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Kfw Finanzierung Programm 152, lohnt es sich? Tips, Rat und Erfahrungsberichte

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  1. #1

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    Kfw Finanzierung Programm 152, lohnt es sich? Tips, Rat und Erfahrungsberichte

    Hallo zusammen,

    wer hat Erfahrungen mit einer Kfw Finanzierung nach dem Programm 152? Ich habe ein sanierungsbed. Haus von 1920 gekauft. Es muss beinahe alles gemacht werden. Die Fenster, das Dach, die Dachdämmung, Fassadendämmung und Heizungsanalage würde ich gerne über dieses Programm laufen lassen. Wird es viel teurer als normal? Wer hat Erfahrungen? Was kosten solche Energieberater? Gibt es da deutliche Unterschiede? Worauf muss ich bei der Wahl des Energieberaters achten?
    Ich bin für jeden Beitrag sehr dankbar!!!

    Viele Grüße
    bebe
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  2. Kfw Finanzierung Programm 152, lohnt es sich? Tips, Rat und Erfahrungsberichte

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  3. #2

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    Hallo !

    Wir sanieren z.zT. auch ein EFH (Bj 1956) und haben auch das KfW Programm in Anspruch genommen. Wir haben bei der Sanierung ein Komplettprogramm. Wir alles neu gemacht. Gemacht sind schon die Fassade, das Dach sowie die Fenster. Über das Programm 152 (Einzelmaßnahmen) kannst ja maximal 50.000 € abrufen. Ob das reicht ??????? Kommt drauf an, wieviel Fassadenfläche ihr habt und vor allen Dingen wie ihr die Fassade dämmt, wieviele Fenster müssen getauscht werden und wieviel Dachfläche ihr habt.

    50.000 € können reichen können aber 70.000 € werden.

    Energieberater kannst Dir eigendlich aussuchen. Wir haben als wir das Haus bekommen haben erstmal eine Bestandsaufnahme machen lassen. Was muss wie gedämmt werden usw.

    Ach ja, ich kann Dir nur ans Herz legen eine professionelle Baubegleitung (Architekt oder Bauingenieur) mit ins Boot zu holen.

    Ansonsten kannst mich auch gerne via pn anschreiben, wie gesagt wir stecken mitten in der Kernsanierung.

    LG

    Tom
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  4. #3
    Themenstarter

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    Hallo Tom,

    vielen Dank für die Nachricht. Das hört sich ja spannend an. Ich habe soeben einen Energieberater kontaktiert. Dieser hat mir ein Angebot für eine Vor-Ort-Beratung für 350 Euro gemacht. Sind die Berater an vorgegebene Preise gebunden oder gibt es da Unterschiede? Gerne nehme ich das Angebot an wenn sich weitere Fragen stellen. Erstmal viel Erfolg weiterhin.

    Viele Grüße
    bebe
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  5. #4

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    Guten Morgen !

    Ich finde jetzt einen Preis i.H.v. 350 € für eine Vorortberatung nicht unangemessen. Was beeinhalten denn diese 350 € alles? Der Energieberater ist ja später auch der, welcher bestätigt dass die Vorgaben der KfW eingehalten wurden.

    Macht Euch schon mal Gedanken, wie was gedämmt werden soll. Danach richtet sich seine Berechnung.

    Aber wie oben bereits erwähnt, holt Euch eine Baubegleitung.

    Gruß

    Tom
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  6. #5

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    Zum Thema lohnt KFW152 ..

    da bin ich auch gerade dran .. Von der KFW werden 1% Zins vergeben (bei 10 Jahren Laufzeit). Mindestanfangstilgung 1%. 1 ste Jahr tilgungsfrei. Wenn Di einen KFW Standard erreichst gibt es einen Tilgungszuschuss. Ob deine Bank dieses 1:1 weitergibt kann ich Dir nicht sagen.

    Attraktiv ist der Zins.. die Frage ist wie passt es in dein Konzept. Bei mir ist der Punkt offen .. welche Anschlussfininanzierung.

    Einfach mal eine Excel-Mappe aufmachen.. KWF gegen Annuitätendarlehen rechnen .. Hab ich am Wochenende auch gemacht
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  7. #6

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    Hallo Zusammen,
    bei test.de gibt´s schon "fertige" Excel-Tools für viele Dinge:
    http://www.test.de/eigenheim-miete/rechner/
    Grüße
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  8. #7

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    Hallo zusammen,

    die Konditionen sehen auf den ersten Blick sehr verlockend aus, aber halten nicht immer einem zweiten Blick stand:

    - der Energieberater kostet – manche sehen das sogar als Lizenz zum Gelddrucken an – die Preise werden teilweise willkürlich festgesetzt. 350,- EUR für die gesamte Baubetreuung und Abwicklung wären ein absolutes Schnäppchen.
    - das KfW-Programm schränkt einen zum Teil durch entsprechende Vorgaben auch (unnötig) ein
    - Eigenleistung sind nicht erwünscht bzw. werden untersagt (oder man muss mit dem Energieberater einen aufwändigen Nachweis führen)
    - man begibt sich in eine weitere Abhängigkeit – verbunden mit einem erhöhten Verwaltungsaufwand

    Bei einem Haus hatte ich die KfW mit an Bord und entsprechende Unannehmlichkeiten (mit dem Berater und dem Kleingedruckten aufgrund besonderer rechtlicher Konstellationen, so dass urplötzlich die Auszahlung gefährdet war). Beim nächsten Haus habe ich auf das KfW-Angebot verzichtet und bin damit gefühlsmäßig besser gefahren.

    Kurzum, pauschal kann man keine Aussage treffen, ob man immer das KfW-Programm nutzen sollte oder doch lieber nicht – eine eventuelle Zinsersparnis steht entsprechend höheren Ausgaben und sonstigem Ärger gegenüber.

    mfG

    JaquesTati
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  9. #8

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    Die Aussage das die KfW Eigenleistungen untersagt bzw. das diese Leistungen unerwünscht sind ist so nicht korrekt.

    Beispiel:
    Bauherr ist Dachdecker und könnte sein Dach logischer selber decken und dämmen. Deiner Aussage nach wäre das ja verboten und der Herr Dachdecker müsste sein Dach von einer Dachdeckerfirma decken lassen. Wäre ja völlig absurd. Er lässt die Baustoffe bzw. die dafür benötigten Materialien von der KfW bezahlen und fertig.

    Der Energieberater bestätigt nachher nur, dass die Vorgaben der KfW eingehalten wurden in Bezug auf Dämmung. Die fachlich korrekte Ausführung kann er eh nicht bestätigen.

    Wir machen das mit dem Dach ähnlich. Baustoffe über KfW, Lohn aus der eigenen Tasche und diese später über die Einkommenssteuererklärung mit bis zu 6.000 € absetzen. Würde allerdings nicht gehen, wenn die KfW diese Lohnkosten auch bezahlen würde. Da wir diese jedoch aus der eigenen Tasche bezahlt haben, kann ich diese auch als Handwerkerleistungen absetzen.

    Tom
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  10. #9

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    Tja Flip74,

    das Thema könnten wir hier noch über zig Seiten ausdiskutieren oder es ganz einfach wie folgt abkürzen:

    Zitat:

    „Dies sind die (durch Rechnung(en) eines Fachunternehmens belegten) Materialkosten sowie die Kosten für den fachgerechten Einbau/Verarbeitung durch die einzelnen Handwerker/Fachunternehmer.“

    <SNIP>

    „Bei separatem Kauf des Materials können die Kosten hierfür gefördert werden, wenn die Anbringung bzw. der Einbau durch ein Fachunternehmen erfolgt oder die fachgerechte Durchführung der Maßnahme und die hierfür angefallenen Materialkosten formlos durch einen Sachverständigen bestätigt werden.“


    Also sollten Sie sich mit Ihrem Berater gut stellen, falls der Ihnen das nicht bescheinigt wie gewünscht, können Sie den ganzen Posten abhaken.

    mfG


    JaquesTati
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  11. #10

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    Hey,

    der Energieberater kann ja "lediglich" bestätigen das die Arbeiten ausgeführt wurden. Im besten Falle ist alles fix und fertig und der Berater kann garnix mehr sehen. Er bestätigt dann, dass die Vorgaben der KfW z.B. in Bezug auf Dämmstärke (die er ja vorher errechnet hat) erfüllt wurden. Ob die Arbeiten fachlich korrekt ausgeführt wurden, kann ja kein Energieberater bestätigen.

    Tom
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  12. #11

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    Wenn alles fix und fertig ist und er nix mehr sehen kann hat er seinen Job falsch gemacht.
    Und das ist denke ich so auch nicht im Sinne der KfW.
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  13. #12

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    Hallo Flip74,

    wie soll man es nett formulieren? Ich hoffe einmal für Sie, dass Sie mit Ihrem angedachten Konstrukt problemlos alle Hürden meistern und sich keine Unannehmlichkeiten einhandeln werden. Denn als Beamter steht eventuell für Sie einiges auf dem Spiel!

    Sie haben sich doch bestimmt schon einmal das entsprechende Formular durchgelesen, dass Sie nach Beendigung der Arbeiten unterzeichnen müssen.

    “Ich/ wir bestätige/n dass die Einzelmaßnahmen bzw. die Sanierung zum KfW-Effizienzhaus durch ein Fachunternehmen des Bauhandwerks durchgeführt wurden.....Ich/wir versichere/n, dass die eingesetzten Fördermittel vollständig und richtig gemäß Kreditvertrag und dem Programmmerkblatt Energieeffizient Sanieren (in der Fassung gemäß Kreditvertrag) verwendet wurden und dass ich/wir dies durch geeignete Unterlagen belegen kann/können. Mir/uns ist bekannt, dass die Angaben subventionserhebliche Tatsachen im Sinne des § 264 Strafgesetzbuch in Verbindung mit § 2 Subventionsgesetz darstellen und dass ein Subventionsbetrug strafbar ist.”

    Aber auch Ihr Sachverständiger sollte sich genau überlegen, was er unterschreibt:

    “Ich/wir versichere/n, dass die eingesetzten Fördermittel vollständig und richtig gemäß Kreditvertrag und dem Programmmerkblatt Energieeffizient Sanieren (in der Fassung gemäß Kreditvertrag) verwendet wurden und dass ich/wir dies durch geeignete Unterlagen belegen kann/können. Mir/uns ist bekannt, dass die Angaben subventionserhebliche Tatsachen im Sinne des § 264 Strafgesetzbuch in Verbindung mit § 2 Subventionsgesetz darstellen und dass ein Subventionsbetrug strafbar ist.”

    mfG

    JaquesTati
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  14. #13

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    Guten Morgen JaquesTati !

    Sie möchten es nett ausdrücken, unterstellen mir aber insgeheim eine Straftat. Etwas anderes lese ich aus Ihrem Beitrag nicht. Solche Äußerungen sollten mit Bedacht gewählt werden.

    Ihr Beitrag zeigt mir nur, dass Sie sich nochmal hinsetzen müssen und sich die einschlägigen Bestimmungen nochmal genauer anschauen müssen.

    Insbesondere was die ausschließliche Durchführung von Maßnahmen durch ein Fachunternehmen des Bauhandwerks sowie die steuerliche Geltendmachung von Handwerkerleistungen angeht (§35a Abs. 3 EStG), scheinen Sie sich nicht richtig informiert zu haben.

    Im übrigen, ich arbeite in einer Strafverfolgungsbehörde. Nein, nicht in der Kantine und auch nicht im Botendienst. Die StPO sowie das StGB sind mein täglich Brot.

    Grüße

    Tom
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  15. Schau dir mal das Bauherren-Handbuch an.. Sehr viele nützliche Infos!
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  16. #14

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    Kleiner Nachtrag:

    Wir sollten hier aber keinen Streit vom Zaun brechen. Ich habe verstanden was Sie meinten. Und ich hoffe, dass Sie meine Ausführungen auch so verstanden haben .

    In dem Sinne nochmal Grüße

    Tom
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  17. #15

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    Hallo,
    wir haben einen Kredit im Programm 152 aufgenommen. Wenn Sie dies auch tun wollen, so rate ich Ihnen sich vorher ganz genau zu informieren und die Sache auch mal gegenzurechnen, also mit einem anderen Kredit zu vergleichen. Die 1% Zinsen sind sicher sehr schön. Nachteil ist, dass in der Regel ein Sachverständiger Ihre Baumassnahme planen begleiten muss. Sie werden kaum jemanden finden, der Ihnen eine bereits abgeschlossene Massnahme KfW-konform abnickt. Das geht extrem schnell ins Geld. Zwar können Sie auch diese Kosten zum Teil bei der KfW zurückholen. Dies aber eben nur zum Teil und man muss es auch WISSEN. Weiterer Nachteil ist, dass Sie die Massnahmen auch KfW-konform ausführen müssen und die Vorschriften extrem streng sind. So sind die vorgeschriebenen Stärken für die Dämmung der Häuser zum Teil echt krass. Um diese Vorschriften einzuhalten zieht dann eine Massnahme die andere nach sich. Also haben Sie z.B. neue Fenster, brauchen Sie oft auch noch die Dämmung und eine Lüftungsanlage, um den technischen Mindestanforderungen der KfW gerecht zu werden. Ausserdem muß alles vom Handwerker gemacht werden. Auch das wird schnell teuer. Die Kreditsumme ist m.E. absolut unzureichend, um die tatsächlichen Kosten abzufangen. Also überlegen Sie es sich gut und schauen Sie, ob Ihre Vorstellungen von der Sanierung mit den technischen Mindestanforderungen der KfW in Einklang zu bringen sind. Ist das der Fall, dann könnte der Kredit das Richtige für Sie sein.
    Viele Grüße
    Ihr Wankel
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