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Schlitze in Langlochziegeln

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  1. #1

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    Schlitze in Langlochziegeln

    Hallo Zusammen,
    wenn man sich die Vorschfriten des DGfM anschaut, kann man die Elektroinstallation ja komplett aus dem Haus lassen?? Wir haben mit Porton ungedämmt gebaut, d.h. 36,5 Mauerwerk außen, tragende Innenwänder 24 und 17,5 und ein paar nichtz tragende 11,5 er Innenwände.
    Den Vorschriften nach darf ich die 17er und 11er ja eh nicht schlitzen bzw (vertikal) nur innerhalb gewissen Grenzen. Elekrtiker und Sanitätinstallatuer scheint das nicht zu kümmern, und da von denen noch nie ein Haus eingestürtzt ist meine Frage: Welche Erfahrung habt Ihr gemacht, ist das "Gesetz" des DGfM völlig übertrieben oder rsikieren die Installateure der Welt täglich den Einsturz der Häuser?
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  2. Schlitze in Langlochziegeln

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  3. #2

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    Schlitze in Langlochziegeln
    Nicht vielleicht "Hochlochziegel"??? Langloch kenne ich eher aus dem Bauen in südlicheren Regionen.

    paar nichts tragende 11,5 er Innenwände
    Nicht tragend heißt aber nicht "nichts haltend"! 11er Innenwände erfüllen sehr häufig andere Funktionen, wie z.B. das Aussteifen anderer Wände. Man kann sie also nicht unbedingt (gedanklich) weg lassen.

    Wegen eines Schlitzes des Elis würde ich mir -auch in einer 11er Wand- keine großen Gedanken machen. So eine Schlitzfräse bricht ja nciht die halbe Wand weg, sondern nur etwa 1 - 2 cm. Beim Sanilöter sind die Installationen natürlich etwas üppiger dimensioniert, weshalb man diese tunlichst nicht versucht in den Wänden unterzubringen. Hierzu plant am Besten so, daß die Installationen auf der Wand montiert und später verkleidet/ vorgemauert werden. Dabei wird dann der wandquerschnitt nicht geschwächt (Statik) und man umgeht auch lästige Schallprobleme (Ein in der Wand intergriertes WC-Abflussrohr ist auch sehr gut von der WC-abgewandten Seite in seiner Funktion wahrzunehemn!).

    Es kommt was kommen muß: Wer hat's geplant? Wer überwacht und koordiniert die Baustelle?

    Thomas
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  4. #3

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    Thomas - die antwort kommt auch wie immer - niemand. bei der beauftragung wird hoch und heilig versprochen: wir beachten alles, planung und bauleitung können sie sich sparen.
    17,5-er wände können nach din 6 cm tief geschlitzt werden, diese schlitze müssen vom maurer angelegt werden, d. h. nach plan, nachträglich ist es nur mit abnicken des tragwerkplaners zulässig. wenn du sanilöter und eli beauftragt hast, darfst du denen eine schadensanzeige mit aufforderung zur wiederherstellung des vertragskonformen zustand übermitteln.
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  5. #4
    Themenstarter

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    Danke Euch! Hochlochziegel, hast Recht, ich komme zwar - deutschlandweit gesehen - aus einer südlichen Region aber ich denke Du meinst noch südlicher;-)

    Unsere Innenwände sind reine Trennwände, die haben keinen Einfluß auf die Statik anderer, sind mit Eisen an den anderen befestigt damit sie nicht umfallen:-)

    Das Problem ist: Gewerke vergebe ich selbst, Maurer haben keine Planschlitze gelassen, Architekt auch keine eingezeichnet. Jetzt isthalt die Frage: Lieber vor dem Putzen noch nen Statiker kommen lassen um sich das mal anzuschauen oder frei nach der Devise: Wird schon passen!?

    Die horizontalen Schlitze sind max. 3 cm, bei den vertikalen sind es durch das Herausbrechen der Kammern schon mal 5 cm, und das von oben nach unten (Steckdosen, Schalter)...

    Und wie sieht es dann bei Bohrungen mit Bohrkronen für Ofenrohre und Sanitärdurchbrüche aus? Erlaubt? Müssen die dann noch abgesichert werden?
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  6. #5

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    Also ich würde dir einen Gang zum Statistiker empfehlen, Kernbohrungen sieht der nicht immer gerne, eventuell sind einige Stellen der Decke statisch sehr stark bewehrt etc....
    Der kann sich dann auch in einem die Schlitze anschauen.

    Sowieso schade wenn man in einem Neubau dem Sanilöter schon Geld für Kernbohrungen geben muß, das Geld hätte man besser in eine vernünftige Ausführungsplanung investiert.
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