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  1. #1

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    Außenwand Kalksandstein-Porenbeton von innen aufdoppeln

    Hallo zusammen,

    erstmal Frohe Ostern an alle. Da es mein erster Beitrag in diesem Forum ist möchte ich mich kurz vorstellen. Mein Name ist Benjamin und normalerweise bin ich beruflich mehr mit Elektronik beschäftigt, aber ich habe auch schon ein Haus, sowie zwei komplette Wohnungen in Eigenregie gebaut.

    Nun zu meiner Frage:
    Da ich in meinem Haus (Bj 1980) im gesamten EG den Estrich entfernen und neu einbringen muss, spiele ich derzeit mit dem Gedanken die Außenwände weiter zu isolieren, um einen besseren Wärmedämmwert zu erreichen.
    Aktueller Aufbau:
    Die Wand besteht aus einem zweischaligen Mauerwerk. Die Außenschale besteht aus Kalksandstein, die Innenschale besteht aus 24cm Porenbeton. Dazwischen sind ca 2cm stehende Luft. Die Innenseite ist verputzt.
    Mein Gedanke:
    Um einen besseren Isolierwert zu erhalten würde ich nun gerne an den Außenwände weitere 15cm Porenbeton von innen "verkleben" und dann neu verputzen lassen.
    Laut U-Wert-Rechner sollte es dabei keine Probleme mit Kondenswasser und Taupunkt geben, aber das sind ja nur theoretische Werte.

    Deshalb hätte ich gerne die Erfahrungen/Meinungen von Experten zu dieser Idee.

    Ist so etwas realistisch, oder gibt es Erfahrungen nach welchen man so etwas nicht machen darf??

    Vielen Dank für eure Antworten schon im Voraus!

    Gruß Benjamin
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  2. Außenwand Kalksandstein-Porenbeton von innen aufdoppeln

    Schau dir mal diesen Ratgeber an. Dort findet man Infos und Antworten.

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  3. #2

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    dann nimm lieber kalziumsilikatplatten innen, du musst den weiteren aufbau auf kalziumbasis machen.
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  4. #3

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    ich persönlich würde über eine Kerndämmung gedanken machen. Wieviel luft hast du zwischen dem Mauerwerk? Einfach mal googlen.
    Kalziumsilikatplatten sind sowas von teuer.

    Muss man überlegen wieviel Raum dir verloren geht, wenn du 15 cm innen dämmst. Auch wenn es gehen würde, würde ich mir zwei mal überlegen.

    ps: ich weiß nicht was du bei U-Wert rechne eingeben hast, aber als Laie ist das nicht immer einfach. Ich bekomme z.B. in der Mitte Tauwasser, aber ob alles richtig eingeben ist kann ich nicht beurteilen.

    willst du fußbodenheizung verlegen?
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  5. #4
    Themenstarter

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    Hallo,

    danke für die Antworten.

    @rolf a i b: Die Kalziumsilikatplatten kannte ich noch nicht. Die werde ich mir mal anschauen.

    @Jan81: Kerndämmung scheidet aus, da nur ca 2cm Luft zwischen den Schichten ist. Der verlorene Raum würde mich nicht so sehr treffen, wenn ich dafür eine verbesserte Wärmedämmung erhalten würde. Ja, die defekte FBH muss raus und es kommt eine neue rein.

    Nochmal der angedachte Schichtaufbau von innen nach außen:

    Innen - Putz - Porenbeton (150mm neu) - Putz (alt) - Porenbeton (240mm alt) - Luftschicht (20mm) - Kalksandstein(115mm) - Außen

    Laut u-Wert-Rechner ergäbe das einen U-Wert von 0,228 W/m²K und der Taupunkt liegt an der Innenseite der Kalksandsteine. Dort liegt er auch wenn ich den derzeitigen(alten) Schichtaufbau eingebe.
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  6. #5
    Themenstarter

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    Hallo,

    ich habe gerade mal ein wenig mit den Kalziumsilikatplatten beim U-Wert-Rechner rumgespielt und dabei festgestellt, dass ich bei mehr als 6cm Schichtdicke den Taupunkt schon im Porenbeton habe. Kann das sein?

    Sollte man dann von der Dämmung auf der Innenraumseite doch die Finger lassen?

    Die jetzige Dämmung hat einen rechnerischen U-Wert von 0,35 W/m²K und die Änderungen würden den U-Wert um gerade mal 1/3 reduzieren. Theoretisch hört sich das noch gut an, aber merkt man praktisch eine solche Veränderung überhaupt noch?

    Gruß Benjamin
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