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  1. #1

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    Braucht Pelletzentralheizung Pufferspeicher

    Hallo Zusammen,

    habe ein Angebot für eine Pelletheizung (Windhager Variowin 120P) mit Cosmo Warmwasserspeicher E200 und allen Zubehörteilen für 12600 E. Alternativ wird ein viel teurerer Pufferspeicher angeboten.

    Brauche ich diesen? Kann ich auf eine Trinkwasserstation verzichten? Möchte nicht auch noch die Wasserenthärtungsanlage kaufen.
    Danke für Eure Antworten.
    VG
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  2. Braucht Pelletzentralheizung Pufferspeicher

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  3. #2

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    Es gibt anscheinend ausreichend Erfahrungswerte für den Betrieb des Kessels ohne Pufferspeicher. Die Leistungsregelung macht´s möglich, und wenn man dann noch dafür sorgt, dass die Heizflächen nicht ständig abgewürgt werden, sollte das System auch ohne Puffer problemlos funktionieren.

    Ich würde erst einmal ein möglichst einfaches Konzept planen, sprich ohne Pufferspeicher, und nur mit einem "normalen" WW-Speicher.

    Im Zweifelsfall auch mal mit dem Hersteller Rücksprache halten.

    Gruß
    Ralf
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  4. #3
    Themenstarter

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    Hallo Ralf,
    wie sorge ich dafür, dass die Heizflächen nicht abgewürgt werden??
    Ist mit einem normalen WW-Speicher einer ohne Trinkwasserstation gemeint?
    Der Kessel geht von 1-10 KW.
    Da die Kalkbelastung des Gemeindewassers sehr hoch liegt, wird eine Entkalkungsanlage empfohlen, die ich mir gerne sparen würde.
    VG
    Micha
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  5. #4

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    Zitat Zitat von Wildgans Beitrag anzeigen
    Hallo Ralf,
    wie sorge ich dafür, dass die Heizflächen nicht abgewürgt werden??
    Indem die Anlage so optimiert wird, dass die Raumthermostate nichts zu tun haben.

    Zitat Zitat von Wildgans Beitrag anzeigen
    Ist mit einem normalen WW-Speicher einer ohne Trinkwasserstation gemeint?
    Ja. Einfach ein Eimer mit einem Wärmetauscher.

    Zitat Zitat von Wildgans Beitrag anzeigen
    Der Kessel geht von 1-10 KW.
    Die Variante kenne ich nicht. Wenn er aber tatsächlich bis 1kW modulieren kann, dann braucht man keinen Pufferspeicher. Die 1kW kriegt man immer im Heizsystem unter.

    Zitat Zitat von Wildgans Beitrag anzeigen
    Da die Kalkbelastung des Gemeindewassers sehr hoch liegt, wird eine Entkalkungsanlage empfohlen, die ich mir gerne sparen würde.
    Härtegrad? Wir haben dazu schon einige Diskussionen geführt, die Suchfunktion könnte die threads liefern. Ergebnis, eine Enthärtungsanlage wird nur in den wenigsten Fällen erforderlich. Wichtig ist hier auch das Temperaturniveau auf dem die WW-Erzeugung gefahren wird, denn bei niedrigen Temperaturen fällt auch weniger Kalk aus.

    Wenn der Härtegrad wirklich extrem hoch sein sollte, dann gibt es keinen sinnvollen Weg um sich eine Enthärtung zu sparen. Alternativ kann man ständig Wärmetauscher und WW-Speicher reinigen, sowie Rohre und Armaturen. Das macht auf die Dauer auch keine Freude.

    Gruß
    Ralf
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  6. #5

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    Hihi,

    kenne den Variowin aus Familen- und Bekanntenkreis sehr gut. Laufen mittlerweile 6 Stück. Nomalerweise geht der Kessel von 3,6-12 kw. Durch den Lastenausgleichsbehälter (kleiner aufgesetzter Puffer) soll er aber so bis 1kw runter können. Mußt du mal schaun ob der bei deinem Angebot dabei ist wildgans. In dieser Konfig. und wenn dein Haus und die Hydraulik deiner Heizung dazu passt funktioniert das ganze gut ohne zusätzlichen Puffer.

    Hast du eine Heizlastberechnung für dein Haus? Heizkörper oder FBH?

    Bei der Wassersache kennen sich andere besser aus.

    Gruß Flo
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  7. #6

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    Ist der Preis inkl. Pelletslager oder nur für den Kessel?
    Auf den Pufferspeicher wirst Du wohl verzichten können. Wie hoch ist die Heizlast des Gebäudes?
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  8. #7
    Themenstarter

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    Wasserhärte ist 3-4, 21 grad, Heizlast weiss ich nicht, es wird ein kfw 40 Holzständerhaus mit fussbodenheizung und 150qm Wfl.
    Rentiert sich eine Solarthermie auf einem Ostdach für das WW im Sommer? Mir kommt es extrem teuer vor mit den Röhrenkollektoren.
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  9. #8

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    Nein, lohnt sich nicht... Solarthermie lohnt sich fast nie für Warmwasser... Und erst recht nicht auf einem Ostdach
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  10. #9

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    Zitat Zitat von Wildgans Beitrag anzeigen
    Wasserhärte ist 3-4, 21 grad, Heizlast weiss ich nicht, es wird ein kfw 40 Holzständerhaus mit fussbodenheizung und 150qm Wfl.
    Rentiert sich eine Solarthermie auf einem Ostdach für das WW im Sommer? Mir kommt es extrem teuer vor mit den Röhrenkollektoren.
    Wenn die Solaranlage nicht zum Erreichen irgendwelche KfW Anforderungen benötigt wird, dann würde ich die Investition überdenken. So lange kein hoher WW-Bedarf besteht, lohnt es sich üblicherweise nicht. Dein Pelletkessel erzeugt WW mit etwa 5,5Ct./kWh, da kannst Du lange baden bis sich die Investitionskosten für die Solarthermie amortisieren.
    Einfach mal nachrechnen, ich denke aber ich liege mit meiner Einschätzung gar nicht so daneben.

    Gruß
    Ralf
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  11. #10

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    Brrr, zurück auf Anfang das Ganze. Also Neubau und kein Altbau. Dazu nicht so groß, sehr gut gedämmt und evtl. bekommt ihr noch ne Lüftungsanlage mit WRG? Das bedeutet Heizlast unter 6kw. Hier ist also der Variowin zu groß mit 12 kw und der Variowin XS mit 6 kw sollte zum Einsatz kommen wenn ihr bei Pellets und dem Hersteller bleiben wollt.

    Du hast geschrieben Cosmo 200 WW Speicher. Also nen 200 Liter Speicher oder? Was für nen Röhrenkolli soll man da ranhängen. Auf jeden Fall nicht viel Fläche. Das wird nichts bringen. Stimme ich meinen Vorschreibern zu.

    Kannst du uns was zur Dämmung des Hauses sagen? Keller ja/nein.

    Gruß Flo
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  12. #11
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    Keller ja, morgen müssen wir entscheiden ob Ziegel oder Beton....habe schon viel darüber gelesen, Bodengutachten nicht gemacht, leichte Hanglage und Lehmboden. Decke auf Keller bereits als Holzbalkendecke. Wände mit Holzweichfaserplatten gedämmt, Dach mit Isofloc. E+1 nach oben offen, also ohne Dachstauraum, 22Grad Dachneigung.
    Brauche ich jetzt, falls es der Variowin XS wird, einen Cosmo WW Speicher dazu oder reicht der Lastausgleichsbehälter? Wie sieht es mit der Enthärtung aus - muss sie sein?
    Solarthermie lasse ich also weg, ist auch nicht nötig für KfW 40.
    Als Lüftung 4 dezentrale Meltem-Lüfter in einfacher Ausführung.
    Schon mal herzlichen Dank für alle eure Tipps!
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  13. #12

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    Bzgl. Enthärtung kenne ich mich nicht aus. Unser Wasser ist weiche

    Natürlich brauchst du einen Speicher für Warmwasser, also dein Brauchwasser. Lastenausgleichsbehälter ist ja ein Puffer und hat damit nichts zu tun.

    Du brauchst als erstes mal eine korrekte Heizlastberechnung nach DIN um zu schaun welcher Kessel passt.

    dezentrale Lüftung ist nicht so meins aber wenns euch gefällt.
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  14. #13

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    Zitat Zitat von Wildgans Beitrag anzeigen
    ....Wie sieht es mit der Enthärtung aus - muss sie sein?
    Das Thema hatten wir wirklich schon öfter, deswegen habe ich es nicht noch einmal im Detail ausgeführt.

    Die SuFu liefert beispielsweise das:

    http://www.bauexpertenforum.de/showt...=Wasserh%E4rte

    Zitat Zitat von flo79
    Das bedeutet Heizlast unter 6kw. Hier ist also der Variowin zu groß mit 12 kw und der Variowin XS mit 6 kw sollte zum Einsatz kommen wenn ihr bei Pellets und dem Hersteller bleiben wollt.
    Denke daran, wir reden hier von einem Pelletkessel. Dem ist es völlig schnuppe ob er 6kW oder 8kW machen soll, auf den Wirkungsgrad hat das keinen wesentlichen Einfluss. Man muss also im Gegensatz zu einer WP nicht auf Kante nähen.

    Gruß
    Ralf
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  15. Schau dir mal das Bauherren-Handbuch an.. Sehr viele nützliche Infos!
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  16. #14

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    Ralf. Hast du Recht. Aber wenn wir über ein wirkliches kfw 40 Haus (Werte ähnlich Passivhaus) mit nur 150 qm Wfl. sprechen dann nähe ich da nichts auf Kante oder? 8kw wären auch ok. Aber das hat dieser Hersteller nicht im Programm. Der 12 Kw Kessel wäre evtl. doppelt überdem. und da er ja auf einen großen Puffer verzichten möchte ist das dann schon nicht so optimal.

    Genaues weiß man nicht da keine korrekte Heizlastberechnung vorliegt. Ich wollte nur sagen das es bei tatsächlich geringerem Bedarf noch einen kleineren Kessel gibt.

    Hoffe Wildgans hat nen fähigen Planer oder HB an der Hand der ihm auch das richtige einbaut.
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  17. #15

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    Zitat Zitat von flo79 Beitrag anzeigen
    ...Aber wenn wir über ein wirkliches kfw 40 Haus (Werte ähnlich Passivhaus) mit nur 150 qm Wfl. sprechen ....
    Genau das ist der springende Punkt, wobei ich vermute, dass der Pelletkessel deutlich zum Erreichen der KfW40 beiträgt. Mit einem anderen Wärmeerzeuger wird vielleicht nicht einmal KfW70 erreicht. Demzufolge ist es schwer die Heizlast abzuschätzen.

    Natürlich könnte man mit dem 6kW eine schnucklige Anlage aufbauen die sehr gut zum Haus passt, und falls die Heizlast passt, wäre das auch meine erste Wahl.

    Ich wollte nur darauf hinweisen, dass im Fall eines Pelletkessels der einen so großen Modulationsbereich hat (mit LAB), die Überdimensionierung nicht so kritisch ist wie bei anderen Wärmeerzeugern.

    Gruß
    Ralf
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