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Brauchwasserwärmepumpe + Gas Heizung und KFW 70

Diskutiere Brauchwasserwärmepumpe + Gas Heizung und KFW 70 im Forum Heizung 1 auf Bauexpertenforum.de


  1. #1

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    Brauchwasserwärmepumpe + Gas Heizung und KFW 70

    HAllo zusammen,

    ich weiß nicht ob ihr mir helfen könnt.
    Wir haben vor Ende des Jahres mit unserem Bau eines EInfamilienhauses zu beginnen.
    Wir wollen natürlich ein Energieeffezientes Haus nach KFW 70 Standart bauen. Am liebsten würde ich eine Gasfussbodenheizung + eine Brauchwasserwärmepumpe (BWWP) installieren. Ich selber halte mehr von BWWP als von einer Solareinspeisung.
    Kann mir jemand von euch einen Rat bzw. Info dazu geben ob eine solche Variante mit KFW 70 möglich ist?

    vielen Dank
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  2. Brauchwasserwärmepumpe + Gas Heizung und KFW 70

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  3. #2

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    KfW70 ist auch mit einer Gastherme möglich, man muss nur das Haus entsprechend bauen.

    Bei den aktuellen Gaspreisen ist aber eine BWWP am normalen Haushaltsstrom nicht gerade attraktiv. Man muss hier jedoch die Verluste einer Gastherme berücksichtigen, die gerade bei der WW-Erzeugung im Sommer relativ hoch sind. Ansonsten wäre es nämlich günstiger das WW mit der Gastherme zu machen.

    Gruß
    Ralf
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  4. #3
    Themenstarter

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    danke fü deine schnelle Antwort.
    Ich besitzte zur Zeit eine BWWP mit Gastherme und bin damit eigentlich relativ zufrieden.
    Die BWWP steht im Keller und ist daher relativ unabhängig was die Außentemperatur angeht.
    Meine Gastherme läuft zur Zeit nur von ca. November bis März und ist danach komplett aus.
    Energiekosten belaufen sich bei der Therme auf ca. 450€ Gas bei 14.000kWH (bei 120m²) und für Warmwasser mit BWWP bei max. 15€/Monat gechätzt.
    Müsst. nochmal genauer recherchieren.
    Ich überlege was mir Gastherme + Solar bringen würde.
    Solar auf dem Dach ist ja auch nicht verkehrt zur Unterstützung, aber ich finde die Anschaffungskosten relativ hoch und im Sommer wenn die Solraanlage auf hochturen läuft brauche ich die Energie eher nicht, odr sehe ich das Falsch.
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  5. #4

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    Das siehst Du richtig. Solar ist eine tolle Sache, wenn man das Geld übrig hat und Wirtschaftlichkeit nicht im Vordergrund stehen muss.

    Dein Gaspreis kann aber nicht stimmen. Das wären 3,2Ct./kWh, das ist schlichtweg unmöglich.

    Bei der BW-WP machen sich die letzten Strompreisänderungen ganz heftig bemerkbar. Immerhin ging´s für viele Tarife 20% aufwärts, in manchen Tarifen sogar 30%. Aktuell kostet der Haushaltsstrom um die 25Ct./kWh, manche Anbieter verlangen sogar noch deutlich mehr. Das hat den ganzen Heizern die el. Strom benötigen, also auch den WP, einen heftigen Dämpfer verpasst.

    Gruß
    Ralf
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  6. #5
    Themenstarter

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    Löwenz ener. ist mein Anbieter. OK 479€ ist der genaue Betrag hab gerade nochmal nachgeschaut (3,5ct./kWh). Ist noch der Tarif vom letzten Jahr. Mittlerweile liegen die bei 4,8cent.
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  7. #6

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    Zitat Zitat von bjoekoe Beitrag anzeigen
    Löwenz ener. ist mein Anbieter. OK 479€ ist der genaue Betrag hab gerade nochmal nachgeschaut (3,5ct./kWh). Ist noch der Tarif vom letzten Jahr. Mittlerweile liegen die bei 4,8cent.
    Ich habe nur 0,075 Euro/kWh und 9,99 Grundpreis pro Monat gefunden. Von 4,8Ct./kWh keine Spur. Kommando zurück, gerade gesehen, für unser PLZ Gebiet 6Ct./kWh...sind aber immer noch keine 4,8Ct.

    Gruß
    Ralf
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  8. #7
    Themenstarter

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    Löwenzahn
    4 Jahreszeiten Tarif 6
    Region 3
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    Arbeitspreis 0,0478 €/kWh
    Grundgebühr 8,99 €/Monat
    Vertragslaufzeit 12 Monate
    Kündigungsfrist 6 Wochen
    Tarifart verbrauchsabhängiger Tarif
    Frei-kWh 2340 kWh / einmalig
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    Hier berechnet
    http://www.loewenzahn-energie.de/
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  9. #8

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    Da hast Du wohl die Boni und Frei-kWh mit eingerechnet. Wie hoch ist Dein Jahresbedarf?

    Gerade eingegeben mit Deiner PLZ:

    Arbeitspreis 0,0592 €/kWh
    Grundgebühr 9,99 €/Monat
    Vertragslaufzeit 12 Monate
    Kündigungsfrist 6 Wochen
    Tarifart verbrauchsabhängiger Tarif
    Frei-kWh 2040 kWh / einmalig
    Bonus3 bis 28.02.2013 205,00 € / einmalig

    Gruß
    Ralf
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  10. #9
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    Zitat Zitat von R.B. Beitrag anzeigen
    Da hast Du wohl die Boni und Frei-kWh mit eingerechnet. Wie hoch ist Dein Jahresbedarf?

    Gerade eingegeben mit Deiner PLZ:

    Arbeitspreis 0,0592 €/kWh
    Grundgebühr 9,99 €/Monat
    Vertragslaufzeit 12 Monate
    Kündigungsfrist 6 Wochen
    Tarifart verbrauchsabhängiger Tarif
    Frei-kWh 2040 kWh / einmalig
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    Gruß
    Ralf
    Mein Jahresbedarf ist 14000kWH

    Ich habe die Werte auch einfach nur raus kopiert
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  11. #10

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    Zitat Zitat von R.B. Beitrag anzeigen
    Man muss hier jedoch die Verluste einer Gastherme berücksichtigen, die gerade bei der WW-Erzeugung im Sommer relativ hoch sind.
    Diese Behauptung habe ich schon oft von Dir gelesen. Es wäre nett, wenn Du sie auch begründen könntest. Ich als Laie kann sie nicht so einfach nachvollziehen.
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  12. #11

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    Zitat Zitat von mastehr Beitrag anzeigen
    Diese Behauptung habe ich schon oft von Dir gelesen. Es wäre nett, wenn Du sie auch begründen könntest. Ich als Laie kann sie nicht so einfach nachvollziehen.
    Das habe ich schon oft erläutert.

    Die einfachste Erklärung, die Therme hat ja eine Masse x die ich jedes Mal mit aufheizen muss, und beim Abschalten kühlt die Therme ab ohne dass ich von dieser Energie einen Nutzen habe.

    Man betrachtet bei Wärmeerzeugern immer den Wirkungsgrad, der dann 9x% beträgt. Das ist an sich richtig, gilt jedoch nur für den Normalbetrieb, sprich wenn die Therme den ganzen Tag in Betrieb ist. Dann geht ein Teil der Energie in das Kesselwasser, ein Teil verliert man als Abgasverluste, und ein Teil wird über den Kessel selbst abgestrahlt.

    So. Jetzt betrachten wir mal den Sommerfall, also nur WW-Erzeugung.

    Ich habe eine Therme im Keller die auf Raumtemperatur ausgekühlt ist. Jetzt schaltet die Therme ein und die Energie der Verbrennung geht erst einmal in die Aufwärmung der Therme selbst. Erst wenn das Kesselwasser eine Temperatur x erreicht hat, wird damit ja der WW-Speicher geladen. Nach sagen wir mal 10-15 Minuten ist es so weit, die Therme ist auf Temperatur, das Kesselwasser auch, also geht´s los und der Speicher wird geladen. Das dauert sagen wir mal 30 Minuten. Danach schaltet die Therme ab, und kühlt langsam wieder aus. Diese Wärme kommt zum größten Teil dem Aufstellraum zugute, aber den will ich im Sommer ja gar nicht heizen. Ein Teil geht weiterhin über den Schorstein verloren, und irgendwann hat die Therme wieder Raumtemperatur.

    Noch schlimmer ist es bei Kesseln die sich den ganzen Tag auf einer Sockeltemperature halten müssen (ältere Öler z.B.). Da wird das Kesselwasser 24h am Tag auf sagen wir mal 60°C gehalten, obwohl ich nur für 1h am Tag WW erzeugen muss. d.h. der Kessel wirkt als Heizkörper im Aufstellraum, ohne dass ich (im Sommer) einen Nutzen davon hätte.

    Ein Beispiel:

    Hier nebenan steht noch ein Öler mit einem 40kW Brenner. Schalte ich den am frühen Morgen ein nachdem die Bude die Nacht über ausgekühlt ist, dann dauert es im Schnitt zwischen 15 Minuten und 18Minuten bis das erste Mal Wärme in die Räume geliefert wird. d.h. Eine Energiemenge von 10kWh (40kW über 15 Minuten) ist erforderlich, bis der Kessel mal Energie in die Räume liefert. Würde ich ihn vor Ablauf der 15 Minuten wieder abschalten, dann würde er einfach wieder auskühlen, ohne dass auch nur 1Wh in die Räume geliefert wurde. Die 10kWh hängen dann als Wärmeenergie in der Umwelt (durch den Schornstein) bzw. im Heizraum (Wärmeabstrahlung des Kessels) und in der Masse des Kessels selbst.

    Gruß
    Ralf
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  13. #12

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    Ok. Vielen Dank für Deine Erklärung. Ich hatte irgendwie immer eine Betonung auf "Gas"-Thermen hineininterpretiert, obwohl Öler genauso oder sogar noch mehr davon betroffen sind, da Gasthermen doch meistens einen recht kleinen Kessel haben.
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  14. #13

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    Richtig. Das gilt an sich für alle Wärmeerzeuger bei denen hohe Temperaturen im Spiel sind, egal ob Gas oder Öl. Auch Pelletkessel und Holzkessel sind davon betroffen, denn deren Flammen sind auch nicht gerade "kalt"

    Das sind halt Dinge an die man normalerweise nicht denkt. Wer kontrolliert schon täglich die Laufzeiten und Brennstoffbedarf im Sommer. Mir ist es damals bei meinen Optimierungen aufgefallen, als selbst im Sommer jeden Tag 4 Liter Heizöl durch den Schornstein gingen, und das obwohl nur WW für 4 Personen benötigt wurde. Jetzt habe ich es auf ca. 1-1,5Liter pro Tag reduziert, viel mehr ist nicht drin. So ist es halt mit Dingen die man zwar kennt, aber in der Praxis denkt man oft nicht daran.
    Bei meiner WP ist das kein Thema, aber bei meinem Öler zieht das richtig rein.

    Gruß
    Ralf
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  15. Schau dir mal das Bauherren-Handbuch an.. Sehr viele nützliche Infos!
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  16. #14

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    Zitat Zitat von R.B. Beitrag anzeigen
    Wer kontrolliert schon täglich die Laufzeiten und Brennstoffbedarf im Sommer.
    Ich lasse es stündlich machen. Aber gut, das machen wohl wirklich die wenigsten. Momentan bei bewölktem Himmel verbrauche ich 0,7 m³ Gas am Tag für WW mit einer Person. Ein Teil davon dürfte in die Zirkulation gehen.
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  17. #15

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    Zitat Zitat von mastehr Beitrag anzeigen
    Ich lasse es stündlich machen. Aber gut, das machen wohl wirklich die wenigsten. Momentan bei bewölktem Himmel verbrauche ich 0,7 m³ Gas am Tag für WW mit einer Person. Ein Teil davon dürfte in die Zirkulation gehen.
    0,7 m³pro Tag, das ist gut. Unter 11-12kWh pro Tag schaffe ich nicht, bei WW für 3 bzw. 4 Personen (um die 150-200 Liter täglich). Die Zirkulation wird bei mir schon bedarfsgesteuert, aber ich muss das WW auch in der ganzen Bude verteilen, und das bedeutet Strecken bis 20m sind keine Seltenheit.

    Gruß
    Ralf
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