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  1. #1

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    Bungalow Bj 2003, 186m² WFL abbauen - transportieren - wieder aufbauen

    moin,

    ich denke über den Kauf eines Grundstücks nach, da stehen 2 Bungalows drauf, der 2003er ist nachträglich errichtet und stört mich irgendwie, auch wenn ich den gut und gerne vermieten kann, möchte ich aber nicht. Auch könnte ich ihn als Zweithaus für Billiard, Kicker, Dart und Sauna, Partyhöhle oder was auch immer verwenden, er stört aber mein Gefühl, der Blick von der Terrasse des Haupthauses in die freie Plaine behindert, das Gefüge sieht irgendwie gedrungen aus.

    Der Bungalow verfügt derzeit über 4 Zimmer, alle um die 25m², ein Wohnzimmer um die 47m², Flur, kleine Küche und 3 behindertengerechte Bäder, Gästeklo, überbreite Türen, Rolli-gerecht, barierrefrei halt. Der Bungalow ist voll verklinkert, die Fenster sind ohne Aussenjalousien und es gibt vermutlich keine Installationsebene. Es sind alle Bauzeichnungen, Statik etc. vorhanden, habe ich aber noch nicht. Die Dachneigung müßten 25° sein, Details liegen mir noch nicht vor.

    Wenn man diesen Bungalow jetzt also Stück für Stück demoniert, benötigt man zum Wiederaufbau eine passende, gedämmte Bodenplatte, eine Heizung, Lüftungsanlage und ´ne Handvoll Kraft zum Aufbau, Material für die empfohlene Installiationsebene, Folie, komplette Elektrik, Sanitär usw. Wenn man den Bungalow um ein Fünftel verkleinert, so sollte genügend Material vorhanden sein, da können dann auch mehr als ein Dachziegel kaputt gehen oder Platten etc oder vielleicht Dämmung dann über für die Installationsebene usw. Holz bleibt somit auch über. Was dann halt fehlt und jedem selbst überlassen ist, das ist die Fassade, teilweise die Klinker vom Beton befreien? Ich weiß nicht! Maximal für 60cm von unten als Spritzschutz, dann Holzfaserdämmplatten für noch mehr Dämmung für den Rest, Gewebe aufziehen und schick verputzen und farblich abstimmen. Die Heizung ist eine Sole-Wasser-Wärmepumpe aber nicht enthalten, die nutze ich dann im anderen Gebäude selbst.

    Größe der bebauten Fläche 226m²
    21,12m x 10,37m
    das DG ist nicht zu Wohnzwecken ausbaubar, für Abstellmöglichkeiten aber gut geeignet
    Bilder stelle ich erst zur Verfügung, wenn mein Kauf spruchreif ist

    Das Grundstück ist so groß. dass ein LKW und auch ein Kranwagen (vermutlich) gleichzeitig rauffahren können. Ein Bautrupp kann dort in einem weiteren Gebäude nächtigen, was auch wieder Kosten einspart.

    Hört sich vermutlich einfacher und kostengünstiger an, oder?
    Google gibt einiges her, aber gibt es einen Markt dafür, mal von ebay abgesehen.
    Welcher Preis ist dafür realistisch?
    Wie groß ist der Markt für so etwas?
    Gibt es einen online-Marktplatz?

    Der mögliche Zeitpunkt wäre dann ab Mai 2013.
    Danke vorab für Eure Ideen. AKor
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  2. Bungalow Bj 2003, 186m² WFL abbauen - transportieren - wieder aufbauen

    Schau dir mal diesen Ratgeber an. Dort findet man Infos und Antworten.

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  3. #2

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    max 1 €, denn du sparst abbruch- und entsorgungskosten.
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  4. #3

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    also wenn du ein bänker bist, möchte ich nicht mit dir
    in verhandlung treten. denn ich verstehe nur bahnhof
    von deinem gefasel.
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  5. #4
    feelfree
    Gast
    Kann mir nicht vorstellen, dass jemand das 10 Jahre alte Zeugs auch nur geschenkt nehmen würde, wenn er es selbst möglichst zerstörungsfrei abbauen muss. Material neu kaufen ist da bestimmt günstiger.
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  6. #5

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    Wir haben vor zwei Jahren einen 63er Bungalow bei ebay eingestellt. Allerdings nur die Teile, die noch attraktiv erschienen. Also hauptsächlich Ein- und Anbauten, ausgebaut werden musste jeweils selbst vom Ersteigerer. Gibt ziemliche Nachfrage dafür, am Ende waren dadurch 1/4 der Abrißkosten finanziert. Auch der komplette Dachstuhl inklusive Pfannen ging weg, wurde innerhalb von 2 Tagen ausgebaut und steht heute irgendwo an der Nordseeküste auf einem Haus.

    Das jemand aber ein ganzes Haus abbaut, kann selbst ich mir eher nicht vorstellen. Aber ... einfach mal probieren.
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  7. #6

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    dann gib doch mal infos, was teile bei ebay eingestellt an vermögen gebracht haben.
    und eine plus minus rechnung. das würde den TE interesieren. fakten, daten auf den
    tisch, nicht ein gefasel von ebay&CO.
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  8. #7

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    Achte mal lieber auf deinen Ton und dein Niveau ... Wenn möglich ...
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  9. #8
    feelfree
    Gast
    baumal, leidest Du irgendwie an einer Lese- oder Verständnisschwäche?
    wall HAT Fakten geschrieben, 1/4 der Abrisskosten hat der Verkauf gebracht. Nein, das ist kein Absolutbetrag, aber was ein Abriss etwa kostet, solltest Du als Architekt wissen.
    Und wenn ich was verkaufe, dann brauche ich keine "plus minus" Rechnung, denn minus gibt's ja keins.
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  10. #9

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    Zitat Zitat von feelfree Beitrag anzeigen
    baumal, leidest Du irgendwie an einer Lese- oder Verständnisschwäche?
    vermutlich.

    1/4 der abrisskosten?
    das ist doch eine luftnummer.

    wie hoch waren die abrisskosten, bitte mit eckdaten,
    um mal eine hausnummer errechnen zu können?

    wie viel zeitaufwand wurde benötigt um den schrott zu verscherbeln?
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  11. #10
    Themenstarter

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    Guten Morgen,

    ich denke, für Familien mit niedrigem Etat und in einer Region niedriger Lohnkosten und/oder niedrigen Grundstückspreisen ist der Abbau und Wiederaufbau interessant. Selbst wenn mann nur an den Hausrahmen, die Beplankung, den Dachstuhl und seine Eindeckung interessiert ist. Auch die vorhandene Dämmung ist wiederverwendbar. Hinzu kommen die ersparten Leistungen des Architekten, seine Zeichnungen und Berechnungen. Dann ist es sicher eine Frage der Entfernung.
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  12. #11

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    ich lasse mich gerne eines besseren belehren.
    aber dein bungalow ist nicht errichtet worden mit der option,
    ihn zu demontieren und neu zu errichten.

    ich jedenfalls, würde abwinken.
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  13. #12

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    Zitat Zitat von akor74 Beitrag anzeigen
    Hinzu kommen die ersparten Leistungen des Architekten, seine Zeichnungen und Berechnungen. Dann ist es sicher eine Frage der Entfernung.


    Hier mal zwei Nadeln, mit denen Du Dich pieken kannst. Dann wirst Du wieder wach.


    Wenn sich denn wirklich einer fände, der das Ding zum WIederaufbau kaufen würde, so bräuchte der einen Bauantrag. Da helfen die alten Zeichnungen bestenfalls, sich ein Aufmaß zu ersparen und die alten Statikunterlagen können Basis für eine neue Statik sein.
    Einfach das olle Gekruschel einreichen und ne Genehmigung kriegen ist nicht!

    Ausserdem ist die Frage, ob gerade die Statik noch den aktuellen Vorschriften genügt, wahrscheinlich eher nicht.

    Eine Planung für die neue Bodenplatte und ein Nachweis der EnEV muss auch noch erstellt werden.

    Irgendwo bei einer der Privatsender-Hausbauserien haben die mal eine Familie gezeigt, die ein Musterhaus eines Fertighausherstellers gekauft und umgesetzt hat.
    Die Butze war von vorneherein darauf ausgelegt, umgesetzt zu werden.

    Trotzdem war das ein Riesenakt, am Ende nicht günstiger als ein entsprechender Neubau und hat die Familie massenhaft Nerven gekostet!

    Dann - was ist mit der Verblendung??? Die muss weg. Aber wer macht das, wer entsorgt den Abbruch??

    Dein Finanzbeamter will da evtl. dann auch noch was von abhaben.
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  14. #13
    Themenstarter

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    O.K., das sind Erklärungen die mich jetzt weiterbringen, die EnEV hat sich geändert und die Anforderungen sind deutlich gestiegen, dass war mir bewusst. Das ein Architekt oder ggf. der gleiche der für diesen Bungalow zuständig war erneut beauftrag werden muß nicht. Danke für den Hinweis.

    Bei der Statik hat sich u.a. nach Reichenhall auch was getan, sagte mir bereits der Fensterbauer meines Vertrauens, als ich an einen überdachten Innenhof nachdachte.

    Warum möchte das Finanzamt davon etwas abhaben?

    Für den Abriss brauche ich doch bestimmt eine Abrissgenehmigung, oder?
    Für den Abriss rechne ich mit 10TEU netto, wobei ich nicht alles entsorgen würde, sondern mir auf dem Grundstück an anderer Stelle ein "Garten"haus/ Gästehaus errichten würde. Das Grundstück hat fast 0,8ha innerorts, da sollte das möglich sein, muß natürlich geklärt werden.
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  15. Schau dir mal das Bauherren-Handbuch an.. Sehr viele nützliche Infos!
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  16. #14
    feelfree
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    Zitat Zitat von akor74 Beitrag anzeigen
    Für den Abriss rechne ich mit 10TEU netto
    Mit was hast Du gerechnet? Mit Würfeln?
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  17. #15

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    Zitat Zitat von akor74 Beitrag anzeigen

    Warum möchte das Finanzamt davon etwas abhaben?
    Weil Du Gewinne aus Hausverkäufen versteuern musst.
    Vielleicht kriegst Du die Hütte ja an einen Selbstabholer verschenkt.

    Gruß Stoni
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