Seite 1 von 2 12 LetzteLetzte
Ergebnis 1 bis 15 von 19
  1. #1

    Registriert seit
    01.2013
    Ort
    Rabenau
    Beruf
    BL
    Beiträge
    1

    Ermittlung / Berechnung Arbeitszahl

    Hallo,
    aus meinem Wärmepumpenmanager (Dimplex + 9KW Weihaupt WP mit Elektroheizstab 6KW) kann ich ja diverse Zahlen ablesen. Hieraus würde ich gern die Arbeitszahl ermitteln. Kann mir jemand sagen wie?

    Werte (nicht exakt):
    (1) Ablesung an WP
    Wärmemenge Heizen 4000 kWh
    Wärmemenge Warmwasser 500 kWh
    Laufzeit Heizstab 150h
    Zeitraum 10 Tage
    (2) Ablesung Stromzähler
    WP-Zähler 2300 kWh

    Und was ist eigentlich der Unterschied zw. Leistungs- und Arbeitszahl, wie errechnet man die Leistungszahl?

    Danke vorab für eure Antworten!

    Grüße vom Berg!
    Bei Google suchen Bei Wikipedia suchen Im Forum suchen

  2. Ermittlung / Berechnung Arbeitszahl

    Schau dir mal diesen Ratgeber an. Dort findet man Infos und Antworten.

    Registrieren bzw. einloggen, um diese und auch andere Anzeigen zu deaktivieren
  3. #2
    Avatar von Schnabelkerf
    Registriert seit
    05.2009
    Ort
    Hamburg
    Beruf
    EDV-Support
    Beiträge
    662
    Die Arbeitszahl errechnet sich aus Wärmemenge (kWh) / Stromverbrauch (kWh) in der selben Zeit. Wenn Deine WP also in 10 Tagen 4000 kWh Heizen + 500 kWh Warmwasser erzeugt hat aus 2300 kWh Strom rechnest Du: (4000+500)/2300 = 1,96 (ziemlich schlecht....)

    Wobei das mit den 10 Tagen wohl nicht so ganz stimmen kann. Denn 4500 kWh / 10d = 450 kWh/d (thermisch) bzw. 230 kWh (elektrisch) Das wird teuer.... Realistischer wäre 1/10 dieser Summe.... AUch die 150 Stunden Heizstab in 10 Tagen wären ein ziemlicher GAU. Wenn möglich solltest Du den mal stillegen und testen ob es nicht auch ohne geht.

    Ich habe auch eine Weishaupt WP und notiere einfach jeden Tag zur selben Uhrzeit die ABSOLUTEN Werte von WP, Stromzähler, Thermometer usw. Daraus kann ich dann alle relevanten Werte recht genau berechnen.
    Bei Google suchen Bei Wikipedia suchen Im Forum suchen

  4. #3
    Avatar von OldBo
    Registriert seit
    07.2007
    Ort
    Garding auf Eiderstedt an der Westküste Schleswig-Holsteins
    Beruf
    SHK-Meister
    Benutzertitelzusatz
    Ich hasse Werbungen, die ich nicht genehmigt habe
    Beiträge
    3,521
    Tja, die Begriffe inbezug auf die Wärmepumpe sind nicht einfach.

    Gruß

    Bruno bosy
    Bei Google suchen Bei Wikipedia suchen Im Forum suchen

  5. #4

    Registriert seit
    08.2005
    Ort
    BW
    Beruf
    Dipl.Ing. NT
    Beiträge
    48,841
    Na ja, wenn da öfter mal der Heizstab zum Einsatz kam, dann macht sich das bei der Arbeitszahl schon negativ bemerkbar. Dann noch ein paar Kalte Tage an denen abgelesen wird, und eine LWP die sowieso schon am Anschlag läuft, und schon isses passiert.

    Zuerst aber sollte man einmal prüfen, ob die Regelung überhaupt die korrekte Wärmemenge anzeigt, also ob ein WMZ verbaut ist, oder ob der Wert nur errechnet wird, und wenn gerechnet wird, ob der Regler korrekt parametriert wurde.
    Das alles müsste in den hoffentlich vorhandenen Unterlagen zum Regler stehen, ansonsten über den Betrieb der die Anlage installiert hat, die Unterlagen beschaffen, notfalls über den Hersteller. Falsch parametriert kann so ein Regler auch Hausnummern anzeigen. Es ist also wichtig, dass man sich mit den Unterlagen vertraut macht.

    Gruß
    Ralf
    Bei Google suchen Bei Wikipedia suchen Im Forum suchen

  6. #5

    Registriert seit
    12.2010
    Ort
    Weiz
    Beruf
    GF
    Beiträge
    307
    Gerechterweise darf man den E-Stab eigentlich nicht zu AZ der WP dazu rechnen und außerdem wäre es interessant zu wissen, ob die WW des Heizstabes mit gezählt wird.
    Es wäre dann nämlich entweder
    (4500 -150*6)/(2300-150*6)=3400/1400=2,42 oder sogar
    (4500)/(2300-150*6)=3,21

    Als kritisch sehen ich an, dass der E-Stab überhaupt so viel läuft.

    Wie sieht es mit der Heizlast, der VL-Temperatur und der WW-Temperatur aus?
    Bei Google suchen Bei Wikipedia suchen Im Forum suchen

  7. #6

    Registriert seit
    08.2005
    Ort
    BW
    Beruf
    Dipl.Ing. NT
    Beiträge
    48,841
    Zitat Zitat von roro Beitrag anzeigen
    Als kritisch sehen ich an, dass der E-Stab überhaupt so viel läuft.
    Jepp, das wären immerhin 15h pro Tag, also 90kWh el. pro Tag. Aber die Zahlen sind sowieso etwas verwirrend, deswegen vermute ich, dass der Regler irgendwelche Hausnummern anzeigt. Die Rahmenbedingungen sind ja auch nicht bekannt, also müssen wir bei Adam und Eva anfangen, d.h. Reglerbedienung.

    Gruß
    Ralf
    Bei Google suchen Bei Wikipedia suchen Im Forum suchen

  8. #7

    Registriert seit
    09.2012
    Ort
    Ebersbach / Fils
    Beruf
    Elektroniker
    Beiträge
    137
    Hallo Zusammen,

    ich habe ein WP- System eines anderen Herstellers, bei dem die WP in einen Schichtenspeicher mit 800Litern lädt. Ich habe nun das Problem, dass an kalten Tagen die WP es nicht mehr schafft die Warmawassertemperatur zu halten. Also bei ca. -2,5Grad Außentemperatur sackt das Warmwasser zu schnell ab und die WP benötigt zu lange um das wieder anzuheben. Ergebnis: Man duscht nur noch lauwarm. Der Hersteller ist sehr bemüht das Thema in den Griff zu bekommen, ich habe aber das Gefühl, dass die nach mehreren Terminen mit verschiedenen Einstellungsmaßnahmen das Problem nicht in den Griff bekommen. Nun ist die Aussage des Herstellers, dass man für die Warmwasserbereitung immer den Heizsstab zuschalten sollte, da es eh Schwachsinn wäre Warmwasser nur mit der WP zu bereiten. Ich habe folgende Werte: Der Wärmebedarf meines Hauses ist anscheinend bei 7,5KW bei -14 Grad ermittelt. Die WP hat 7 KW und der Heizstab hat 6KW. Ich habe noch keine Stromwerte ermittelt - muss ich noch machen- habe aber das Gefühl dass mich die WP teuer zu stehen kommt, da das Ding fast nur am Laufen ist, und der Heizsstab auch.

    Viele Grüße

    Sindbad
    Bei Google suchen Bei Wikipedia suchen Im Forum suchen

  9. #8

    Registriert seit
    09.2012
    Ort
    Ebersbach / Fils
    Beruf
    Elektroniker
    Beiträge
    137
    ...noch ein Nachtrag, habe gerade noch eine eMail des Herstellers entdeckt in der man mir anbietet das WP Splittgerät gegen ein größeres zu tauschen. Die hätte dann 11KW und würde höhere Vorlauftemperaturen erziehlen. Mache ich mir damit aber nicht ebenfalls die Jahresarbeitszahl kaputt, wenn das große System nur auf Mittellast läuft, oder gar das Takten anfängt?

    Grüße sindbad68
    Bei Google suchen Bei Wikipedia suchen Im Forum suchen

  10. #9

    Registriert seit
    08.2005
    Ort
    BW
    Beruf
    Dipl.Ing. NT
    Beiträge
    48,841
    Zitat Zitat von sindbad68 Beitrag anzeigen
    Der Wärmebedarf meines Hauses ist anscheinend bei 7,5KW bei -14 Grad ermittelt. Die WP hat 7 KW....
    Dann schaut man in die Leistungskurve und wird erschreckt feststellen, dass die Kiste ihre 7kW nur bei AT+2°C liefert. Mit fallender AT fällt dann auch die Leistung, und irgendwann wird auch nicht mehr die für WW erforderliche VL Temperatur erreicht. Zeichnet man die Heizlast nach EN12831 in die Leistungskurve, dann ergibt sich ein Bivalanzpunkt ab dem sowieso elektrisch zugeheizt werden muss.

    Keine Ahnung wer das so geplant hat, aber wenn hier ein Bivalenzpunkt von irgendwas um -5°C oder höher angenommen wurde, dann ist das Verhalten klar.

    Gruß
    Ralf
    Bei Google suchen Bei Wikipedia suchen Im Forum suchen

  11. #10
    Bauexpertenforum
    Registriert seit
    10.2005
    Ort
    Lorch
    Beruf
    GWI
    Beiträge
    7,470
    Naja ... eine Nummer größer ist sicherlich passender .... genaues sagt das Datenblatt des Herstellers.
    Obs eine höhere Temperatur braucht ... ist ne Frage des erforderlichen Temperaturniveaus heisst der Heizflächenauslegung.

    Der Bivalenzpunkt sollte schon bei -8°C rum liegen ... nachdem Ebersbach -14°C Auslegungstemperatur erfordert .... sonst tanzt der E-Heizstab ständig Tango zu den Stromzählerumdrehungen.

    ...und kapere nicht die Threads anderer ... mach beim nächsten Mal ein eigenes Thema auf.

    Gruß
    Achim Kaiser
    Bei Google suchen Bei Wikipedia suchen Im Forum suchen

  12. #11

    Registriert seit
    09.2012
    Ort
    Ebersbach / Fils
    Beruf
    Elektroniker
    Beiträge
    137
    ok, sorry für das Kapern des Threads ich dachte das passt zur Überschrift ?? Fakt ist momentan eben, dass das System ohne den Heizstab überhaupt nicht klarkommt. Obwohl ich in diversen Angebots- und Verkaufsverhandlungen mit diversen Lieferanten immer klar gesagt hatte, dass ich nicht möchte dass der Heizsstab zu früh aktiviert wird. Sonst hätte ich mir eine deutlich günstigere Gas Therme angeschafft. Damals wurde mir gesagt, dass der Heizsstab erst im 2 stelligen Minusgradebereich zuschalten müsste. Ich schaue mal wie es aussieht wenn mir der Lieferant das nächst größere Modul einbaut. Haben will er bestimmt was dafür.
    Grüße und danke

    Sindbad
    Bei Google suchen Bei Wikipedia suchen Im Forum suchen

  13. #12

    Registriert seit
    08.2005
    Ort
    BW
    Beruf
    Dipl.Ing. NT
    Beiträge
    48,841
    Zitat Zitat von sindbad68 Beitrag anzeigen
    ok, sorry für das Kapern des Threads ich dachte das passt zur Überschrift ?? Fakt ist momentan eben, dass das System ohne den Heizstab überhaupt nicht klarkommt. Obwohl ich in diversen Angebots- und Verkaufsverhandlungen mit diversen Lieferanten immer klar gesagt hatte, dass ich nicht möchte dass der Heizsstab zu früh aktiviert wird. Sonst hätte ich mir eine deutlich günstigere Gas Therme angeschafft. Damals wurde mir gesagt, dass der Heizsstab erst im 2 stelligen Minusgradebereich zuschalten müsste. Ich schaue mal wie es aussieht wenn mir der Lieferant das nächst größere Modul einbaut. Haben will er bestimmt was dafür.
    Das klingt ziemlich konfus. Es muss ja eine Planung geben, und irgendwas hat man ja auch beauftragt. Wenn ich einen Fiat Punto bestelle darf ich mich nicht wundern, dass ich auf der Autobahn keine 250km/h schaffe.

    d.h. Es muss eine Heizlastermittlung geben und darauf basierend eine Heizungsplanung. In die sollte man einmal reinschauen.

    Hat da ein "Experte" mit großzügigem Heizstabeinsatz gerechnet, und Du hast es auch noch so beauftragt, dann müsste man Euch Beiden die Ohren lang ziehen.

    Nur mal so nebenbei bemerkt, es gibt auch LWP die ihre Leistung regeln und die grundsätzlich ohne Heizstab auskommen. Selbstverständlich hat eine LWP bei Minusgraden nicht die Effizienz wie im Frühjahr oder Sommer, aber egal wie tief der COP sinkt, er wird immer besser sein als der Heizstab.

    Ein weiterer wichtiger Punkt ist die WW-Erzeugung. Wenn DU beispielsweise 60°C WW benötigst, dann wird JEDE WP an ihre Grenzen stoßen. Ohne Heizstab geht da nichts (egal was die Hersteller versprechen), schon gar nicht bei LWP wenn diese das auch noch im Winter schaffen sollen.

    Gruß
    Ralf
    Bei Google suchen Bei Wikipedia suchen Im Forum suchen

  14. #13

    Registriert seit
    06.2011
    Ort
    Hof
    Beruf
    Angestellter
    Beiträge
    98
    Hallo,
    gib mal paar Eckdaten zu deinem Haus bekannt.
    Wir haben eine 7,5KW-Sole-WP und 211qm beheizte Fläche. Verbrauch 2012 (Heizung und WW): ca. 2500 kW/h.
    MfG
    Bei Google suchen Bei Wikipedia suchen Im Forum suchen

  15. Schau dir mal das Bauherren-Handbuch an.. Sehr viele nützliche Infos!
    Registrieren bzw. einloggen, um diese und auch andere Anzeigen zu deaktivieren
  16. #14

    Registriert seit
    09.2012
    Ort
    Ebersbach / Fils
    Beruf
    Elektroniker
    Beiträge
    137
    Hallo Zusammen,

    also: ich habe 145qm beheizte Wohnfläche, bei dem Haus handelt es sich um ein KFW 70 Haus, Fensterflächen sind 3-fach verglast. Die Heizlastberechnung nach EN12831 ergab eine Nettoheizlast von 7300KW. Ich kann heute abend mal die Berechung scannen und hier einhängen. Ich habe seit April letzten Jahres einen Strom-Verbrauch von rnd 5500KWh - was mir extrem hoch vorkommt, und der Heizstab hier nicht dabei ist, da der nicht an den Zähler des Wärmepumpenstromes sondern an den normalen Hauszähler angeschlossen ist. hier bin ich ungefähr auch schon bei fast 2000KWh mehr als ich üblicherweise Strom verbrauche.
    Vorlauf WW habe ich 48 Grad eingestellt- geht wohl auch laut Hersteller da Hygienespeicher.
    Bei dem Splitgerät handelt es sich um ein Mitsubishi Teil, das wohl auch modulieren soll, allerdings kann ich an der Heizungssteuerung nichts von einer Modulation erkennen. das Dingen läuft immer auf 100%.

    Grüße
    Sindbad68
    Bei Google suchen Bei Wikipedia suchen Im Forum suchen

  17. #15

    Registriert seit
    08.2005
    Ort
    BW
    Beruf
    Dipl.Ing. NT
    Beiträge
    48,841
    Zitat Zitat von sindbad68 Beitrag anzeigen
    Die Heizlastberechnung nach EN12831 ergab eine Nettoheizlast von 7300KW.
    Ich vermute mal, Du meinst 7.300W und nicht kW.

    Zitat Zitat von sindbad68 Beitrag anzeigen
    Ich kann heute abend mal die Berechung scannen und hier einhängen.
    Namen etc. entfernen.

    Zitat Zitat von sindbad68 Beitrag anzeigen
    Ich habe seit April letzten Jahres einen Strom-Verbrauch von rnd 5500KWh - was mir extrem hoch vorkommt, und der Heizstab hier nicht dabei ist, da der nicht an den Zähler des Wärmepumpenstromes sondern an den normalen Hauszähler angeschlossen ist. hier bin ich ungefähr auch schon bei fast 2000KWh mehr als ich üblicherweise Strom verbrauche.
    Das ist tatsächlich relativ hoch, aber niemand weiß wie das Haus wirklich beheizt wird (Nutzerverhalten), wie die Heizkurve eingestellt ist, Heizflächendimensionierung usw. Der 800 Liter "Hygienespeicher" wäre auch noch ein Thema das man hinterfragen müsste. Hängt da noch eine Solaranlage dran?

    Da gibt es so viele Fragezeichen, da kann man keine Antwort schreiben, selbst mit der besten Glaskugel ist das schlichtweg unmöglich.

    Gruß
    Ralf
    Bei Google suchen Bei Wikipedia suchen Im Forum suchen