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Kesselgröße Pelletsheizung/Heizungsanierung

Diskutiere Kesselgröße Pelletsheizung/Heizungsanierung im Forum Regenerative Energien auf Bauexpertenforum.de


  1. #1

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    Kesselgröße Pelletsheizung/Heizungsanierung

    Hallo,

    ich habe in einem Thread zu dem Thema schon mal geschrieben, habe mich aber dort irgendwie dazwischengemogelt und möchte den dortigen Eröffner nicht mehr stören, da dieser mit seinem eigenen Anliegen natürlich Vorrang hat.
    H.P. hat mir schon wertvolle Tipps gegeben und auch Wege aufgezeigt.
    Ich habe nun mit einem speziellen Programm nochmals gerechnet und bin auf folgendes Ergebnis gekommen:

    Raumnummer/Bezeichnung Raumtemperatur Heinzlast/W

    01 Wohnzimmer EG---------- 21.0---------------------2243
    02 Essen EG--------------------21.0----------------------909
    03 Schlafzimmer EG----------18.0----------------------835
    04 Büro EG---------------------20.0----------------------842
    05 Bad EG----------------------20.0----------------------384
    06 Küche EG-------------------20.0----------------------539
    07 Diele EG--------------------20.0---------------------1363
    08 Wohnzimmer DG----------21.0---------------------1074
    09 Schlafzimmer DG----------18.0----------------------854
    10 Bad DG----------------------20.0----------------------324
    11 Küche/Esszi. DG-----------21.0----------------------576
    12 Kinderzimmer DG---------20.0----------------------667
    13 Diele/DG--------------------20.0----------------------437
    14 Keller/Küche/Bürgeln-----17.0---------------------2022
    15 Keller/Hobbyraum---------16.5---------------------1629
    16 Keller/Waschküche--------16.5-----------------------425
    17 Keller/Flur------------------17.5-----------------------415

    Summe Heizlast ---------------------------------------15.537

    Norm-Außentemperatur: -12.0 ° C (bei uns maßgebend).

    Den von mir bevorzugten Pelletkessel gibt es in diesen beiden Leistungsstufen: 4,5-14,9 kW / 7,5-25 kW

    Soll ich den kleineren Kessel nehmen? Der Heizungsbauer hat mir den größeren angeboten.

    Grüße
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  2. Kesselgröße Pelletsheizung/Heizungsanierung

    Schau dir mal diesen Ratgeber an. Dort findet man Infos und Antworten.

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  3. #2

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    Der Heinz wird sich freuen über seine Heinzlast.

    Aber: reichen im Bad wirklich 20°C, während im Esszimmer 21°C gefordert werden?
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  4. #3
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    Zitat Zitat von Alfons Fischer Beitrag anzeigen
    Der Heinz wird sich freuen über seine Heinzlast.

    Aber: reichen im Bad wirklich 20°C, während im Esszimmer 21°C gefordert werden?
    Bin für Korrekturen jederzeit offen, sofern diese zielführend sind.
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  5. #4
    Themenstarter

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    Zitat Zitat von Alfons Fischer Beitrag anzeigen
    Der Heinz wird sich freuen über seine Heinzlast.

    Aber: reichen im Bad wirklich 20°C, während im Esszimmer 21°C gefordert werden?
    Also ich habe jetzt mal bei den beiden Bädern die Temperatur auf 24 ° C erhöht. Dadurch ergibt sich ein Plus von 89 Watt, also insges. dann 15.626 W.

    Gibt es jetzt eine Aussage zur Ausgangsfrage?
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  6. #5
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    Wie wurden die Lüftungsverluste berücksichtigt ?

    Gruß
    Achim Kaiser
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  7. #6
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    Zitat Zitat von Achim Kaiser Beitrag anzeigen
    Wie wurden die Lüftungsverluste berücksichtigt ?

    Gruß
    Achim Kaiser
    Die Lüftungsverluste wurden wie folgt berücksichtigt (Schema wie oben):
    442, 203, 211, 212, 128, 161, 238, 337, 288, 112, 230, 201, 156, 370, 345, 52, 159,
    das ergibt zusammen: 3.845 W

    Grüße mialein
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  8. #7
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    Sind die in der obigen Summe - Beitrag 1 -bereits enthalten ?

    Gruß
    Achim Kaiser
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  9. #8
    Themenstarter

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    Zitat Zitat von Achim Kaiser Beitrag anzeigen
    Sind die in der obigen Summe - Beitrag 1 -bereits enthalten ?

    Gruß
    Achim Kaiser
    Ja, die Lüftungsverluste sind in den in Beitrag 1 genannten Zahlen enthalten.

    Grüße mialein
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  10. #9
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    Frage der Risikobereitschaft und der Qualität der Daten der Berechnung.
    Unter normalen Anforderungen hätte ich wegen nem halben kW - je nach Anforderungen an die WW-Bereitung - kein größeres Problem mit dem 14,9 kW Kessel.

    Die WW-Bereitung kann allerdings hier ganz anderes erforderlich machen.

    Gruß
    Achim Kaiser
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  11. #10

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    Zitat Zitat von mialein Beitrag anzeigen
    Den von mir bevorzugten Pelletkessel gibt es in diesen beiden Leistungsstufen: 4,5-14,9 kW / 7,5-25 kW

    Soll ich den kleineren Kessel nehmen? Der Heizungsbauer hat mir den größeren angeboten.

    Grüße
    Was für eine Hydraulik ist geplant? Mit oder ohne Puffer?

    Ich würde den kleineren Kessel wählen, da der Große die meiste Zeit des Jahres am unteren (Leistungs)anschlag hängt. Gehen wir davon aus, dass die Berechnungen korrekt sind, dann wird die ermittelte Heizlast nur an wenigen Tagen im Jahr abgefordert. Zudem werden meist nicht alle Räume ständig durchgeheizt, schon gar nicht im Keller, und sollte dort die RT mal um 1K niedriger liegen, wird das auch niemanden interessieren.

    Zur Vervollständigung müsste man jetzt noch die WW-Erzeugung durchrechnen. Gehen wir mal von täglich 200Litern WW aus, dann ist der Kessel 30 Minuten pro Tag mit der WW-Erzeugung beschäftigt. Wie sich das über den Tag verteilt, hängt vom Konzept ab.

    Ich wüsste jetzt keinen Grund warum man hier die 25kW Variante wählen sollte.

    Gruß
    Ralf
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  12. #11

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    Da jene Temperaturen allesamt nicht übermäßig hoch sind, ja vermutlich noch die Trinkwassererwärmung hinzukommt und ggf. auch kältere Tage auftreten, würde ich in diesem Fall eher den größeren Kessel wählen.
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  13. #12

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    Diese Sorge teile ich nicht.

    Schau Dir mal den Wohnort an, der liegt nur auf ca. 250-300m Höhe. Es wird auch mit einer AT von -12°C gerechnet, wobei es sich dabei um die mittl. Temp. handelt. Natürlich kann die AT kurzfristig auch mal etwas niedriger liegen, ist dort aber eher selten, und wenn, dann wie schon geschrieben nur für kurze Zeit.

    Bei der Heizlastermittlung entfallen etwas 4,5kW allein auf den Keller. So wie die RT dort angesetzt sind, wird dieser nur sporadisch genutzt. Ich denke es spielt keine Rolle, ob ein Kellerraum nun 17°C oder mal für ein paar Stunden im Jahr theoretisch nur 14°C hat.

    In den 15,6kW sind zudem noch fast 3,9kW Lüftungsverluste enthalten die man hinterfragen darf.(Luftwechsel? Wird bei Extremtemperaturen überhaupt "normgerecht" gelüftet? usw.)

    Müsste man als Planer die Verantwortung übernehmen, dann würde man anhand der Zahlen zu einem etwas größeren Kessel greifen, sonst käme man im Streitfall in Erklärungsnot. Dann würde ich aber von der 25kW Kiste abraten und nach einem anderen Kessel bzw. Hersteller schauen, denn immerhin würde ich fast das Doppelte an Heizleistung installieren als nach Heizlastermittlung gefordert.

    Falls aber die 25kW Anlage aus irgendwelche Gründen installiert werden muss, dann würde ich mir Gedanken darüber machen, wie ich die Energie im Heizsystem verteile. Einen Pelletkessel "regeln" ist was anderes als eine Gastherme, da muss man mit Reaktionszeiten kalkulieren die deutlich länger sind. Dann landet man schnell bei einem Konzept mit Pufferspeicher, was aber wiederum die Leistungsregelung des Kessels völlig aus dem Tritt bringt.

    Müsste ich die Verantwortung nur für "mein Haus" übernehmen, dann würde ich jederzeit die 14,9kW Variante wählen. Das gibt tolle Laufzeiten bis in den Frühling hinein und ein ordentliches Regelverhalten, und wenn es tatsächlich mal für ein paar Stunden im Jahr nur 20°C im Wohnzimmer hätte, wäre mir das auch egal.

    Gruß
    Ralf
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  14. #13
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    Also,

    es ist ein 825 Liter Pufferspeicher und ein Frischwassermodul mit Zirkulationseinheit geplant.

    Im Keller wird eigentlich nur der Raum Nr. 14 sagen wir mal 3 x die Woche für jeweils ca. 1 bis 2 Stunden genutzt.

    Die übrigen Räume werden so gut wie nie genutzt, hier wäre theoretisch eigentlich die Temperatur etwas über der Frostgrenze ausreichend.

    Während der Woche ist tagsüber nur 1 Person im Haus.

    Eigentlich tendiere ich, nachdem ich jetzt schon einiges gelesen habe (der Großteil der Heizkessel ist überdimensioniert) dazu, den kleineren Kessel zu nehmen.
    Es geht mir dabei wirklich nicht darum, daß dieser vielleicht etwas günstiger ist.
    Ich möchte nur bei dieser für mich bedeutenden Investition einigermaßen sicher sein, eine Anlage in der für mein Haus passenden Leistungsstufe zu bekommen.

    Grüße mialein
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  15. Schau dir mal das Bauherren-Handbuch an.. Sehr viele nützliche Infos!
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  16. #14

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    Ist noch Solar geplant? Warum der große Pufferspeicher?

    Wurde bei der FriWa das Nutzerverhalten, Zapfstellen etc. berücksichtigt? Es ist ja nicht so, dass man einfach einen WT an den Puffer schraubt und alles wird gut.

    Gruß
    Ralf
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  17. #15
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    Das Ganze befindet sich noch im Anfangsstadium.
    So wie beschrieben wurde ein erstes Angebot gemacht, Details (warum, weshalb) müssen natürlich noch besprochen werden.
    Solar ist aktuell noch nicht vorgesehen (ungünstige Dachausrichtung), allerdings soll die Möglichkeit hierzu bei dem Puffer mit 2 Glattrohrwärmetauschern offengehalten werden.
    Das Frischwassermodul mit Zirkulationseinheit soll eine Schüttleistung von 40l/min haben, Steuerung über "eco manager.touch".
    Bin mir ehrlich gesagt noch nicht ganz im Klaren, was für ein Wunderding dies eigentlich ist.
    Also, es sind noch viele Fragen offen!
    Tatsache ist, daß ich meinen 47-KW-Ölkessel aus 1978 tauschen will, eigentlich vom Öl weg möchte und Gas hier nicht möglich ist.
    Hab jetzt nur mal, um die Preise zu vergleichen noch ein weiteres Angebot eingeholt, weitere Angebote möchte ich eigentlich auch nicht mehr einholen und der
    2. Anbieter hat im Grunde die gleiche Anlage (also auch mit Puffer und Frischwassermodul), halt andere Marke, angeboten, ohne daß über die Warmwasserversorgung
    groß, eigentlich überhaupt nicht, im Vorfeld geredet wurde.
    Übrigens, dieser hat jetzt einen 15-KW-Kessel angeboten.

    Grüße mialein
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