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Was ist möglich? Welche Finanzierung? Eure Erfahrungen sind gefragt!

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  1. #1

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    Was ist möglich? Welche Finanzierung? Eure Erfahrungen sind gefragt!

    Guten Tag!

    Momentan sind wir noch am Anfang was die Hausplanung angeht und somit noch recht variabel.
    Ich möchte mich nicht blind in das Abenteuer Hauskauf/bau stürzen und habe mich daher hier angemeldet.
    Allerdings wäre es gut zu wissen was ob es überhaupt möglich ist unter den gegenbenen Umständen.

    Erst mal zu den Eckdaten unseres Vorhabens:
    Wir möchten von einem Bauträger ein Massivhaus bauen lassen und einen Teil des Innenausbaues in Eigenleistung erbringen.
    Das Haus soll mit nur einem Kapital finanziert werden.
    Ein Kind ist unterwegs und es soll auch nur mit einem Gehalt gerechnet werden.

    - Kosten des Grundstückes: 28000€
    - Kosten des Haus: 200000€ (bei Schlüsselfertig)
    - Nebekosten ca. 10%-15% vom Kaufpreis (Bodenplatte und Erdarbeiten bereits im Preis des Hauses)
    - Eigenkapital: 30000€
    - Eigenleistung noch nicht eingerechnet
    - Monatlich verfügbares Netto: 2600€
    - Annuitätendarlehen als Favorit, 20 Jahre fester Zins.

    Vielen Dank im voraus für eure Meinungen.
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  2. Was ist möglich? Welche Finanzierung? Eure Erfahrungen sind gefragt!

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  3. #2

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    G'morje,

    Also: In der Konstellation geht dein Eigenkapital für's Grundstück plus Notar drauf.

    Zu finanzieren sind dann ca. 250.000 Euro, wenn ich mal Haus plus Nebenkosten plus etwas Puffer rechne (wobei ich die 200.000 für schlüsselfertig schon günstig finde).

    Mehr als 1/3 des monatlichen Nettos sollten generell nicht für die Finanzierung draufgehen, denn es kommen auch noch die Betriebskosten des Hauses dazu - und die liegen höher als z.B. bei der aktuellen Mietwohnung. Und wenn dann erstmal Kinder da sind, sieht die Welt schon wieder anders aus.

    Du kannst also ca. 800 Euro im Monat für die Finanzierung aufwenden. Bei einer soliden Finanzierung sollte man im Jahr auf eine Gesamtannuität (=Summe aus Zins und Tilgungsanteil) von 7% oder mehr kommen. Mit 9.600 Euro im Jahr / 7% lassen sich also 137.000 Euro solide finanzieren. Bei dem derzeit niedrigen Zinsniveau bedeutet das eine hohe Anfangstilgung und einen überschaubaren Gesamtzeitraum und Zinsaufwand.

    Mein Rat: Weiter sparen. Wenn das Grundstück gut ist, jetzt schon kaufen - das zählt auch als Eigenkapital.

    Mit 800 Euro im Monat kommst du in der gewünschten Zielregion nicht in den grünen Bereich. Das kann man zwar alles schönrechnen, aber bei z.B. 3,75% Zins und 1% Anfangstilgung zahlst du über 40 Jahre an dem Darlehen ab.
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  4. #3

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    kannst du nicht noch irgendwie 40.000 bis 50.000 Euro Eigenkapital generieren?
    zb bei Muitti leihen oder so?

    Um richtig gute Finanzierungen zu bekommen , hast du noch zu wenig Eigenkapital. Wenn dein Vorhaben ca 270.000 Euro kostet und du nur 70% leihen musst, dann sind Niedrigzinsen drin
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  5. #4

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    Das ändert aber nichts gravierendes an den Eckpfeilern der Finanzierung, es sei denn Mutti möchte das Geld in das Kind "finanzieren" und nichts mehr davon sehen...
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  6. #5

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    Klingt für mich auch seeeehr knapp.
    Vor allem weil wahrscheinlich viele "sonstige Kosten" gar nicht geklärt sind.

    Haus 200.000 EUR incl. Bodenplatte u. Erdarbeiten.... Was beinhaltet das alles ? Das solltest Du auf jeden Fall genauer klären.
    Wo sind die Hausanschlüsse ? Kommen die noch dazu ?? Dann ist bei dem ersten Angebot des Bauträgers oftmals nur 0815 Standard angeboten und wird später nochmals extra bemustert. Dann stellt sich immer wieder die Frage "wir bauen ja nur einmal" und es wird nochmals teurer.

    Da es also anhand der jetzigen Zahlen alles schon knapp ist, dürfte bei konkreteren Zahlen wohl eher die Richtung mehr Eigenkapital ansparen rauskommen oder eine Bestandsimmobilie in Frage kommen.
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  7. #6

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    Ich sehe das auch so, dass das mehr als knapp ist und finde die schon genannten Anregungen (insbesondere mehr EK) sinnvoll. Um auch mal was positives zu sagen: Ich finde gut, dass Du Eigenleistungen erst mal außen vor läßt, da deren Effekt eh meist stark überschätzt wird. Denk auch daran, dass Du weiter leben willst, z.B. wahrscheinlich auch mal ein zweites teures Kind kommen könnte.
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  8. #7
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    Nun, in dem Preis für 200.000€ sind die Bodenplatte und die Erdarbeiten schon mit drinnen.
    Alternativ zu den 200.000€ wäre es noch möglich das gleiche Haus ohne Garage, allerdings dann mit Carport, für 180.000€ zu bekommen.
    Hausanschlüsse kommen hinzu, das Baugebiet ist nur zum Teil erschlossen, genaues kann ich erst im März sagen.

    Der Bau ist relativ günstig weil es ein Bauunternehmer aus der Region ist der recht günstig, aber gut baut.
    Kenne von ihm mehrere Häuser, Verwandschaft bewohnt eines der Häuser.
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  9. #8

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    Bei einer soliden Finanzierung sollte man im Jahr auf eine Gesamtannuität (=Summe aus Zins und Tilgungsanteil) von 7% oder mehr kommen.
    Prinzipiell ist das natürlich richtig, dass die Tilgung nicht zu niedrig ausfallen sollte.

    Je nach Fall muss man das aber differenzierter betrachten. Wenn das ganze im worst case (nur 1 Einkommen, Frau erzieht Kinder und Elterngeld gibts keines mehr) nur auf 1-2% Tilgung kommt, diese "Durstrecke" aber voraussichtlich in ein paar Jahren wieder zu ende ist, dann kann das trotzdem OK sein... in ein paar Jahren wird die Tilgung dann eben auf 3-4% erhöht bzw man fährt Sondertilgungen...

    Da kann es sich je nach Zinsentwicklung, Mietkosten etc lohnen jetzt zu bauen und ein paar Jahre minimal zu tilgen, anstatt zu versuchen mehr EK anzusparen...
    Anders wäre die Situation wenn sie es sich derzeit ohne Kinder und mit 2 einkommen nur leisten könnten 1-2% zu tilgen... DANN hätten Sie nämlich ein Problem wenn die Frau zuhause bleibt u Kinder erzieht....
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  10. #9

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    Zitat Zitat von stefanrp Beitrag anzeigen
    Nun, in dem Preis für 200.000€ sind die Bodenplatte und die Erdarbeiten schon mit drinnen.
    Alternativ zu den 200.000€ wäre es noch möglich das gleiche Haus ohne Garage, allerdings dann mit Carport, für 180.000€ zu bekommen.
    Hausanschlüsse kommen hinzu, das Baugebiet ist nur zum Teil erschlossen, genaues kann ich erst im März sagen.

    Der Bau ist relativ günstig weil es ein Bauunternehmer aus der Region ist der recht günstig, aber gut baut.
    Kenne von ihm mehrere Häuser, Verwandschaft bewohnt eines der Häuser.
    Dann wird das aber alles deutlich teurer.

    28.000 Grundstück
    200.000 Haus
    10.000 Hausanschlüsse (Gas / Wasser / Strom / Telekom)
    Kosten für Gartenanlegen / Terasse / Zaun / Zuwegungen.... rechne mal mit 10.000
    2000 Malerarbeiten
    Mehrpreise Sanitärobjekte / Elektroarbeiten / Bodenbeläge ( oft zu wenig Schalter und Steckdosen, 08/15 Sanitärsachen, Zu geringe Preise für die Fliesen und nicht alle Räume wie Wohnzimmer und Esszimmer bedacht)
    Gründungskosten!!!! Im Werkvertrag nachsehen......da kann schnell was zusammen kommen
    evt. neue Möbel / Küche.....
    Umzugskosten
    Notarkosten
    Erschliesungskosten...kann auch schnell 5000 und mehr sein
    usw.

    Wie du siehst.....es kommt schnell was zusammen und die Liste ist bestimmt nicht komplett.
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  11. #10

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    Na lasst mal die Kirche im Dorf.

    30.000€ EK ist besser wie nix und um längen besser als das was die meisten die hier um Finanzierungstipps bitten vorweisen können.

    Bis alles in Dach und Fach ist kommen sicherlich noch ein paar € dazu. Wenn keine weiteren Verbindlicheiten bestehen denke ich schon das das zu machen ist.
    Anfangs die Tilgung niedrig wählen und nach 2-3-4 Jahren, wenn die Frau wieder TZ oder VZ arbeitet und bis dahin das eigene Gehalt eventuell auch noch gestiegen ist die Tilgung erhöhen.

    Bauen wird auch teurer ,die Zinsen und die Mieten werden in den nächsten Jahren sicherlich auch steigen. Was nutzen dann 30.000€ mehr Eigenkapital wenn die ganze Chose aber unterm Strich schon 40.000€ mehr kostet.

    @Stefan: Wie alt seid Ihr beiden? Was hat Deine Aussage "Nur mit einem Gehalt rechnen" zu bedeuten? Nur zur Sicherheit "beim rechnen" oder weil der Partner auf keinen Fall mehr arbeiten wird ? Wie hoch ist eure derzeitige Kaltmiete?

    Gruß,
    Rene'
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  12. #11

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    Es wird teuerer, als man plant - hat man uns immer gesagt. Es ist tatsächlich so.

    Wir haben die Fundamentstreifen für die Garage mit Abstellraum laut Plänen fertigstellen lassen. Wann bzw. ob die geplante Garage gebaut wird, steht in den Sternen. Es wird eher auf Carport hinauslaufen (oder nicht mal das). Die letzten 7 Jahren stand das Auto auch auf der Strasse.
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  13. #12
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    Zitat Zitat von Rene' Beitrag anzeigen
    Na lasst mal die Kirche im Dorf.

    30.000€ EK ist besser wie nix und um längen besser als das was die meisten die hier um Finanzierungstipps bitten vorweisen können.

    Bis alles in Dach und Fach ist kommen sicherlich noch ein paar € dazu. Wenn keine weiteren Verbindlicheiten bestehen denke ich schon das das zu machen ist.
    Anfangs die Tilgung niedrig wählen und nach 2-3-4 Jahren, wenn die Frau wieder TZ oder VZ arbeitet und bis dahin das eigene Gehalt eventuell auch noch gestiegen ist die Tilgung erhöhen.

    Bauen wird auch teurer ,die Zinsen und die Mieten werden in den nächsten Jahren sicherlich auch steigen. Was nutzen dann 30.000€ mehr Eigenkapital wenn die ganze Chose aber unterm Strich schon 40.000€ mehr kostet.

    @Stefan: Wie alt seid Ihr beiden? Was hat Deine Aussage "Nur mit einem Gehalt rechnen" zu bedeuten? Nur zur Sicherheit "beim rechnen" oder weil der Partner auf keinen Fall mehr arbeiten wird ? Wie hoch ist eure derzeitige Kaltmiete?

    Gruß,
    Rene'
    Hallo Rene,


    Auch Sicherheitsgründen rechne ich nur mit dem Geld was ich verdiene
    , einfach weil die Frau bald mindestens ein Jahr zu Hause ist und danach auch nur auf 400€ Basis arbeiten gehen wird, wenn sie was findet.
    Die aktuelle Warmmiete ohne Strom beträgt lediglich 420€, eine größere Wohnung die dann fällig wäre würde ca. 600€ im Monat kosten.

    Das Problem sind für mich nicht nur die Baunebenkosten, sondern auch die Nebenkosten vom Haus, welche locker bei 300€ im Monat liegen.
    Dann habe ich selbst bei einer Tilgung von nur 1,5 % schon 1100-1200 € im Monat zu bezahlen.

    Alleine an Kosten für den Lebensunterhalt komme ich auf ca. 1600€ (Versicherungen, Altlasten in Form monatlicher Belastungen, Altersvorsorge, Kind, Essen, Tanken, Kleidung, Kommunikation, ein wenig Freizeit, Sicherheit).

    Im Monat hätte ich also:
    2600
    - 1600€ fürs Leben und alt werden

    1000€ für eine Hausfinanzierung inklusive der Nebenkosten.
    Das sieht nicht gut aus.

    Natürlich ist da noch was zu machen, so dass wir im Monat bald ca. 240 Euro weniger Belastung haben, aber das sind dann insgesammt auch nur 1240€ für Haus- monatl. Nebenkosten.

    Die Tendenz geht momentan erst mal zu einer größeren Mietswohnungen, so dass man erst einmal sieht welche Kosten im Monat mit dem Kind wirklich entstehen.
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  14. #13

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    Also ich denke, wie auch die anderen bereits geschrieben haben, dass es sehr knapp wird. Du wirst mit Sicherheit eine Bank finden, die das finanziert. Aber du tust dir und deiner Familie nichts gutes.

    Wir sind noch zu zweit und seit ca. 6 Monaten im neuen Haus. Mit allem haben wir knapp 400EUR Nebenkosten. Und 1000EUR Rate.
    Wir haben zusammen 3000EUR Netto. Das geht noch.
    Aber mit Kind würde es fast unmöglich werden. Noch dazu wenn ein Einkommen ausfällt. Kinderwunsch ist derzeit nach hinten verschoben worden, bis es finanziell möglich ist.
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  15. Schau dir mal das Bauherren-Handbuch an.. Sehr viele nützliche Infos!
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  16. #14

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    Zitat Zitat von LaZi Beitrag anzeigen
    Es wird teuerer, als man plant - hat man uns immer gesagt. Es ist tatsächlich so.
    kann ich so unterschreiben. teils wird es unverschuldet teurer, weil sich beim bau irgendwas ergibt, was mehrkosten verursacht, teils ist man selber derjenige der es teurer macht.

    je nach hausgröße und anspruch sicherlich verschieden, aber ich würde mal als extras folgendes grob im auge behalten, da die baubeschreibungen doch eher eine mindestausstattung enthalten.

    - elektrik würde ich mal 3-4tsd euro einplanen (zusätzliche steckdosen, wechselschaltungen, außenleuchten, antennendosen, ggf. netzwerkdosen...)
    das muss man quasi schon kaufen, es will sicher kaum jemand die wände in seinem neuen haus direkt wieder aufschlitzen um irgendwelche in der praxis schmerzlich vermisste steckdosen nachzurüsten.
    - badezimmer würde ich mal 5-6tsd euro einplanen. man vertut sich wieviel teurer ein dusseliges waschbecken werden kann, wenn die frau das nur 10cm breiter haben will oder etwas mehr eckig....
    fliesen sind da auch ein thema. die zugestandenen qm-preise reichen im regelfall für einfach baumarktfliesen, der fliesenleger nimmt gerne zuschläge bei größeren/anderen fliesenformaten, dann will man ecken und wandabschlüsse mit diesen hübschen edelstahlleisten haben und und und

    alleine da sind mal schnell 10 mille verbraten und zwar OHNE übertriebenen luxus oder sündhaftteure materialien.

    malerarbeiten: sehe ich nicht so kritisch, das kann man großteils gut in eigenleistung machen

    außenanlagen: sehe ich auch nicht so kritisch, wir werden das nach und nach alles machen, muss beim einzug nicht fertig sein (und macht auch, wie in den meisten abugebieten, keinen sinn, da die strasse erst später fertig wird)

    garage wurd mit 20tsd euro angegeben....das muss ja dann eine gemauerte und große garage sein. ist nicht so mein fall, mir erschließt sich der sinn bei begrenztem budget da nicht so ganz. unser nachbar hat es auch: eine 25tsd euro garage für das auto, aber ein keller der für 50tsd euro fast 100qm gut nutzbare fläche bringt wäre "unverhältnismäßig teuer". naja, jeder wie er meint
    (paradox daran: sein auto ist höchstens 5tsd euro wert, einen standesgemäßen parkplatz für den porsche braucht der also nicht wirklich)

    wer das geld hat: cool so ne garage zu haben, wer aber knapp rechnen muss sollte über ne fertiggarage nachdenken.

    erschließung: vorsichtig damit. wir haben das grundstück "voll erschlossen" gekauft und wurden dann trotzdem noch für den abwasserkanal mit 3800euro zur kasse gebeten.
    gleiches gilt für die hausanschlüsse:
    - je nach lage kommen hier deftige kosten. bei uns waren 9m im standardpreis (rund 2200euro jeweils für strom, gas und frischwasser, telekom 399,95euro) enthalten, jeder meter mehr kostet deftig aufpreis.
    - hausanschlüsse und "haus anschließen" ist nicht zwingend das gleiche. gilt besonders für das abwasser. im regelfall wird das nur bis 1m hinter die grundstücksgrenze gelegt und der hausbauer führt es einen meter aus dem haus raus. die verbindung kostet dann oft extra auch können kleinigkeiten kommen. druckwasserdicht wurde alles im standard gemacht...außer der telekom...die will 300euro extra haben
    - regenentwässerung: gerne nicht in der baubeschreibung enthalten: das führen des regenwassers von den hinteren dachrinnen nach vorne zum kanal (sofern vorhanden, lokal unterschiedlich).
    waren bei uns, inklusive anschluss der lichtschächte nochmal rund 3tsd euro

    wobei ich auch nur anregen und hinweisen will, ganz so drastisch sehe ich das vorhaben ehrlich gesagt nicht.
    es ist EK da, nicht die welt, aber zumindest etwas. 2600euro netto (ein gehalt) sind auch OK, da kann man, sofern es zumindest weitestgehend, wenn auch mit unterbrechungen, ein zweites gehalt gibt, sei es auch nur halbtags, 1000euro annuität bedienen ohne völlig irre zu sein.

    wir haben auch mit wenig EK gebaut. wenn man nicht anfängt zu spinnen und damit leben kann nicht sofort alles fertig und auf einmal zu haben, geht es.
    das ist aber auch ne persönliche sache: wir haben noch keine kinder, da muss ich nicht alle räume sofort fertig haben.
    kann man damit leben alles nach und nach zu machen und lässt es die situation zu, kann man bei hauskauf (initial) geld sparen und die notwendigen investitionen ein wenig zeitlich strecken.

    wir haben halt während der bauphase unser EK erhöht. einfach sehr bescheiden gelebt und dann aus laufendem einkommen "on the fly" viele dinge bezahlt.
    das ist aber mit VIEL disziplin verbunden und nicht jederman´s sache. anraten würde ich das niemandem, da ich nur wenige leute kenne die das wirklich so durchziehen.
    wir haben ein jahr lang am minimum gelebt. kein essen gehen, kein kino, keine klamotten, kein luxus.

    das funktioniert, weil nicht direkt alle kosten auf einmal kommen sondern nach und nach.

    wir hatten aber auch druck dahinter (räumungsklage vom vermieter, nach 2 jahren suche endlich ein grundstück für uns gefunden und mussten uns schnell entscheiden usw.).
    wer den druck nicht hat, fährt sicherlich entspannter, wenn er noch spart.

    notfalls kann man sich ja auch mit nem forward darlehen gute zinsen in die zukunft retten.
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  17. #15
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    Die Garage ist eine Option.
    Mit Garage 200000€ und ohne halt die 180000€.
    Das Haus wäre ohne Keller und hätte 155 qm2.
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