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  1. #1

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    Modergeruch im Wohnraum, was tun?

    Hallo,

    es geht um folgendens Problem:
    altes am Hang liegendes Bauernhaus, teils Fachwerk- teils (Anbau) Bruchsteinwände mit Bruchsteinsockel, teilweise unterkellert mit Betonboden, und der Abgang zum Keller befindet sich stufenartig als oberirdischer Kasten in einem EG-Wohnraum.
    Der Keller hat eine Kappendecke ist deutlich feucht teilweise sogar nass, vermehrte Aussalzungen an den Wänden und Schimmelbildung sowie korrodierende Stahlträger.
    Es wird nachvollziehbar über einen moderigen Geruch in dem Wohnraum geklagt, in dem sich der Abgang befindet.

    Wie kann ich das Problem am besten beheben??

    Meine Ideen wären:
    Drainage an der Hangseite inkl. Abdichtung der Kellerwand von aussen im Bereich der Drainage.

    Erneuerung des Abgangkasten mit grünen GK-Platten , Abdichtung (aber welche) und Sanierputz???
    Sollte die komplette Kellerdecke besser gegen die Feuchtigkeit gedämmt werden.

    Den gesamten Keller trocken zu legen halte ich baupysikalisch für einen zu großen Eingriff, und ein leicht feuchter Keller gehört bei einem alten Bauernhaus ja auch dazu....oder??

    Über Hilfe oder neue Denkanstöße wäre ich sehr dankbar!!!
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  2. Modergeruch im Wohnraum, was tun?

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  3. #2

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    Sie sollten zunächst hinterfragen, wo der Modergeruch herkommt und nicht in blindem Aktionismus irgendwas machen.
    Ihre Ideen in Ehren. Aber ich glaube, das wird eine Komplettsanierung des Kellers und der Kellerdecke einschließlich Standsicherheitsuntersuchung und -konzept. Wahrscheinlich inkl. neuer Fußboden im EG.
    Wenn ich das schon lese:
    Keller hat eine Kappendecke ist deutlich feucht teilweise sogar nass
    vermehrte Aussalzungen an den Wänden
    Schimmelbildung
    korrodierende Stahlträger
    Bestand und Schäden vor Ort ermitteln und bewerten, Ursachen suchen, finden und bewerten. Konzept und Planung erstellen. Finanzierung planen. Fachgerecht umsetzen.
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  4. #3

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  5. #4
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  6. #5
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    @Herr Fischer:
    Danke für Ihre Antwort...doch die von Ihnen angesprochenen Maßnahmen würden schlicht weg den Kostenrahmen sprengen...

    Auch muss ich meine Angaben dahin gehend korrigieren, dass das Nasse nur in EINER Ecke ist...vermutlich Probleme mit der Regenentwässerung....auch das Aussalzen ist haupsächlich in dieser Ecke...der restliche Keller is augenscheinlich max. leicht feucht, was schon allein vom regelmäßigen ausschließlichen Lüften im Sommer kommen kann...
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  7. #6

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    na denn.
    Das wollte ich jetzt auch schreiben: Untersuchung wasserführender Leitungen. Das gehört zur Ursachensuche...

    Wenn die Maßnahmen den Kostenrahmen sprengen würden, kann ich auch nicht helfen. Das ändert aber trotzdem nichts am Umfang der möglicherweise notwendigen Maßnahmen.
    Gerade wenn die Mittel begrenzt sind: vernünftige Planung. Nicht, dass Sie anfangen aufzugraben und dann feststellen, dass die Wände ohne das äußere Erdreich gar nicht (mehr) standsicher sind...
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