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neue Fenster und nun noch dämmen

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  1. #1

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    neue Fenster und nun noch dämmen

    Mein Haus ist Baujahr 1970 und hat Eisenfenster die erneuert werden müssen. Ich hätte gerne eine 3fach-Verglasung und Rahmen nach Energieeinsparverordnung die ich über das KfW-Darlehen finanziert bekomme. Nun hatte ich diese Woche den Energieberater da und der hat mir gesagt das ich die Fenster so nicht bekomme wenn ich nicht auch dämme. In die Fenster käme dann eine Zwangslüftung damit es in der Wohnung nicht schimmelt, denn sooft lüften kann ich nicht, da ich auch mal arbeiten muss.
    Ich könnte aber auch die Fenster mit einem niedrigeren Energiewert einbauen.

    Hilft mir ein Wärmebild weiter??
    Hat jemand Erfahrung mit einem gedämmten Haus??
    Wieviel Energie wird ungefähr gespart dadurch??
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  2. neue Fenster und nun noch dämmen

    Schau dir mal diesen Ratgeber an. Dort findet man Infos und Antworten.

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  3. #2

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    Grundsätzlich gilt, dass der U-Wert (Wärmedämmung) des Fensters nicht besser sein sollte als der U-Wert der Wand. Hintergrund ist einfach der, dass feuchte Raumluft immer zuerst an den kältestesten Stellen kondensiert. Das sind üblicherweise die Fensterflächen. Dort kann man das Kondensat einfach abwischen, ohne dass Schäden zu befürchten sind. Sind die Wandoberflächen kälter, dann würde die Feuchtigkeit zuerst dort kondensieren und über kurz oder lang zu Schimmel führen.

    Das nächste Thema wäre das Thema "Lüftung". Wie oft gelüftet werden muss, hängt auch davon ab, wieviel Luftfeuchtigkeit in der Wohnung anfällt. Zudem sollte richtig gelüftet werden, d.h. besser 5 Minuten richtig Durchzug in der Bude, als den halben Tag das Fenster in Kippstellung. Es ist auch empfehlenswert, die Luftfeuchtigkeit zu überwachen, also ein Hygrometer anschaffen. Diese Hygrometer muss nicht absolut präzise sein, aber man sollte zumindest Tendenzen erkennen können.

    Ein Wärmebild ist immer hilfreich, aber nicht zwingend erforderlich.

    Zur Energieinsparung, die kann man grob über die Differenz der U-Werte abschätzen. Haben die alten Fenster einen U-Wert von 3,0W/m2K und die neuen 1W/m2K, dann beträgt die Differenz 2W/m2K. Diese kann man einfach mit 100 multiplizieren und erhält dann in etwa die Einsparung pro m2. Sagen wir mal Du hättest 20m2 Fensterflächen, dann wären das 2 x 100 * 20 = 4.000kWh oder umgerechnet 400 Liter Heizöl oder 400m3 Gas.

    Aber wie gesagt, das ist nur eine grobe Abschätzung, denn da spielen viele Faktoren mit rein wenn man´s wirklich genau haben möchte.

    Gruß
    Ralf
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