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Heizung durchgerostet... neues

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  1. #1

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    Heizung durchgerostet... neues

    Hallo,

    bei Bekannten hat es die Heizung 29 jährige erwischt Kessel ist durchgerostet.
    EFH mit 300m² Baujahr 84, über den Verbrauch lässt sich leider nichts sagen - Heizlastberechnung, Verbrauch usw. wird ein Experte vor Ort ermitteln müssen.

    Heizung bis zum Wochenende:
    Zentralheizung mit Heizkörper und zwei Heizkreise gespeißt von
    1.) Allesbrenner (Holz) Öl-Kombination 24kW
    2.) elektrischer Durchlauferhitzer 24kW


    Warmwassererzeugung ist unabhängig ein 300 Liter Speicher mit el. Heitzpatrone und Solaranlage. Der Zulauf des Speichers läuft über die HolzÖl Kombination, dh. im Winter wird das Wasser vorgewärmt.

    Jetzt ist der Kessel der HolzÖl Kombination durchgeroßtet und wurde vom Heizungsbauer augebaut. Dh. Heizung läuft gerade 100% el. Direktheizung

    Für die Zukunft ergibt sich folgende Erwartung:
    1.) Scheitholz bzw. Allesbrenner (da eigener Wald vorhanden)
    2.) Haus soll bei Urlaub ohne manuelles zutun bis zu 14 Tage beheizt werden
    3.) Morgens sollte es warm sein ohne erst einzuheizen.

    Idee:
    Scheitholzvergaser ersetzt die HolzÖl kombination.
    Pufferspeicher welcher die überschüssige Energie des Abbrands aufnimmt und über die Nacht rettet.
    Für seltene Urlaube soll mangels Idee der el. Durchlauferhitzer übernehmen, aber vielleicht hat ja von euch jemand eine Idee.
    WW wird im Sommer weiter über Solar erledigt, es wird aber ein neuer Pufferspeicher mit zwei Wärmetauschern verbaut. WT1 Solar WT2 Holzvergaser (oder den Puffer?)

    Es gibt zu dem ganzen Vorhaben wohl eine Förderung da eine Öl durch Holz ersetzt wird, weiß da jemand welche das im Detail ist.

    Herzlichen Dank all jenen die uns Tips geben können.
    Gas will der Bekannte nicht weil der Tank explodieren könnte,
    von WP hält er auch nicht viel. Garten soll nicht umgegraben werden und LWP sind zu laut.
    Da bräuchte man gute überzeugende Argumente.


    Gruß
    gonso
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  2. Heizung durchgerostet... neues

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  3. #2

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    Möchte man die Energie über die Nacht retten, dann braucht´s einen Vergaser mit entsprechender Leistung und viel Puffervolumen. Ich vermute die Anlagen läuft auf Heizkörper, liege ich da richtig? Dann wäre ein hohen Temperaturniveau im Puffer zu halten, was die speicherbare bzw. nutzbare Energiemengen reduziert.

    Wenn das Haus für 14 Tage Urlaub geheizt werden soll, dann gehe ich mal davon aus, dass es darum geht das Haus frostfrei zu halten. Wenn alle anderen Wärmeerzeuger nicht gewünscht sind, dann bleibt die Heizpatrone. Das kostet zwar Geld, aber für 14 Tage kann man das verschmerzen. Zudem muss man die Anlage bzw. das Haus ja nicht auf so hohen Temperaturen halten wie wenn normal beheizt würde.

    Ich denke der Ansatz, Holzvergaser + Solar und als backup ein Heizstab, ist gar nicht so verkehrt.

    Wie man das jetzt im Einzelnen dimensioniert, dazu müssen erst einmal Zahlen auf den Tisch.

    Gruß
    Ralf
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  4. #3
    Themenstarter

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    Hallo Ralf,

    danke für die Antwort. Ich denke für die Zahlen braucht der Bekannte einen Experten vor Ort.
    Auslegungsberechnung usw. sind nicht (mehr) vorhanden, er will noch mal suchen ;-)

    Aber zum Abschätzen der Zahlen:
    11m x 15m Haus Außenmaß
    36cm Ziegel (Klimapor) aus 1983
    EG ständig bewohnt
    DG Ausgebaut aber nicht ständig bewohnt
    Keller mit Betonsteine ohne Isolierung gemauert. War bis jetzt über die Abwärme vom Heizungsraum immer so auf 15-17° "beheizt"

    Dach ist mit 10cm Glaswolle gedämmt

    Ja sorry vergessen es sind und bleiben Heizkörper, im lief die Heizung ca mit VL 60° + x.
    Verbrauch war die letzten Jahre um die 8-9 Ster Holz + 900 L Öl

    Der Heizungsbauer hat jetzt ohne genaueres Rechnen mal von 28kW Holzvergaser und 2000 Liter Puffer gesprochen. Er wird das jetzt noch mal durchrechnen und ein Angebot erstellen.

    Bezüglich Puffer ist die Frage ob man hier den WW integriert oder als besser separat hält. Bzw wie man das verrohrt.

    Gruß& schönes Wochenende
    gonso
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  5. #4
    Themenstarter

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    Ah ja was ich noch vergessen hab, welche Förderungen könnte man beantragen?

    Was ich gefunden hab:
    Scheitholz bei der BAFA 1400
    Wenn die Pellets kommen dann 2900 (weil mit Speicher) dann anstelle der 1400, oder summiert sich das?

    Der Umbau von WW Solar auf Heizungsunterstützung bringt nix oder?

    Gruß
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  6. #5

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    Zitat Zitat von gonso Beitrag anzeigen
    Verbrauch war die letzten Jahre um die 8-9 Ster Holz + 900 L Öl
    Also irgendwas um die 20.000kWh p.a. Das ist angesichts der Wohnfläche und Baujahr relativ wenig. Ich befürchte, dass hier das Nutzerverhalten eine Heizlastabschätzung aufgrund des Verbrauchs ziemlich in die Irre führt. Das nicht genutzte DG spielt hier sicherlich eine Rolle.

    Es wird bei 2.000 Liter Puffer kaum gelingen mehr als 80kWh verwertbar zwischenzuspeichern. Das kann aber je nach Heizlast schon für einige Stunden ausreichen.

    Wie man nun den HV dimensioniert, das hängt vom geplanten Nutzerverhalten ab, sprich wie oft soll/kann der Speicher jeden Tag geladen werden? Man möchte ja nicht ständig den Kessel schüren. Dementsprechend könnte ein 28kW Vergaser schon etwas knapp dimensioniert sein. Unterstelle ich, dass der o.g. Verbrauch durch ein sparsames Nutzerverhalten bedingt ist, und dieses nicht dauerhaft garantiert werden kann, dann liegt die Heizlast wohl eher in der 15kW Klasse.

    Ich würde den HV so planen, dass max. 2 Abbrände pro Tag notwendig werden. Da rennt die Kiste ja bereits bis zu 8h am Tag. Ist ständig jemand zuhause, dann kann man das auch anders ansetzen. Andererseits hat nicht jeder Lust den ganzen Tag nur mit dem Kessel zu verbringen.

    Gruß
    Ralf
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