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Kondensat Innenseite Holz-Alu-Fenster

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  1. #1

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    Kondensat Innenseite Holz-Alu-Fenster

    Hallo,

    das Thema mit Kondensat an der Fensterinnenseite bzw. im Falz wurde ja schon des öfteren behandelt.
    Hätte da aber trotzdem noch die ein oder andere Frage dazu da wir im Augenblick genau vor dem selben Problem stehen.

    Wir haben Holz-Alu-Fenster von der Firma k... Nähe Nürnberg (hoffe dass darf ich schreiben da die Fenster ja im großen und ganzen nicht schlecht sind)

    Da wir ein Niedrigenerigiehaus haben und ich das EG mit Grundofen heize und im OG Wandheizung verbaut habe haben wir im Haus wenig Konvektion. (denke ich zumindest)
    Zusätzlich haben wir auch noch tiefe Fensterbänke innnen. (30cm)

    Unser Haus ist ein, ich nenne es mal Stroh-Lehm-Haus. Luftfeuchtigkeit ist im großen und ganzen immer zwischen 45 und 55%, somit top. (Temperatur innen zwischen 19 und 21°C)

    Wir sind Anfang des Jahres eingezogen und heizen erst seit dieser Zeit (so richtig). Leider haben wir bei Außentemperaturen kleiner 0°C Kondensat an der unteren Kante und in den unteren Ecken. Weiterhin haben wir teilweise Kondensat im Fensterfalz. Logischerweise je kälter es außen ist desto höher ist der Niederschlag an der Scheibe und ggf. im Falz.

    Ich hatte beim Fensterkauf meinen Fensterbauer darauf hingewiesen dass die schwächste Stelle wohl der Glasverbund ist und ich Fenster mit "warmer Kante" haben möchte.
    Somit hat er mir ein "Aktionsglas mit warmer Kante" verkauft (war gerade im Angebot). Jedoch natürlich die Warme Kante mit dem schlechtesten PSI-Wert (0,059 bei 3fach Verglasung)

    Ich habe jetzt für unser WC ein neues Glas bestellt (Ornament) mit Chromatec-Ultra-Spacer welcher ca. 25% bessere Werte hat. (0,045 bei 3-fach Verglasung)

    Hier meine Fragen:
    - Kann Baufeuchte eine Rolle spielen wenn die Luftfeuchtigkeit gemessen im Bereich 45 bis 55% liegt? (Denke eher nicht)
    - Würde eine bessere Warme Kante (Swiss Spacer V oder ähnlich) Abhilfe schaffen?
    - Bringt bei einem Holz-Alu-Fenster eine Warme Kante wirklich die erhoffte Besserung da aufgrund der Hinterlüftung im Flügel ja eh die kalte Luft bis zur innersten Scheibe dringt?
    - Wird es mit Rollos besser? (Natürlich wenn diese Nachts unten sind)

    An der neuen Scheibe im WC habe ich weniger Kondensat jedoch es ist immernoch vorhanden.
    Was auf jeden Fall bei dieser Scheibe besser ist, das Kondensat trocknet nach dem lüften tagsüber wieder ab. (Dies ist bei den anderen Scheiben teilweise nicht der fall)
    Das Kondensat im Falz bekommt man denke ich durch besseres Einstellen der Fenster in den Griff. (Ist leider noch nicht bei allen Fenstern möglich da am Alu noch gekürzt werden muss -> machen die Jungs hoffentlich bald)

    Hatte eigenlich gehofft mit Lehmputz (somit guter Raumluftfeuchte) und HolzAlu-Fenster mit Warmer Kante kein Problem mit Kondensat an den Fenstern zu haben.

    Wie bringe ich das Problem in den Griff bzw. kann man es überhaupt in den Griff bekommen?

    Ach ja und ich bin leider kein Profi somit kenn ich mich mit den Fachausdrücken nur bedingt aus, daher bitte ich um Nachsicht wenn ich das ein oder andere Detail verwechselt hab.

    Vielen Dank schon jetzt.

    Gruß
    Frank
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  2. Kondensat Innenseite Holz-Alu-Fenster

    Schau dir mal diesen Ratgeber an. Dort findet man Infos und Antworten.

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  3. #2

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    Kwl?
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  4. #3
    Themenstarter

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    keine Lüftung
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  5. #4

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    heizen - regelmäßig lüften - heizen - regelmäßig lüf...... usw.

    das solltet ihr erst einmal konsequent machen. ihr habt bestimmt noch einen großen teil an baufeuchte drin, die jetzt erst abgewohnt werden muss. wenn du in der nächsten heizperiode das problem wieder hast, dann solltest du etwas unternehmen.
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  6. #5

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    lüften und in einem jahr weiter sehen. eigentlich sollte keine aussenluft an die innere scheibe kommen.wir verwenden geschlossenporige dichtungschnüre die werden zwischen falz und ersten luftzwischenraum geschoben.
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  7. #6
    Themenstarter

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    Vielen Dank für die ersten Antworten.

    Ich denke auch nicht dass aussenluft an die innere Scheibe kommt. Es liegt wohl am Randverbund?!?

    Lüften tun wir regelmäßig. Aber auch wenn ich im Bad abends lüfte dass die Raumfeuchte innen kurzzeitig auf 20% herunter geht (bei den aktuellen Außentemperaturen mit trockener Luft) habe ich morgens bei 45% Luftfeuchte erhebliches Kondensat an der Innenscheibe.

    Das mit der Baufeuchte kann ich nicht glauben da dass Hygrometer ja die wirklichen Werte anzeigt. Der Lehmputz arbeitet meiner Meinung nach top und "reguliert" die Feuchte.

    Ist der Randverbund bei Holz-Alu-Fenster wichtiger als bei anderen Fensterarten da hier die Aluschale von außen (mit kalter Luft) hinterlüftet wird?
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  8. #7

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    Kauf Dir doch mal für ein paar Euros einen anderen Hygrometer.

    Bei "normalen" Wohnraumtemperaturen und 45% rel. LF kommt mir
    "erhebliches" Kondensat schon eigenartig vor
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  9. #8
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    @derprofi

    Das mit den Dichtungsschnüren hört sich interessant an. Habe ich das richtig vor Augen dass ich die äußere Alu-Schale abclipse und dann auf der Außenseite zwischen Isolierglas und Holzrahmen die Dichtschnur einbringe?

    Habe mal probehalber versucht das ganze mit Klebeband zu machen.

    Den Fensterbauer hatte ich gefragt warum zwischen Scheibe und Rahmen (bei den Klötzen) kein Kompriband reinkommt. Er meinte dass ist eine ganz wichtige Fensterbauerregel hier nix rein zu machen da falls Kondensat anfällt es wieder verdunsten kann und nix "versottet". Wie ist das bei den Dichtschnüren wenn diese so eingesetzt werden wie ich es verstanden habe

    @sarkas

    Habe mehrere Hygrometer gekauft und sie auch untereinander immer wieder vertauscht. Die Luftfeuchtigkeit ist immer zwischen 45 und 55% (außer kurz nach dem duschen)

    Vielen Dank an Alle
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  10. #9

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    Zitat Zitat von kulmi888 Beitrag anzeigen
    Die Luftfeuchtigkeit ist immer zwischen 45 und 55% (außer kurz nach dem duschen)
    Das würde ich bei den momentanen Witterungsverhältnissen als relativ hoch bewerten...
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  11. #10

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    Zitat Zitat von Alfons Fischer Beitrag anzeigen
    Das würde ich bei den momentanen Witterungsverhältnissen als relativ hoch bewerten...
    weniger als das wären aber (unabhängig von den Witterungsverhältnissen außen) auch relativ ungesund...

    Ich hab dieselben Werte wie Kulmi, wenn ich die Bude bei den aktuellen Verhältnissen komplett von unten bis oben stoßlüfte, hab ich nach 4,5 Minuten unter 25% rel. Feuchte und innerhalb kürzester Zeit einen trockenen Mund/Hals, das ist vielleicht gut gegen eine evtl. Kondensatbildung an den Fenstern, aber nicht gesund für mich ^^

    @kulmi: Ich würd mich an Rolf's Rat halten, diesen Winter die Fenster regelmässig abwischen, und dann den nächsten Winter abwarten.
    Interessant wäre vielleicht noch die Frage wie sich Räume verhalten, die aktuell nicht genutzt werden, dieselbe Temperatur wie der Rest des Hauses haben und deren Türen ständig geschlossen sind.
    Ist der Kondensatausfall dort genauso stark wie z.B. in besagtem WC, dem Bad oder Schlafzimmer?
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  12. #11
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    mein Problem ist dass ich die Fenster bereits den 2. Winter drinnen habe und jetzt eventuell noch die Möglichkeit habe nachbessern zu lassen.

    Das mit der Baufeuchte verstehe ich nicht. Wenn die Hygrometer einen Wert x anzeigen, dann ist dieser doch der tatsächlich vorhandene Wert, egal woher die Feuchtigkeit kommt. Wenn dann im nächsten Winter die Baufeuchte (falls wirklich eine in meinem Holzhaus drinnen ist) verschwunden ist, möchte ich ja schließlich immernoch dass die Luftfeuchtigkeit zwischen 45 und 55% liegt.

    Wo ist der Unterschied? Ich kapiers nicht? Jemand ne Erklärung für mich ?

    @Headhunter2: Wir lüften auch in den Räumen, welche nicht direkt bewohnt sind. Die Raumtemperatur ist hier auch >18° mit einer Luftfeuchtigkeit wie überall im Haus.

    Gruß
    kulmi888
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  13. #12

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    mal schreiben Sie "Kondensat an der unteren Kante" und "teilweise Kondensat im Falz" und dann auch "erhebliches Kondensat". was ist denn mit "erhebliches" Kondensat gemeint? Ist ja eine subjektive Beschreibung... Foto?
    Und was ist ein "Stroh-Lehm-Haus"? Wodurch zeichnet sich dieses aus, wie ist es konstruiert?
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  15. #13
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    @Alfons Fischer

    Ich habe Kondensat in den unteren Ecken und an der unteren Kante. Je nach Außentemperatur und Luftfeuchtigkeit innen ist es mehr oder weniger.
    Kondensat im Falz habe ich vereinzelt bei Fenstern, welche meiner Meinung nach noch nicht korrekt eingestellt wurden.

    kurz zum Holz-Lehm-Haus: Es handelt sich um ein Holzhaus, welches in der Außenwand Stroh als Dämmung hat. Die Innenwände sind mit einer Holz-Lehm-Schüttung gefüllt. Weiterhin ist innen alles mit Lehm verputz. Der Estrich im OG ist auch Lehm.
    -> Lehm "regelt" ja bekanntlich die Raumluftfeuchte

    Es ist natürlich sehr gut möglich dass sich noch Baufeuchte im Haus befindet, da z.B. der Lehmestrich erdfeucht im August eingebracht wurde. Aber ich verstehe nach wie vor nicht warum diese das Verhalten der Fenster beeinflussen sollte wenn das Hygrometer 50% anzeigt.

    Ich versuch noch ein Foto vom "Kondensat am Fenster" hochzuladen.

    Name:  RIMG0311.jpg
Hits: 908
Größe:  35.1 KB
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  16. #14

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    das sieht jetzt nicht nach besonders viel Kondensat aus. Neubaufeuchte ist da als Ursache schon gut möglich.
    Eventuell in Verbindung mit relativ tiefen Fenster-/Türnischen, so dass dort die "Raumluftwalze" einfach nicht so gut ankommt, insbesondere im unteren Bereich.
    Wie wird geheizt? Wo sitzt die Heizung im Raum? Ein Planausschnitt oder Foto des Raums insgesamt wären hilfreich...

    Welche Temperatur/Luftfeuchte hat es in Raummitte? Und welche Temperatur/Luftfeuchte hat es in der Fenster-/Türnische unten?
    Geht das Hygrometer richtig?
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