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  1. #1

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    Tür + Türzarge lackiert (riecht noch nach 14 Tage), Frage zum verwendeten Lack

    Guten Tag an die Runde, bin neu hier und hoffe nicht verkehrt. Hab mich schon anderweitig umgesehen und bin immer wieder auf dieses Forum gestoßen. Kurz zu meiner Person, ich bin 32 Jahre und habe vor kurzem eine Mietwohnung gemietet. Jetzt fallen natürlich Renovierungsarbeiten an und so wurde vor zwei Wochen auf drei Türen und vier Türzargen neu lackiert sowie die Rolladenkästen. Zu meinem Problem, wie gesagt passierte dies vor zwei Wochen und es stinkt immer noch. Ich wohne zwar noch nicht drin, aktuell bei meinen Eltern solang ich die Mietwohnung tapeziere, streiche und Möbel zusammenbaue etc. Aber ich bin halt täglich vor Ort und der Gestank verschwindet einfach nicht. Nun waren die Maler heute wieder da weil an paar Stellen noch schnell nachgestrichen wurde und ich hab mal einen Blick auf die beide Dosen die er dabei hatte geworfen und mir die Namen notiert. Nun bin ich absoluter Laie und hab von solchen Dingen wirklich null Ahnung. Habe aber große Angst das die mir was schädliches lackiert haben. Hier die beiden Bezeichnungen

    - einzA Lawinol Maschinenlack
    - SIGMA Contour satin

    Ich hab ihm noch gesagt das riecht noch immer aber er könne daran nix ändern und ist wieder weg.

    Hoffe man kann mir hier etwas helfen bzw. die Angst nehmen und sagen was ich tun kann.
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  2. Tür + Türzarge lackiert (riecht noch nach 14 Tage), Frage zum verwendeten Lack

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  3. #2

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    Zitat Zitat von KenzoTenma Beitrag anzeigen
    ...und sagen was ich tun kann.
    Lüften?

    Wenn Ihr da noch nicht wohnt, sind wahrscheinlich immer die Fenster zu?
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  4. #3

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    Das Einatmen von Lack ist natürlich gesundheitsschädlich und sollte vermieden werden. Das Lack 2 Wochen nach dem Anstrich noch zu riechen ist, ist bei wenig Durchlüftung durchaus möglich. Da hilft nur ein permanentes Lüften, am besten Durchzug. Nach dem vollständigen Abtrocknen+Abführung Gerüche ist Lack übrigens nicht mehr gesundheitsschädlich.

    Grüße,
    RINGO
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  5. #4
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    Also ich bin ja wie gesagt täglich in der Wohnung und Lüfte 2 mal täglich für mindestens 30 Minuten, dabei sind alle Fenster breit offen. Ist dies zu wenig? Wenn ich jetzt auch direkt an der Türe oder Türrahmen schnuppere riecht es praktisch wie frisch gestrichen. Bei dem einen Lack steht z.B. "Aromatenarm" und nicht frei, bei dem anderen hab ich mal den Hersteller angeschrieben weil ich auf dessen Webseite nichts finden konnte.
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  6. #5

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    Lüfte mal länger als 1 Std pro Tag, dass ist relativ wenig.

    Gruß,
    RINGO
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  7. #6

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    Zitat Zitat von RingoStar Beitrag anzeigen
    Das Einatmen von Lack ist natürlich .....
    UNMÖGLICH!!!
    Bestenfalls kann man (+ frau) Lackdämpfe einatmen!

    EinzA ist im I-Net vertreten und hat auf seinen Seiten die techn. und Sicherheitsdatenblätter.
    Bei den Sicherheistdatenblättern nicht die Panik kriegen, da steht viel drin, was wg. EG Recht sein muss, aber völlig verzerrend wirkt.

    Wenn die Lacke für einen Einsatz in Innenbereich zugelassen sind (bei Aufenthalt von Menschen), dann ist der Geruch nur unangenehm.

    Du kannst auch versuchen, den techn. Kundendienst von EinzA zu erreichen, vielleicht helfen die DIr (Ich hab da keine Erfahrung).
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  8. #7

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    Diese Nebensächlichkeit wird kommentiert, aber an anderer Stelle wird über 100% falsche Aussagen drüber weggesehen. Kannst du das erklären?

    Grüße,
    RINGO
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  9. #8
    Themenstarter

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    Erstmal danke für eure Antworten!

    Werde heute länger lüften.

    Noch etwas. Die Maler mussten wohl den gleichen Lack auch auf die Heizungsrohre gestrichen haben, also die wo aus der Wand kommen und ca. 10-20cm lang sind. Gestern hatte ich die Heizung kurz an und merkte das der Lack weich wird, etwas konnte ich sogar leicht lösen (an Stellen wo er etwas zu dick draufgetan wurde) und mit dem Finger vereiben. Ist das normal nach 14 Tagen oder ist der Lack dann einfach nicht für Heizkörper geeignet. Was kann ich da tun? Länger warten, mit Heizunglack drüber streichen oder versuchen mit Schleifpapier per Hand so gut es geht das Zeug anzuschleifen und dann Heizungslack drüber?
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  10. #9

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    Zitat Zitat von KenzoTenma Beitrag anzeigen
    ...
    Werde heute länger lüften. ...
    Das wird nicht reichen. Lass mal ein paar gegenüberliegende Fenster ein paar Tage gekippt und die Heizung auf 2 mitlaufen.
    Kann es sein, dass Deine Farbe vor Kälte nicht zum Aushärten kommt?
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  11. #10

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    Zitat Zitat von KenzoTenma Beitrag anzeigen
    ....oder ist der Lack dann einfach nicht für Heizkörper geeignet. Was kann ich da tun? Länger warten, mit Heizunglack drüber streichen oder versuchen mit Schleifpapier per Hand so gut es geht das Zeug anzuschleifen und dann Heizungslack drüber?
    Von den oben genannten ist keiner ein Heizungslack.

    DU solltest da gar nichts machen! Der maler hat gepfuscht. Informier Deinen Vermieter und lass den sich drum kümmern.
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  12. #11

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    AW: Tür + Türzarge lackiert (riecht noch nach 14 Tage), Frage zum verwendeten Lack

    Zitat Zitat von Ralf Dühlmeyer Beitrag anzeigen
    ... Der maler hat gepfuscht....
    Gewagte These, nur weil der TE zwei Farbdosen gesehen hat.

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  13. #12

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    Wer hat denn überhaupt den Maler beauftragt?

    Und daß heutige "umweltfreundliche" (Einkomponenten-)Kunstharzlacke nahezu ewig zum Trocknen brauchen, ist leider so.
    Bei einer Füllungstür hat das bei mir kürzlich über ein halbes Jahr gedauert...!

    Ordentliche "böse" Lacke von früher konnte man hingegen nach wenigen Stunden schleifen und überstreichen.
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  14. #13

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    Da die angegebenen Namen beides "Lacke" sind, und keine Grundierungen, beißt sich da sowieso irgendwas.
    Maler verwenden oft alle möglichen Gebinde und tun was anderes rein - zum Verarbeiten.

    Kann z. B. sein, dass es Materialunverträglichkeit ist.


    Zitat Zitat von Julius Beitrag anzeigen
    Und daß heutige "umweltfreundliche" (Einkomponenten-)Kunstharzlacke nahezu ewig zum Trocknen brauchen, ist leider so.
    Bei einer Füllungstür hat das bei mir kürzlich über ein halbes Jahr gedauert...!
    Nee, ist nicht so. Da haste was falsch gemacht Cheffe.

    Diese Materialien (Acryl/PU auf Wasserbasis) brauchen zwischen 1 und 2 Stunden bis sie staubunempfindlich - und
    sie brauchen ca. 2 - 4 Stunden bis sie grifffest sind. (Ein bisschen abhängig von der Luftfeuchtigkeit)

    Lediglich zum erreichen der Endhärte brauchen sie bis zu 10 Tage.

    Also Julius würde ich sagen DU hast was heftig falsch gemacht.
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  16. #14

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    Das hab nicht ich gemacht, sondern die ausgebildeten Maler vom Fachbetrieb.
    Es war aber weder Acryl- noch PU-Lack.

    Für die kleineren Sachen, welche ich selbermache, habe ich noch genügend Restbestände alter Lacke. Damit funktioniert es einwandfrei und ratz-fatz!
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  17. #15

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    Zitat Zitat von Julius Beitrag anzeigen
    Es war aber weder Acryl- noch PU-Lack.
    Es gibt aber keine relevanten Alternativen zu wasserverdünnbaren, umweltfreundlichen Kunstharzlacken.

    Das ist Acryl und Acryl/PU-verstärkt. Egal ob klassisch oder HighSolid. Wasserverdünnbare Alkyde sind auf dem Markt praktisch nicht vorhanden.
    Und wenn, dann sind sie noch nicht so lange auf dem Markt, dass sie bei Dir ein halbes Jahr vor sich hintrocknen könnten.

    Alles andere "umweltverträgliche" (wobei sich bei mir hier bei der Bezeichnung "umweltverträglich" ein bisschen der Magen verkrampft) sind "Naturharzlacke"und keine Kunstharzlacke. Das ist aber eine andere Liga.

    Also solltest Deinem Pinselquäler mal ein bisschen auf den Zahn fühlen.
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