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  1. #1

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    Kernsanierung Doppelhaushälfte

    Hallo zusammen,

    ich bin neu in dem Forum, habe mich schon ein wenig eingelesen und hoffe auf konstruktive Unterstützung. Ich bin leider baufachlich wenig bewandert...

    Wir (Frau, Kind und meine Wenigkeit) stehen vor dem Kauf einer Doppelhaushälfte (Baujahr '65). Die Aufteilung und insbesondere der ausgebaute Keller und Dachboden + der Garten gefallen uns sehr gut.
    Die Bausubstanz macht einen sehr guten Eindruck aber insbesondere Dämmung, Heizanlage und Wasserleitungen machen mir Sorgen.

    Geheizt wird mit einer Ölheizung - ein Umstieg auf Gas-Brennwert wäre möglich. Wenn wir sowieso die Wände aufreißen müssen um die Wasserrohre zu erneuern, macht es Sinn auch das Heizsystem zu überdenken? Beispielsweise mit einer Kombination aus Gas-Brennwert + wasserführendem Kaminofen?

    Ich würde den Kaminofen aber nur in der Winterzeit befeuern (einmal täglich, abends) - im Sommer sollte die Warmwassererzeugung dann über die Gasheizung laufen.

    Die Überlegung: Die Ölheizung würde wohl sowieso durch Gas-Brennwert ersetzt und einen Kaminofen im Wohnzimmer ist auch geplant - warum dann nicht gleich einen wasserführenden um so bei der Warmwassererzeugung zu unterstützen?! Welche Kennzahlen sind relevant um festzustellen, wann/ob sich das rechnet? Holzpreise sollten hier keine Rolle spielen, da ich sehr günstig dran komme.

    An der Fassadendämmung würde ich aktuell nicht viel machen wollen - da müsste ich die Klinker wegnehmen, neu dämmen und neu verklinkern. Ob sich das lohnt weiß ich nicht...

    Wie gesagt, sicherlich sehr laienhaft von mir dargestellt, aber ich freue mich auf alle Anregungen und Ideen.

    Gruß nookie
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  2. Kernsanierung Doppelhaushälfte

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  3. #2

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    Wie alt ist die vorhandene Ölheizung?
    Gibt es Verbrauchsdaten der vergangenen Jahre?
    Wie groß ist die beheizte Fläche?
    Wie groß wäre der Aufstellraum für den Kaminofen?
    Wie ist der Zustand (Alter) der Fenster?
    Was für Rohre sind für das Trinkwasser verbaut?

    Du schreibst ein Umstieg auf Gas-Brennwert wäre möglich, liegt der Anschluss schon im Haus? Wie hoch wären die Kosten für den Anschluss?

    Schließlich stellt sich noch die Frage, wie umfangreich das Gebäude modernisiert werden soll, denn wenn im Gebäude nur kleinere Arbeiten geplant sind, dann würde eine komplette Modernisierung der Heizungs- und Trinkwasserinstallation den Aufwand drastisch erhöhen.

    Es könnte sinnvoll sein die vorhandene Anlage weiter zu betreiben bis diese ihren Geist aufgibt, und erst dann einen Umstieg zu wagen. Ist die Kiste aber schon älter und das Haus wird sowieso komplett zerlegt, dann sollte man gleich auch die Heizungs- und Trinkwasserinstallation modernisieren.

    Gruß
    Ralf
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  4. #3
    Themenstarter

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    Der Brenner der Heizung ist schon über 25 Jahre alt. Die Verbrauchsdaten der letzten Jahre habe ich, bin aber grad nicht an meinem Schreibtisch. Ich meine mich zu erinnern, dass immer ca. 2.000l waren in den letzten Jahren.

    Die Wohnfläche des Hauses beträgt ca. 120m². Raum für den Kaminofen ist im Wohnzimmer vorhanden - aus meiner Sicht sollte er aber möglichst wenig Platz einnehmen.

    Die Wasserleitungen sind aus verzinktem Stahlrohr und haben sichtbare Mängel (im Keller sieht man das bei den offen liegenden Leitungen).

    Die Fenster sind zwar alle doppelverglast, aber auf älteren Holzrahmen (Alter kann ich nicht sagen).

    Gas liegt in der Straße und müsste dann noch bis zum Haus gelegt werden.
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  5. #4

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    Hallo nookie !

    Meine Freundin und ich sanieren zur Zeit ein EFH aus Bj. 1956. Also wenn in der Zwischenzeit nicht mal massiv was gemacht wurde (Wasserleitungen, Elektrik usw) kannst von ausgehen, dass alles neu gemacht werden muss.

    Wir haben nur den Rohbau stehen gelassen und haben dann angefangen neu aufzubauen.

    Gruß

    Thomas
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  6. #5

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    Zitat Zitat von nookie134 Beitrag anzeigen
    Der Brenner der Heizung ist schon über 25 Jahre alt. Die Verbrauchsdaten der letzten Jahre habe ich, bin aber grad nicht an meinem Schreibtisch. Ich meine mich zu erinnern, dass immer ca. 2.000l waren in den letzten Jahren.

    Die Wohnfläche des Hauses beträgt ca. 120m². Raum für den Kaminofen ist im Wohnzimmer vorhanden - aus meiner Sicht sollte er aber möglichst wenig Platz einnehmen.

    Die Wasserleitungen sind aus verzinktem Stahlrohr und haben sichtbare Mängel (im Keller sieht man das bei den offen liegenden Leitungen).

    Die Fenster sind zwar alle doppelverglast, aber auf älteren Holzrahmen (Alter kann ich nicht sagen).

    Gas liegt in der Straße und müsste dann noch bis zum Haus gelegt werden.
    Dann wären das schon einmal gute Voraussetzungen für eine kleine Gastherme (so in der 10kW Klasse). Den Ofen würde ich vermutlich nicht wasserführend wählen, denn bei der geplanten Nutzung lohnt sich das nicht, höchtens ihr habt eigenen Wald und Unmengen von Holz das weg muss, dann aber würde man sich kaum Gedanken über eine Gastherme machen. Die Größe des Aufstellraums wäre entscheidend für die Auswahl des Ofens.

    Bei sichtbaren Mängeln an den Rohren wäre zu prüfen, ob diese ausgetauscht werden müssen. Andererseits, wenn sowieso umfangreiche Maßnahmen anstehen, dann würde ich die Installationen neu machen. Bei älteren Gebäuden steht das sowieso irgendwann an, und man möchte ja nicht ständig auf einer Baustelle leben. Besser jetzt eine große Aktion und dann für die nächsten Jahre/Jahrzehnte Ruhe, wobei man als Hausbesitzer sowieso nie Ruhe hat, denn es gibt immer etwas zu machen.

    Das Thema Elektroinstallation, wie von Flip erwähnt, wäre auch ein Thema. Hier wäre zu prüfen, ob man nur den Zählerschrank bzw. Unterverteilungen auf den neuesten Stand bringen muss, oder ob auch Leitungen ausgetauscht werden müssen.

    Gruß
    Ralf
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  7. #6
    kappradl
    Gast
    Wenn es eine Kernsanierung werden soll (wie die Überschrift aussagt), dann kann und sollte doch sowiso alles neu gemacht werden.
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