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  1. #1

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    Leichtbeton mit Blähton und Hartschaumfüllung

    Liebe Experten,

    ich lese hier ja schon einige Zeit mit und habe schon zig Diskussionen um die Fragen von KS+WDVS, Ziegel, Porenbeton (und gelegentlich Bims und Blähton) gelesen. Ich dachte also, ich wüsste ungefähr, was so zur Verfügung steht. Dann habe ich heute den Rohbau von Freunden besichtigt, die mit einem Leichtbetonstein mit Blähton und Hartschaumfüllung einen monolithischen Wandaufbau mit scheinbar ganz hervorragenden Dämmeigenschaften haben:

    Zitat von der Hersteller-Webseite:
    "Der neue XXXXX-Wärmedämmstein wird als 36,5 cm dicker Mauerstein angeboten und erreicht mit einem gewöhnlichen Außenputz einen U-Wert von 0,17 W/m² · K. Damit können auch Förderprogramme der Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) in Anspruch genommen werden.

    Mit einem Wärmedämmputz wird sogar ein U-Wert von U = 0,15 W/m² · K erreicht, was die Grenze zum Passivhaus darstellt."

    λ-Wert ist 0,065 laut Datenblatt.

    Erst mal finde ich, dass sich das gar nicht uninteressant anhört. Kann vielleicht jemand hier etwas zu Vor- und Nachteilen eines solchen Wandaufbaus/Steins sagen?

    Beste Grüße
    Gurkensalat

    (P.S.: Ich kann auch einen Link zur Herstellerseite posten oder das Produkt nennen, da hier ja auch laufend über Ytong, T7, etc. diskutiert wird, aber habe mich erstmal wegen der NuB nicht getraut...)
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  2. Leichtbeton mit Blähton und Hartschaumfüllung

    Schau dir mal diesen Ratgeber an. Dort findet man Infos und Antworten.

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  3. #2
    Bauexpertenforum Avatar von mls
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    es gilt das, was für jeden monolithischen wandbildner gilt:
    hohe (oder nur "relativ" hohe) druckfestigkeit und und "hohe"
    wärmedämmung schliessen sich aus.
    das ist an sich nicht gut und nicht schlecht - macht nur die
    suche nach dem idealen wandbildner etwas schwieriger -
    aber das steht ja schon in den masterthreads zum thema
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  4. #3
    Themenstarter

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    ok, danke. Bei der Druckfestigkeit ist der T7 offensichtlich deutlich überlegen (4 gegenüber 2 bei diesem Produkt), auch wenn es scheinbar ausreicht, um damit ein nicht ganz kleines EFH mit zwei Vollgeschossen zu bauen. Aber inwieweit dann die Innenwände mehr tragen müssen etc. weiß ich natürlich auch nicht. Ich war eben nur verwundert, weil ich noch nix davon gehört hatte und das Teil mit 36,5 cm eine relativ moderate Wandstärke für diesen U-Wert macht (liegt wohl an dem Hartschaumkern mit WLG 022).

    Beste Grüße
    Gurkensalat
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  5. #4

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    Ohne Worte...

    Zitat Zitat von Gurkensalat Beitrag anzeigen
    ...einen monolithischen Wandaufbau mit scheinbar ganz hervorragenden Dämmeigenschaften haben
    Zitat Zitat von Gurkensalat Beitrag anzeigen
    Bei der Druckfestigkeit ist der T7 offensichtlich deutlich überlegen (4 gegenüber 2 bei diesem Produkt), auch wenn es scheinbar ausreicht, um damit ein nicht ganz kleines EFH mit zwei Vollgeschossen zu bauen.
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  6. #5
    Themenstarter

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    Jetzt wäre es natürlich gut, wenn man wüsste, was ein Sprachwissenschaftler so macht
    Kleiner Tipp: Bastian "Zwiebelfisch" Sick ist keiner...

    (Ich hatte aber tatsächlich noch nie über anscheinend und scheinbar nachgedacht und befasse mich auch beruflich kaum mit der deutschen Sprache. Werde aber meine Verwendung zumindest im umgangssprachlichen Bereich wohl eher nicht umstellen.)
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  7. #6

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    M6 Wärmedämmstein

    Zitat Zitat von mls Beitrag anzeigen
    es gilt das, was für jeden monolithischen wandbildner gilt:
    hohe (oder nur "relativ" hohe) druckfestigkeit und und "hohe"
    wärmedämmung schliessen sich aus.
    das ist an sich nicht gut und nicht schlecht - macht nur die
    suche nach dem idealen wandbildner etwas schwieriger -
    aber das steht ja schon in den masterthreads zum thema
    Ja so ist es, der Stein ist für ein EFH gedacht, ob der M6 (so heißt das Ding) wirklich deutlich schlechter oder besser ist.....keine Ahnung. Es ist wohl doch eher das Bauchgefühl des Bauherren ausschlaggebend, als technische Argumente.
    Technisch wirst Du dafür keinen Tragwerksplaner recht begeistern können, ist halt alles nun schon irgendwo ausgereizt, egal welcher Baustoff nun beleuchtet wird (also die enschaligen Lösungen halt).

    Mittlerweile brauchen eben auch die Monolithen Dämmung, ob das wirklich der richtige Weg ist, wird sich zeigen.
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