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  1. #1

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    Frage zum Architektenhonorar

    Hallo Forum

    Ich hatte einen Architekten für eine Kostenschätzung hier bei mir.
    wenn ich das richtig verstanden habe,richtet sich sein Honorar nach den anrechenbaren Kosten
    Im Angebot steht jetzt nun
    Anrechenbare Kosten : 65000€
    Honorar 1-4 ca : 5200 €

    soweit so gut ..

    nach was werden die Anrechenbaren Koseten ermittelt oder geschätzt ? Erfahrung ? Umbauter Raum ?

    kommt mir als Baukosten erst mal viel zu hoch vor und hab jetzt emal ein Angebot von einem Bauunternehmen erstellen lassen,liegt aber noch nicht vor

    Könnte ich dem Architekten mit dem Angebot des Unternehmers das Honorar verhandeln oder ist das so fest ?

    lohnt es sich nach einem anderen Architekten umzusehen oder kommt da das gleiche Ergebnis raus ?

    Hab im Bau mit Architekten überhaupt keine Erfahrungen

    Danke
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  2. Frage zum Architektenhonorar

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  3. #2

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    Meinst du 65000 oder 650000?
    Bei 65000 ist es weng viel.
    Wir haben für anrechenbare Kosten von 320000€ für LP1-4 6000€ bezahlt.

    In unserem Genehmigungsplan waren allerdings auch Fußbodenaufbau, alle Maße, Fenstertypen, Rollokästen, Entwässerung enthalten.

    Wir haben nicht verhandelt, allerdings meinte der Architekt gleich, dass er nicht nach HOAI abrechnet, weil der das übertrieben teuer findet bei so einem "normalen" EFH.

    Es ist kein "billig" Architekt oder Anfänger, der baut sonst ehr >600.000€ Hütten
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  4. #3

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    sei vorsichtig mit solchen Aussagen, eine Abrechnung unterhalb der HOAI Mindestsätze ist rechtlich problematisch um es mal vorsichtig auszudrücken.
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  5. #4

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    das zahlenverhältnis zwischen herstellkosten und honorar phasen 1 - 4 passt nicht, eins davon oder beides stimmt nicht. die höhe der herstellkosten kann niemand bewerten, solange man nicht weiss, um was es geht.
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  6. #5

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    Naja - für 65.000 € gibts keinen kompletten EFH-Neubau.
    Bleibt also grosse Garage oder Anbau/Umbau/Modernisierung

    Nehmen wir mal III Mittelsatz, dann sind das netto ohne Zuschläge 2.515,02 €
    Umbauzuschlag 80 % (heftig, aber Projekt unbekannt) 2012,02 €
    Summe 4.527,04€
    zzgl 3 % Nebenkosten und 19% MWST macht das dann 5.548,79 €

    Das wären also noch rd. 300 mehr als der TE ausgerufen hat!

    @ TE Ohne klare Angaben zum Projekt und zu den Basics geht da gar nichts!
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  8. #6
    Themenstarter

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    vielen Dank für die Antworten

    es geht um einen Umbau von einem Wohnhaus-Anbau. 1.Etage soll weg incl Holzbalkendecke und mit neuer Decke wieder aufgebaut werden oben drauf dann Flachdach.
    Hab mich etwas vertan,es sind geschätze Herstellungskosten von :
    Ca 200 cbm Umbaubereich x 300€/cbm Netto = 60.000
    Gesammthonorar Honorarzone III/50% gemäß Honorartafel = 8628,60€
    Honorarsumme bis Bauantrag = 2329,27€
    Umbauzuschlag 30% = 698,92
    Bestandsaufmaß und übernahme in Zeichnungen ca 16 Std. x 65€ = 1040€
    = 4068,64
    Nebenkosten 6% = 244,12
    Flurkarte vom Katasteramt = 105€
    = 4417,76 + 19% Mwst. macht = 5257,13€

    Also ist das so realistisch ?
    lohnt sich ein Vergleich bei Architektenpreisen ?
    Danke Gruß Meteor
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  9. #7
    Bauexpertenforum
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    Zitat Zitat von Meteor Beitrag anzeigen
    Also ist das so realistisch ?
    Ich habs jetzt nicht nachgerechnet aber die Rahmendaten scheinen alle plausibel und angemessen

    Zitat Zitat von Meteor Beitrag anzeigen
    lohnt sich ein Vergleich bei Architektenpreisen ?
    für dich kommt es in der Summe überhaupt nicht darauf an, ob der Architekt etwas mehr oder weniger Geld bekommt.
    Wichtig ist einzig und allein,
    • dass du den Architekt findest, der deine Vorstellungen baukostensparend umsetzt
    • der sich voll für dich engagiert


    Eine einzige gute Idee kann dir eine Menge Geld sparen, genauso wie Desinteresse des A. an deinem Projekt dich viel Geld kosten kann.

    Beide Punkte hängen zusammen. Meine persönliche Erfahrung ist, dass genau die Bauherren am zufriedensten mit uns sind, die uns ein gutes Honorar bezahlen.
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