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  1. #1

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    Dämwolle im Kniestock (verwerten)

    Hallo zusammen

    kurze Frage: macht es was aus, wenn ich Reste der Dämmwolle in den selbstgebauten Kniestock stopfe (siehe Bild) und dann mit Rigips verschliesse? Dachte mir bevor ich diese entsorge, hat sie so vielleicht noch einen Nutzen.


    Die Dampfbremsfolie wurde bereits vorher dahinter verlegt und verklebt. Dann folgt die Zwischensparrendämmung und dann die diffusionsoffene USB.


    Hat dies irgendeinen Nachteil?


    Viele Grüße
    Andreas
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  2. Dämwolle im Kniestock (verwerten)

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  3. #2

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    Wenn der Bereich soweit gedämmt wird, dass an der Oberfläche der Dampfbremse der Taupunkt unterschritten wird, kann das zu Tauwasserausfall führen. Je besser du vor der Dampfbremse dämmst, desto größer könnte diese Problematik werden.
    Mehr als 20 % der Gesamtdämmung in diesem Bereich wäre sowieso rechnerisch zu untersuchen.

    edit: der rechnerische Nachweis ist aber im Traufpunktbereich nicht einfach: Geometrie, Anschlüsse, unterschiedliche Materialien,...
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  4. #3
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    hmmm, also die Reste der Dämwolle haben für ca. die Hälfte des Kniestocks gerreicht (5 v. 10 Meter). Der Kniestock sieht ohne die DW so wie auf diesem Foto aus. Bin jetzt etwas verunsichert;-)image.jpg
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  5. #4

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    der Kollege "rechter Winkel" hat schon recht: das kann sogar Schäden verursachen!
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  6. #5

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    Frage aus Neugier. Annahme ist, dass die Wand außen und das Dach so gedämmt ist, das die Fusspfette nicht die Sollbruchstelle darstellt.

    Auf Geschossdecken wird ja auch Dämmung gepackt (Fußbodenheizung), da macht sich ja auch keiner einen Kopf. Was ist hier denn anders? Ich verstehe die Bedenken ja noch, wenn der gesamte Drempel stramm zugestopft wird, aber die Auslage von 10cm +/- Dämmung inder Fläche sollte doch unschädlich sein. Wenn nicht, was übersehe ich als Laie?
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  7. #6

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    Das was Du da versuchst ist Käse. Warum?

    -Nur 5 von 10 Metern gedämmt, der Rest nicht. -> Was soll das bringen...
    -Wie bereits gesagt, max. 20% Dämmdicke vor der Dampfbremse, sonst Tauwasser auf der Bremse. -> Schimmel, o.ä.

    Rausnehmen und in die Tonne. Du scheinst nicht grad viel über zu haben, so hoch ist der Verlust am Materialwert nicht, Schäden werden aber immens teuer...
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  8. #7

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    Zitat Zitat von tanzbaer Beitrag anzeigen
    Frage aus Neugier. Annahme ist, dass die Wand außen und das Dach so gedämmt ist, das die Fusspfette nicht die Sollbruchstelle darstellt.

    Auf Geschossdecken wird ja auch Dämmung gepackt (Fußbodenheizung), da macht sich ja auch keiner einen Kopf. Was ist hier denn anders? Ich verstehe die Bedenken ja noch, wenn der gesamte Drempel stramm zugestopft wird, aber die Auslage von 10cm +/- Dämmung inder Fläche sollte doch unschädlich sein. Wenn nicht, was übersehe ich als Laie?
    Was ist denn mit Sollbruchstelle gemeint?

    Bei Geschossdecken hat man beheizten Bereich gegen beheizten Bereich. Außerdem sind der Dampfdiffusionswiderstand Estrich und Betondecke ein wesentlich höherer als der Von Gipsbauplatten.
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  9. #8

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    Zitat Zitat von rechter Winkel Beitrag anzeigen
    Was ist denn mit Sollbruchstelle gemeint?

    Bei Geschossdecken hat man beheizten Bereich gegen beheizten Bereich. Außerdem sind der Dampfdiffusionswiderstand Estrich und Betondecke ein wesentlich höherer als der Von Gipsbauplatten.
    Sollbruchstelle im Sinne von Wärmebrücke.

    Und jetzt nimm statt Stein und Beton ein Holzhaus mit Holzdecken und Holwänden mit Gipskarton und erkläre es mir bitte nochmal, ich hab's nämlich wirklich nicht verstanden. Der Dachboden liegt doch hier auch zumindest innerhalb der thermischen Hülle.
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  10. #9

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    Dämmungen innerhalb der Thermischen Hülle sind ja i. d. R. unproblematisch! Der Drempel jedoch nicht. Ein Beispiel:

    Hatte selber mal einen Drempel im Winter, wo eine Vorwandinstallation befestigt wurde. Zwischen der UK 60 mm wurde mit 60 mm MiWo ausgefacht.
    Die GKBP konnten erst eine Woche später montiert werden. Die MiWo war zu diesem Zeitpunkt schon feucht, ebenso die als Dampfbremse fungierende OSB-Platte dahinter. Die MiWo wurde daraufhin wieder entfernt und GKBP davorgeschraubt. Möglicherweise wäre das Problem im fertigen Wohnzustand nicht mehr dagewesen (Aussenputz und trockengewohnt) aber das war es mir nicht wert.
    Der Traufpunkt ist wärmebrückentechnisch nicht ohne. Neben der Planung ist hier insbesondere eine sorgfältige Ausführung wichtig. (Wärmedämmung, Winddichtigkeit und Dampfbremse)
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  11. #10

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    Zitat Zitat von tanzbaer Beitrag anzeigen
    Frage aus Neugier. Annahme ist, dass die Wand außen und das Dach so gedämmt ist, das die Fusspfette nicht die Sollbruchstelle darstellt.

    Auf Geschossdecken wird ja auch Dämmung gepackt (Fußbodenheizung), da macht sich ja auch keiner einen Kopf. Was ist hier denn anders? Ich verstehe die Bedenken ja noch, wenn der gesamte Drempel stramm zugestopft wird, aber die Auslage von 10cm +/- Dämmung inder Fläche sollte doch unschädlich sein. Wenn nicht, was übersehe ich als Laie?
    ...ich verstehe die Frage nicht.... Um was für ein Bauteil geht es? Welcher Einsatzzweck?
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  12. #11

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    Zitat Zitat von Alfons Fischer Beitrag anzeigen
    ...ich verstehe die Frage nicht.... Um was für ein Bauteil geht es? Welcher Einsatzzweck?
    Ich wollte dem Ersteller seinen Thread nicht klauen. Aber vielleicht hilft es ihm auch.

    Wand ist 24er T12 glaube ich, davor 16cm Dämmung Mineralfaser. Decke ist 20cm Beton, bis Aussenkante Wand durchbetoniert. Fusspfette liegt direkt auf der Decke, ca 12 cm zurückversetzt von der Kante. 30 Grad Dach, Sparrenunterkante liegt genau auf der Ecke Wand/Decke. Dach vo Außen nach Innen: 5cm Gutexplatte, 22cm Isofloc, pro Clima DB+, Querlattung mit Brettern ca 140x30, darunter Gipsfaserplatten. Dämmung außen stößt gegen die Gutexplatte und gegen eine dünne Holzfasermatte, die die Aussendämmung von Isofloc trennt. Dampfbremse ist mit dem Betonboden verklebt und im Giebel mit einem Anschlussband eingeputzt.

    Das ganze ist unbewohnter Spitzboden, allerdings in die KWL mit eingebunden und über FBH beheizbar. Berechnet für 18 Grad. Estrichaufbau ist 9cm EPS + 2cm Systemplatte +1,7cm Rohr + 4,5cm Estrichüberdeckung.

    Ursprünglich sollte der Estrich bis zur Pfette gelegt werden, da sind wir von ab und haben einen Kniestock eingezogen.

    Und genau in diesem Kniestock liegen nun 12cm Mineralwolle auf dem Boden, vom Bauing mit eben dem von mir beschriebenen Analogismus begründet: "hätten wir den Estrich durchgemacht läge da ja auch Dämmung".

    Problem oder keins?
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  13. #12

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    Zitat Zitat von rechter Winkel Beitrag anzeigen
    Dämmungen innerhalb der Thermischen Hülle sind ja i. d. R. unproblematisch! Der Drempel jedoch nicht. Ein Beispiel:

    Hatte selber mal einen Drempel im Winter, wo eine Vorwandinstallation befestigt wurde. Zwischen der UK 60 mm wurde mit 60 mm MiWo ausgefacht
    Das ist aber doch eine ganz andere Nummer.bei Dämmung auf dem Boden, bleibt die Temperatur im Kniestock ja die gleiche, dämmst du aber zwischen den Ständern, trennst du ja den gesamten Hohlraum thermisch ab. Da hätte ich auch Angst. :-)

    Also:
    Kniestock vollstopfen -> keine gute Idee
    Ständerwerk zwischen den Ständern Dämmen -> keine gute Idee
    Dämmung im Kniestock auf den Boden legen -> ???
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  14. #13

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    Zitat Zitat von tanzbaer Beitrag anzeigen
    ...
    Dämmung im Kniestock auf den Boden legen -> ???
    Wenn der eingezogene Kniestock selber nicht gedämmt ist (also nur der Boden und nicht die Aufrechte), gelangt ja die Wärme vom DG bis an die Pfette. Also kein Tauwasserproblem.
    Wichtig ist, dass die Aufdachdämmung bzw. Zwischensparrendämmung im Traufbereich nahtlos in das WDVS übergeht. Dann ist die Pfete ja auch im warmen Bereich. Wenn jetzt der Kniestock in der aufrechten gedämmt würde, wäre im Pfettenbereich eine geringere Temperatur vorhanden. Dann wäre es sinnvoller gewesen, die Dampfbremse im Bereich des Kniestocks runterzuziehen.
    So sehe ich aber kein Problem. Allerdings bringt die Dämmung an der Stelle auch nur unwesentlich was.
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  15. Schau dir mal das Bauherren-Handbuch an.. Sehr viele nützliche Infos!
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  16. #14
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    Sorry, jetzt bin ich total verwirrt:-). Das Dach wurde komplett gedämmt und dann eine Dampfbremsfolie raumseitig angebracht und im Bodenbereich an die von unten kommende USB angeklebt. Im Nachhinein habe ich aus optischen Gründen den Kniestock (Höhe 30cm, Dachneigung 30 Grad) gebaut. Da ich mir das Wegwerfen der MiWo sparen wollte, habe ich diese in den Kniestock gestopft und mit Rigips verschlossen. Der Boden zwischen OG und DG ist nicht gedämmt, da innerhalb der thermischen Hülle.

    Für Doofe (in dem Fall ich;-) ): soll ich die Rigipsplatten wieder wegmachen und die MiWo rausfischen? Ich verstehe leider noch nicht ganz, wie es in diesem Bereich zu Tauwasser kommen kann.
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  17. #15

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    Nimm mal die dickste Stelle. Da hast du vor der Dampfbremse genausoviel Dämmung wie dahinter. Damit liegt die Temperatur jetzt genau in der Mitte zwischen innen um außen. Da ganz innen keine Dampfbremse ist, kann warme feuchte Luft bis an die Dampfbremse und da auskondensieren.
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