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Dacheindeckung - Tausche Asbest gg. Blech od. Ton?

Diskutiere Dacheindeckung - Tausche Asbest gg. Blech od. Ton? im Forum Sanierung konkret auf Bauexpertenforum.de


  1. #1

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    Idee Dacheindeckung - Tausche Asbest gg. Blech od. Ton?

    [B]Hallo miteinander!

    Ich habe ein Haus aus 1963 gekauft. Jetzt muss ein neues Dach drauf und ich weiß nicht, ob nun Tonziegeln (von evtl. Creaton) oder ein Blechdach, also Stahlblech (evtl. der Fa. Decra).
    Die Sparren müssten verstärkt werden um die Ziegeln zu tragen, was mit einem erhöhten finanziellen Aufwand verbunden wäre.
    Blech wäre etwas günstiger, da die Zimmermannsarbeiten (Sparrenverstärkung) wegfielen.
    Ich mach mir auch Gedanken, ob mein Mauerwerk (Bimsbetonhohlblocksteine) das „Mehrgewicht“ der Ziegeln aushalten würde. Momentan sind Asbesthaltige-Platten drauf, die sind leicht, aber jetzt kaputt.
    Wegen der Optik bezüglich eines mögl. Blechdaches mache ich mir keine Gedanken, habe ca. 14 Grad Dachneigung und zwei Vollgeschosse, das Dach sieht man eh nicht.
    Wg. der geringen Dachneigung sagte man mir, Blech sei besser wg. Wasserablauf etc. Bei Ziegeln und der vielen Überlappungen könnte es eher zu Moosbildung kommen.
    Habe jetzt 4 DD gefragt und genauso viele Meinungen gehört, weiß also genauso viel wie vorher auch.
    Vllt. Kann mir hier jemand helfen Licht ins dunkel zu bekommen.

    Danke schon mal.
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  2. Dacheindeckung - Tausche Asbest gg. Blech od. Ton?

    Schau dir mal diesen Ratgeber an. Dort findet man Infos und Antworten.

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  3. #2

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    Trapezblech ? Ich habe mich bei der Sanierung meines Nebengebäudes (Flachdach) gegen Trapezblech entschieden (hatte auch Wellasbestplatten drauf), weil die Geräusche bei Regen doch sehr laut sind. Gibt da zwar Bleche mit Beschichtung an der Unterseite, macht trotzdem noch genug krach.

    Habe ein Gründach drauf gemacht... !

    Warum nimmst nicht einfach einen Betondachstein ? Dann kostet die Eindeckung nicht mehr soviel.
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  4. #3

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    Bei der Höhe, nicht einsehbar und knapp mit Gewicht: Lass mal ein Flachdach rechnen...


    Alternativ GFK-Wellplatten. Haltbar, leicht, gibt es auf komplette Sparrenlänge. Das Längste was ich bisher hatte waren 18 m. Da muß es aber echt windstill sein

    Und es scheppert nicht beim draufregnen...


    Wie sieht es mit der Ertüchtigung nach EnEv aus? Hast du Dämmung eingeplant?
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  5. #4

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    Achja. Blech scheppert... Ich kenne kein Trapezblech was nicht entweder bei Regen scheppert oder bei Sonne knarzt...
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  6. #5

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    Meine Eltern haben diese "Blechziegel" der genannten Firma in verschiedenen Varianten auf mehreren Gebäuden (1xBüro, 2xEFH), einmal glasiert, einmal besandet in rot und auch in anthrazit. Bei keinem gibt es Probleme mit Regen oder Sonne. Aufgrund der Form sind diese ja recht stabil, mit einem Trapezblech nicht zu vergleichen, wer es nicht weiß sieht auch optisch keinen Unterschied zu einem normalen Dachstein/Ziegel.
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  7. #6
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    Also,

    Danke schon mal für alle Arten der Antworten.
    Ein Flachdach kommt nicht in Frage. Habs nicht durchgerechnet aber dann müsst glaub ich noch mehr gemacht werden als eh schon jetzt.

    Mein Problem ist zum einen: Halten Ziegel genauso lange wie Blech, oder vllt. länger?
    2. Problem, oder Frage: Is Blech laut bei Regen/ Hagel? Die einen sagen "Stimmt nich!" andere sagen
    "Mein Gott, bist du wahnsinnig, laut wie Sau!" Da helfen Beiträge wie von Boergi schon weiter.

    @ H.PF: Hast du Erfahrungen im Bezug auf den Geräuschpegel? Und was die EnEv angeht, hab die Geschossdecke mit 20 cm Steinwolle ausgelegt. Das Dach selber soll ohne ausgeführt werden.

    @ Mecklenburger: Aus Ermangelung an Erfahrung hab ich eine Umfrage gestartet, raus kam Ton oder Blech. Betondachsteine haben schlechter abgeschnitten. Daher "entweder oder".

    Bis dahin..
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  8. #7
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    So, haben mich endgültig für ein Dach aus Blech entschieden! Für meine Bedürfnisse, also bei der geringen Dachneigung zw. 12 und 14 Grad, ist das, so hoffe ich, die beste Wahl.

    Kann da jemand ein Material, also Stahlblech etc. empfehlen und/ oder wie das das ausgeführt werden soll/muss? Unterspannbahn, Vollschalung, ganze Scharen oder doch die Ziegelimitatausführung?

    Bin für jeden Tipp dankbar.
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  9. #8
    Avatar von Flocke
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    Bei einem Blechdach über Wohnräumen immer mit Unterdach. Das Risiko von Kondensta ist hier bedeutend höher als bei einem Carport. Alternativ kann auch ein Blechdach auf Holzverschalung montiert werden, dann hört man bei Regen das trommeln nicht mehr so. Ein Blechdach ist immer lauter als z.B. ein Ziegeldach allerdings kann man sowas in Griff bekommen. Ein Einfaches Trapezblech sieht für mich immer nach Stall aus. Ich würde also ein Blech in Pfannenoptik wählen und hier auch nicht den Günstigsten nehmen.
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  10. #9
    Avatar von ars vivendi
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    Die Kirche, von uns gegenüber ist komplett mit Pref... in Schieferoptik eingedeckt.
    Den Krach, den das Alublech macht hören wir bis zu uns in das Haus, ob bei stärkerem Regen, (Hagel reden wir mal nicht drüber) oder auch wenn die Sonne auf das Dach scheint. Die Knallgeräusche sind wirklich nicht ohne. Deshalb würde für mich persönlich Blech ausscheiden. Hat es im Übrigen auch, wir haben das Asbest abreisen lassen und uns eine althergebrachte Naturschiefereindeckung machen lassen.Ok, teurer, aber dafür, denke und hoffe ich, für mehrere Jahrzehnte Ruhe.
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  11. #10

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    Zur Frage : wie lange hält welches Dach?
    Es gibt intakte Ziegel und Schieferplatten aus dem Mittelalter, zugegebenerweise immer mal wieder saniert, d.h. die hölzerne Unterkonstruktion saniert und einen Teil der Ziegel ausgetauscht.
    intakte Blechdachteile aus dieser Zeit sind mir nicht bekannt. Und Betondachsteine gibt es noch nicht so lange.
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  12. #11

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    Hallo Peter,

    also ich hab nen Dachstein in Rautenform, der dürfte so um die 100 Jahre liegen. Und vollkommen intakt...

    mfg
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  13. #12
    Avatar von ars vivendi
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    Die erste Dacheindeckung aus Naturschiefer hat bei unserem Haus von 1860 bis in die Ddr Zeit gehalten, dann kam das typische Asbest auf das Dach, welches nun erneuert wurde. Ich hoffe doch, die 100 Jahre macht der Thüringer Schiefer wieder mit. Teuer genug war es ja. Als einzigstes der Dachstuhl wurde hier und da mit neuen Balken verstärkt, da war der Holzbock am Werk.
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  14. #13

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    der Thüringer Schiefer war und ist einer der besten!
    Ich weiß nur nicht, ob noch Örtelbruch und Friedensbruch fördern.

    Von der Qualität ist er dem Moselschiefer mindestens ebenbürdig. Ich habe einen Deckstein dort mitgenommen, der wiegt fast 10 Kg. Solche Größen (ca. 40 x 60 cm) können an der Mosel gar nicht gefördert werden.

    mfg
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  15. Schau dir mal das Bauherren-Handbuch an.. Sehr viele nützliche Infos!
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  16. #14
    Avatar von ars vivendi
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    Ich weiß, der Spanische war als Alternativangebot doch etwas günstiger, aber je nachdem wo er gebrochen wurde soll dieser ja nicht unbedingt der haltbarste sein.
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  17. #15

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    der spanische kann Moselschiefer und thüringer nicht das Wasser reichen.
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