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schlüsselfertig Bauen mit Bauträger: nach dem Einzug erfahren wir von Förderprogramm

Diskutiere schlüsselfertig Bauen mit Bauträger: nach dem Einzug erfahren wir von Förderprogramm im Forum Baufinanzierung auf Bauexpertenforum.de


  1. #1

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    Frage schlüsselfertig Bauen mit Bauträger: nach dem Einzug erfahren wir von Förderprogramm

    Hallo,

    wir haben in 2012 mit einem kleinen Bauträger gebaut, das Eigenheim (EnEV2009-Standard) steht und wir wohnen nun seit 8 Wochen drin.

    Jetzt bin ich eher durch Zufall darauf gestoßen, dass es für den Installateur-Bereich einige Förderprogramme gibt, speziell in unserem Bundesland für den Einbau einer KWL mit Wärmerückgewinnung, diese Förderung hätte uns konkret 3.500€ gebracht. Wir wussten das nicht und kannten uns damit ehrlich gesagt auch nicht so gut aus. Der Installateur oder die Baufirma hatte uns gegenüber nie etwas hiervon erwähnt :-(

    Gab/gibt es ähnliche Fälle bzw. muss ein Bauunternehmen oder der Handwerksbetrieb über Förderprogramme informieren?

    Viele Grüße,
    Tim
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  2. schlüsselfertig Bauen mit Bauträger: nach dem Einzug erfahren wir von Förderprogramm

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  3. #2

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    Eine generelle Informationspflicht zu Förderprogrammen gibt es nicht. Allerdings weisen viele Unternehmen von sich aus auf Fördermöglichkeiten hin, um z.B. dem Bauherrn die "Finanzierungssorgen" zu nehmen.

    Bei Handwerkern ist es ähnlich: Es gibt welche, die trennen auf der Rechnung vorbildlich Material- und Lohnkosten und weisen auf steuerliche Abzugsmöglichkeiten hin - und andere, die es nicht machen.
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  4. #3

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    Zitat Zitat von TimB83 Beitrag anzeigen
    Gab/gibt es ähnliche Fälle bzw. muss ein Bauunternehmen oder der Handwerksbetrieb über Förderprogramme informieren?
    Nein.

    An sich ist das aber ein Thema, das man während der Planung sowieso anspricht. Manchmal fragen auch die Banken danach, ob man bestimmte Förderprogramme nutzen möchte, da diese ja die Kredite etc. durchleiten.

    ABER Du schreibst, dass Du schon seit 8 Wochen im Haus wohnst. Da ist das Thema sowieso schon längst durch. Fördermittel oder Zuschüsse müssen vor Beginn der Maßnahme beantragt werden.

    Gruß
    Ralf
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  5. #4

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    Mal ganz dumm gefragt: gehen solche Förederprogramm eigentlich beim Bauen mit "Bauträger"??? Denn off. ist ja der Bauträger (und nicht der Bauherr) der Bauherr. Also müßte er (der Bauträger) ja auch die Anträge stellen.........oder wie ....oder was?????
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  6. #5

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    wenn du wirklich mit bauträger gebaut hast - oder doch mit einem gü - kann sich der bauträger die zuschüsse sichern, ob er sie an dich weiterreichen muss oder offen legen muss, weiss ich nicht. kann ja auch sein, dass er den zuschuss im wiederverkaufspreis entsprechend berücksichtigt hat, um gegenüber der konkurrenz einen preisvorteil zu erhalten. im nachhinein wirst du nichts machen können. da musst du selbst vor der baumaßnahme die initiative ergreifen und anträge stellen.
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  7. #6

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    Zitat Zitat von Thomas B Beitrag anzeigen
    Mal ganz dumm gefragt: gehen solche Förederprogramm eigentlich beim Bauen mit "Bauträger"??? Denn off. ist ja der Bauträger (und nicht der Bauherr) der Bauherr. Also müßte er (der Bauträger) ja auch die Anträge stellen.........oder wie ....oder was?????
    Bei KfW beispielsweise so:

    Der Bauträger kann über seine Bank sowohl einen Gesamtantrag mit entsprechender Auflistung der einzelnen Wohneinheiten als auch Einzelanträge für das betreffende Investitionsobjekt stellen. In jedem Fall werden durch die KfW Einzelzusagen je Verkaufsobjekt (Wohneinheit) erstellt. Hierdurch ist nach Verkauf der einzelnen Wohneinheiten eine unkomplizierte Übernahme des Darlehens durch den Erwerber möglich.

    Sofern an den Bauträger Zusagen für das Investitionsobjekt ausgereicht wurden, ist eine separate Antragstellung durch den Erwerber des Objektes bzw. einzelner Wohneinheiten nicht möglich.
    Gruß
    Ralf
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  8. #7

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    kann ja auch sein, dass er den zuschuss im wiederverkaufspreis entsprechend berücksichtigt hat

    rolf das war der beste.......
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  9. #8

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    Zitat Zitat von TimB83 Beitrag anzeigen
    Gab/gibt es ähnliche Fälle bzw. muss ein Bauunternehmen oder der Handwerksbetrieb über Förderprogramme informieren?
    Ja - wenn sie offiziell eine Beratung zu Fördermöglichkeiten beauftragt und vergütet bekommen hat.

    Schön blöd, wer sich das als einfacher BU antut.

    Gegenfrage - warum willst Du nicht haften wg. mangelnder Suche nach Fördermöglichkeiten???
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  10. #9

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    Zitat Zitat von Ralf Dühlmeyer Beitrag anzeigen

    Gegenfrage - warum willst Du nicht haften wg. mangelnder Suche nach Fördermöglichkeiten???
    Dazu würd ich gern anmerken....manches weis man einfach nicht.
    Okay, KfW kennt vielleicht jeder oder hat schon davon gehört. Trotzdem wird man von Banken meist nicht darauf hingewiesen.

    Wir hatten zum Glück einen guten Finanzmakler (der natürlich auch Geld kostete) der uns eine Finanzierung über die SAB (sächsische Aufbaubank) in Kombination mit einem KfW vermittelt hat. Dies hat uns eine Finanzierung von 120.000,00 € auf 25 Jahre zu 1% Zins eingebracht. Da wäre ich im Leben selbst nicht drauf gekommen....
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  11. #10

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    Zitat Zitat von Harrasbau Beitrag anzeigen
    Dazu würd ich gern anmerken....manches weis man einfach nicht.
    ....
    Das ist korrekt. Da hilft nur Information, Information und noch einmal Information, oder jemanden beauftragen der einem mit Informationen versorgt. Man hat kein Anrecht darauf, dass man immer ungefragt das Optimale bekommt, das ist leider so. Deswegen ist es wichtig, dass man seine Grenzen kennt und auf externen Sachverstand zurückgreift. Da gibt es zwar auch keine hundertprozentige Sicherheit, aber wie man an Deinem Fall sieht, ist das Risiko geringer und die Chance groß, dass man deutlich besser wegkommt als wenn man versucht alles alleine zu machen.

    Gruß
    Ralf
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  12. #11

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    der Ersterwerb von Neubau-Effizienzhäusern ist über die KfW förderfähig.

    Aber: Zitat KfW:
    Daher stellen Sie den Antrag bei einem Kreditinstitut Ihrer Wahl vor Beginn
    des Vorhabens. Planungs- und Beratungsleistungen gelten nicht als Vorhabensbeginn. Bei
    Antragstellung zum förderfähigen Ersterwerb gilt der Abschluss des Kaufvertrages als
    Vorhabensbeginn
    wie das mit Ihrer Haustechnik ist, weiß ich nicht. Wird aber vermutlich ähnlich gehandhabt...
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  13. #12

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    die anträge müssen nach meinem wissensstand vor dem kauf gestellt werden. im nachhinein bewegt sich da nichts.
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  14. #13
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    Danke für eure Meinungen - klar einerseits kann man sich nicht um alles kümmern bzw. wissen - andererseits bin ich von unserem Installateur enttäuscht, schließlich baut er diese Anlagen regelmäßig ein... schade, dass er uns den Tipp nicht geben konnte/wollte...

    MfG Tim
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  15. Schau dir mal das Bauherren-Handbuch an.. Sehr viele nützliche Infos!
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  16. #14

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    Schuldigung, aber wenn du eine Software schreibst erklärst du dann auch welche Bürostühle dazu gehören?

    Heizungsbauer bauen Heizungen.

    Finanzberater beraten in Finanzen.

    Programmierer programmieren Programme

    Wenn die mehr können, schön. Aber wieso erkundigst du dich nicht selber bei einem Fachmann? Es gibt da schon Eigenverantwortung...

    Und das es Förderprogramme gibt für gewisse Baumaßnahmen ist langsam Allgemeinwissen...

    Es ist dein persönliches Problem, dein Fehler...
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  17. #15

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    Zitat Zitat von TimB83 Beitrag anzeigen
    Danke für eure Meinungen - klar einerseits kann man sich nicht um alles kümmern bzw. wissen - andererseits bin ich von unserem Installateur enttäuscht, schließlich baut er diese Anlagen regelmäßig ein... schade, dass er uns den Tipp nicht geben konnte/wollte...

    MfG Tim
    mit Verlaub, ein schwachsinniger Ansatz.
    für die FINAZIERUNG ist nicht der ausführende Handwerker verantwortlich, ebenso nicht für eine Beratung dahin gehend.

    Das was euch passiert ist, war schlicht Unfähigkeit des Finanzierungsberaters, wer auch immer das war.
    Sofern ihr das "mal eben" selber gemacht habt: eigenes Versagen.

    Die ausführenden Handwerker sind sicherlich die letzen Schuldigen in so einem Fall...

    Allerdings frage ich mich ehrlich gesagt auch nach dem Hintergrund der Frage/Beschwerde.
    Normalerwiese steht eine Finanzierung VOR der Auftragsvergabe

    Ich habe noch nie gehört das Jemand den Handwerker zu einer wirtschaftlich sinnvollen Finanzierung befragt.
    Ist weder deren Job, noch üblich
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