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  1. #1

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    Riss zwischen Kellerwand und Geschossdecke füllen

    Hallo,

    ich habe einen Riss im Mauerwerk zwischen der Kellerwand und der Bodenplatte des Erdgeschosses. Der Riss ist ca. 1,5m lang, zwischen 5-8mm breit und zwischen 1 bis maximal 4cm (an einer Stelle) tief.

    Der Riss ist seit Jahrzehnten (ja, wir sind so faul) unverändert und wohl auf die Bewegung des Untergrunds zurückzuführen. Laut aller möglichen Handwerker, die da zufällig mal vorbeikamen und gefragt wurden, ist er unbedenklich.

    Nun möchte ich die Kellerwände streichen und den Riss daher verfüllen; möglichst ohne den Riss aufzuweiten und es muss nicht die bestmögliche Profi-Lösung sein. Es gibt doch Reperaturmörtel (genaue Sorte des Mörtels werde ich mir im Eisenwarenladen empfehlen lassen), nur leider ist mir noch nicht klar, wie ich den Mörtel dort hineinbekomme. Gibt es da eine Lösung, das so einzubringen, wie etwa Silikon aus der Pistole (die Spritze müsste tendenziell sogar noch dünner sein)?

    Kann es sein, dass der Mörtel, wenn er außen schneller trocknet als innen, eventuell sogar den Riss vergrößert wie gefrierendes Wasser? Daher wollte ich ihn im Schichtverfahren auftragen und jede Schicht erst einmal 30min trocknen lassen (wenn ich weiß, ich ich ihn überhaupt reinbekomme).

    Und als kleine Extraaufgabe: Ich habe genau so einen Riss in einem anderen Haus, dort in einem "Erdbunker" (ohne Haus drüber, nur Terrasse und Erde), in welchem Krimskrams gelagert wird. Unter dem Riss hat sich Schimmel gebildet, aber in der Art, dass man nicht genau sagen kann, ob die Feuchtigkeit aus dem Riss oder der Mauer kommt.

    Die Schimmelfläche ist ebenfalls seit Jahren (ja, wir sind so faul) einigermaßen unverändert und dehnt sich nicht aus. Bevor ich da jetzt den gesamten Garten umwühle und die Außenwand neu abdichte, wollte ich erst einmal probieren, den Riss dort ebenfalls zu schließen, den Schimmel mit verdünntem Brennspiritus zu entfernen (Manche raten von Spiritus ab, ich weiß) und die Stelle dann erst einmal zu beobachten. Auf ein Jahr mehr kommt es da auch nicht an, und wenn ich mir dadurch das Baggern spare, lohnt sich der Versuch erst recht.

    Ich bin für ein paar Meinungen dankbar!

    MfG
    Ron

    Achso, fast vergessen: Statt Mörtel ist mir noch Epoxidharz in den Sinn gekommen, da der sich eventuell aus einer dünnen Kanüle einbringen lässt. Lösungen im Handel habe ich da aber auf Anhieb auch nicht gefunden.
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  2. Riss zwischen Kellerwand und Geschossdecke füllen

    Schau dir mal diesen Ratgeber an. Dort findet man Infos und Antworten.

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  3. #2

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    rissursache durch fachmann ergründen und schliessen.
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  4. #3
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    Zitat Zitat von rolf a i b Beitrag anzeigen
    rissursache durch fachmann ergründen und schliessen.
    Die Rissursache kenne ich doch, sie ist bei einem 20 Jahre lang stabilen Riss doch auch einigermaßen unerhelblich. Und schließen, ja! Ich fragte nach dem Wie.

    Danke für die "Antwort", aber zu den Gelben Seiten greifen kann ich selbst.
    Sehe gerade, ich bin im Neubau-Forum gelandet, das war ein Versehen. Es ist ein Altbau und wie gesagt, der Riss seit Ewigkeiten stabil.
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  5. #4

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    dass der riss sich nicht verändert, heisst nicht, dass die rissursache bekannt ist. selbstverständlich kannst du das ohne fachmännischen beistand machen.
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  6. #5
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    Die Rissursache wurde durch einen Fachmann schon benannt -> Bewegung des Untergrunds Wir sollten es beobachten und seit dem (mehreren Jahren) ist er unverändert. Ich verschiebe die Frage am besten mal in ein anderes Unterforum.
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  7. #6
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    Riss zwischen Kellerwand und Geschossdecke füllen

    Hallo,

    versehentlich habe ich die folgende Frage in das falsche Unterforum gepostet (Neubau). Ich hoffe, hier ist sie nun besser aufgehoben. Ein Moderator könnte den anderen Thread eventuell löschen/schließen.

    Nun die Frage:

    Ich habe einen Riss im Mauerwerk zwischen der Kellerwand und der Bodenplatte des Erdgeschosses. Der Riss ist ca. 1,5m lang, zwischen 5-8mm breit und zwischen 1 bis maximal 4cm (an einer Stelle) tief.

    Der Riss ist seit Jahrzehnten (ja, wir sind so faul) unverändert und wohl auf die Bewegung des Untergrunds zurückzuführen. Laut aller möglichen Handwerker, die da zufällig mal vorbeikamen und gefragt wurden, ist er unbedenklich.

    Nun möchte ich die Kellerwände streichen und den Riss daher verfüllen; möglichst ohne den Riss aufzuweiten und es muss nicht die bestmögliche Profi-Lösung sein. Es gibt doch Reperaturmörtel (genaue Sorte des Mörtels werde ich mir im Eisenwarenladen empfehlen lassen), nur leider ist mir noch nicht klar, wie ich den Mörtel dort hineinbekomme. Gibt es da eine Lösung, das so einzubringen, wie etwa Silikon aus der Pistole (die Spritze müsste tendenziell sogar noch dünner sein)?

    Kann es sein, dass der Mörtel, wenn er außen schneller trocknet als innen, eventuell sogar den Riss vergrößert wie gefrierendes Wasser? Daher wollte ich ihn im Schichtverfahren auftragen und jede Schicht erst einmal 30min trocknen lassen (wenn ich weiß, ich ich ihn überhaupt reinbekomme).

    Und als kleine Extraaufgabe: Ich habe genau so einen Riss in einem anderen Haus, dort in einem "Erdbunker" (ohne Haus drüber, nur Terrasse und Erde), in welchem Krimskrams gelagert wird. Unter dem Riss hat sich Schimmel gebildet, aber in der Art, dass man nicht genau sagen kann, ob die Feuchtigkeit aus dem Riss oder der Mauer kommt.

    Die Schimmelfläche ist ebenfalls seit Jahren (ja, wir sind so faul) einigermaßen unverändert und dehnt sich nicht aus. Bevor ich da jetzt den gesamten Garten umwühle und die Außenwand neu abdichte, wollte ich erst einmal probieren, den Riss dort ebenfalls zu schließen, den Schimmel mit verdünntem Brennspiritus zu entfernen (Manche raten von Spiritus ab, ich weiß) und die Stelle dann erst einmal zu beobachten. Auf ein Jahr mehr kommt es da auch nicht an, und wenn ich mir dadurch das Baggern spare, lohnt sich der Versuch erst recht.

    Ich bin für ein paar Meinungen dankbar!

    MfG
    Ron

    Achso, fast vergessen: Statt Mörtel ist mir noch Epoxidharz in den Sinn gekommen, da der sich eventuell aus einer dünnen Kanüle einbringen lässt. Lösungen im Handel habe ich da aber auf Anhieb auch nicht gefunden.
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  8. #7

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    Ich hab die beiden Fragen mal einfach in einen Sack gesteckt!
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  9. #8

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    Hi Ronald, in diesem Forum bekommst du keine richtige Antwort. Es ist hier halt hier so. Das Forum hat in 90% der Fälle die Antwort: Frage deinen Anwalt/Planer/Bausachverständigen etc. . Suche dir ein anderes Forum.
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  10. #9

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    Wieso machst du das nicht wie jeder normale Anstreicher einfach mit Acryl zu? Wenn sich das nicht bewegt ist doch alles in Butter, versiegeln mit Acryl und fertig.

    Danach aber erst austrocknen lassen vorm Streichen...
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  11. #10

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    Zitat Zitat von Alex80 Beitrag anzeigen
    Hi Ronald, in diesem Forum bekommst du keine richtige Antwort. Es ist hier halt hier so. Das Forum hat in 90% der Fälle die Antwort: Frage deinen Anwalt/Planer/Bausachverständigen etc. . Suche dir ein anderes Forum.
    klar - deinen rat wende auch mal bei einem softwareproblem an. informatiker müssen auch die ursache kennen, um das problem zu lösen. oder könnt ihr alles aus dem hosenbein schütteln? kennst du die ursache der rissbildung? weisst du, ob es sich um eine tragende oder nicht tragende wand handelt?
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  12. #11

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    @rolf a i b: Ja leider, müssen wir. Viel zu oft...

    Um überhaupt noch irgendwelche Antworten zu finden, wären vielleicht Fotos mal ganz sinnvoll? Denke mit Acryl ist es bei so riesigen rissen nicht getan... Frage mich ja ehrlich gesagt auch, wie sich ein so große Riss bilden kann, der "nur" 3-4 cm hat... Sowas geht doch durch?
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  13. #12
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    Acryl war mir zu lüttig, ich wollte gerne etwas Festeres. Ich hatte an anderer Stelle mal Acryl benutzt und das franzt manchmal so hässlich aus und dann ist das halt auch nur so ne nichtssagende Gummimasse, die man in einem Stück wieder herausziehen kann. Deshalb dachte ich, Mörtel sei vernünftiger.

    Das mit dem Hinweis auf einen Sachverständigen ist mir allerdings auch schon öfter aufgefallen, wenn ich durch die Google-Suche mal auf das Forum gestoßen bin.

    Man kommt in kein Bauexpertenforum um an Experten verwiesen zu werden. Einen Gutachter, Bodenstatiker und Maurermeister kann ich selbst bestellen. Und dann wird meine Kellerwand aufgegraben, der Untergrund vermessen, der Riss inspiziert und nach 35.000€ weiß ich dann, was ich jetzt schon weiß: Ich habe einen Riss, der sich seit mehr als 20 Jahren nicht verändert hat. Das ist doch mal komplett bescheuert. Ich frage mich immer, wieso es überhaupt 800 Jahre alte Häuser gibt, wenn das alles so hochkompliziert ist. Noch in den 60ern wurden die Häuser zum Großteil in Eigenleistung erbaut und die hatten weniger Mängel als manche heute. Es ging doch erst kürzlich durch die Zeitungen, dass der Pfusch am Bau quasi explodiert und die durchschnittliche Mängelanzahl seit Jahren steigt.

    Also fahre ich doch bestimmt nicht so viel schlechter, wenn ich mir ein paar Meinungen und Ratschläge einhole und es dann selbst versuche, anstatt für viel Geld einen Fachmann zu bestellen, der auch nicht immer fachgerecht arbeitet. Wenn denn mal auf meine Fragen eingegangen würde.
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  14. #13

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    Jetzt hast du viel geschrieben, trotzdem sind wir noch nicht schlauer. Beantworte mal die letzte Frage von rolf und pack vielleicht noch ein Foto dazu.
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  15. Schau dir mal das Bauherren-Handbuch an.. Sehr viele nützliche Infos!
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  16. #14

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    Ronald - das beste ist, du greifst den vorschlag von H.PF mit acryl auf, wenn es dann nicht funktioniert, dann kannst du es selbst raus schneiden und wieder neu ausfüllen mit acryl oder du greifst dann doch meinen vorschlag auf und lässt dir die ursache ergründen mit einem vernünftigen sanierung als dauerhafte lösung.
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  17. #15
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    Mit Fotos hochladen habe ich es nicht so, das dauert bei mir ewig. Ich bin davon ausgegangen, dass der Übergang zwischen der Keller- also Außenwand zur Bodenplatte des Erdgeschosses immer tragend ist. Es ist ein massiver Keller, mit Stahlbeton-Bodenplatte und darauf sind zwei Stockwerke Fertighaus mit Dachboden.

    Irgendwie ist es untergegangen, dass ich schon drei Mal erwähnt habe, dass die Ursache bekannt ist. Ein befreundeter Statiker hatte sich das angeschaut und festgestellt, dass sich der Untergrund bewegt. Das sind halt die Bodengegebenheiten und es geht so langsam vonstatten, dass keine Gefahr für das Haus besteht. Es steht am Rande eines Urzeitmeeres und die geologischen Vorgänge laufen da in sehr großem Maßstab ab. Aber eher in Jahrhunderten, als Jahrzehnten. Ich weiß das zusätzlich, weil die gesamte nähere Umgebung erst kürzlich nach einem größeren Abgang von Fachleuten gründlichst untersucht wurde.

    Die Probleme sind aber nichts gegen beispielsweise alte Bergbauregionen, die Gegebenheiten sind ansonsten äußerst stabil und es wurde Entwarnung gegeben. Der nächste Abgang ist vermutlich erst in mehreren tausend Jahren zu erwarten. Ich frag einfach noch mal nen Maurer den ich kenne.
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