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  1. #1
    hangbewohner
    Gast

    Frage Einbauort FBH Thermostat

    Hallo,

    derzeit bauen wir unser EFH. Geplant ist eine FBH in allen Räumen. Nun stellt sich mir die Frage, wohin mit den Thermostaten?

    Unter dem Lichtschalter neben der Tür? Gefällt mir nich sonderlich und die Messwerte stimmen doch nur bei geschlossener Tür und ich bin abhängig von dem gewählten Schalterherstellern.

    In einer Ecke?

    Danke für eure Tips.
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  2. Einbauort FBH Thermostat

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  3. #2
    T9-Liebhaber
    Gast
    Im Wohnzimmer hab ich Ihn beim Terassenfenster, sonst immer neben der Tür überm Lichtschalter (ca. 30cm darüber).
    Ich kann nix hässliches dabei feststellen, wenn die Raumfühler zur Schalterwahl passen.
    Sieht auf jeden Fall besser aus, als wenn Sie irgendwo im Raum hängen würden.

    Gruss
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  4. #3
    Hendrik42
    Gast

    Daumen runter

    Hallo Hangbewohner,

    sehr interessanter Hinweis, daß ein Thermostat dort im Raum sein sollte, wo man die Raumtemperatur am sinnvollsten misst. Darüber habe ich keine Sekunde nachgedacht, als ich die Thermostaten platziert habe (immer über dem Lichtschalter), außer daß wir ihn nie dort hingesetzt haben wo wahrscheinlich die Sonne voll draufknallen kann.

    Gehst Du davon aus, daß (z.B.) Dein Flur eine wesentlich andere Temperatur als die Räume haben wird? Bei uns ist das nur im Schlafzimmer so (daß eine deutlich andere Temperatur gewünscht ist) und das klappt auch mit dem Thermostaten neben der Tür.

    Jetzt frage ich mich aber, wieso ;-)

    Gruß, Hendrik
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  5. #4

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    Nimm Funk und Du bist flexibel

    Nehme eine Funkeinzelraumregelung und Du kannst die Raumgeräte irgendwo platzieren. Du bist nicht an ein Kabel gebunden und mußt Dir nicht bereits in der Rohbauphase überlegen wo Du Möbel, Raumfühler etc. unterbringst um spätere Kollisionen zu vermeiden. Überlege es Dir und spreche Deinen Heizungsbauer darauf an.

    Gruß baufee
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  6. #5
    T9-Liebhaber
    Gast
    @baufee
    Ich denke dass wir in unserem Leben genug "Befunkt" werden, da sollte man wenigstens in seinen eigenen 4 Wänden von diesen ganzen auf den Körper negativwirkenden Einflüssen befreit sein.
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  7. #6

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    Ist doch lächerlich!

    Das Funksystem arbeitet mit einer Sendeleistung von < 1 Milliwatt. Jedes Handy sendet mit 2...5W (also dem 2...5000fachen Wert) und mit diesem wird oft stundenlang am Tag bedenkenlos telefoniert. Wohl gemerkt mit dem Empfänger direkt am Kopf!
    Also, bitte schön die Realitäten nicht verschieben.

    Gruß baufee
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  8. #7

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    Dazu kommt, daß das Funksystem in einem kurzen Paket die Daten überträgt (meist weniger als 1 sec) sonst wären die Batterien schnell leer. Die Sender im Thermostat sind also absolut unbedenklich, die Empfänger im HK Verteiler sowieso.
    Gruß
    Ralf
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  9. #8
    Hendrik42
    Gast
    baufee, nicht ganz richtig:

    ein "D-Netz Handy", das also im 900 MHz Bereich funkt darf mit max. 2 Watt funken. Ein "E-Netz Handy", das im 1800 MHz Bereich funkt darf mit bis zu einem Watt funken.
    Meistens liegen die Leistungen darunter, weil die Mobiletelefone weniger senden, wenn sie dichter an einer Basisstation sind.

    Ein DECT/GAP Schnurlostelefon und die Basisstation gehen mit bis zu 250mW raus.

    Eine 802.11b Wireless LAN Karte macht bis zu 100mW.

    Bluetooth Headsets haben im Allgemeinen 1mW.

    Es gibt Menschen, die reagieren auf DECT Basisstationen empfindlich (wenn sie daneben schlafen). Das ist individuell unterschiedlich. Es ist nicht auszuschliessen, daß auch jemand auf 1mW empfindlich reagiert, vielleicht auch erst, wenn er/sie älter wird. Im Schlafzimmer und bei kleinen Kindern sollte man sowas soweit wie möglich reduzieren.

    Gruß, Hendrik
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  10. #9

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    So nicht ganz richtig

    @ Hendrik

    Wenn schon genau, dann sollte man bei den 2W beim GSM Handy auch das TDMA Verfahren nicht unter den Tisch fallen lassen. Hinzu kommt der DTX Mode und die Leistungsregelung. Unterm Strich liegt die "wirksame" Leistung also weit weit unter den 2W.
    Richtig ist aber, daß ich mein Handy nicht mit in´s Bett nehmen würde.

    Nun aber zum Funkthermostat. Die Dinger arbeiten meist entweder im Bereich 433MHz oder 868MHz. Für "Sender" gelten Grenzwerte für die maximale Feldstärke (ca. 28V/m bzw. 42V/m = ca. 152dBuV/m) denen Menschen ausgesetzt werden dürfen. Zudem ist die max. Ausgangsleistung für die ISM-Sender begrenzt (Norm EN300220 usw., CE Kennzeichung, R&TTE Direktive um nur ein paar Stichpunkte zu nennen).

    Kein Hersteller reizt momentan die nach Norm möglichen Grenzwerte aus, da bei einem Thermostat niemand täglich die Batterien wechseln möchte. Hinzu kommt, daß die Sender meist im Abstand von 1-2 Minuten senden und das für eine Dauer von weit weniger als 1 sec. Die "wirksame" Leistung ist also über einen Zeitraum von Minuten, Stunden oder Tagen extrem gering.

    Die abgestrahlte Leistung liegt aufgrund der meist schlecht angepassten Antennen nochmals niedriger, und bewegt sich so bei ca. 0,1mW (ERP), daraus resultierend eine Feldstärke im Abstand von 3m zwischen 60dBuV/m und bis zu 90dBuV/m. Das hängt auch damit zusammen, daß in der Praxis Reflexionen und Abschirmung durch Gegenstände innerhalb eines Gebäudes einen erheblichen Einfluß haben. Wie man sieht ist man meilenweit von den Grenzwerten entfernt. Selbst die vorsichtigsten Grenzwerte die in Diskussion sind (abgesehen vom Bund gegen Elektrosmog...doch das ist ein anderes Thema) erlauben Grenzwerte von 126dBuV/m.

    Wenn die o.g. 60-90dBuV/m ein Problem wären, dann müßte man ALLE elektrischen und elektronischen Geräte aus dem Haushalt entfernen. Ich denke da auch an die Steckdosen im Schlafzimmer an die ein Radio o.ä. angeschlossen ist, die Trafos die die tollen Halo-Spots versorgen usw..

    Bsp.: Ein üblicher PC erreicht in 1m Abstand bei den o.g. Frequenzen etwa 60dBuV/m, von anderen "Störern" mal ganz zu schweigen.

    Fazit: Ich würde normale Thermostate nehmen (weil´s billiger ist) und wenn man später Möbel o.ä. verändern möchte, dann ist der Funkthermostat auf jeden Fall eine Alternative. Die Platzierung sollte so erfolgen daß keine direkte Sonneneinstrahlung möglich ist. Zudem sollte man überlegen, wo man im Raum die Messung vornehmen möchte (nicht in Ecken oder an Stellen wo regelmäßig "Durchzug" herrscht). Ansonsten bleibt´s auch dem persönlichen Geschmack überlassen.

    Gruß
    Ralf
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  12. #10
    Hendrik42
    Gast

    sach ich doch...

    Ich schrieb: "Meistens liegen die Leistungen darunter, weil die Mobiletelefone weniger senden, wenn sie dichter an einer Basisstation sind."

    Das war meine Beschreibung der von Dir genannten Technologien für den Laien.

    Und wenn Du mit Deinem D-Netz Handy im Auto sitzt und ohne Außenantenne telefonierst, sind die Chancen ziemlich hoch, daß das Telefon auf volle Leistung hochdreht. Faradayscher Käfig und so.

    Gruß, Hendrik
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  13. #11

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    Faraday ist gut

    aber bei einem Handy im Auto ?
    Na ja, wenn die Scheiben schön dick chromatiert sind und wenn man alle sonstigen Schlitze HF-dicht zubaut....dann vielleicht.
    Bei GSM und einer Wellenlänge von ca. 30cm reichen schon Schlitze mit mehr als 3cm und die Abschirmung ist beim Teufel. Die Abschirmwirkung der Autokarosserie ist also für GSM "bescheiden".

    Daher einfach für Laien:

    Ich bleib dabei. Normaler Thermostat (weil billig, gibt´s für < 20EUR zu kaufen und Kabel ist "Cent"-Ware) und ansonsten Funkthermostat.

    Gruß
    Ralf
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