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"Gegendarstellung" bei WDVS

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  1. #1
    Gast360547
    Gast

    "Gegendarstellung" bei WDVS

    Moin,

    gerade eben gelesen. Interessant.

    http://wirtschaft.t-online.de/waerme...61878816/index

    Mal schauen, wer nunmehr dagegen spricht ;-)

    Grüße

    stefan ibold
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  2. "Gegendarstellung" bei WDVS

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  3. #2

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    Hallo Stefan,

    was mich u.a. bei WDVS Systemen mit EPS interessieren würde, wie die Erhöhung der Brandlast von Feuerwehrleuten/Sicherheitspersonen eingestuft wird.
    Was ja mindestens genauso Bedeutung hat, die im Brandfall entstehenden schädlichen Rauchgase.
    Vielleicht ist ja hier noch der ein oder andere Chemiker, der da was zu sagen kann.

    mfg
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  4. #3

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    Ähm ... steht nix anderes drin als in den Stellungnahmen der dena und des dibt. Wogegen soll man sprechen.

    Fazit des Artikels ist: Wer halbfertige oder zusammengepfuschte WDVS-Systeme anzündet oder anzünden lässt, hat verloren. Verwundert jetzt nicht wirklich.
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  5. #4

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    Zitat Zitat von Biber53 Beitrag anzeigen
    was mich u.a. bei WDVS Systemen mit EPS interessieren würde, wie die Erhöhung der Brandlast von Feuerwehrleuten/Sicherheitspersonen eingestuft wird.
    Wenn ich mir vorstelle, dass bei einem EFH komplett vielleicht 300-400kg EPS an den Außenwänden hängt, dann ergäben das bei idealer Verbrennung 3.000-4.000kWh. Wie hoch ist die Brandlast des Dachstuhls? Einer Holzfassade? Kunststoffrolladen oder den Holzklappläden die auch noch lackiert sind?

    Aber nachdem das mit der idealen Verbrennung wohl nicht klappt, bleiben von der kompletten Fassade noch grob 4kg übrig die man entsorgen müsste.

    Zitat Zitat von Biber53 Beitrag anzeigen
    Was ja mindestens genauso Bedeutung hat, die im Brandfall entstehenden schädlichen Rauchgase.
    Rauchgase sind immer schädlich. Ich kann keinem empfehlen die Rauchgase bei einer Holzverbrennung einzuatmen, egal wie biologisch dynamisch das Holz war.

    Gruß
    Ralf
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  6. #5

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    Was Brandlast betrifft - schon mal ne Holzweichfaser-Dämmung erlebt?? Brennt auch nicht schlecht. Mich würde mal interessieren, was da schneller fackelt - Polystyrol oder DWD.
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  7. #6

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    Zitat Zitat von Ralf Dühlmeyer Beitrag anzeigen
    Was Brandlast betrifft - schon mal ne Holzweichfaser-Dämmung erlebt?? Brennt auch nicht schlecht.
    Jepp. Nehme ich im Sommer als Anzünder für den Grill.

    Gruß
    Ralf
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  8. #7
    Avatar von Flocke
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    Merkwürdig. Bei den Weichfaserplatten die ich habe, muß ich schon lange den Brenner massiv draufhalten bis hier etwas passiert.
    Das Hauptproblem bei den gedämmten Fassaden sind doch die fehlenden Brandriegel. Würde hier gewissenhafter gearbeitet und geplant hätten wir viele Brandfälle doch gar nicht gehabt....
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  9. #8

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    Ralf, wie geschrieben meinte ich Erhöhung der Brandlast und nicht Brandlast als solche.
    Deinen Grill würdest Du mit einem Hartschaum wahrscheinlich nicht anzünden, wenn er denn leicht entzündlich wäre?

    mfg
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  10. #9

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    Zitat Zitat von Flocke Beitrag anzeigen
    Merkwürdig. Bei den Weichfaserplatten die ich habe, muß ich schon lange den Brenner massiv draufhalten bis hier etwas passiert.
    ...
    Vielleicht sind da auch viele Flammschutzmittel drin.

    Ach ja, da fällt mir gerade ein, hat schon mal jemand die Radioaktivität solcher Holzweichfaserplatten gemessen?

    Nachdem wir jetzt in Deutschland bald wieder so weit sind, dass mehr Holz verbrannt wird als nachwachsen kann, wird ja immer mehr Holz aus Osteuropa importiert. Da gab´s doch mal was mit Pellets die, mal vorsichtig ausgedrückt, etwas stärker belastet waren.

    Ich bin mir sicher, wenn wir lange genug suchen, dann finden wir für Alles ein paar Nachteile.

    Gruß
    Ralf
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  11. #10

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    Zitat Zitat von Biber53 Beitrag anzeigen
    Deinen Grill würdest Du mit einem Hartschaum wahrscheinlich nicht anzünden, wenn er denn leicht entzündlich wäre?

    mfg
    Jederzeit würde ich das machen, aber das Grillholz wird damit nicht brennen. Da müsste ich wohl einige m3 auf den Grill packen, und so groß ist mein Grill auch wieder nicht. Ich vermute Du willst auf die Styrole & Co. hinaus, aber die sind beim Verbrennen nur in sehr kleinen Mengen vorhanden und schneller weg als ich es anzünden kann.

    Gruß
    Ralf
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  12. #11
    Avatar von Flocke
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    Radioaktivitätsnachweis wurde schon lange nicht mehr gefordert. Das Holz hier kommte tatsächlich LKW weise aus dem Osten. Ich habe selber aber schon länger nichts mehr von Strahlenbelastung in kritischen dosierungen gehört. Das Holz für Pellets und Weichfaser stammt übrigens überwiegend von Schwachholz . Schwachholz hat die schlimmsten Gaus nicht miterlebt..
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  14. #12

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    Gut Ralf, ich hätte eben gern mal von jemanden ne Stellungnahme dazu, welcher berufsmäßig (aus dem Herstellerbereich, am besten Labor...) damit umgeht/was zu sagen kann.

    Bei Terrassen ... haben wir auch immer mit zu tun. Mich ärgert hier nur, daß das Material (meist XPS) kaum Wärmestandfestigkeit hat und schneller weg ist als man glaubt (Flamme...) und dann kannste auch noch mit Isodübeln (Bleche anbringen...) hantieren.

    mfg
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  15. #13
    Avatar von alex2008
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    Zitat Zitat von R.B. Beitrag anzeigen
    Rauchgase sind immer schädlich. Ich kann keinem empfehlen die Rauchgase bei einer Holzverbrennung einzuatmen, egal wie biologisch dynamisch das Holz war.

    Gruß
    Ralf
    Doch dass sollte man jedem Ökosektenmitglied empfehlen. Vielleicht kapieren sies dann mal dass auch der angeblich so klimafreundliche erneuerbare Brennstoff Holz gar nicht so sonderlich Umweltfreundlich ist
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