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  1. #1

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    welche Heizleistung ist hier richtig?

    Hallo,

    wir planen die Erneuerung unserer Heizungsanlage.

    Das freistehende Haus ist Bj. 1959 und hat eine alte "Gaszentralheizung mit Luftkaminen".

    Die Fassade hat einen Vollwärmeschutz mit 4cm Styropor, das Dach ist 6cm gedämmt.
    Die Wohnfläche im EG+DG beträgt 130qm. Fenster sind neu (2-fach Verglasung).

    Der Keller hat ca. 60qm und ist ungedämmt. Es gibt im Moment einen Gaseinzelofen in einem der Kellerräume. Der Keller soll im Zuge der Sanierung ein paar Heizkörper erhalten, aber nicht zu Wohnzwecken dienen.

    Nun waren zwei Flaschner da. Beide würden ein Junkers Brennwert Heizgerät mit integriertem Schichtspeicher einbauen. Nur über die Leistung sind sie sich nicht einig.

    Der eine empfiehlt ein 14kW Junkers ZBS 14/100 (moduliert 3-14kW).
    Der andere will ein 22kW JunkersZBS 22/100 (moduliert 7-22kW) einbauen.

    Was meint Ihr? Welche Variante würde besser passen?

    Viele Grüsse

    Klaus
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  2. welche Heizleistung ist hier richtig?

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  3. #2

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    Wenn keine Heizlastermittlung vorliegt, könnte man versuchen über den bisherigen Jahresverbrauch zu schätzen.
    Dazu müsste noch bekannt sein, ob neben der Gastherme weitere Wärmeerzeuger genutzt wurden (Holzofen o.ä.) und ob damit auch WW erzeugt wurde.

    Gruß
    Ralf
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  4. #3
    Themenstarter

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    Leider gibt es keinerlei Infos zum Verbrauch.
    Auch das ehemalige Nuterverhalten (Rentner) hat mit unserem nichts gemeinsam...

    Wir müssen also über die Eckdaten schätzen...

    Viele Grüsse

    Klaus
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  5. #4

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    Also mit neuen Fenster auch wenn nur 2 fach und so ner Basisdämmung sollte man nicht allzu weit über 10 kW liegen. Aus dem Bauch raus sollte die 14 kW reichen. Bei Viess.... gäbs ne Alternative die bestimmt reicht. 1,9 -19 kw und schön moduliert.
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  6. #5

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    die 14er wird reichen.
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  7. #6
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    Super, danke!

    Wenn ich mir die technischen Daten der 14kW Variante durchlese, steht da was von max. Vorlauftemperatur 88°C.
    Ich dachte immer, dass Brennwerte nur eine viel geringere Vorlauftemperatur können und deswegen die Heizkörper grösser ausgelegt werden müssen?

    Viele Grüsse

    Klaus
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  8. #7

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    Je höher die Temperatur, desto geringer der Brennwert-Effekt. Die "Brennwert"-Geräte können auch hohe Temperaturen, aber dann halt ohne Brennwert-Nutzen.
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  9. #8
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    okay, die Heizkörper sollten also mit den jeweiligen Leistungsangaben für die geringe Vorlauftemperatur (55°C) dimensioniert werden.

    Noch eine Frage zum Warmwasser: Ist ein 100 Liter Schichtspeicher ausreichend für 3-4 Personen?

    Viele Grüsse

    Daniel
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  10. #9
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    Haste Donauwasser oder Bodenseewasser ?

    Gruß
    Achim Kaiser
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  11. #10
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    unser Wohngebiet hat Bodenseewasser. Warum?
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  12. #11
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    Schichtenspeicher haben Wärmetauscher ...
    Wärmetauscher und kalkhaltiges Wasser sind beste Freunde und produzieren nette und immer wieder gerne gesehene Unterhalts- und Wartungskosten.

    Gruß
    Achim Kaiser
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  13. #12

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    100l wär mir zu wenig für 3-4 Personen. 1xduschen sind schnell mehr als 60l...je nachdem wie man "relaxed"
    Ich würde so in die 170-200l Ecke schauen, wenn mit Solar 300-400l
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  14. Schau dir mal das Bauherren-Handbuch an.. Sehr viele nützliche Infos!
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  15. #13
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    @Achim: gut zu wissen... laut unserem Wasserversorger liegt der Härtegrad hier genau an der Grenze zwischen mittel und weich.

    @Zellstoff: Meinst Du mit Deinen Angaben einen normalen Speicher oder einen Schichtladespeicher?
    Bei Schichtspeichern reichen wohl kleinere Speicher. Die Hersteller bieten ja sogar 22kW Heizgeräte mit 100l Schichtspeicher an!
    Hört sich nach wenig an, deswegen habe ich hier nochmal gefragt.

    Viele Grüsse

    Klaus
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  16. #14
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    Schichtladespeicher werden anders berechnet als Speicher mit ner Heizwendel.
    Dafür haste 2 Pumpen am laufen und den WT musste bei Bodenseewasser weniger oft und bei Donauwasser etwas öfters ausbauen und reinigen. Den Wirkungsgradunterschied darfste selbst ermitteln .

    Die Wartungskosten für Tauscher ausbauen und mit Reinigungslösung spülen kannste mit min. 2 Std plus Entkalkungssuppe abschätzen ....

    Nachdem der WW Bedarf ~15 bis 25% des Jahresverbrauchs ausmacht kannst dann ne Rückrechnung machen um wieviel besser der Schichtladespeicher sein muss damit sich das rechnet.

    Lässt den WT nicht reinigen ist er irgendwann so zu dass nen neuen brauchst .... das dauert zwar aber wenns dann soweit ist kommt immer große Freude auf .

    Deswegen arbeite ich mit der Technik nur wenn es gewichtige Gründe dafür gibt.
    Das ist allerdings meine private Meinung ... anderen Meinungen werden sicher davon abweichen.

    Ich mags eben einfach und wartungsarm mit so wenig Technik als möglich, denn was es an ner Anlage nicht gibt kann auch nicht verrecken ....

    Gruß
    Achim Kaiser
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