an den beiden Giebelwänden und Drempelwänden ca 12cm breit ausgestemmt. Die HZ-Rohre auf dem Betonboden verlegt.
    .
    Nun geht es darum diese Schlitze wieder dauerhaft zu verschließen.
    .
    Welche Materialien nimmt man am Sinvollsten:
    - zum verschließen der kleinen Hohlräume zwischen Isolierung der HZ-Rohre und Wand bzw. Styropor unter vorhandenen Estrich? Styroporkügelchen??
    - Füllmaterial für den ehemaligen, rausgestemmten Estrich? Wieder Estrich??
    - evtl. "Verbindungsmaterial zwischen bestehenden Estrich und neuem Füllmaterilal?
    .
    Gruß
    Dieter
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  2. Aufgestemmten Estrich für HZ-Rohre mit was verschließen?

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  3. #2
    Avatar von Berni
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    Tach Dieter,
    Styroporgranulat mit Zement u. Wasser anmachen und zwischen u. 1cm über Rohre ziehen. Abdecken mit Folienstreifen, wenn es hart ist.
    Die Estrichränder mit Epoxydharz einstreichen und Estrich an das frischeingestrichene Kunstharz anarbeiten.
    Sollte über den Rohren nicht wenigstens 3,5cm Estrichstärke mehr vorhanden sein, mußt Du mit Kunstharzmörtel arbeiten. Dazu aber feuergetrockneten Quarzsand nehmen. Mischungsverhältnis nach Gewichtsteilen etwa 1:12-14.
    Hersteller fragen.

    Gruß Berni
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  4. #3
    Themenstarter

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    Guten Morgen Berni,
    erstmal tausend Dank für die Info.

    Ich fürchte, bei meinem Vorhaben bleiben es weniger als 3,5cm und somit kommt Variante zwei zum tragen.

    Dazu noch 3 Fragen:
    - Wird die Tritschalldämmung nicht eingeschränkt, wenn ich das Styroporgranulat mit Zement und Wasser anmache und einbringe?
    - Ich habe im Internet gestöbert und Perlit/Perlite Trockenschüttungen gefunden. Kann ich diese nehmen und mit Zement und Wasser anmachen?
    - Muss ich, wenn ich mit der Kunstharz-/Quarzsandmischung arbeite, die vorhandene Estrichkanten ebenfalls mit Kunstharz vorher einstreichen? ( Da die Mischung ja bereits Kunstharz enthält).

    Gruß
    Dieter
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  5. #4
    Avatar von Berni
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    Tach Dieter,
    in deinem speziellen Fall kannst du auch mit Trockenschüttung von Perlite arbeiten, da die Schlitze nur 12cm breit sind und ansonsten keine Dämmplatten zum Einsatz kommen. Wenn dies Trockenmaterial gegen lose Dämmplatten verfüllt wird, unterwandert es diese und drückt sie hoch. Dafür ist es laut Aussage eines Anwendungstechnikers von Perlite (Knauf) auch nicht geeignet.
    Bei dir liegen ja die Dämmplatten durch den Estrich fest.
    Ich bin ein großer Gegner von dem .....zeug, und deswegen stereotyp immer mein Rat: gebundene Schüttung!
    Es gibt Schüttmaterialien, wenn sie mit Zement angemischt werden - die ein gutes Trittschallverbesserungsmaß haben. Es darf nur nicht zuviel Zement genommen werden. Diese gibt es auch schon fertig gemischt in Säcken, es braucht nur noch Wasser dazu gegeben werden. Kommt man bloß schlecht als Privatmann ran.
    Auch die Trockenschüttungen von Perlite können gebunden werden, aber nicht zuviel Zement, und auch nicht zuviel Wasser.

    Die Estrichkannten müssen vorher auch mit Kunstharz eingestrichen werden, da dieses etwas in die Poren des Estrichs eindringt und und du auf diese Weise eine richtige Verbindung erhälst. Dafür ist die 1:12 Mischung ein wenig zu schwach auf der Brust))

    Gruß Berni
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  6. #5
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    Hallo Berni,
    auch hier wieder vielen Dank.
    .
    Meinst du z.B. von Knauf-Perlit das "Lavaperl"?
    .
    Wäre das vielleicht nicht zu zähflüssig um dass es sich um die Isolierung der HZ-Rohre und in den anderen Zwischenräumen gleichmäßig ausbreitet??
    Gibt es vielleicht dünnflüssigeres Material das ich (noch) nicht kenne?

    Gruß
    Dieter
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  7. #6
    Avatar von Berni
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    Lavaperl ist nicht so schalldämmend, nur hoch druckbelastbar.
    Ich meine z.B. Thermotec , aber auch Thermozell hat ein Produkt mit sehr guten Trittschallverbesserungen.
    Flüssig darf das Material nicht sein, da mußt du schon mit Gummihandschuhen ein bischen zwischen den Rohren verdichten.
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  8. #7
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    Hallo Berni,
    und wieder vielen Dank.

    Gruß
    Dieter
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  9. #8
    Themenstarter

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    Guten Morghen Berni,

    noch was:
    Du schreibst "Es gibt Schüttmaterialien, wenn sie mit Zement angemischt werden - die ein gutes Trittschallverbesserungsmaß haben".

    Hat "Nivoperl" von Knauf-Perlite auch einen brauchbaren Trittschallschutz für den Privatgebrauch wenn ichn es mit Zement anrühre? Oder müsste ich dann wieder mit einem Dämmstreifen (z.B. eingelegten Estrichdämmstreifen) zwischen Nivoperl-Zement-Ebene und Quarzsand-Epoxidharz-Ebene arbeiten?

    Gruß
    Dieter
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  10. #9
    Avatar von Berni
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    Tach Dieter,

    Schalldämmend wirkt das Nivoperl auch, aber nicht so wie Thermotec. Wenn du noch 2cm Kunstharzmörtel rüberkriegst, nimm zusätzlich einen Randdämmstreifen.

    Gruß Berni
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  11. #10
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    Moin Berni,

    vielen Dank.

    Ich denke, dass das Nivoperl mit Zement doch fester wird als das Thermotec und somit bei meinem besagten Vorhaben vielleicht doch besser ist.

    Gruß
    Dieter
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  12. #11
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    Hi Berni,

    mir kam da noch ein Gedanke.
    .
    Was wäre, wenn ich das Nivoperl statt mit Zement mit Flex-Fliesenkleber anrühre?
    .
    Ich denke dabei daran, dass das Zement in der schwachen Dicke, wie es bei meinen Vorhaben neben und (evtl über der Rohrisolierung )genutzt würde, doch recht brüchig wäre und Flexkleber vielleicht doch eine höher Steifigkeit hätte.
    .
    Was meinst du dazu?
    .
    Gruß
    Dieter
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  13. #12
    Themenstarter

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    Hallo Berni,

    geht das auch mit Flexkleber?
    .
    Oder liege ich da völlig daneben?
    .
    Ich habe einfach nur ein onwohles Gefühl, dass mir die recht "schwache" Zement-Nivoperl-Mischung zwischen und neben den HZ-Rohren leicht bricht.
    .
    Gruß
    Dieter
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  15. #13
    Avatar von Berni
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    Tach Dieter,

    da brauchst du keine Angst haben, es geht nur darum , daß die Schüttung nicht verrieselt. Dämmung kannst du auch brechen.
    Ich sehe das Detail nicht vor mir, eventuell kann ja auch durch sauberes Anschneiden mit Trittschalldämmung an die Rohre ausgeführt werden. Insbesondere, wenn du nur eine Rohrstärke hast.
    Wenn du Flexkleber verwendest, hast du eine richtige große Schallbrücke.

    Gruß Berni
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  16. #14
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    Danke Berni

    Gruß
    und schönen Tag

    Dieter
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