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Neubau. Garage direkt am Haus anbauen oder 2 Wände ?

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  1. #1

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    Neubau. Garage direkt am Haus anbauen oder 2 Wände ?

    Hallo. Wir möchten ein EFH Haus bauen und unser Generalunternehmer hat uns aus (Kostengründen) vorgeschlagen, dass die gemauerte Garage direkt mit dem Haus verbunden wird. Also die Garage keine eigene Wand zur Hausseite hat und direkt angebaut wird.
    Ich könnte mir vorstellen das es sich um 2 eigenständige Streifenfundamente (Haus u. Garage) handelt ist es möglich das sich eines von beiden mit der Zeit setzen tut und so das Haus oder die Garage beschädigt wird.

    Ist meine Sorge berechtigt ? Ist es üblich das man so macht ?
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  2. Neubau. Garage direkt am Haus anbauen oder 2 Wände ?

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  3. #2

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    Ich nehme an du baust ohne Keller, so dass für die Hausbodenplatte und die Garage ein Streifenfundament verwendet wird. Da beide Fundamente in gleicher Tiefe des Bodenabtrags erfolgen, sollte hier kein Problem bestehen beides zu verbinden. Zu bedenken: Bei Verwendung eines KS Steins mit Verbindung von Garage und Haus sollte man die Dämmung genau planen, ansonsten hätte man hier eine optimale Wärmebrücke.
    ABER soweit das Haus einen Keller und die Garage ein Streifenfundament bekommt, sollte man die zum Haus angrenzenden Streifenfundamente über die Kellersohle abfangen. Denn der aufgefüllte Bereich zum Keller ist durch das Ausbaggern nicht gleichmäßig lastbeständig.
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  4. #3

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    was hat denn das Haus für ein Wandaufbau?
    Garage welcher Wandaufbau?
    Was für eine Garagendecke ist geplant?
    Worauf soll die Decke aufliegen, wenn die Garagenwand fehlt?
    Wenn die Fragen beantwortet sind kann man weiter sehen.
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  5. #4
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    Also sowohl das Haus auch die Garage wird tatsächlich mit KS Stein gebaut. Das Mauerwerk des Hauses besteht aus 17,5 KS Lochstein + 16cm WDVS 0,32 und 11,5 Klinker. Die Garage mit 17,5 soll mit KS-Lochstein und Klinker gebaut werden. Die Garage erhält ein normales Flachdach. Ein Keller gehört nicht dazu. Die Garage soll mit einen Stahlbetonringanker verbunden werden.

    Ist also Gefahr das sich eines von beiden setzt und die Garage oder das Haus beschädigt wird (bei sachgerechter Ausführung) verschwinden gering bzw. fast nicht vorhanden ?
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  6. #5

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    Zitat Zitat von Posent Beitrag anzeigen
    Hallo. Wir möchten ein EFH Haus bauen und unser Generalunternehmer hat uns aus (Kostengründen) vorgeschlagen, dass die gemauerte Garage direkt mit dem Haus verbunden wird. Also die Garage keine eigene Wand zur Hausseite hat und direkt angebaut wird.
    Bezüglich der Statik würde ich mir bei dieser Bauweise keine Gedanken machen.

    Nur noch ein Hinweis,
    sind Mauer, Bodenplatte und/oder die Fundamente nicht voneinander getrennt , dann überträgt sich der Schall auf das Nachbargebäude.
    Garagentor oder schlagende Autotüren könnten die Nachtruhe unangenehm stören..
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  7. #6

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    Viel wichtiger dabei: Wärmebrücken
    - Garagendecke zur Hausdecke (das wirkt sonst wie die Altbaubalkone)
    - KS müsste an den "Säulen" zum Haus auf Garagenseite ins WDVS eingepackt werden
    - Streifenfundamente je nach Ausbildung der Frostschürze/Dämmung

    Meine persönliche Meinung: Bau nicht zusammen und lass die jeweiligen Gebäude ihrer Funktion. Die effektive Ersparnis ist gar nicht so hoch wenn man den höheren Aufwand für die Dämmlösungen einkalkuliert.
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  8. #7

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    Was aber nicht zu verachten ist ist der Raumgewinn durch die fehlende Wand... bei 3 m Platz sind 25 cm schon viel Zeug... Das ist ein komplettes Regal für Maschinen und Werkzeug was man da unterbekommt...
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  9. #8

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    Zitat Zitat von CastleInGT Beitrag anzeigen
    Viel wichtiger dabei: Wärmebrücken
    sehe ich auch so. Eine thermische Entkopplung geht, ist aber oftmals statisch nicht so einfach. Weil man dann auf eine Durchlaufwirkung der Decke verzichten müsste.
    Ist oberhalb der Garage ein nutzbarer Dachboden? Oder sogar Wohnraum?
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  10. #9

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    Warum nicht eine Kombination?
    An der Garagentorseite zum Haus lässt man einen Mauerpfeiler errichten mit 16cm Platz fürs WDVS, dann könnte man die Innenwand der Garage zum haus durchgehend dämmen. Gleicher Abstand zwischen hinterer Garagenwand und Hausmauerwerk.
    Eine ordentliche Dehnfuge im Deckenbereich zum Haus und schon sollte bei zusammengelegten Streifenfundamenten nichts mehr passieren.

    Ergo Platzgewinn und minimierte Wärmebrücken.

    @Archis: Muss die Garagendecke, da nicht beheizt mit Flachdach nicht schwimmend/entkoppelt verlegt werden.
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  11. #10

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    Zitat Zitat von H.PF Beitrag anzeigen
    Was aber nicht zu verachten ist ist der Raumgewinn durch die fehlende Wand... bei 3 m Platz sind 25 cm schon viel Zeug... Das ist ein komplettes Regal für Maschinen und Werkzeug was man da unterbekommt...
    Beim Hausbau zugunsten "Raumgewinn" auf "Dämmung" zu verzichten..... ?
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  12. #11
    Bauexpertenforum Avatar von mls
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    die eingangs genannten randbedingungen reichen nicht
    für eine auch nur näherungsweise seriöse einschätzung.
    viel spass beim brainstorming .. dart könnte auch helfen
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  14. #12

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    Eine Frage meinerseits.

    Stand gerade vor dem gleichen Problem. Wohnhaus besteht schon ein paar Jahre und jetzt soll die Garage ran. Haben uns gemeinsam mit Statiker aber für 4 gemauerte Wände entschieden, also kein "Anbau" in der Art, dass die Hauswand gleichzeitig Garagenwand ist. Gründe u.a. Notwendigkeit eines ununterbrochenen Ringankers.

    Daher hier keine Lösung (hab keine Ahnung) sondern nur interessehalber Frage: Wie macht Ihr Euren Ringanker für die Garage bei nur 3 Wänden? Oder kommt Euch womöglich zugute dass auch das Haus noch gebaut wird und der Ringanker wird da irgendwie in die Hauswand eingearbeitet?

    Zweite Frage: Das Thema "Wärmebrücke" oder sonstwas thermisches kam bei uns noch gar nicht zur Sprache. Die bestehende Hauswand ists 30er Porenbeton+Putz. Da wird dann eben drangemauert. Gibt es da wärmetechnisch IRGENDWAS zu beachten??? Kann es in der Hinsicht statisch Probleme geben? Oder sonstige?

    Grüße
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  15. #13

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    Mir wurde aus Kostengründen eine Fertiggarage empfohlen.

    Der Vorteil eie einer 6x7m Garage war nicht unerheblich...
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