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  1. #1

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    Beschaffenheit Fußboden: Dielen, Sand, Holzkonstruktion

    Hallo,
    es geht hier zwar nicht um das Thema Neubau, aber ich habe keinen besseren Ort für mein Anliegen gefunden:
    wir haben ein Haus von 1958 gefunden und sind mitten in der Renovierung. Im Obergeschoss haben wir die Teppiche entfernt und sind auf Holzdielen gestoßen. Diese sind in der gesamten Etage verlegt. Im Flur sind die Dielen etwa 2 cm dicker als in den Räumen. In den "Zwischenräumen" zwischen Flur und Zimmern - also Türschwellen - sieht man ansatzweise, was sich unter den Dielen verbirgt. Hier sieht man eine Menge Sand und Holzkonstruktionen.
    Wir wollen den Fußboden mit Laminat verlegen und im Idealfall die Absätze zwischen Flur und Zimmern entfernen.
    Aus meiner Sicht haben wir zwei Varianten, zu denen ich gerne Eure Meinung hätte:

    1. wir lassen die Dielen so wie sie sind und verlegen das Laminat auf den Dielen. Nachteil ist, dass wir die Absätze in Kauf nehmen müssen
    2. wir entfernen die Dielen und wahrscheinlich auch das was darunter ist (Sand, Holzkonstruktion und was noch alles auftaucht) und machen den Fußboden "neu". Nachteil: wahrscheinlich ein "Ar..." voll Arbeit und jede Menge weitere Überraschungen.

    Ich freue mich, wenn ich weitere Informationen Ratschläge von Euch dazu erhalte.
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  2. Beschaffenheit Fußboden: Dielen, Sand, Holzkonstruktion

    Schau dir mal diesen Ratgeber an. Dort findet man Infos und Antworten.

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  3. #2

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    Lasst den Sand mal schön da, wo er ist... Er ist Masse, die dafür sorgt das ihr nicht jedes Wort auf der anderen Etage hört.

    Dielen vielleicht abschleifen? Hab ich hier, sieht wunderschön aus wenn die geschliffen und lackiert/Geölt sind (für die, die sowas wunderschön finden)

    Quitscht der Boden stark?
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  4. #3

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    3. Möglichkeit:

    Zimmer mit geeignetem Material auf die gleiche Höhenlage wie den angrenzenden Flur bringen. Anschließend den gewünschten Bodenbelag ohne Höhendifferenzen verlegen.
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  5. #4

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    Genau:
    Wenn die Dielen zwar nicht mehr schön (oder eben unbedingt der grausliche Foto-vom-Holz-Fußboden gewünscht wird), aber einigermaßen eben sind, würde ich (Laie mit Altbauerfahrung) diese befestigen, Trennlage aufbringen, OSB-Plattenlage aufbringen (Dicke so, daß dann alle Räume das gleiche Höhenniveau haben), dann Trittschalldämmlage und Laminat verlegen.

    Achtung:
    Es darf trotzdem NICHT durchgängig zwischen den Räumen und dem Flur verlegt werden!
    Stattdessen Dehungsfugen anbringen (z.B. in Form einer Kopplungsleiste unter jeder Türe).

    Ist Euch klar, daß ohne die Absätze an den Türen der untere Anschlag fehlt und diese daher nicht mehr so dicht sind?
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  6. #5
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    Hallo,
    schonmal vielen dank für die Informationen und Ideen. Die anderen Zimmer entsprechend auf "Höhe" zu bringen, wird wohl am Ende die Variante sein, für die wir uns entscheiden.
    Die Türen werden ohnehin neu reinkommen, weil der Sturz zur Zeit bei 1,90 ist und die alten Türen wirklich alt sind. Also: neuer Sturz und neue Türen rein.
    Welche platten empfehlt Ihr denn zum Ausgleichen??? OSB???
    Was ist die "technisch" beste Variante und welches die wirtschaftlich beste???

    Die Platten werden entsprechend im Zimmer ausgelegt - müssen die dann noch befestigt werden? Wenn ja wie: durch festschrauben in den Dielen?

    Vielen Dank für Eure Ideen im Voraus.
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  7. #6
    Themenstarter

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    Ich hol das Thema nochmal hoch, weil sich gerade die Frage stellt, ob wir das im Erdgeschoss liegende Wohnzimmer mit Fußbodenheizung ausstatten.
    Unter der Lattung ist wieder der gleiche Aufbau wie im OG: Holzkonstruktion mit Sand aufgefüllt.
    Was meint Ihr: lohnt der Aufwand, das "rauszureißen" oder empfehlt Ihr eher auf die FBH zu verzichten???
    Wie gut ist "Dämmwirkung" eines solchen Bodens, weil unter dem Wohnzimmer die Garage ist.
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