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  1. #1

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    Untersparren-Zwischensparren- oder Aufsparrendämmung- KFW ???

    Hallo zusammen,

    Wir stehen vor einer Frage: unser EFH ist Baujahr 1967. Den Dachstuhl habe ich vor 4 Jahren selber gedämmt. Dabei war ich dumm...Es gab keine Unterspannbahn und so habe ich erst mal von innen die Sparren mit Dampfsperre ausgekleidet. Jetzt weiß ich dass ich besser was durchlässiges genommen hätte.Dann habe ich darein Klemmfilze 0,35 Wlw geklemmt 160mm dick und dann wieder Folie drüber anschließend
    Sparren innen aufgelattet, Konterlattung, Fermacellplatten. Fertig. Alles schön dicht und gut. Jetzt wollen wir eine Gaube einbauen und ich denke es ist sinnvoll, gleich neu einzudecken. Pfannen runter, entlatten, Dampfsperre wegschneiden, neue Unterspannbahn, neue Lattung, Konterlattung, neue Pfannen, alles gut. Jetzt die Qual der Wahl. Nur neue Pfannen oder besser 4cm Zwischensparrendämmung einbauen oder noch besser 14 cm und KFW mitnehmen???

    Wie sollen wir uns entscheiden? Ich persönlich halte die KFW Norm für überzogen. Was meint ihr. Ich würde auch nur Holzfaserdämmung verwenden wollen, von PU über dem Dach halte ich nichts. Ich will das als Schlafraum nutzen.

    P.S. Ich habe schon 4 Dachflächenfenster, die aus und wieder eingebaut werden müssen.
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  2. Untersparren-Zwischensparren- oder Aufsparrendämmung- KFW ???

    Schau dir mal diesen Ratgeber an. Dort findet man Infos und Antworten.

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  3. #2

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    wenn Sie jetzt die Dacheindeckung runter nehmen, haben Sie die besten Chancen, damals begangene Fehler zu beseitigen.
    Dazu muss man das Dach öffnen und erst mal sehen, wie dort der Zustand ist, ob es Feuchtigkeit gibt oder nicht. In Abhängigkeit vom vorgefundenen Dachaufbau wird man entscheiden können, wie weitergebaut wird.
    Das kann von "obere Folie rausschneiden, Dämmung ergänzen, ggf. Luftdichtheit verbessern, Unterdachplatten aus Holzweichfaser drauf und wieder Eindecken" bis zu "alles rausnehmen und von außen Dampfbremse + Zwischensparrendämung neu aufbauen, dann wie vor" sein.

    Das wird man nur vor Ort entscheiden können.
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  4. #3
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    Hallo Herr Fischer,

    Danke für die Antwort. Das werden wir auf jeden Fall beheben. Danach habe ich dann 16 cm WLG 35 er Mineralwolle drin. Danach stellt sich dann die Gretchenfrage: Holzfaserplatte oder Pu oder Phenolschaum (Sterol), Auflatten und Zwischensparrendämmung oder nur Aufsparrendämmung???

    Und falls ja, wie dick denn?
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  5. #4

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    Da lassen Sie sich mal vor Ort beraten. Kommt auch auf die Form und die Größe der Dachfläche an und ob es irgendwelche Anschlusssituationen zu berücksichtigen gibt.

    Ich persönlich würde nicht mit einem Schaum arbeiten. Eher was diffusionsoffenes. Die EnEV müssen Sie auf jeden Fall einhalten. Ist aber nicht so ein großes Problem.
    Wenn es mein Dach wäre, würde ich prüfen, ob man nicht Aufdoppeln kann, um die Gefachdämmung zu erhöhen. Und darauf dann eine Holzweichfaser-Unterdachplatte, z.B. in 35mm oder so... Hängt aber von der Situation vor Ort ab. Es kann auch sein, dass man nicht aufdoppelt und eine dickere Unterdach-Dämmplatte wählt...
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  6. #5
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    Danke, Herr Fischer, für die Antwort

    Das Dach hat 35 Grad und eine Fläche von 125Quadratmetern. Mittig mache ich eine Gaube 4,50 m x 6m rein, so dass 100Quadratmeter verbleiben.

    Heute hatte ich einen Statiker hier, den ich beauftragte mal zu rechnen, was das Dach denn so verträgt. Danach werde ich dann entscheiden.

    Ich habe heute mal mit verschiedenen Herstellern wie Werber und Klöden telefoniert und nach Resolution Hartschaum, Ausdünstungen, Brandschutz u.ä. Gefragt. Natürlich bekommt man da nette Antworten, und der WlG ist sehr gut, aber ich glaube das verrottet langfristig, dünstet aus, ist wegen des Taupunktes, der sich schnell in die Dämmung verschiebt kritisch und genau zu berechnen und wohl auch nicht so gut im sommerlichen Hitzeschutz.

    Ich würde gerne in Richtung KFW kommen und die 10% mitnehmen, auch wenn es dann 14 cm mehr werden.

    Ich tendiere zu 4cm aufdoppeln mit Zwischensparrendämmung aus Holzfaser und dann 10 cm Holzfaser oben drauf, aber das werden dann 26 kg pro Quadratmeter.

    Außer den 4 Fenstern und der Gaube gibt es keine Anschlüsse.

    Danke für Ihre Antwort nochmals.

    Beste Grüsse, ich schreibe, wenn ich die Statik habe nächste Woche
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  7. #6
    Themenstarter

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    Die Statik ist fertig. Die Dachlast wäre ok, aber ich tendiere zu Masterrock 035 GF kaschiert. Das hat bessere Werte und wiegt nur 10kg /m²
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