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Innendämmung in Kombination mit Lüftungsanlage

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  1. #1

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    Innendämmung in Kombination mit Lüftungsanlage

    Hallo zusammen,

    ich stehe vor einer Problematik, die ich leider nicht richtig beantworten kann und brauche da Hilfe von einem Fachforum.

    Ausgangssituation:

    - Altbau Baujahr 1929
    - 85m² Wohnfläche auf 1,5 Etagen
    - wird durch Pelletheizung mit Pufferspeicher geheizt
    - Gebäude ist auf der Grundstücksgrenze gebaut
    - teilweise Anbau von Nachbargebäuden
    - komplett Kunststofffenster mit Doppelverglasung

    Nun stellt sich folgende Problematik:
    Ich beabsichtige eine Innendämmung vorzunehmen, da eine Aussenisolierung nicht möglich ist. Das Gebäude steht auf der Grundstücksgrenze und eine Einigung mit den Nachbarn ist wahrscheinlich nicht möglich.

    Ich beabsichtige eine Innendämung in folgendem Aufbau zu erstellen:
    Aussenwand | Dämmwolle mit Trägerbalken | Konterlattung | Dampfsperre | Konterlattung | Rigipswand

    Nun stellen sich folgende Fragen:
    - Deckenanschluss mit Dämmkeil ausreichen?
    - müssen alle Wände gedämmt werden? (Problem, Hausflur sehr sehr schmal
    - Anschluss am Boden? Wie?
    - Welche Feuchtigkeit darf die Aussenwand max. haben?
    - wird die Lüftungsanlage eine Gefahr des Schimmels entgegen wirken? (mit Wärmerückgewinnung, 300m³ /h)
    - wie sollte man die Fensterleibung machen?

    Ich bedanke mich im voraus für eure Mühe.

    Sascha
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  2. Innendämmung in Kombination mit Lüftungsanlage

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  3. #2

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    ist die Wand denn feucht? hört sich danach an. Dann zunächst diese Baustelle angehen, bevor Sie dämmen. Und dann ein auf diese Situation angepasstes Dämmkonzept wählen. In Verbindung mit der dann immer noch feuchten Wand (Restfeuchte) gefallen mir die Kanthölzer gar nicht. Kann man nur vor Ort entscheiden, evtl. ein mineralisches Dämmsystem (Putz, Platten)?
    Ganz wichtig: wie ist es denn um den Schlagregenschutz bestellt?

    Was anderes: Kann es sein, dass Ihre Lüftungsanlage etwas überdimensioniert ist? 300m³ für 85m²? Wie wird denn das Gebäude genutzt?

    Bereits jetzt will ich sagen: Ihre Fragen kann man nicht vollständig im Forum beantworten. Sie brauchen jemanden vor Ort...
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  4. #3
    Avatar von Flocke
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    Es gibt mittlerweile eine ganze Reihe von Innendämmsystemen die brauchbar sind. Trotzdem ist gerade bei einem Innendämmsystem eine sehr feine Planung notwendig, wenn man spätere Schimmelnester vermeiden will.
    Wie im vorherigen Post schon geschrieben. Bei einer feuchten Wand muß erstmal die Ursache der Feuchtigkeit abgestellt werden. Passiert dies nicht ist Schimmel und schlimmeres vorprogramiert.
    Innendämmung ist aufgrund der vielzahl von kritischen Punkten immer ein heikles Thema. Unbedingt mit einem Fachmann vor Ort besprechen und wirklich planen lassen. Mit DIY können schnell Fehler passieren die extrem teure Sanierungen mit sich bringen.
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  5. #4
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    Guten Morgen und vielen Dank für Ihre Nachrichten.

    Eine feuchte Wand ist mir nicht bekannt. Die Wetterseite zeigt keinerlei Anzeichen für eine Feuchtigkeitsansammlung!

    Ja die 300m³ ist etwas überdimensioniert, aber Sie ist in 5 Stufen regelbar, also kann man diese ja runter regeln.

    Ich werde die Aussenwand mal messen lassen und den Wert entsprechend aufgeben.

    Wer ist für das Thema Innendämmung ein richtiger Fachmann? Trockenbauer? Bauingenieure? Energieberater? Architekt?

    Vielen Dank!
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  6. #5

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    Zitat Zitat von Calibaer Beitrag anzeigen
    Wer ist für das Thema Innendämmung ein richtiger Fachmann? Trockenbauer? Bauingenieure? Energieberater? Architekt?
    ...derjenige, der's kann und die Einsatzmöglichkeiten, aber auch die Einsatzgrenzen (noch viel wichtiger!) kennt. Der was vom Temperaturverlauf über den Bauteiquerschnitt versteht und mit Dampfdiffusion und ggf. Kapillarität umgehen kann. Der weiß, dass wasserführende Leitungen i.d.R. nichts hinter Innendämmungen zu suchen haben und der das Risikopotential kennt. Derjenige, der den Aufwand ehrlich zugibt und nichts beschönigt. Derjenige, der die Feuchtebilanz einer Wand auch unter Berücksichtigung der Schlagregenbelastungen zumindest ansatzweise einschätzen kann. Jemand, dem die Anschlussproblematik an Wände, Decken und Fenster kennt...

    Das kann ein Trockenbauer sein. oder ein Bauingenieur, oder ein Energieberater oder ein Architekt. Ich kenne von jedem Fachgebiet jemanden, der Standardaufgaben der Innendämmung lösen kann. Ich kenne aber von jedem Fachgebiet noch viel mehr, denen ich das nicht zutraue...
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  7. #6
    Themenstarter

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    Gut, dann werde ich morgen den Energieberater bezüglich seiner Einschätzung fragen.

    Danke ...
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