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Wohnraum im Keller/ was tun mit dem Boden? (Bitumen / Styrodur)

Diskutiere Wohnraum im Keller/ was tun mit dem Boden? (Bitumen / Styrodur) im Forum Estrich und Bodenbeläge auf Bauexpertenforum.de


  1. #1

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    Wohnraum im Keller/ was tun mit dem Boden? (Bitumen / Styrodur)

    Hallo zusammen,

    Vorab, bin neu hier und hab schon so einiges gelesen. Jetzt habe ich bei mir einen Fall und ich weiss nicht was ich tun soll.
    Wir haben uns ein Haus gekauft aus dem Jahre 1957. Gebaut mit Bims.
    Wir sind quasi am ende der Kernsanierung und haben bis auf die Mauern fast alles neu gemacht.

    Nun haben wir uns im Keller einen Schlafraum + begehbaren kleiderschrank + Serverraum "gebastelt"
    Nun haben wir folgende Sachlage.

    Eine wirkliche Bodenplatte haben wir nicht. Offensichtlich wurde das haus auf einen Rahmenfundament( so nenn ich das mal) gebaut. Und das innere mit Estrich ausgegossen... (Ca 7 cm???)
    Nun hab ich angst auf diese Bodenplatte Einfach Dämmung und Laminat zu legen. Sollte mal das Grundwasser ansteigen und durch die "Bodenplatte" kommen würde mir der ganze Laminat aufquillen.

    Nun habe ich mir die folgende Vorgehensweise ergoogelt.

    Ich würde den Raum reinigen, auf die Bodenplatte einen Haftrgrund auftragen. Dann würde ich Bitumenanstrich auf die ganze fläche verteilen und ca 2cm Styrodurplatten drauf kleben. Dann hätte ich einen ebenen Untergrunde auf den ich dann Dämmung mit Laminat legen könnte.

    (2CM Styrodur da die raumhäöhe gerade mal 2,03m beträgt)

    Jetzt ist die Meinung von euch Profis gefragt.

    Vielen Dank im Vorraus

    Adam
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  2. Wohnraum im Keller/ was tun mit dem Boden? (Bitumen / Styrodur)

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  3. #2
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    Entschuldigt bitte... Ich glaube aber ich bin im Falschen Forum ^^
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  4. #3

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    Ich glaube aber ich bin im Falschen Forum
    Wieso? Weil man hier häufig Antworten bekommt, die einem nicht gefallen?

    Gut....kannste haben. Da kommt sie schon:

    Bitte vorsicht bei Räumen im keller, die dem ständigen Aufenthalt dienen sollen (also "Wohnraum"). Diese müssen über entsprechende Fluchtwege verfügen, damit zB im Brandfall die bewohner auch heil ins Freie kommen. Dazu bedarf es des sog. 2. rettungsweges.

    Der 1. RW ist ie Tür zum treppenhaus und von da ins Freie. Brennt es aber im Ttreppenhaus oder ist dieses bereits stark verraucht, nimmt mannatürlich lieber einen anderen Weg. Oder man verbrennt. Das aber ist nicht schön. Daher lieber doch den 2. rettungsweg. Das kann ein Fenster sein. das aber muß bestimmte Anforderungen erfüllen (max. Brüstungshöhe, Mindestbreite und -höhe).

    Thomas
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  5. #4
    Themenstarter

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    Hehe...

    Ich meinte nicht das Forum an sich, sondern den falschen Bereich... Daher auch mein Doppelpost...

    So nun zu deiner Antwort...
    Vielen Dank für deine Sorgen aber das war absolut nicht meine Frage.
    Aber um deine Sorgen einwenig Milde zu stimmen...

    Die unteren Wohnräume werden insgesamt 4 Fluchtwege haben.

    1. Fluchtweg zugang vom Wohnessbereich über die treppe
    2. Fluchtweg zugang durch feuerschutztür in den Kellerbereich mit direktem Anschluss zum Hausflur.
    3. Fluchtweg Fenster im Serverraum
    4. Fluchtweg Fenster im Schlafraum


    Gruß
    Adam
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  6. #5
    Themenstarter

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    Ahhh da fällt mir gerade ein...
    Bevor noch andere Antworten kommen die nicht erfragt wurden.

    Ja der Keller hatte bereits eine Kniehohe Wandfeuchte... Dieser wird vorerst mit eine Dichtschlemme von innen entgegen gewirkt.
    Abschließend wird das Objekt im Sommer ausgegrabenm Getrocknet, Beschichtet, Isloiert, Dränage gelegt etc...

    Es geht mir hier rein darum, ob meine erwünschte vorgehensweise richtig ist um möglicher aufsteigender feuchtigkeit durch den ohnehin geringen Betonboden entgegen zu wirken.

    Gruß

    Adam
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  7. #6

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    Führen 1 + 2 in den selben Flur/ Treppenhaus?
    3+4: Anforederungen an Fenster beachten: Max. Brüstungshöhe. Höhe und Breite des Fensters
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  8. #7

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    Zu deinem Aufbau: der ist Murks, völliger Murks.

    Entweder machst du da eine richtige Abdichtung drauf oder benutzt den Raum anderweitig...

    wir haben im Keller eine Bitumenabdichtung drauf gemacht, da eine Lattung drauf, Dämmung zwischen, Holzboden drauf... Klappt seit *denk* 30 Jahren sehr gut...

    Du verlierst dann rund 5 cm...

    Ich würde da eher zu OSB tendieren als zu Laminat, OSB kann man schleifen und streichen, spart wieder ein paar cm.

    *nochmaldenk*

    Wenn du die Abdichtung dann drauf hast kannst du auch die Dämmung ohne Lattung legen. Auf die Dämmung könntest du die OSB-Platte auch schwimmend verlegen, Nähte verleimen, schleifen lackieren.

    Mhhh... Ich überleg grad ob das so geht, bei Schüttungen geht das ja auch. Dürfte aber eventuell ein bisschen Quitschgefahr haben, was ich aber nicht wirklich glaube...
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  9. #8
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    @Thomas,
    Nein...

    Fluchtweg 1 Wäre Treppe Hoch -> Wohnessbereich -> Küche -> Garten (Hinten)
    Fluchtweg 2 Wäre Serverraum -> Flur -> Hausausgang (Enseite / Doppelhaushälfte)
    Fluchtweg 3 / 4 -> Vorgarten (Vorne) Brüstungshöhe ist ca 80cm... Fenster sind jeweils 90 Hoch, 75 Breit



    @H.PF
    Ich verstehe nicht warum das Völliger Murks sein soll...
    Du erzählst mir doch gerade die völlig gleiche vorgehensweise bis auf den Unterscheid das du da noch Latten zwischen machst.
    Dabei ist Bitumenabdichtung auch als Kleber für Dämmplatten nicht nur zugelassen sonder auch gedacht.
    Und eine OSB Optik im Schlafzimmer finde ich net besonders schön ^^
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  10. #9

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    und wenn die mauer kniehoch feucht ist, dann hast du eher aufsteigende feuchtigkeit von unten in den wänden, d. h. eine horizontalsperre im mauerwerk fehlt.
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  11. #10
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    @ rolf a i b,

    Daher wird der Keller im Sommer auch Trockengelegt...
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  12. #11
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    Ahhh und die Wandfeuchte war/ ist nur auf den außenwänden... n
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  13. #12

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    ääh, Bitumenabdichtung = Bahnenware... Nix zum Spachteln oder streichen!

    Bitumenanstrich ist bei mir immer nur einfach schwarz aber nicht dicht...

    Es gibt ganz dünne Bahnen gegen aufsteigende Feuchtigkeit, die taugen normal recht gut...
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  14. #13
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    @H.PF ...

    Ahhh Okay sorry...Jetzt versteh ich... Das sind die Bahnen zum verschweissen richtig?

    Die verlegung der Bahnen war eigentlich meine erste Idee... Hab aber bisl respekt vor den Schweissarbeiten...
    Gibts die vieleciht aus selbstkleben bzw zum verkleben?
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  15. Schau dir mal das Bauherren-Handbuch an.. Sehr viele nützliche Infos!
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  16. #14

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    Zitat Zitat von Ratatul Beitrag anzeigen
    @ rolf a i b,

    Daher wird der Keller im Sommer auch Trockengelegt...
    dann prüf dabei - besser lass prüfen - ob es sich um aufsteigende feuchtigkeit aus dem fundament handelt!
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  17. #15

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    Bevor ich in Langenfeld am Rhein irgendwas im Keller saniere, würde ich mir erstmal die Situation bei den Nachbarn ansehen. Die haben entweder ähnliche Probleme wegen des anstehenden Wassers oder eben nicht....
    - Untere Horizontalsperre wurde schon genannt: Wenn nachträglich verputzt wurde, steigt die Feuchtigkeit auch gern über diesen Putz auf.
    - Wenn die lichte Höhe Euch nicht reicht, kann man den Estrich auch rausnehmen. Boden tiefer legen und Bitumenwanne einschweissen lassen bis über Horizontalsperre.
    - Wenn das mit Wissen und Erfahrung geplant wird, kann man sowohl einigermassen brauchbare lichte Raumhöhe erreichen, als auch gedämmten Fußboden.

    Auf jeden Fall zuerst aussen aufgraben und abdichten und dämmen.
    Danach sollte man dann innen weitermachen.

    Joe
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