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Wasser und Feuchtigkeit zwischen Dampfsperre- und folie

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  1. #1

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    Wasser und Feuchtigkeit zwischen Dampfsperre- und folie

    Hallo zusammen,

    brauche mal wieder einen fachkundigen Rat, bevor ich den Bauleiter kontaktiere.

    Seit einiger Zeit habe ich Feuchtigkeit in dem o.g. Bereich und die Trockebauer kommen diese Woche um die Gipsplatten zu montieren. ADs Dach ist nun seit einigen Wochen fertiggestellt. Der Bauleiter meinte noch vor einigen Wochen, dies ist Feuchtigkeit/Schwitzwasser aus dem Holzgebälk und würde sich nach einiger Zeit legen und wäre "normal". Tja, die einige Zeit ist nun vorbei und nichts hat sich getan. Habe mal einige Bilder beigefügt um den Sachverhalt zu verdeutlichen. Ein Bereich zeigt regelrecht Pfützen (20cmx20cm) auf, jedoch habe ich diese Bilder weggelassen da man nichts erkennen kann.

    Ich muss dazu noch sagen, dass der Innenputz angebracht und nach nicht endgültiger Trocknung das Dach abgedichtet. Momentan ist der Estrich drinnen und trocknet munter vor sich hin.

    Ich denke mir halt, wenn die Platten drauf sind ist doch der Schimmelbildung ist Tür und Tor geöffnet. Die Dämmung muss doch auf alle Fälle ausgetauscht oder getrocknet werden. Habe im Forum gesucht aber keinen passenden Beitrag gefunden.

    LG RHM

    IMG_0725.jpg

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  2. Wasser und Feuchtigkeit zwischen Dampfsperre- und folie

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  3. #2

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    Welchen Feuchtegehalt haben/hatten denn die Balken beim verbauen?
    Das sieht nach recht viel Wasser aus! Würde eher vermuten, dass das vom Innenputz und Estrich kommt. Nasse Dämmung auf jeden Fall tauschen (lassen) - Nass dämmt nicht.

    Bild 2 (IMG 0729): Sind da Reste hinter die Folie geworfen worden, oder ist die Wolle schon so nass und schwer dass diese die Folie weit nach unten zieht?

    Weitere Baufeuchte durch den Estrich.. hoffentlich wird ordnungsgemäß gelüftet/aktiv getrocknet.
    Mmn haben die Trockenbauer erstmal Pause.. was sagen die Experten?
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  4. #3
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    Zitat Zitat von Grimm19 Beitrag anzeigen
    Welchen Feuchtegehalt haben/hatten denn die Balken beim verbauen?
    Das sieht nach recht viel Wasser aus! Würde eher vermuten, dass das vom Innenputz und Estrich kommt. Nasse Dämmung auf jeden Fall tauschen (lassen) - Nass dämmt nicht.

    Das kann ich dir leider nicht sagen ? Während der Dachstuhl aufgbaut wurde keine Feuchtemessung durchgeführt. Bauleiter meint die Dämmwolle würde schon trocknen.

    Bild 2 (IMG 0729): Sind da Reste hinter die Folie geworfen worden, oder ist die Wolle schon so nass und schwer dass diese die Folie weit nach unten zieht?

    Es gibt einen Bereich, in der die Folie durch die Nässe nach unten gedrückt wird. Ich glaube das sind Reste, so genau habe ich nicht hingeschaut.

    Weitere Baufeuchte durch den Estrich.. hoffentlich wird ordnungsgemäß gelüftet/aktiv getrocknet.
    Mmn haben die Trockenbauer erstmal Pause.. was sagen die Experten?
    Momentan ist ein Lüftungsgerät (elektrsich im Bau) und trocknet alles! Gelüftet wird erst seit heute, da die Aussentemperaturen dies bisher nicht erlauben. Macht aber alles der GÜ!
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  5. #4
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    Der Bauleiter hat sich gerade per Handy gemeldet und schaut sich das morgen alles an und wird sich dann mit mir in Verbindung setzen. Er meint wirklich diese wäre normal, da das Dach ja "atmen" muss und die Feuchtigkeit durch die Lüftungsgitter/Dampfsperre abgeleitet wird bla bla bla...... Ich habe nicht alles verstanden , da der Empfang ziemlich schlecht war.

    Morgen werde ich es erleben...
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  6. #5

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    Moin,
    ich hatte im Spitzboden letztes Jahr im Februar (nachts bis -20°C) um das Veluxfenster ähnliche Feuchtigkeiten an der Dampfsperre. Sobald es wieder wärmer wurde, ist die Feuchtigkeit anscheinend wieder nach aussen durch die diffionsoffene Unterspannbahn verschwunden. Die Folie hab ich dann im Frühjahr mal aufgeschnitten. Ergebnis: Holz und Dämmung trocken. Bei Temperaturen bis -5°C war nix zusehen...Wichtig in deinem Fall wäre wohl, dass die Feuchtigkeit wieder nach aussen weg kann. Eine Prüfung auf Leckagen der Dampfsperre ist aber trotzdem anzuraten.
    Gruß
    Andreas
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  7. #6
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    Zitat Zitat von Kluesic Beitrag anzeigen
    Moin,
    ich hatte im Spitzboden letztes Jahr im Februar (nachts bis -20°C) um das Veluxfenster ähnliche Feuchtigkeiten an der Dampfsperre. Sobald es wieder wärmer wurde, ist die Feuchtigkeit anscheinend wieder nach aussen durch die diffionsoffene Unterspannbahn verschwunden.
    Ich glaube genau diesen Vorgang hat er mich auch versucht am Telefon zu erklären. Ausserhalb der Folie sind keine feuchte Stellen. Dies haben meine Frau und ich überprüft. Die Feuchtigkeit spielt sich innen ab..

    Danke Andreas
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  8. #7

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    Ob die Feuchtigkeit jedoch im Hochsommer weggetrocknet ist, wirst du jedoch nicht erkennen nachdem die TB durch sind. Faulende Balken siehst du dann erst, wenn die Dacheindeckung durchhängt..

    Zum letzten Beitrag: Was ist jetzt "ausserhalb" und "innerhalb"? Feuchtigkeit ist doch in der Dämmung, also ausserhalb/nicht raumseitig laut den Bildern.

    Ich kenne nur den Standardsatz: "Wenn naß, dann tauschen und Ursache beseitigen".
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  9. #8
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    Innerhalb der Dämmung - also Dampfsperre, also in der Dämmschicht also ausserhalb/nicht raumseitig ! Raumseitig ist alles trocken, soweit wir das sehen konnten. Ich glaube der Bauleiter wird da nichts unternehmen. Habe ihn aber auch mündlich darauf hingewiesen, das dies sein Risiko ist.

    Es gibt nun 2 Wege denke ich:

    1. Ich verhänge einen Baustopp und hole mir einen Sachverständigen an Board

    2. Ich lasse den GÜ machen und hoffe auf seinen Sachverstand und keinen Gewährleistungsfall in den nächsten Monaten/Jahren.
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  10. #9

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    Zitat Zitat von RHM2012 Beitrag anzeigen
    Innerhalb der Dämmung - also Dampfsperre, also in der Dämmschicht also ausserhalb/nicht raumseitig ! Raumseitig ist alles trocken, soweit wir das sehen konnten.
    Gibt es eine Erklärung, wieso das viele Wasser durch die Dampfsperre in die Dämmung gekommen ist? Das Wasser aus Putz und Estrich von der Raumseite kann es wohl kaum gewesen sein.

    Zitat Zitat von RHM2012 Beitrag anzeigen
    1. Ich verhänge einen Baustopp und hole mir einen Sachverständigen an Board
    2. Ich lasse den GÜ machen und hoffe auf seinen Sachverstand und keinen Gewährleistungsfall in den nächsten Monaten/Jahren.
    Am Besten erst mit dem Bauleiter sprechen und sich vor Ort erklären lassen, wieso Wasser in der Dämmung ist.

    Gruss vom Bauschaden
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  11. #10
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    Das Wasser habe ich erst bemerkt nach dem der Spritzputz an den Wänden war, davor war nichts und ich war fast täglich auf der Baustelle um nach dem fortschreiten der Arbeiten zu schauen.

    Das Aufbringen der Dampfsperre - und folie wurde kurz danach gemacht, die Räume waren also noch feucht! Vllt ist das noch Wasser aus dem Putz und wird nun mit eingeschlossen und kann nicht entweichen?

    Estrich wurde am 16.01.2013 gemacht und da war die Folie schon 2-3 Wochen drauf.
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  12. #11
    Avatar von Flocke
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    Hier noch von feuchtigkeit zu sprechen zeigt vorsichtigen Optimismus. Das ist schon ein Massiver Wasserschaden der garantiert nicht auf die Holzfeuchte abzuwälzen ist. Normalerweise sollte die Holzfeuchte max. 20% beim Einbau betragen, darf in Ausnahmefällen bis zu 30% betragen, wenn ein sicheres Austrocknen gewährleistet ist. Um aber so viel Wasser einzubringen müßte die Holzfeuchte schon größer 60% betragen und das wäre auch mit einer rosanen Brille schon nicht mehr erlaubt.
    Um Schimmel zu vermeiden die Dampfbremse öffnen, Dämmung raus und alles trocknen lassen oder jedes Sparrenfeld mit einem Trockenluftgerät durchblasen. Das wäre allerdings viel zu teuer. Bei diesen Pfützen jedenfalls ist garantiert mit Schimmelbildung zu rechnen, weil ein kurzfristiges durchtrocknen in dieser Weise nicht möglich ist.
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  13. #12

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    Zitat Zitat von RHM2012 Beitrag anzeigen
    Das Wasser habe ich erst bemerkt nach dem der Spritzputz an den Wänden war, davor war nichts und ich war fast täglich auf der Baustelle um nach dem fortschreiten der Arbeiten zu schauen.

    Das Aufbringen der Dampfsperre - und folie wurde kurz danach gemacht, die Räume waren also noch feucht! Vllt ist das noch Wasser aus dem Putz und wird nun mit eingeschlossen und kann nicht entweichen?
    Wie ist denn die Luftdichtigkeitsbahn an den Wänden eingedichtet worden, wenn der Spritzputz erst später aufgebracht wurde?
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  14. #13
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    Zitat Zitat von Flocke Beitrag anzeigen
    Hier noch von feuchtigkeit zu sprechen zeigt vorsichtigen Optimismus. Das ist schon ein Massiver Wasserschaden der garantiert nicht auf die Holzfeuchte abzuwälzen ist. Normalerweise sollte die Holzfeuchte max. 20% beim Einbau betragen, darf in Ausnahmefällen bis zu 30% betragen, wenn ein sicheres Austrocknen gewährleistet ist. Um aber so viel Wasser einzubringen müßte die Holzfeuchte schon größer 60% betragen und das wäre auch mit einer rosanen Brille schon nicht mehr erlaubt.
    Um Schimmel zu vermeiden die Dampfbremse öffnen, Dämmung raus und alles trocknen lassen oder jedes Sparrenfeld mit einem Trockenluftgerät durchblasen. Das wäre allerdings viel zu teuer. Bei diesen Pfützen jedenfalls ist garantiert mit Schimmelbildung zu rechnen, weil ein kurzfristiges durchtrocknen in dieser Weise nicht möglich ist.
    Ich denke auch nicht das es mit der Holzfeuchte zu solchen Pfützen kommt!! Leider sieht der Bauleiter dies etwas anders!! Er wird auf keinen Fall die Dampbremse öffen und übermorgen kommen die Trockenbauer. Mir sind da etwas die Hände gebunden ehrlich gesagt. Ich werden Wasserschaden schriftlich dokumetieren und dem GÜ zukommen lassen . Meinde Bedenken äussern und auf einen Schimmel in Zukunft hinweisen......


    Baustopp verhängen iwrd nicht so ganz einfach werden denke ich ...
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  15. Schau dir mal das Bauherren-Handbuch an.. Sehr viele nützliche Infos!
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  16. #14
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    Zitat Zitat von bauschaden Beitrag anzeigen
    Wie ist denn die Luftdichtigkeitsbahn an den Wänden eingedichtet worden, wenn der Spritzputz erst später aufgebracht wurde?
    Kann ich dir leider nicht beantworten.....????

    Als ich abends auf die Baustelle kamm war die Dampfsperre drauf ...! Die haben nicht länger als einen Tag gebraucht...
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  17. #15

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    Baustopp verhängen iwrd nicht so ganz einfach werden denke ich ...
    Kläre mal, wie der BL eine Garantie für das Abtrocknen geben kann - vor allem auch über die üblichen Schadensersatzanspruchszeiten hinaus - durchfaulende Balken brauchen evtl lange, bis das sichtbar wird. Ich würde keine einzige Rigipsplatte montieren lassen, bis Alles restlos weggetrocknet ist und/oder nasse Wolle getauscht wurde.

    Abdichtung im Wandbereich mit Streckmetall oder Klebeband mit Einputzgewebe ist zulässig - mach doch mal ein Loch von 5x5cm in den Putz um zu sehen, was du findest.
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