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OSB-Platten oder Baudielen auf Holzbalkendecke

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  1. #1

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    OSB-Platten oder Baudielen auf Holzbalkendecke

    Hallo,

    ich bin gerade dabei mein Dachgeschoss auszubauen.
    Angefangen hab ich mit dem Fußboden. Früher war da ein Zementestrich (ca. 10 cm) drauf, den ich
    aber laut Statiker entfernen sollte, um das Dachgeschoss bewohnbar zu machen.
    Jetzt hab ich also die Holzbalken freigelegt. Der gesamte Raum ist ca. 14 m lang und 6 m breit.
    Die Balken verlaufen natürlich entlang der 6 m und sind in der Mitte von einer tragenden Wand darunter gestützt.
    Weil die Balken ziemlich uneben waren, hab ich ein Lattengerüst darüber gebaut (Latten 40 x 60),
    welches den Höhenunterschied ausgleicht. Der Abstand der Balken ist ca. 90 cm, und der Abstand
    der einzelnen Latten zueinander (die quer auf den Balken liegen) sind 60 cm.

    Jetzt wollte ich fragen, was ich am besten auf diese Latten verschraube? Ursprünglich hatte ich vor
    1 Lage 22er OSB-Platten mit N+F auf die Latten zu schrauben, zu verleimen und dann versetzt noch
    eine 1 Lage 22er oder 19er OSB-Platten schwimmend darauf zu verlegen (aber auch wieder verleimen?)

    Alternative dazu wären 40 mm starke Baudielen (kammergetrocknet, sägerau).
    Was wäre die bessere Lösung?

    Oder zuerst 12 mm OSB-Platten für eine bessere Lastenverteilung und dann die Baudielen zur Stabilität drüber?

    Über einen Rat würde ich mich sehr freuen.
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  2. OSB-Platten oder Baudielen auf Holzbalkendecke

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  3. #2

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    Planen lassen!
    So wird das nichts.

    Ist die sich durch diese Maßnahmen möglicherweise ergebende Verschlechterung des Brandschutzes zulässig?

    Ist das ein EFH oder ein MFH?
    Du bist Alleineigentümer?
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  4. #3
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    Das Haus ist ein MFH.
    Mir gehört eine der beiden Dachgeschoßwohungen und der gesamte
    darüberliegende Dachboden.
    Laut Bauamt werden keine Nachweise (Statik, Brandschutz usw.)
    benötigt und es ist auch keine Baugenehmigung erforderlich.
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  5. #4
    Avatar von Flocke
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    Du solltest Deine selbstersonnene kontruktion noch mal überdenken. Wenn Du schon einen Statiker anbei hast, dann lass Ihn doch gleich den Aufbau einmal rechnen.
    Das Du keine Genehmigung brauchst verwundert mich schon. Selbst in einem EFH muß der Ausbau für eine Nutzung genehmigt werden.
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  6. #5
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    wenn man nur einzelne räume im dachgeschoß ausbaut und keine eigenständige
    wohnung, dann braucht man hier bei uns keine baugenehmigung.

    was spricht denn gegen diese konstruktion?
    und was ist zu bevorzugen? OBS? Rauhspund? Dielen?
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  7. #6
    Avatar von Flocke
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    Keine Baugenehmigung, aber eine Nutzungsänderung muß trotzdem eingereicht werden.
    Ohne den Bodenaufbau genau zu kennen, kann man hier nichts zu sagen. Wie stark sind die Deckenbalken, wie groß sind die Abstände, Wie und wo sind die Deckenbalken befestigt...
    Eine UK aus latten wird allein schon wegen der Randabstände für die Vernagelung/ Verschraubung, nicht reichen
    Für den Belag ist entscheidend was später drauf soll. Ich würde Dielen oder Rauhspund nehmen....
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  8. #7

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    Wo ist Dein Zweiter Rettungsweg?
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  9. #8
    ManfredH
    Gast
    Zitat Zitat von mick990 Beitrag anzeigen
    wenn man nur einzelne räume im dachgeschoß ausbaut und keine eigenständige
    wohnung, dann braucht man hier bei uns keine baugenehmigung.
    Aber auch dann müssen aber die Standsicherheit gewährleistet sein und die bauordnungs- und insbesondere brandschutztechnischen Vorschriften eingehalten werden.

    Ausserdem: willst du nun ein Dachgeschoss ausbauen, wie es im Zitat oben und auch im Eingangsposting steht, oder den Spitzboden *über* dem Dachgeschoss, wie diese Formulierung
    Zitat Zitat von mick990 Beitrag anzeigen
    Mir gehört eine der beiden Dachgeschoßwohungen und der gesamte darüberliegende Dachboden.
    vermuten lässt? Das ist nämlich baurechtlich/brandschutztechnisch ein gewaltiger Unterschied. Da stellt nicht nur die Frage nach dem 2. Rettungsweg - siehe Julius - sondern u.U. auch, ob überhaupt der 1. Rettungsweg in ausreichender Weise gegeben ist.
    Wie viele Geschosse befinden sich denn unterhalb des Dachgeschosses ? (> Gebäudehöhe, Gebäudeklasse???)
    Und die "nur einzelnen auszubauenden Räume" - sind das Aufenthaltsräume im Sinne der Bauordnung?
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  10. #9
    Themenstarter

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    ich will den spitzboden ausbauen.

    warum könnt ihr mir denn nicht einfach meine frage beantworten?
    ich habe ja nicht gefragt "wie viele rettungswege brauche ich" oder "geht das von der statik her"
    sondern welchen bodenbelag ich nehmen sollte.
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  11. #10
    Themenstarter

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    mit dem bauamt habe ich doch schon längst alles abgeklärt!
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  12. #11

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    Zitat Zitat von mick990 Beitrag anzeigen
    warum könnt ihr mir denn nicht einfach meine frage beantworten?
    Weil jede Menge wesentlicher Angaben fahlen.
    Z.B. auch die über die beabsichtigte Nutzung.

    Und man den Eindruck bekommt, daß es an Grundlegenderem schon mangeln könnte:
    ich habe ja nicht gefragt "wie viele rettungswege brauche ich"
    Auch nicht gestellte Fragen können relevant sein. Sehr sogar!

    "geht das von der statik her"
    Indirekt schon. Denn der Deckenaufbau ist statisch sehr relevant.
    Vermutlich hat der Statiker die Entfernung des Estrichs angeraten, um die Belastung zu verringern, damit wenigstens etwas für zukünftige Nutzlast übrig bleibt.
    Es verwundert aber, daß es in einem Spitzboden auf Holzbalkendecke einen Estrich gegeben haben soll.

    sondern welchen bodenbelag ich nehmen sollte.
    Nö!
    Vom Belag war bisher noch gar nicht die Rede.
    Und DU bist ja derjenige, welcher mitteilen sollte, welchen Belag er haben möchte.
    Der Deckenaufbau richtet sich auch nach dem Belagwunsch!
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  13. #12
    ManfredH
    Gast
    Zitat Zitat von mick990 Beitrag anzeigen
    warum könnt ihr mir denn nicht einfach meine frage beantworten?
    ich habe ja nicht gefragt "wie viele rettungswege brauche ich" oder "geht das von der statik her"
    sondern welchen bodenbelag ich nehmen sollte.
    Tut mir leid, dass ich dir helfen wollte und
    a) nach genaueren Informationen über den Sachverhat nachgefragt habe, nachdem deine Informationen dazu widersprüchlich und missverständlich waren,
    und
    b) auf Punkte hingewiesen habe, von denen die gesamte Genehmigungsfähigkeit deines Vorhaben abhängt und die rechtzeitig zu klären deshalb wesentlich wichtiger ist als die Auswahl des passenden Bodenbelags. Und nachdem du noch nicht mal Dachgeschoss und Spitzboden auseinanderhalten kannst (oder dich entsprechend klar ausdrücken kannst), liegt für mich die Vermutung sehr nahe, dass du dir auch über die bau- und brandschutzrechtlichen Voraussetzungen deines Vorhabens nicht im klaren bist.

    Aber wenn dir die Antworten nicht passen... keiner ist gezwungen, sich mit deinem Problem zu befassen und dir zu helfen; ich werd´s jedenfalls nicht mehr tun. Viel Spass noch beim Dach.. ähh Spitzbodenausbau
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  15. #13
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    wo wolltet ihr denn helfen?
    lest doch nochmal alles durch.
    eure kommentare zusammengefasst sind: lass es planen, baugenehmigung, statik, 2. rettungsweg.

    mehr kam noch nicht. werdet ihr selber feststellen wenn ihr es nochmal durchlest.
    und ich hab dazu gesagt: genehmigt ist alles (oder wisst ihr das besser als die Leute vom Bauamt, die
    es letztendlich genehmigen müssen?) und von der statik passt das auch.
    wenn ihr mir meine angaben nicht glaubt was soll ich denn da noch machen?
    "es erwundert mich sehr dass am spitzboden estrich gelegen haben soll..."
    wenn ichs doch sage! warum sollte ich lügen? und wer wird das jetzt besser wissen? einer der das haus noch nie
    gesehen hat oder derjenige der alles in eimern runtergeschleppt hat??


    wie gesagt, ich habe weder fragen zur genehmigungsfähigkeit noch zur statik. aber keine einzige eurer antworten
    hilft mir bei meiner fragestellung weiter!
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  16. #14

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    Zitat Zitat von mick990 Beitrag anzeigen
    mehr kam noch nicht. werdet ihr selber feststellen wenn ihr es nochmal durchlest.
    und ich hab dazu gesagt: genehmigt ist alles (oder wisst ihr das besser als die Leute vom Bauamt, die
    es letztendlich genehmigen müssen?) und von der statik passt das auch.
    wenn ihr mir meine angaben nicht glaubt was soll ich denn da noch machen?
    Doch, es ist mehr gekommen, nur hast du es nicht gelesen:
    Zitat Zitat von Flocke Beitrag anzeigen
    Ohne den Bodenaufbau genau zu kennen, kann man hier nichts zu sagen. Wie stark sind die Deckenbalken, wie groß sind die Abstände, Wie und wo sind die Deckenbalken befestigt...
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    Zitat Zitat von Julius Beitrag anzeigen
    Weil jede Menge wesentlicher Angaben fahlen.
    Z.B. auch die über die beabsichtigte Nutzung.
    Und DU bist ja derjenige, welcher mitteilen sollte, welchen Belag er haben möchte.
    Der Deckenaufbau richtet sich auch nach dem Belagwunsch!

    Und bevor du dich jetzt wieder über sachfremde Kommentare beschwerst: Ja, ich bin Laie, und ja, ich habe keine Ahnung vom Bodenaufbau, aber ich lese Texte immer sehr genau (Berufskrankheit) und ich bin immer bereit, die Meinung von Fachleuten anzunehmen. Als Student solltest du darüber mal nachdenken. Meine Dozenten hätten mich - auch wenn ihre Fragen mich so manches Mal genervt haben - durch jede Prüfung fallen lassen, wenn ich diese nicht fundiert hätte beantworten können. Und fachliche Aussagen sollte man tunlichst ernst nehmen.


    Die Fragen, die ich mir stelle, lauten:
    Welche Nutzungsänderung hast du dem Bauamt mitgeteilt, dass alles ohne jegliche Genehmigung, Statik, Planung,... funktionieren soll?
    Wenn die Frage Rettungsweg beantwortet ist, warum schreibst du dann darüber nicht einfach zwei Sätze, so à la " Es gibt ein, zwei,... normgerechte Dachfenster... Dies ist mit dem Bauamt so abgesprochen..."
    Wenn ein Statiker a (=Estrich weg) berechnet hat, warum dann nicht gleich b (=neuer Bodenaufbau incl. Belag)?


    Die Antworten sind nicht für mich, denn ich verstehe davon nur soviel wie ein Laie mit ausgebauten Spitzboden davon verstehen kann - Stichwort unseres Statikers war damals Bücherregale und Flügel... - aber den Fachleuten hier gibst du damit eine Chance, dir ein wenig helfen zu können.
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