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  1. #1

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    Frage zur bestehenden Finanzierung

    Hallo zusammen,

    wollte mal nachfragen ob mein Bruder hier nicht doch wie ich meine schlecht fährt..

    Tilgungsfreies Darlehen mit Bausparvertrag
    Kreditgeber Sparkasse- Bausparvertrag LBS
    Ohne Eigenkapital
    Abschluss 05/2008
    Ehepaar 1 Kind
    155.000€ Kreditsumme
    Zinssatz 4,95% (10 Jahre )
    Zinsrate ca 630€

    Bausparvertrag
    monatlich 258€ inkl. 40 Euro VWL

    Nach 10 Jahren Auszahlung Bausparvertrag ca 70.000€ zu 2,95%
    Bausparkreditsumme muss dann finanziert werden und die restlichen ca 85.000€
    müßen natürlich auch neu finanziert werden.


    Vielen Dank für gutgemeinte Infos's
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  2. Frage zur bestehenden Finanzierung

    Schau dir mal diesen Ratgeber an. Dort findet man Infos und Antworten.

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  3. #2

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    was soll man da sagen?

    2008 abgeschlossen und jetzt halt im vertrag.

    ob er da gut oder schlecht fährt kann man ohne weitere informationen kaum beantworten und selbst wenn man das könnte:
    es wird den vertrag nicht ändern
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  4. #3
    Themenstarter

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    Ja schon klar das Er im Vertrag ist...
    Es geht mir um eine Bewertung des ganzen.. Eventuell kann er ja dann in 5 Jahren das ganze Modell ändern?!
    Ich habe fast Zeitgleich gekauft und uns wurde von dieser Art der Finanzierung abgeraten da viel zu teuer.

    Muss aber ehrlich sagen das ich mich auch nur einlesen kann ins Thema..
    Ist zu komplex das Ganze ;O)

    Was für Daten würden noch benötigt werden?
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  5. #4

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    man müsste genau wissen was er monatlich zahlt, wie hoch die tilgung ist, was er verdient (um die prozentuale belastung zu sehen) usw.

    deine rechnung stimmt übrignes nicht, das eigezahlte geld im bausparer wird ja am ende der laufzeit zur tilgung eingesetzt.
    die restschuld ist nicht 70tsd plus 85tsd...dann hätte er ja gar nix abbezahlt

    im grunde kann man es eigentlich recht kurz zusammenfassen:

    liegen die zinsen am ende der zinsbindung deutlich über den mittels bausparer gesicherten 2,95% hat er gewonnen, liegen sie nur marginal darüber oder gar darunter hat er verloren.
    der preis der sicherheit ist halt immer auch die gebühr, die ein bausparer kostet...alles in summe muss durch die dann vermeintlich höheren zinsen egalisiert werden.

    liegt der marktzins bei 2,95% (gleich seinem bausparer) hat er zu teuer finanziert.
    denn: er hat 1% abschluß bezahlt UND mehr zinsen, da er 10 jahre lang nicht tilgt (das geht in den bausparer, man spricht von endfälligem darlehen) und somit die ganze zeit auf die volle summe zinsen zahlen muss.
    liegt der marktzins aber bei 6,5% zinsen hat es sich gerechnet, da er die mehrkosten hinten raus, dank günstiger gesicherter 2,95%, wieder reinholt.

    sag mir die genauen konditionen seines bausparers und des zugehörigen endfälligen darlehens UND den marktzins im jahr 2018.
    dann kann ich es ausrechnen

    wenn du die zinsen im jahr 2018 schon weißt, sollten wir telefonieren...dann werden wir reich

    nus spass...ist halt wie oben beschrieben. kann besser sein, kann schlechter sein.
    ich habe das auch für einen teil der kreditsumme gemacht, da ich mir ein wenig sicherheit für mein gewisen kaufen wollte.
    ob ich am ende des tages ein paar tausend euro zuviel bezahlt habe oder ob ich damit alles richtig gemacht habe...weiß ich 2021

    muss jeder selber wissen. in zeiten von stabilen zinsen rechnet es sich meistens nicht, in der jetzigen niedrigzinsphase aber unter umständen durchaus.
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  6. #5

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    Es wäre sehr gut möglich, dass er gar keine andere Finanzierung bekommen hätte. Dazu müsste man aber das Einkommen betrachten.

    Die Spk. hat einen zweiten Kreditgeber mit in´s Boot geholt und somit das Risiko für sich reduziert. Das ist eine übliche Strategie bei Finanzierungen die auf Kante genäht werden.

    Die Frage ist also nicht, ob er mit dieser Finanzierung gut fährt, sondern ob er überhaupt eine andere Finanzierung bekommen hätte. Es wäre also sehr gut möglich, dass dies für ihn die beste (einzige) Variante war.

    Ein BSV gegen Tilgungsaussetzung ist normalerweise die schlechteste Variante. Man spart auf der einen Seite ohne nennenswerte Guthabenverzinsung an, zahlt dafür auch noch Abschlussgebühren, und gleichzeitig zahlt man für den Kredit 10 Jahre lang, ohne dass auch nur 1 Cent getilgt wird.

    Wie der Name "Bausparvertrag" schon sagt, handelt es sich hier um einen Sparvertrag. Das kann sinnvoll sein um auf eine spätere Investition (Haus) zu sparen sofern man andere Sparmöglichkeiten nicht mag, oder um sich einen attraktiven Zinssatz zu sichern wenn man mit einem starken Anstieg der Zinssätze rechnet. Steht die Finanzierung bereits in´s Haus, dann ist es normalerweise besser wenn man die Raten in die Tilgung des Darlehens investiert.

    Aber wie oben schon geschrieben, kann es auch andere Gründe geben die einen BSV erforderlich machen.

    Gruß
    Ralf
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  7. #6
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    Als erstmal Dankeschön das Du Dir hier so viel Mühe machst!
    Die Familie hat inkl. Kindergeld ein Einkommen von ca. 3500 Euro Netto im Monat.
    Der Bausparer der LBS ist irgendwas mit Klasse 6.. Also 6 ist sicher nur die Bezeichnung kann ich aus dem Gedächtnis nicht sagen.

    Wegen den Restsummen habe ich mich wohl falsch ausgedrückt..

    Summe 155.000
    Hier werden 10 Jahre lang nur Zinsen zu 4,95% bezahlt= Zinsrate im Monat ca 630.-

    In den Bausparer werden ca 250.- einbezahlt was nach 10 Jahren ca 30.000.- sind.
    Ausbezahlt werden dann so ca 75.000.- welche zur Ablösung der 155.000.- benutzt werden.

    Rest Bank ca 80.000.- Zins ??
    Bausparer ca 45.000.- zu 2,95 %

    Ich hab da ein persönliches Problem mit der Abrechnung ;O) da zahlt er ja 10 Jahre nur Zinsen.. Ob sich das rechnet hast Du ja beschrieben... Also nur wenn der Zinssatz steigt..

    Wäre es denn nun empfehlenswert in der jetzigen Situation die Einzahlung in den Bausparer um ca 100.- zu erhöhen um dann eine höhere Auszahlung bzw. einbezahltes Guthaben zu erreichen?
    Oder rechnet sich das dann auch nur wenn der Zinssatz in
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  8. #7
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    @Ralf siehe bitte oben nach den finanziellen Voraussetzungen... Kann ich nicht beurteilen ob es garnicht anders ging..
    Er ist sehr konservativ und verließ sich voll auf seine Bank bzw angekoppelte LBS..
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  9. #8

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    Bei dem genannten Einkommen hätte es keinen Grund für die Variante mit Tilgungsaussetzung gegeben, hier stand wohl Provisionsoptimierung für die Bank im Vordergrund. Ich hatte ja geschrieben, dass man zuerst das Einkommen betrachten muss. Das hast Du nun ja nachgeliefert.

    Ich würde jetzt nicht in diesen BSV zusätzlich einzahlen, da Du damit ja den günstigen Bausparkredit reduzierst. Eine Einzahlung in den BSV wäre nur dann sinnvoll, wenn man eine zinsgünstigere Alternative hätte. Besser wäre es, wenn man das Geld in den laufenden Bankkredit einzahlt, dort fallen ja ständig 4,95% Zinsen an, aber wenn hier nichts entsprechend vereinbart wurde, ist das nicht möglich. Ich kann mir nur schwer vorstellen, dass sich die Bank hier auf eine Vertragsänderung einlässt.

    Die Frage ist, um welchen zusätzlichen monatlichen Betrag handelt es sich?

    Wie wär´s mit folgender Überlegung, ich weiß jetzt werden mich Einige für verrückt halten......Die Finanzierung läuft ja noch grob 5-6 Jahre. Wenn also das Bankdarlehen nicht getilgt werden kann, und Dein Bruder keine andere Sparmöglichkeit hat (Guthabenzinsen sind derzeit am Boden, ich weiß, und Risiko ist auch nicht jedermann´s Sache), dann könnte man überlegen, ob man das Kapital nicht in einen Kurzläufer steckt, also in einen BSV mit kurzer Laufzeit. Ich befürchte aber, dass man die Ansparzeit bei Regelbesparung nicht auf die 6 Jahre bekommt, zumindest nicht bei den Tarifen mit niedrigen Darlehenszinssätzen.

    Anstatt Tilgung in die laufende Finanzierung würde man den Betrag zur Zinssicherung einsetzen.

    Aber das muss man mit spitzer Feder rechnen und es wird sich wohl nur dann lohnen, wenn man in das laufende Bankdarlehen keine Tilgungen einbringen kann. Deswegen würde ich zuerst einmal den Kreditvertrag prüfen und mit der Spk. reden.

    Gruß
    Ralf
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  10. #9
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    Hallo Ralf

    Ich würde jetzt nicht in diesen BSV zusätzlich einzahlen, da Du damit ja den günstigen Bausparkredit reduzierst.

    Das versteh ich gerade nicht..
    Je mehr in der BSV einbezahlt wird bis 2018 desto höher das Guthaben bzw die zur Auszahlung kommende Summe= höhere Abzahlung der ursprünglichen 155.000.-
    Also momentan ca 30 in BSV einbezahlt und 75 zur auszahlung
    Monatlich nen 100.- mehr bis 2018 =ca 6500 mehr Guthaben in BSV = Auszahlungssumme erhöht sich um 16250.-
    Somit verkürzt sich ja auch der bei der Sparkasse noch offene Restkredit um diese Summe..
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  11. #10

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    Zitat Zitat von badvan Beitrag anzeigen
    Das versteh ich gerade nicht..
    Das ist ganz einfach. Man versucht das freie Kapital möglichst effizient einzusetzen, also da wo man den meisten Nutzen davon hat. Das Bauspardarlehen wäre in x Jahren zinsgünstig, je mehr Du aber in den BSV einzahlst, um so weniger zinsgünstiges Darlehen bekommst Du in x Jahren.

    d.h. es erhöht sich nicht die Auszahlungssumme des BSV, sondern Du reduzierst den Darlehensbetrag.

    Bsp.:
    Bausparsumme 70.000,- €, eingezahlt 30.000,- €, Darlehen dann 40.000,- €
    Bausparsumme 70.000,- €, eingezahlt 50.000,- €, Darlehen dann nur noch 20.000,- €

    Durch zusätzliche Einzahlungen in den BSV veränderst Du nicht die Bausparsumme.

    Richtig ist aber, dass durch das höhere Guthaben später natürlich die Schulden geringer sind. Auf den Bankkredit hat das aber keinen Einfluss.

    Gruß
    Ralf
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  12. #11

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    Er müsste die Bausparsumme im Bausparvertrag erhöhen (bei der Sparkasse in der Regel möglich), damit man durch die 100 € mehr pro Monat die Laufzeit nicht verkürzt!
    Dazu fallen dann noch einige Euros für die Abschlußgebühr an (in der Regel 1% der Bausparsumme).
    Erhöht er die Summe von 70.000 auf 90.000, fallen da 200€ an!


    LG Boja
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  13. #12

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    Richtig. Bausparsumme erhöhen, oder versuchen einen Neuvertrag mit attraktiveren Konditionen zu bekommen. Das könnte halt an der Laufzeit scheitern.

    Gruß
    Ralf
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  14. #13

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    Vielleicht funktioniert es ja.....beziehungsweise rechnet es sich ja

    Neuer Bausparvertrag z.B. bei der Sparkasse mit 1,95% Darlehenszins (Stand Herbst 2012)
    Bausparsumme 100.000.
    Ansparung 300 € monatlich

    Die Zahlung des alten Bausparers um den Eigenanteil senken und nur noch die VWL einzahlen ( natürlich die Bausparsumme anpassen, damit der Vertrag vor Ablauf der 10 Jahre Zinsfestschreibung des Kredites zuteilungsreif wird.
    Nach Zuteilung die angesparte Summe in den anderen Bausparer rein um damit rechtzeitig die Bausparsumme zu erreichen. ZUr Not muss man hier noch aktiv werden und in den letzten 2 Jahren den Sparbetrag erhöhen!

    Bei dem zweiten (neuen) Bausparer ist es nicht zwingend notwendig die 7 Jahre einzuhalten, da die Bausparsumme / Bausparkredit einen Wohnwirtschaftlichen nutzen hat.

    LG Boja

    PS: Sind nur Idee / Anregungen! Habe es nicht bis ins kleinste gerechnet ob sich diese Variante wirklich lohnt!!
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  15. Schau dir mal das Bauherren-Handbuch an.. Sehr viele nützliche Infos!
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  16. #14
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    Ähem ich hatte das wohl nicht erwähnt..
    Der BSV beläuft sich auf 155.000.-
    Dieser wird wohl nach Ablauf der 10 Jahres Festschreibung gesplittet oder in 2 Verträge aufgeteilt.
    So hab ichs zumindest rausgelesen,von Ihm erklärt bekommen.
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  17. #15

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    Ich entnehme deinem ersten Beitrag folgendes.

    Dein Bruder hat einen Kredit von 155.000 € aufgenommen und zahlt dafür Zinsen.
    Nebenbei bespart er einen LBS Bausparer mit einer Bausparsumme von 70.000.

    Nach 10 Jahren werden von den 155.000 € 70T€ mit Hilfe des Bausparers abgefangen (ca. 50% zu 2,95 Zinsen und ca. 50% abgelöst durch das angesparte Kapital.
    Die restliche Summe von 85T€ ist offen und muss weiterfinanziert werden.
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