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  1. #1

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    Putz fällt von Grenzmauer zum Nachbarn

    Hallo,

    an der Grenzmauer zum Nachbargrundstück fällt auf unserer Seite der Putz ab. Dies ist erst vor 3 Jahren gemacht worden, als wir das Haus / Eigentumswohnung gekauft haben. Man sicht meines erachtens, ganz klar, das die Feuchtigkeit von unten in die Wand gezogen wird. Wie könnte man das beheben und ist das ein Baumangel.

    Die Wohnungseigentürmer stellen sich quer, da die Mauer nicht in der Mitte beider Grundstücke stehen (Foto).
    Nach dem Genzstein steht die Mauer zum größten Teil auf der Seite des Nachbarn. evtl. ist der Putz auf unserer Seite.

    Wie kann ich hier am besten vorgehen bzw. der WEG erklären, das eine Mauer immer auf der Grenze steht.
    Und wir unsere Seite selbst in Schuss halten müssen wenn wir das wollen?

    Danke und ich bin schon gespannt auf eure Antworten.



    IMG_0414.jpgIMG_0416.jpgIMG_0418.jpgIMG_0419.jpg
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  2. Putz fällt von Grenzmauer zum Nachbarn

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  3. #2

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    wenn die mauer auf dem nachbargrundstück steht, gehört der putz dazu, selbst wenn die grenze um putzstärke überschritten wird. also ist das nicht sache der WEG, sondern der nachbar muss sich darum kümmern. wenn er das von einer firma hat machen lassen, müsste noch gewährleistung drauf sein, wobei bild 1 mich zweifeln lässt, dass die anerkannten regeln der technik beachtet wurden.
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  4. #3

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    so wie das aussieht, würde ich nicht ausschließen, dass der Pflasterbelag verlegt wurde, nachdem die Wand erstellt wurde. Hätte da nicht vorher die Wand geschützt werden müssen?
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  5. #4
    Themenstarter

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    Viele Fragen über Fragen,
    Die wurde durch den Eigentümer / Verkäufer unseres Hauses verschönert.
    Da dies seiner Meinung nach zum schönen Bild unseres Hauses dazu gehört.
    Sprich, wenn er die Arbeit verrichtet hat, muss er auch die Garantie dafür über-
    nehmen, auch wenn ihm / uns die Mauer gar nicht gehört?!
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  6. #5

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    Wenn der Vorbesitzer DEINER Wohnung da gepflastert hat und das nun mangels Drainage oder Schutz die Mauer beschädigt, dann ist das eventuell sogar Dein Problem. Aber wer will das hinterher noch feststellen...

    Ansonsten bestehen Deine Ansprüche erstmal gegen den Verusacher des Drecks auf Deinem Grund, das ist die Mauer bzw. ihr Eigentümer, also der Nachbar. Einen Anspruch auf schöne Optik hast Du da allerdings wohl eher nicht, wenn das kein Gemeinschaftseigentum ist. Es sei denn, daß ist in der WEG Satzung geregelt?

    Daß Du gegen den Vorbesitzer der Nachbarwohnung Ansprüche geltend machen kannst, würde ich mal vergessen, auch wenn es der selbe ist wie der Deiner Wohnung. Aber versuchen kann man das ja, am besten mit dem Nachbarn gemeinsam.
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  7. #6
    axel berring
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    also,
    im 1. Bild sehe ich keinen Grenzstein denn der hat ein eingearbeitete Kreutz und die Mitte des Steines
    ist für die Grundstücksgrenze maßgebend.
    wenn es klar sein sollte wem die Mauer gehört sollte der für die Instandhaltung sorgen.
    mit der (?späteren) Anbindung des Pflasters hat das nix zu tun.
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  8. #7

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    Der Putz wurde nicht vor untersteitigem Eindringen von Feuchtigkeit geschützt. Klar das die Feuchtigkeit hinter dem Putz nach oben wandert und ihn mit der Zeit ablöst.
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  9. Schau dir mal das Bauherren-Handbuch an.. Sehr viele nützliche Infos!
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  10. #8

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    Ich denke mal diese Wand wird als verputzte Wand nicht sanierbar sein. selbst wenn im erdberührten Bereich mit Zementputz gearbeitet wird, wird ein Durchfeuchtung von unten nicht verhindet werden können. Der gezeigte Schaden wird früher oder später immer wieder auftreten.
    Hier gehört Efeu o.ä. dran um das abzudecken ;-)
    Aber habt ihr nun ein Haus oder eine Eigentumswohnung gekauft?
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  11. #9

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    Guten Morgen!

    also,
    im 1. Bild sehe ich keinen Grenzstein denn der hat ein eingearbeitete Kreutz und die Mitte des Steines
    ist für die Grundstücksgrenze maßgebend.
    @Axel
    Deine Behauptung ist schlichtweg falsch.
    Es gibt dutzende unterschiedliche Vermarkungsarten, von denen etliche verschiedenstartige Grenzsteine sein können.
    Granit, Basalt, Beton, Kunststoff ... Feldsteine ... mit Loch, Kreuz ... mit nix ... mit exzentrisch höchster Stelle ...
    Dann kann man einen Grenzpunkt direkt vermarken - oder bei örtlicher Behinderung im Zeitpunkt der Abmarkung - auch indirekt.
    Ob es sich auf Bild 1 um einen Granitstein handelt, der die Grenzen zutreffend und direkt kennzeichnet, kann ich von hier nicht beurteilen.
    Hierzu ist eine Grenzuntersuchung notwendig.
    Das Setzen von Kantsteinen benötigt nun mal ein wenig Arbeitsraum. Dabei fallen Grenzsteine hier und da auch schon mal um und werden dann nach Augenmaß der Örtlichkeit angepasst neu befestigt.

    Dies nur mal am Rande ...
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