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  1. #1

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    Überlappung der Schweissbahn

    Gruß an alle Leser und Helfer!

    In unserem Neubau sind wir gerade dabei im Keller die Schweissbahnen G200S4 aufzuschweissen. Später soll dann 30 oder 40 mm Dämmplatte WLG 025 oder 035 darufkommen. Danach dann die Fußbodenheizung eingelassen in eine 40 mm starke Styroporplatte (??). dann Folie, Randdämmstreifen und schließlich 45 oder 55 mm Anhydridestrich. Insgesamt soll der Fußbodenaufbau 12,5 cm betragen ohne die Fliesen (nochmal 1-1,5 cm).

    Im Moment stellen sich aber nun folgende Fragen:
    1) Da die Schweissbahnen sich ja überlappen sollen, sind diese Stellen ja höher als sonst! An einigen Stellen ist sogar zweimal eine Überlappung vorhanden! Der größte Kellerraum ist immerhin 12x6 Meter groß. Die Bahnen aber nur 5 Meter Lang. Wir müssen also 2 Bahnen hintereinander in Längsrichtung aufschweissen. Es treffen sich also in etwa der Mitte des Raumes Quer- und Längsseite der Schweissbahnen=zwei Überlappungen.
    Was passiert denn an diesen Stößen der Schweissbahn eigentlich mit der Wärmedämmung ? Die Dämmplatten müssen dann dort doch ins Wackeln geraten, denn die sind ja auch ziemlich hart und können die "Naht-Unebenheit" nicht einfach verschlucken? Oder drückt der der Estrich die Platten letzendlich auf den Boden?

    Was machen Fachmänner in diesen Fällen??

    2) Darf man eigentlich auf 5 nebeneinander geschweisste Bahnen eine Querbahn an das Kopfende der Bahnen anschweissen, oder muss man die Richtung der Schweissbahn immer beibehalten?

    Freue mich auf Antworten.
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  2. Überlappung der Schweissbahn

    Schau dir mal diesen Ratgeber an. Dort findet man Infos und Antworten.

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  3. #2
    Avatar von Berni
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    Tach subi1,
    1.) Fachmänner ziehen einen gebundenen Dämmestrich als Ausgleich oder versuchen dies mit einer weicheren Dämmung als untere Lage in den Griff zu bekommen. Oder er nimmt andere Abdichtungsstoffe wie z.B. Katja oder Gefitas.
    Der Laie schneidet eventuell die Dämmung kreuzweise über den punktförmigen Erhebungen ein (durch).
    Den Murkser interessiert das nicht.

    2.) Querbahnen sollte man immer bei Gefälle vermeiden. Ansonsten 88.

    Gruß Berni
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  4. #3
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    Hi Berni,

    danke für die schnelle Antwort ... aber leider habe ich es nicht so richtig verstanden!


    Meinst Du mit "kreuzweise über den punktförmigen Erhebungen" nur ein "anritzen" oder ein komplettes "Ausschneiden" (um es dann mit mit Perlit Dämmschüttung auszuschütten?)

    Auf meinem Keller-Rohbetonboden gibt es kein Gefälle!
    Soll heißen, dass ich eine Bahn quer anschweissen darf?

    .. und was bedeutet "ansonsten 88" ;-)

    Gruß, Subi

    ÜBRIGENS: Die Katja bzw. Gefitas hatte ich zunächst auch mal in Betracht gezogen, aber dann wegen dem Preis sein gelassen!. Ausserdem würde sich da ja auch ein ähnliches Problem auftun (halt nur nicht so hoch ...)
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  5. #4
    Avatar von Berni
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    Durchschneiden (aus einer Platte Zwei) und liegen lassen! Könnte nur bei der 2 Lage mit Wärmeleitblechen für die Fußbodenheizung schwierig werden.

    Perlite (lose Schüttung) kann nicht an Dämmplatten aufgefüllt werden. Diese Schüttungen bleiben nicht liegen und unterwandern die Dämmplatten und heben diese an.

    Die Katja hat mal grad nen Milimeter.

    88 kannst du dir beguken von allen Seiten)
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  6. #5
    Themenstarter

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    Aha! Genau das dachte ich mir halt auch ... mit den Wärmeleitblechen die auf den Fußbodenheizungsplatten liegen werden! Es besteht die Gefahr, dass die dann nämlich nicht mehr plan aufliegen könnten ...

    Wie sieht´s aus, wenn ich mir die Mühe machen werde und an den kritischen Stellen (mit zwei Überlappungen) die Dämmplatte von unten "aushöhlen bzw. abschaben" werde, damit sie sich dort eben nicht mehr hebt?
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  7. #6
    Avatar von Berni
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    Wer außer den Bauherren hat die nötige Zeit für diese Arbeit?
    Immer wieder voller Bewunderung!

    Gruß Berni
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  8. #7
    Themenstarter

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    Danke für das Lob, Berni!

    Ich habe es so verstanden, dass das also so machbar wäre.
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  9. #8

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    Wärmeleitbleche

    So als gelegentlich auch Anhydritfließestricheinbauer würde mich interessieren welches Fußbodenheizungssytem da zum Einsatz kommt? Link bitte? Danke
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  10. #9

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    mich wundert
    "Danach dann die Fußbodenheizung eingelassen in eine 40 mm starke Styroporplatte (??). dann Folie,"
    die folie über die rohre ist doch sicherlich ein schreibfehler!?
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  11. #10
    Avatar von Berni
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    Tach Sepp,
    das sind die gleichen Systeme, die auch bei Trockenestrich eingesetzt werden. Die Rohrführungen sind schon in die Dämmplatten eingefräst, und ebenfalls in die Wärmeleitbleche gestanzt. Hierin verlegst du dann die Heizrohre.
    Bei Nassestrich kommt dann da noch ne PE-Folie als Gleitschicht drauf.

    Gruß Berni
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  12. #11
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    Berni hat´s ...

    Richtig, Berni!

    @MichaelG:
    Das System, welches bei uns zum Einsatz kommt ist ein Tocken-Fußbodenheizungssystem, das eine optimale Wärmeverteilung durch die Abdeckung der Profilplatten mit verzinkten Wärmeleitblechen erreichen soll. Es ist von der Firma PEROBE. Findet man auch im Internet.

    Unser Heizsystem hat eine Aufbauhöhe von nur 40 mm und soll sich problemlos auf vorhandene Unterkonstruktionen verlegen lassen. Ist extra für den Selbstbauer als "Ein-Personen-Montage" entwickelt worden und hat, wenn die Verlegevorschriften eingehalten werden, eine Garantie von 10 Jahren.
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  13. #12

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    Danke subi1

    Wir hatten vor Kurzem, den Auftrag für einen Anhydritfließestrich. Da hatte der Heizungsbauer entgegen Absprache mit dem Bauherrn, jedoch teilweise konform zu seinem ursprünglichen Angebot so ein "Trockenbausystem" eingebaut. Da ja ein Nassestrich folgen sollte hatten die die Endstücke der Dämmplatten (für die Randschleifen) frei Schnauze und die Dämmplatten komplett mit Kreuzfugen verlegt. (Die Bleche sollten ja nicht zum Einsatz kommen und da wird das halt passend gemacht) Wie ich auf die Baustelle kam, erstmal wieder nachhause und online über das Heizsystem informiert. Vor Ort meinte der Heizer dann ich solle eben eine Folie/Schrenzlage auslegen und darauf den Estrich...

    Ich habe dann den Estrich nicht eingebaut.

    Wie die dann das in Griff kriegen wollten (Kreuzfugen, Endstücke nicht passend) hat mich dann nicht mehr interessiert...

    Die Auswahl Ihes Systems, Wärmeleitbleche und Nassestrich, wer hat das geplant?

    Ich möchte ja nicht unken, da ich kein Heizer oder Dipl.Ing. bin, aber bringts die Heizung dann noch?

    Achja der Bauherr war dann richtig stinkig auf seinen Heizer, da er dann doch den Trockenestrich (da gabs hier auch nen kurzen Thread zu) und die Wärmeleitbleche einbauen musste. (KOSTEN!) Das hat er dann auf Anraten des Heizers in Eigenleistung gemacht. Klasse, nicht? Ich wünsche den Bauleuten, dass das man auf Dauer gut geht.
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  14. #13
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    ... was für den Einen richtig ist, ist für den Anderen falsch ...

    Zu diesem Heizungssystem haben wir uns entschlossen, da es vom Häuslebauer bereits in unserem OG und DG so eingebaut wurde. Bisher haben wir keine schlechten Erfahrungen machen können.

    Wie bei allen Gewerken, habe ich intensive Recherchen eingeholt ... und wie immer gibt es Befürworter und Einige, die Zweifel anmelden!

    So zB auch mit meinem Problem der Überlappungen!
    Habe heute mehrere Stunden mit verschiedenen Leuten telefoniert.
    Dämmstoffhersteller ( Isover, Schwenk, Bachl ), Dachdeckermeister, Estrichleger, Baustoffhändler, Gutachter/Sachverständige usw.

    Was kam dabei raus: 10 Leute fragen, 20 verschiedene Meinungen erhalten!!

    Na, wenn das nicht frustriert!?

    Einer meinte: einfach stinknormalen Sand als Ausgleichsschüttung nehmen, einer Anderer schwört auf Perlite (Berni rät davon ab), wieder Einer meinte "einfach druff, der Estrich drückt´s platt", Einer meinte Trittschalldämmung PS 15 mm nehmen und den ganzen Boden damit auslegen, und wieder Einer meinte "ausschneiden, ausschaben usw."

    Was für den Einen richtig ist, ist für den Anderen falsch!
    Und alle meinten, Sie hätten mit Ihrem System die besten Erfahrungen gemacht!

    Daher mein Rat: Alle Meinungen in einen Topf werfen und dann Blind eine ziehen und anwenden - und dann hoffen, das nichts passiert!
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  15. Schau dir mal das Bauherren-Handbuch an.. Sehr viele nützliche Infos!
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  16. #14

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    Niete

    Die Wahrscheinlichkeit die Niete zu ziehn ist dann 1 aus 6? *zwinker
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  17. #15
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    ...amerikanische Bauträger wären hier alle im Knast!

    Genauso ist das!
    Ich habe fast den Eindruck, es funktioniert eigentlich alles ... nur halt nicht nach DIN.

    Ich war neulich in den USA. Was dort für Häuser stehen!! Ohne den ganzen KrimsKrams hier und da! Der Architekt, Bauträger und Bauleiter des Hauses von meinem Onkel wären -hätten sie das Haus hier in Deutschland hingestellt- allesamt im Knast gelandet.
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