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  1. #1

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    Badezimmer Fliesen auf Betonelementfuge verlegen

    Hallo zusammen,

    ich habe schon einige nützliche Beiträge in eurem Forum gelesen und stehe nun vor einer Frage auf die ich im Internet noch keine richtige Antwort gefunden habe.

    In unserem Neubau treffen in den Badezimmern mittig zwei Fertigbetondecken-Elemente zusammen. Da wir das Badezimmer selber fliesen bzw. fliesen lassen wird diese Fuge bauseits nicht verschlossen.

    Wie geht man an solche Fugen ran, sprich womit werden diese verfüllt und welche vorarbeiten sind dann noch nötig um darüber fliesen zu können. Einen Estrich gibt es in dieser Etage nicht, der Boden muss sowieso noch mit Fließspachtel ausgeglichen werden.

    Vielen Dank für euren Rat. Zur anschauung habe ich mal ein Foto der besagte Fuge gemacht. Von der unterseite ( Wohnzimmerdecke ist die Fuge verspachtelt worden.

    Im Treppenhaus treffen zwei Betonwand-Elemente aufeinander, diese Fuge werden mit Sto Level FT verschlossen. Ist es hier ratsam auch noch ein Armiergewebe aufzubringen? Tapeziert wird anschließend mit Erfurt Variovlies M160.

    Gruss
    Marc

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  2. Badezimmer Fliesen auf Betonelementfuge verlegen

    Schau dir mal diesen Ratgeber an. Dort findet man Infos und Antworten.

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  3. #2

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    Wie soll denn das Trittschallproblem gelöst werden, wenn kein Estrich draufkommen soll???
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  4. #3
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    Hallo Ralf,

    das wird mit einer Trittschalldämmmatte die es auch für Fliesen gibt gelöst. Diese wird vorher mit dem Fliesenkleber verklebt und darauf können die Fliesen geklebt werden.

    Gruss
    Marc
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  5. #4
    Themenstarter

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  6. #5

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    Das ist keine Trittschallmatte, sondern eine Entkopplungs- und/oder Dichtungsmatte!!
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  7. #6

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    Kerin Estrich im ganzen Stockwerk???????

    Man(n) will es fast nicht glauben. Habe ich ja noch nie erlebt....aber man lernt ja auch jeden Tag dazu.

    Daher folgende Fragen zu dieser ungewöhnlichen Konstruktion:

    1. Wer hat sich das ausgedacht?
    2. befinden sich irgendwo( nirgendwo irgendwelche Installationen (Heizungsleitungen, E-Leitungen, was auch immer) auf dem Rohboden
    3. Sind die Deckenelement so exakt ausgeführt und verlegt worden, daß Korrekturen an der Oberfläche nicht mehr nötig sind.
    4. welche Beläge kommen in den anderen Zimmern zur Ausführung?
    5. Was für Räumlichkeiten befinden sich im geschoß darunter?

    Ich mag es noch immer nicht so recht glauben....oder ist das ein Fake????????
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  8. #7
    Themenstarter

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    Nein das ist schon so. es handelt sich um ein Reihenhaus von isdochegal 141 m² Haus. Im Erdgeschoss mit Estrich ausgeführt, in den Etagen darüber ohne.

    Die angrenzenden Räume sind Schlafzimmer und Büro, sowie ein Flur und darunter ist das Esszimmer/Wohnzimmer. Auf dieser Ebene kommt ein Laminat mit Trittschalldämmung darunter im OG wo sich noch ein Duschbad befindet ein Fertigparkettboden ebenfalls auf Trittschalldämmung. Davon sind/werden viele Häuser gebaut, irgendwie ist ja dann machbar. Kann mir evtl. ein Fliesenleger was dazu sagen? Installationen verlaufen nicht durch die Decke. Diese laufen alle durch ein Register weches geradeaus hinter dem WC von oben nach unten verläuft.

    Gruss
    Marc
    Geändert von Ralf Dühlmeyer (20.02.2013 um 13:09 Uhr) Grund: lw
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  9. #8

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    Bitte auch bedenken, daß sich Deckenelemente unter Eigenlast und Verkehrslast mehr oder weniger durchbiegen werden. Und nun rate mal wer solche Biegungen gar nicht schätzt....richtig die Fliese. Insofern sind die Entkopplungsmatten natürlich richtig, sie sorgen aber natürlich keinsfalls für Schallschutz!

    Nochmals Thema Durchbiegung: Hier mal checken wie groß diese ausfallen wird. Logisch: je größer die Deckenspannweite, desto größer der Durchhang....
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  10. #9

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    Davon sind/werden viele Häuser gebaut, irgendwie ist ja dann machbar.
    So viele können es nicht sein, oder hat hier schon mal Jemand so etwas gehört/ gesehen?????? Ich nicht. Bin natürlich auch nicht der Maßstab allen Bauschaffens.
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  11. #10

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    Nun, wenn das denn so ist, dann ist es so.
    Was nichts daran ändert, dass die Frage des Trittschallschutzes eine ganz spannende ist und bleibt. GERADE bei Reihenhäusern, wo es auch noch um die Schallübertragung zu den Nachbarhäusern geht.
    Der Schallschutznachweis würde mich ja dann doch mal interessieren

    Davon sind/werden viele Häuser gebaut, irgendwie ist ja dann machbar.
    Nun, dann frag doch die, die das geplant haben und in anderen Häusern schon umgesetzt haben.

    Schliesslich wissen wir nicht, was das Schallschutzkonzept besagt und welche Anfoderungen diese Fuge hat (darf sie überhaupt verschlossen werden??)
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  12. #11

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    Schallschutzkonzept bei einem EFH?????????

    Gesetzliche Anforderungen: keine.

    Diese wurde erfüllt.
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  13. #12
    kappradl
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    Ist das Laminat mit Trittschaldämmung so hoch wie die Fliesen plus Entkopplungsmatte (+ Kleber)?
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  14. #13
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    Dass das so exotisch ist, wusste ich bis jetzt nocht nicht. Aber von diesen Häusern wurden schon an die 4500 oder mehr gebaut. in den vergangenen Jahren.

    Folgendes habe ich noch gefunden http://damtec.kraiburg-relastec.com/de/ceramic/

    Soweit ich weiss handelt es sich um insgesamt 4 Fertigbetonelemente pro Decke welche quer aufliegen. Das Haus ist ca. 12 Meter lang und ca. 5 Meter breit.
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  15. Schau dir mal das Bauherren-Handbuch an.. Sehr viele nützliche Infos!
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  16. #14

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    Dass das so exotisch ist, wusste ich bis jetzt nocht nicht.
    Nee...habe ich auch schon gesehen. Fliesen im Dickbett direkt auf Decke. Diese Häuser stammen jedoch aus den 50er jahren des vergangenen Jahrhunderts....
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  17. #15
    Lebski
    Gast
    Deine Ausführung ist im EFH so nicht den aRdT entsprechend.

    Deshalb kann man nur Raten, den weitern Arbeitablauf vom BU und dessen Planer vorgeben zu lassen, dabei auf Tritschall und im Bad alternative Abdichtung hinweisen. Ist die alternative Abdichtung auch eure Leistung? oder nur der Bodenbelag an sich? Bei 2. ist es Sache des BU die Fugen zu zu machen. Und einen entsprechend tragfähigen und ebenen Untergrund zu übergeben.
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