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  1. #1

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    Downlights: elektronischer oder gewickelter Trafo?

    Hallo zusammen,

    heute mal eine Frage an die Elektronikexperten...

    Der Titel sagt ja schon fast alles. Ich habe zwar schon gesucht, aber irgendwie nicht die passende Antwort gefunden.
    Für unseren Neubau haben wir uns in einem Leuchtenstudio beraten lassen und eine Auswahl an Lampen getroffen. So sollen z.B. in der Küche und im Bad in der Betondecke downlights eingesetzt werden (schickes neu-deutsches Wort), die auch gedimmt werden sollen.

    Jetzt gibt es zwischen dem Berater vom Leuchtenstudio (der neben Privatpersonen auch Läden etc. berät und ausstattet) und dem Elektriker, den wir gerne für die Installation haben wollen, eine gewisse Meinungsverschiedenheit. Ersterer will einen Trafotunnel mit elektrischem Trafo einsetzen und sagt, Elektriker haben meist wenig Ahnung von Beleuchtung. Unser Elektriker wiederum möchte einen gewickelten Trafo einsetzen (der dann im Technikraum liegt und daher Geräusche nicht stören sollten), da er damit bei weitem bessere Erfahrungen gemacht hat, auch was das gleichmäßige Leuchten/Dimmen angeht.

    Tja, wenn zwei sich streiten...und wir müssen eine Entscheidung treffen. Vielleicht kann mir jemand einen Tip geben, welches System aus seiner Sicht heraus das bessere ist (oder er lieber einsetzen würde).

    Vielen Dank schon mal vorab.


    Edit: derzeit sind "nur normale" NV Lampen geplant; LEDs vielleicht irgendwann in der Zukunft ....
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  2. Downlights: elektronischer oder gewickelter Trafo?

    Schau dir mal diesen Ratgeber an. Dort findet man Infos und Antworten.

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  3. #2

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    Gewickelter Trafo (dann bitte Ringkern) hat ein paar Haken:
    1) Hohe Stromleistung = große Kabelquerschnitte. 4 mm² und mehr dürften je nach Leistung und Abstand durchaus drin sein.
    2) Wenn Trafo kaputt - alles dunkel
    3) Gewickelte Trafos werden auf der roten Liste der aussterbenden Elektrogeräte geführt.

    Ganz spannend wird es, wenn später auf andere Lampen umgerüstet werden soll (LED). Über das 12 V 2-Leiter Kabel vom gew. Trafo zum Leuchte kann ich keine 230 V jagen.
    Die Trafos im Einbaugehäuse sind wahrscheinlich besser tauschbar.

    Wer jetzt denkt, ich würde die elektr. Trafos bevorzugen, irrt.
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  4. #3
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    Schon mal danke für die Hinweise...wobei ich aber alle drei Punkte als nicht unbedingt negativ und als Ausschlusskriterium ansehe.

    Das besser tauschbar....das könnte möglicherweise den Ausschlag geben, wobei wir eine Leerrohr-Installation haben, und so ja notfalls andere Kabel einziehen könnten (oder irre ich da?).
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  5. #4

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    Das echte Problem ist 3). Wenn Du irgendwann keinen Ersatz mehr bekommst, dann wird die Umrüstung auf elektr. Tafos schwierig, weil die nur eine gewisse Kabellänge zwischen Trafo und (letztem) Verbraucher haben dürfen.
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  6. #5

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    Zitat Zitat von nu aber Beitrag anzeigen
    Das besser tauschbar....das könnte möglicherweise den Ausschlag geben, wobei wir eine Leerrohr-Installation haben, und so ja notfalls andere Kabel einziehen könnten (oder irre ich da?).
    Das heißt, die Betondecke incl. Inst.-Rohre und uP-Gehäuse sind schon erstellt?
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  7. #6
    Themenstarter

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    Nein, die Betondecke gibt es noch nicht....aber in 14 Tagen muss die Bestellung raus (bzw. Rohbauer will bestellen), und bis dahin müssen wir entscheiden, wass wir wollen.

    Vermutlich werden wir die X-Dosen mit Trafotunnel nehmen (die paar € machen vermutlich bei insg. 19 Dosen den Kohl nicht fett; oder wir nehmen nur jede 2. mit Trafotunnel) und dann bei der Installation entscheiden, welche Trafos wir nehmen.

    @ Ralf:
    Das mit der Leitungslänge hatte ich auch schon gelesen. Bei den gewickelten stellt dieses ja kein Problem dar. Bei den elektrischen...tja z.B. in der Küche sind die 6 Downlights so eng beisammen, dass man mit 2 max 3 elektr. Trafos alle verbinden könnte.
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