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Wohnung mit Elektro-Direktheizung kaufen? Alternativen gesucht.

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  1. #1

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    Wohnung mit Elektro-Direktheizung kaufen? Alternativen gesucht.

    Guten Morgen,
    mein Freund und ich sind schon knapp 3 Jahre auf der Suche nach einer Eigentumswohnung. Nun haben wir am Wochenende eine besichtigt, bei der soweit alles passt - bis auf die Heizung. Es ist eine Elektro-Direktheizung.

    Dauerhaft mit Strom heizen möchte ich im Grunde nicht. Ich hätte ehrlich gesagt auch nicht gedacht, dass es mal an so etwas scheitern könnte.

    Da die Wohnung nun "eigentlich" passt, wollten wir mal Infos einholen, ob man hier überhaupt Alternativen für's Strom-Heizen hätte.

    Hier mal ein paar Infos zur Wohnung:

    - Dachwohnung in einem Haus mit 8 Parteien
    - 120 qm
    - Haus Baujahr Anfang 80er
    - Die Geschoßdecken wurden gedämmt, aber die Dämmung des Dachs letztes Jahr von allen Parteien einstimmig abgelehnt
    - alle Wohnungen im Haus heizen mit Strom
    - es gibt keinen Gasanschluß für das Haus
    - die jetzigen Stromkosten liegen bei ca. 2700 Euro im Jahr (es gibt da wohl einen Nachtstromtarif, wobei ich das seeeeeehr teuer finde)
    - im Wohnzimmer befindet sich ein offener Kamin
    - über der Wohnung befindet sich bis auf den Flur ein Speicher. Über dem Flur kann man bis ins Dach schauen (+ 1 Dachfenster). Den Flur kann man allerdings nicht per Tür von Ess-Ecke und Wohnzimmer abschließen - der Flur geht offen in diesen Bereich über.
    - an den Wänden befinden sich flache Heizkörper - soll heißen: Es ist keine Speicher-Heizung

    Nun - da ich leider in Heizungsfragen Laie bin - wäre es einfach interessant zu wissen, ob es für diese Elektro-Direktheizung Alternativen gibt.
    Da wir ggf. nur ein paar Jahre drin wohnen würden, ist natürlich auch die Frage, wie gut man so eine Wohnung wieder loswerden würde...

    Hat hier evtl. jemand Tips, Vorschläge oder Infos für uns?

    Viele Grüße,
    Bettina
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  2. Wohnung mit Elektro-Direktheizung kaufen? Alternativen gesucht.

    Schau dir mal diesen Ratgeber an. Dort findet man Infos und Antworten.

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  3. #2

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    Handelt es sich um einen Kaminofen? oder tatsächlich um einen "offenen" Kamin? Die Dinger blasen Dir ohne Gnade die warme Raumluft in die Umwelt.

    Ungedämmtes Dach, dann noch Elektro-Direktheizung, das ist natürlich ein Problem. Schau Dir mal die Strompreiserhöhungen im letzten Jahr an, die machen auch vor Sondertarifen nicht halt. Aus den 2.700,- € können also problemlos über 3.000,- € werden.

    Gibt es einen Energieausweis? Aber vermutlich wurde der auch schöngerechnet.

    Die Frage ist, ob man hier überhaupt so einfach ein anderes Heizsystem installieren kann. In einem MFH sehe ich da wenig Chancen, weil Veränderungen fast immer alle Eigentümer betreffen, und wenn die nicht mitspielen (siehe Dachdämmung), dann hast Du ein Problem.

    Wenn Ihr sowieso nur für ein paar Jahre plant, dann würde ich von dieser Wohnung Abstand nehmen. Man könnte jetzt zwar argumentieren, dass man für ein paar Jahre die höheren Heizkosten verkraften kann, aber dann stehst Du in ein paar Jahren da und musst die Wohnung verkaufen. Sollten die Energiepreise weiter steigen, was sehr wahrscheinlich ist, dann wird die Wohnung irgendwann unverkäuflich. Hohe Energiekosten, keine Chancen für Modernisierung der Heizung, so etwas würde ich mir nicht antun.

    Gruß
    Ralf
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  4. #3

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    prinzipiell stimme ich R.B. zu, aber unter Umständen könntet ihr mit Luftwärmepumpen bzw dezentralen Split-Klima-Geräten heizen.

    Die Gegend darf dafür nicht zu kalt sein, moderne Geräte kommen bekommen für 1kWh Strom das 3-fache an Wärme raus. Es gibt einige Referenzen die damit sehr zufrieden sind (der Invest und die Umbaumassnahemn sind im vgl zu anderen Heizungen sehr übersichtlich).

    Was die Dämmung angeht, könnt ihr nicht von Innen dämmen (der Flur dürfte ein extremes Wärmeloch nach oben sein)? Offenen Kamin mit einem Einsatz versehen, verdoppelt mindestens die Effizienz! (Kosten ca 2000€).

    Wieviel kWh pro Jahr haben die Vorbesitzer denn benötigt?
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  5. #4
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    Hallo Ralf,

    vielen Dank für die schnelle Antwort!

    Zitat Zitat von R.B. Beitrag anzeigen
    Handelt es sich um einen Kaminofen? oder tatsächlich um einen "offenen" Kamin?
    Ob man den Schacht manuell schließen kann, wissen wir noch nicht. Diesen Kamin würden wir wahrscheinlich sowieso nicht so lassen sondern durch etwas anderes ersetzen, was die Wärme nicht einfach nach draußen zieht.

    Könnte man nicht an dieser Stelle einen Pelletofen einbauen?
    Kann man mit Pelletöfen eigentlich auch für Warmwasser sorgen?
    Ist natürlich auch die Frage, ob man mit einem Pelletofen nur das Wohnzimmer + Flurbereich heizen könnte oder die komplette Wohnung. Und ob für letzteres Leitungen in alle Räume gelegt werden müßten.

    Wie sähe es denn mit einer Luft-Luft-Wärmepumpe aus?

    Auch, wenn man neue Heizkörper einbauen würde (und diese alten Konvektoren rausschmeißt) - der Stromverbrauch dürfte sich nicht maßgeblich verringern, oder?

    Gibt es einen Energieausweis? Aber vermutlich wurde der auch schöngerechnet.
    Ja den gibt's, aber ich habe gerade nicht im Kopf was da genau draufsteht.
    Soll ich's mal in Erfahrung bringen?


    Wenn Ihr sowieso nur für ein paar Jahre plant, dann würde ich von dieser Wohnung Abstand nehmen. Man könnte jetzt zwar argumentieren, dass man für ein paar Jahre die höheren Heizkosten verkraften kann, aber dann stehst Du in ein paar Jahren da und musst die Wohnung verkaufen. Sollten die Energiepreise weiter steigen, was sehr wahrscheinlich ist, dann wird die Wohnung irgendwann unverkäuflich. Hohe Energiekosten, keine Chancen für Modernisierung der Heizung, so etwas würde ich mir nicht antun.
    Das sind eben Gedanken, die ich auch habe und die mir Sorgen machen.

    Viele Grüße
    Bettina
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  6. #5
    Themenstarter

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    Zitat Zitat von uban Beitrag anzeigen
    prinzipiell stimme ich R.B. zu, aber unter Umständen könntet ihr mit Luftwärmepumpen bzw dezentralen Split-Klima-Geräten heizen.

    Was die Dämmung angeht, könnt ihr nicht von Innen dämmen (der Flur dürfte ein extremes Wärmeloch nach oben sein)? Offenen Kamin mit einem Einsatz versehen, verdoppelt mindestens die Effizienz! (Kosten ca 2000€).

    Wieviel kWh pro Jahr haben die Vorbesitzer denn benötigt?
    Luftwärmepumpen / Split-Klima: Kann man sowas einfach in einer Wohnung einbauen ohne dass man außen am Haus irgendwas anbauen/verlegen müßte?

    Dämmung: Wäre es keine Möglichkeit, auf dem Boden vom Speicher Dämm-Material zu verlegen? Das Blöde ist natürlich der Flurbereich... Da würde sich wahrscheinlich die warme Luft aus Wohnzimmer, Flur und Ess-Bereich sammeln, oder?

    kWh: Ich habe gerade leider nur die Stromkosten im Kopf (letzte Abrechnung knapp 2700 Euro im Jahr, neuer Abschlag 260 Euro pro Monat, hieße dann bei der nächsten Abrechung 12x260 also 3120 ), die Unterlagen liegen gerade alle bei meinem Freund. Kann ich aber wohl rausfinden.

    Danke für die Infos!
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  7. #6

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    Zunächst muss der Wärmebedarf klar sein, am einfachsten mal den Verbrauch der bisherigen Strom-Heizung in kWh ablesen (siehe Rechnung).
    Ein Pelletofen im Wohnzimmer ist bei vorhandenen Kamin kein Problem, den Schornsteinfeger vorher befragen (Versottung des Kamin's bei eventuell zu geringen Abgastemperaturen). Ein Wozi Pelletofen für Wasser wäre nicht ohne weiteres möglich, z.B. im Sommer muesste ja geheizt werden :-)

    Klimageräte haben ein Aussenteil (und ein Innenteil), kann man auf dem Dach/Wand/Balkon befestigen lassen.

    Der reine Tausch der Heizkörper würde nicht viel bringen.
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  8. #7

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    Zitat Zitat von uban Beitrag anzeigen
    prinzipiell stimme ich R.B. zu, aber unter Umständen könntet ihr mit Luftwärmepumpen bzw dezentralen Split-Klima-Geräten heizen.
    Und wo willst Du die Außengeräte hinstellen?
    Wenn die Nachbarn bereits bei der Dachdämmung sich quer stellen, werden sie sicherlich nicht begeistert sein, wenn Du irgendwo ein Außenteil an die Wand schraubst. Das ist ja das Problem das ich oben mit MFH meinte. Stellst Du das Ding irgendwo in den Garten, dann musst Du zuerst einmal mit den Leitungen bei einem 8 Parteienhaus bis in´s DG kommen, ohne dass irgendeiner sich quer stellt.

    Bei einem EFH sieht das einfacher aus.

    Gruß
    Ralf
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  9. #8

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    Die Dachdämmung kostet Geld für alle Miteigemtümer, klar stellen die sich bei fehlenden persönlichen Vorteilen dagegen.
    Ein oder 2 Klima-Aussengeräte (af dem Dach) kostet die WEG Gemeinschaft nichts, hier ist eine Zustimmung viel, viel leichter zu bekommen.
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  10. #9

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    Zitat Zitat von AlvaAva Beitrag anzeigen
    Ob man den Schacht manuell schließen kann, wissen wir noch nicht. Diesen Kamin würden wir wahrscheinlich sowieso nicht so lassen sondern durch etwas anderes ersetzen, was die Wärme nicht einfach nach draußen zieht.

    Könnte man nicht an dieser Stelle einen Pelletofen einbauen?
    Kann man mit Pelletöfen eigentlich auch für Warmwasser sorgen?
    Ist natürlich auch die Frage, ob man mit einem Pelletofen nur das Wohnzimmer + Flurbereich heizen könnte oder die komplette Wohnung. Und ob für letzteres Leitungen in alle Räume gelegt werden müßten.
    Das geht schon, aber willst Du tatsächlich über´s Jahr gesehen solche Mengen an Pellets in´s DG schleifen?
    Wenn ein wasserführender Ofen verbaut würde, dann braucht man auch Platz für den WW-Speicher. Man könnte dann aber auch wasserführende Heizkörper in die einzelnen Räume bauen.

    Das alles wird aber nicht billig, und wie gesagt, wenn Du das ganze Jahr komplett mit dem Ofen heizen möchtest, dann darfst Du vielleicht 4 Tonnen Pellets in 15kg Säcken in´s DG schleppen. Da kommt Freude auf, spart aber das Fitness Studio.

    Zitat Zitat von AlvaAva Beitrag anzeigen
    Wie sähe es denn mit einer Luft-Luft-Wärmepumpe aus?
    Das Problem hatte ich bereits benannt. Wohin mit dem Teil? Und dann müssen auch alle Heizkörper raus, und es müssen Leitungen gezogen werden, usw.

    Zitat Zitat von AlvaAva Beitrag anzeigen
    Ja den gibt's, aber ich habe gerade nicht im Kopf was da genau draufsteht.
    Soll ich's mal in Erfahrung bringen?
    Wäre nur bedingt interessant, die Stromkosten deuten ja bereits in eine Richtung.

    Zitat Zitat von AlvaAva Beitrag anzeigen
    Das sind eben Gedanken, die ich auch habe und die mir Sorgen machen.
    na dann überlege mal...

    Gruß
    Ralf
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  11. #10

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    Zitat Zitat von uban Beitrag anzeigen
    Die Dachdämmung kostet Geld für alle Miteigemtümer, klar stellen die sich bei fehlenden persönlichen Vorteilen dagegen.
    Ein oder 2 Klima-Aussengeräte (af dem Dach) kostet die WEG Gemeinschaft nichts, hier ist eine Zustimmung viel, viel leichter zu bekommen.
    Dein Wort in Gottes Ohr. Was glaubst Du was da los ist, wenn jeder sich irgendwo ein oder mehrere Außenteile anschrauben möchte? Gleiches Recht für Alle. Daher gibt es bei solchen Entscheidungen meist eine Ablehnung, und wenn auch nur einer dagegen ist und für Terror sorgt.

    Erschwerend kommt hinzu, dass die TE wohl die einzelnen Parteien noch nicht so gut kennt. Man weiß gar nicht welche "Kriege" da evtl. schon seit Jahren laufen. Als Einzelner steht man da auf verlorenem Posten.

    Gruß
    Ralf
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  12. #11

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    bei uns war das kein Problem, es gab's Klimageräte und Sat-schüsseln auf dem Dach.
    Vor dem Kauf aber vorher klären, die 3000€ Heizungskosten für eine Dachwohnung sind zu viel, da muss die Wohnung schon extrem günstig sein.
    Gab es da nicht irgendwelche gesetzliche Vorgaben dass man die nicht mehr nutzen darf?
    Nicht dass in mittelbarer Zukunft die WEG eh eine neue Heizung machen MUSS, potenzielles Risiko!.
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  13. #12

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    Baujahr 198x, die dürfen noch bis 2019 laufen wenn ich mich richtig erinnere. Kann man aber nachlesen. Das Haus fällt auf jeden Fall darunter ( > 5 Wohneinheiten).

    Gruß
    Ralf
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  14. #13

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    AlvaAva - Deine 2.700 € werden sich auf den Strom VOR dem 01.01.2013 beziehen. Den "Politik-hat die Energiewende-verpennt" Aufschlag darfst Du da nochmal draufrechnen!

    Alternativen:
    Eigentlich keine. Die Splitt-Klima und Luft-Luft Wp brauchen Aussengeräte, die durch die Gemeinschaft genehmigt werden müssen - m.W.n. einstimmig!
    Pellet - Jeden Tag einen 7,5 kg Sack aus dem Keller nach oben schleppen wie anno dünnemals Oma die Kohlen? Na gut, hält schlank und fit.
    Aber wie die Wärme abgeben??? Geht eigentlich nur über Heizkörper. Also kämen zu den Kaufkosten die Kosten für HK, Verrohrung und Pelletskessel
    Kamin mit Wasserkassette - dito + riesen Speicher (Statik!!!!)

    Unterm Strich - wohnt noch ein paar Jahre zur Miete, spart die Instandhaltungsrücklage als Eigenkapital und kauft Euch dann ein Haus - da dürft Ihr tun und lassen, was Ihr wollt (naja, nicht ganz)
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  15. Schau dir mal das Bauherren-Handbuch an.. Sehr viele nützliche Infos!
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  16. #14

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    Zitat Zitat von Ralf Dühlmeyer Beitrag anzeigen
    AlvaAva - Deine 2.700 € werden sich auf den Strom VOR dem 01.01.2013 beziehen. Den "Politik-hat die Energiewende-verpennt" Aufschlag darfst Du da nochmal draufrechnen!
    Man hat ja vorsichtshalber schon einmal die Abschläge angepasst. Jetzt stehen fast 3.200,- € im Raum.


    Zitat Zitat von Ralf Dühlmeyer Beitrag anzeigen
    Pellet - Jeden Tag einen 7,5 kg Sack aus dem Keller nach oben schleppen wie anno dünnemals Oma die Kohlen? Na gut, hält schlank und fit.
    Wenn es nur 1 Sack mit 7,5kg wäre....Kauft man die Dinger in größeren Mengen, und die werden hier sicherlich benötigt, dann sind sie normalerweise in 15kg Säcken verpackt, um die 900kg sitzen auf einer Palette. Da stellt sich auch die Frage, wo man die 4 Paletten lagern kann.

    Wenn ich den Strompreis richtig deute, dann gehen 15.000kWh p.a. drauf. Die TE müsste aber noch beantworten, ob in dem Preis auch der normale Haushaltsstrom eingerechnet ist.

    Bleiben wir bei den 15.000kWh, was bei 120m2 DG ungedämmt sicherlich nicht zu wenig ist, dann braucht sie grob 18.000kWh Pellets (je nach Wirkungsgrad). Wir reden also von 3,6 Tonnen p.a. oder 240 Säcken zu je 15kg.

    Eine Heizlast um 7kW ist sehr wahrscheinlich, was an einem kalten Tag bedeutet, dass 168kWh benötigt werden, oder umgerechnet gut 2 Säcke zu je 15kg. Glücklicherweise ist es ja nicht immer so extrem kalt.

    Unterm Strich - wohnt noch ein paar Jahre zur Miete, spart die Instandhaltungsrücklage als Eigenkapital und kauft Euch dann ein Haus - da dürft Ihr tun und lassen, was Ihr wollt (naja, nicht ganz)
    Das wäre vermutlich die beste Lösung. Ansonsten versenkt man jetzt schon ordentlich Geld, in ein paar Jahren stehen sicherlich auch größere Investitionen an, und wenn man viel Pech hat, kriegt man die Wohnung dann nicht mehr los.

    Gruß
    Ralf
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  17. #15

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    Zitat Zitat von R.B. Beitrag anzeigen
    Handelt es sich um einen Kaminofen? oder tatsächlich um einen "offenen" Kamin? Die Dinger blasen Dir ohne Gnade die warme Raumluft in die Umwelt.
    Hallo Ralf,

    was meinst Du genau mit dieser Aussage und bezieht es sich nun auf den "offenen" Kamin oder Kaminofen? Wäre super, wenn Du für Aufklärung sorgen könntest. Danke Dir sehr!
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