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  1. #1

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    Kapillarheizung an Decke?

    Leider finde ich im Forum kaum was darüber. Oder ich benutze das falsche Suchwort?

    Was haltet ihr von Kapillarheizung an der Decke mit zusätzlicher Kühlfunktion? Sinnvoll? Sind die Kosten sehr viel höher als so ne "normale" Fußbodenheizung? Es wird wahrscheinlich ne Gasbrennwerttherme dran hängen. Alternativ ne Erdwärmepumpe.

    Danke!
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  2. Kapillarheizung an Decke?

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  3. #2
    Lebski
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    Betonkernaktivierung.

    Kostet mehr bei EFH. Ist bei Industriebauten ein Thema, da wird oft auf auf Tritschalldämmung verzichtet, das ist im EFH ein no go.
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  4. #3

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    Du kannst auch mal nach Deckenheizung googeln. Es gibt auch Systeme die unter die Decke kommen und dann verputzt werden, ähnlich einer Wandheizung.

    Ich persönlich kann mich im EFH Bereich nicht damit anfreunden. Wärme will nach oben und das mit der "Strahlung" haben wir hier schon oft diskutiert. Nachdem sich der Mensch nicht unbedingt unter der Decke aufhält, würde ich der FBH den Vorzug geben.

    Gruß
    Ralf
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  5. #4
    Avatar von coroner
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    Hi,
    das hat doch nix mit Betonkernaktivierung zu tun. Die Matten kommen auf den Baukörper, nicht mitten hinein.
    Ebenso funktioniert eine Strahlungsheizung - wir kennen das ja von der FBH - und genauso wie es da
    keine dicken Beine gibt aufgrund der niedrigen Systemtemperaturen, kommt es beim Einsatz in der Decke zu keinem
    dicken Kopf...
    Der Ralf denkt wohl immer noch mit Schrecken an seinen Infrarotheizer zurück...

    Wenn du dazu was finden willst, googel lieber "Kapillarmatten".
    Erfahrungen damit habe ich allerdings keine. Mit Wärme/Kälte von der Decke schon.
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  6. #5

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    Nö, ich hatte schon an eine wasserführende Deckenheizung gedacht.

    Gruß
    Ralf
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  7. #6
    Themenstarter

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    Also geplant wären Kapillarmatten an der Decke und dann eben Putz drüber. Ist das System ausgereift? Im Forum wird viel geschimpft, aber die Angaben sind so wenig fachlich.

    Als Laie frage ich mich natürlich, wie das gehen soll mit der Wärme von oben, da Wärme ja nach oben steigt.

    Allerdings klingen einige Punkte ganz gut:

    Der Energieverbrauch scheint vernünftig zu sein.
    Ich kann kühlen und heizen.
    Die Wärme von oben erscheint mir natürlicher (die Sonne kommt ja auch von oben).
    Angeblich soll das Raumklima besser sein. Luft nicht so trocken, besser für Allergiker (haben wir auch im HAushalt), weil weniger Staubaufwirbelung.
    Die Wärme immer von unten an den Füßen zu bekommen wie bei ner FBH erscheint mir auch nicht so ideal.


    Wo genau liegen denn nun die NAchteile fachlich betrachtet?
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  8. #7

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    Zitat Zitat von satello Beitrag anzeigen
    Wo genau liegen denn nun die NAchteile fachlich betrachtet?
    Tja der Vergleich mit der Sonne....Dir ist schon klar, dass die Sonne eine Leistungdichte von über 1.000W/m2 hat wenn sie auf die Erde trifft? Deine Deckenheizung kommt vielleicht auf 30W/m2 so lange sie mit niedrigen Temperaturen betrieben werden soll.

    Das mit der Staubaufwirbelung kannst Du bei einer FBH vergessen, dafür ist die Oberflächentemperatur zu niedrig. Das Thema "Füße" und FBH wurde auch schon so oft diskutiert, dass man es schon gar nicht mehr wiederholen möchte.

    Bei Kapillarmatten muss man immer auch an die Hydraulik denken. Bei Wasser als Energieträger muss man eine gewisse Menge x bewegen damit ausreichend Energie übertragen wird. Diese Menge muss durch die dünnen Kapillarröhrchen hindurch. Das bedeutet Druckverluste usw. usw.

    Kühlen kann man mit einer FBH auch, aber den Kühleffekt sollte man nicht überbewerten. Um eine entsprechende Kühlleistung zu erzeugen muss die Oberflächentemperatur niedrig sein, und das sorgt für Kondensat, egal ob am Boden oder der Decke.

    Gruß
    Ralf
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  9. Schau dir mal das Bauherren-Handbuch an.. Sehr viele nützliche Infos!
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  10. #8
    Avatar von coroner
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    Zitat Zitat von R.B. Beitrag anzeigen
    Kühlen kann man mit einer FBH auch, aber den Kühleffekt sollte man nicht überbewerten. Um eine entsprechende Kühlleistung zu erzeugen muss die Oberflächentemperatur niedrig sein, und das sorgt für Kondensat, egal ob am Boden oder der Decke.
    Der physikalische Effekt, dass wärmere Luft nach oben steigt ist bei der Kühlfunktion natürlich ein Nachteil der FBH,
    da ausser Kälteseen nix großartiges produziert wird. Da ist die Kühlung in der Decke sicherlich sinnvoller, aber auch
    nicht wirklich mit einr aktiven Kühlung zu vergleichen. Die Räume kannst du im Hochsommer gut knapp unter 23°
    halten. Mehr auch nicht. Da braucht es aber auch ne ordentliche Verschattung dazu.

    Das "Märchen" mit der Wärme die nach oben steigt hält sich wacker. Es ist aber nicht die Wärme die nach oben steigt,
    sondern Luft die durch eine erwärmte Oberfläche erst erwärmt wird. Diese Konvektion ist - wenn überhaupt - bei einer
    FBH zu finden. Auch dort nur gering. Kommt die Wärme von oben ist der Konvektionsanteil noch geringer.
    Die Bude ist einfach warm. Fertig.

    Ob Kapillare Rohrsysteme allerdings noch andere Probleme mit sich bringen (Druck f. Pumpen, Verschlackung etc.)
    entzieht sich meinen Laienkenntnissen.
    coroner
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  11. #9

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    Hallo Statello,
    Möchte noch im Jahr 2013 vier Häuser erstellen 160 qm die Heizung nach langen suchen, wärmebedarf wird noch errechnet wird eine THZ 303 Sol oder THZ 403 Sol werden, die soltest Du auch mal betrachten.

    Mit freundlichen Grüßen
    Alfred Bopp
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