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  1. #1

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    Frage T14 statt T9 (Perlen vor die Säue ...)

    Hallo,
    wir bauen Anfang 2006 unser EFH (7,5m x 12m Grundfläche; 5,5m - 7m hoch; 36er Ziegel; einschaliges Außenmauerwerk).

    Der Bauort liegt im Dresdner Elbtal bei Pillnitz (Weinanbaugebiet) - sprich es ist deutlich wärmer als in der übrigen Umgebung.

    Daher vermute ich (aus den Beiträgen im Forum ableitent), daß der T9, nur um eine noch bessere Wärmedämmung zu erreichen, Perlen vor die Säue geworfen wäre.
    Da wäre der T14 angebrachter - oder?

    Der T9 würde ca. 15000 Euro kosten (86 m3). Wie sieht es beim T14 aus?
    Was denkt ihr darüber.

    Gruß,
    Oliver
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  2. T14 statt T9 (Perlen vor die Säue ...)

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  3. #2
    Bauexpertenforum Avatar von Josef
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    "mmmh"

    Der T9 würde ca. 15000 Euro kosten (86 m3). Wie sieht es beim T14 aus?
    Was denkt ihr darüber.
    .
    "was" ich denke ??? 15.000 : 86 = 174.42 für den cbm T9 = kann ned sein (!)
    .
    dann denke ich: 174.42 Mehrkosten pro cbm gegenüber dem T14 kann auch ned sein (!)
    .
    dann denk ich mir: 174.42 reine Materialkosten (ohne Arbeitszeit) daß kann´s sein ... "aber" wie will man des jetzt mit dem T14 vergleichen ... mitunter haun da Unternehmer Angst- und Panikzustände drauf (obwohl es keinen Unterschied bei der Verarbeitung T9 zu T14 gibt) ... und dann müsste man auch wissen wie der T14 in der Region verkauft wird um eine Aussage treffen zu können (!)
    .
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  4. #3
    Themenstarter

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    Hallo Josef,
    im Forum hat Mr. Big aus Bautzen (unweit von Dresden) einen Materialpreis für den T9 von 174 Euros angegeben.

    Günstiger wird der T14 schon sein (denke ich). Ich bin mir nur nicht sicher ob ich den T14 anstatt den T9 nehmen soll. Vielleicht wäre der T9 in sehr kalten Regionen eher angebracht (z.B. Erzgebirge) - wie ich schon erwähnte sollte es bei uns ein milderes Klima herrschen?

    Also - ratet ihr mir den T14 zu nehmen bzw. welche objektiven Kriterien sollte man den bei der Wahl berücksichtigen und wie wichten?

    Vielen Dank im Voraus.

    Gruß,
    Oliver
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  5. #4
    Hendrik42
    Gast
    Ich würde bei der Entscheidungfindung so vorgehen:

    a) realistischen Preisunterschied feststellen. Also inkl. evtl. Unterschiede im Verarbeitungspreis.

    b) prüfen, mit welcher Energieeinsparung dadurch bei Deinem Haus zu rechnen ist.

    c) prüfen, ob man mit dem Geld die Energieeinsparung anders sinvoller erreichen kann (kommt also drauf an, wie bei Dir Dach und Boden gedämmt ist und ob Du schon eine Lüftung mit WRG geplant hast). T9 nutzt ja nix, wenn die Wärme zum Dach oder zum Fenster raus geht.

    d) Blick in den eigenen Geldbeutel -> Entscheidung

    Gruß, Hendrik
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  6. #5
    Avatar von Olaf (†)
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    Versuch...

    eines Ansatzes für eine Entscheidung:

    T9 verbaut man doch nicht in erster Linie, weils draußen kalt ist, sondern weil man weniger Heizenergie rauslassen will, oder? Der Gewinn liegt also in der Differenz des U-Wertes zwischen T9 und T14. Und da ist es relativ(!) egal, ob die Jahresdurchschnittstemperatur bei 9° oder 7,5° liegt.

    @Hendrick42 - Berechnen ja, aber wie? Wenn ich den U-Wert hätte, gebe es auch eine Idee. 0,09 (T9) bzw. 0,16 (T14) ist ja wohl(?) der Wärmedurchlasswiderstand. Jetzt sagt aber nicht, ich solls mir ausrechnen - erstens ist Sonntag und zweitens braucht man das Fahrrad ja nicht zweimal zu erfinden. Hat den U-Wert jemand in der Tasche?
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  7. #6

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    U-Wert

    T14 U=0,365
    T9 U=0,234

    Montagswerte

    Innenputz einlagig und "normales" Außenputzsystem

    Ups T14 U=0,365 nene U=0,356, ich sagte ja schon, Montag *lol* Zahlendreher
    Geändert von MichaelG (10.10.2005 um 12:03 Uhr) Grund: Zahlendreher
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  8. #7
    Bauexpertenforum Avatar von Josef
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    darf ich aushelfen ?

    das hatten wir schon mal:
    .
    http://www.bauexpertenforum.de/showp...73&postcount=5
    .
    aber der damaligen Vergleich war T14 36,5cm zu T9 36,5cm (!)
    .
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  9. #8
    Avatar von stefanSmi
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    wärmedurchlässigkeit

    du hast geschrieben :

    sprich es ist deutlich wärmer als in der übrigen Umgebung.

    Soweit Ok aber bei dem U Wert ist auch zu beachten das der in beide Richtungen gilt sprich wärem die (im Winter ) raus geht wie die Wärme die (im Sommer ) rein kommt.... sollte man auch mal drüber nachdenken
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  10. #9
    Avatar von Olaf (†)
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    Das interessiert mich ....

    jetzt mal persönlich:

    Eine aus der EnEV abgeleitete Faustformel?

    Wie geht das?

    Hilf mal bitte
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  11. #10
    Bauexpertenforum Avatar von Josef
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    ich steh auf´n Schlauch

    jetzt mal persönlich:

    Eine aus der EnEV abgeleitete Faustformel?

    Wie geht das?

    Hilf mal bitte
    wer ist damit gemeint ???
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  12. #11
    Avatar von Olaf (†)
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    Nö...

    lieber nich, ohne Wasser wird das nix.

    @Bruno
    Im Zitat vom Zitat ziteirst Du Herrn Stubenrauch, der da aus der EnEV eine Faustformel herleitet.
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  13. #12

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    Zitat

    Zitat vom Zitat is das ne Wurzelfunktion? Zitat hoch 1/2?

    U-wert Berechnung?

    Übergangswiderstand innen 0,13

    Wärmedurchlaßwiderstände der einzelnen Schichten (schichtdicke in m/Wärmeleitzahl "Baustoff"

    Übergangswiderstand außen 0,04

    die gilt für die einschalige Bauweise (also noicht für hinterlüftete Fassaden)

    Die Bezeichnungen (alpha i,a, Lambda-R nä+gg*) und Einheiten (wo die Watt sich mit den m²und Klevin kürzen*:-D) spare ich aus.

    Wärmeübergangswiderstand innen 0,13
    +...Widerstand Innenputz (0,015m/0,70z.B.)= 0,02
    +....Widerstand Stein 0,365m/0,14 = 2,54 (bei t9 o,365/0,09 =4,06)
    +....Widerstand Außenputz 0,02/0.87=0,02
    Wärmeübergangswiderstand außen = 0,04

    ergibt einen Wärmedurchgangswiderstand Bauteil Wand lambda-R = 2,75
    beim t9 = 4,29

    Der U-Wert ist der Kehrwert des Wärmedurchgangswiderstand, also 1/2,75 hier = 0,364 (0,365 im Dreisatz aufm taschenrechner mit 8 Nachkommastellen jojo) oder 0,233 beim T9
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  14. #13
    Avatar von Olaf (†)
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    Ja! Wunderbar...

    herrlicher Lösungsansatz, aber - leider, leider - weit am Tor vorbei

    Ich hab doch nur die dumme Frage gestellt wie ich aus der EnEV eine Faustformel ableiten kann, um jemanden zu sagen, wieviel Öl er pro m² (Wohnfläche? Umfassungsfläche?) er spart
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  16. #14

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    Siehe http://www.baunetz.de/forum/index.ph...m=70&msg=12383
    +
    Sachlich kann ich aber nix beitragen.
    +
    Grüße
    Oliver
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  17. #15
    Avatar von Olaf (†)
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    Merci...

    jetzt brauch ich bloß noch nen halben Tag, ums nachzuvollziehen.
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