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Architekt finden

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  1. #1
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    Architekt finden

    Hallo zusammen,

    Da wir im nächsten Jahr gerne bauen würden, beginnen wir gerade mit der suche nach dem (für uns) geeigneten Architekten. Das gestaltet sich schwieriger, als gedacht.
    Wir hören uns auch gerade noch auf der Arbeit und im Bekanntenkreis nach Erfahrungen um und notieren diese fleißig. Allerdings kommt halt wirklich was zusammen..
    Begonnen habe ich mit der suche über die Kammer hier in RLP. Da stehen aber wirklich viele in unserem Umkreis drinne, weshalb ich ein paar fragen an euch hier hab:
    • Wie habt ihr euren Architekten gefunden?
    • Was ist als akzeptable Entfernung noch "zumutbar" (sowohl für ihn, als auch für uns)?
    • Muss er ein statiker oder tragwerkplaner sein?
    • Ergibt es Sinn, nach seinen Referenzen zu fragen? Was schlecht gelaufenes wird er wohl kaum nennen..
    • Gibt es Unterschiede bei den vergebenen Titeln (ob FH oder Uni is mir allerdings schnuppe)?
    • Was bespricht man bei einem ersten treffen und was sollten wir da fragen, um möglichst schnell herauszufinden, ob wir zueinander "passen"?
    • was sind eure ko-Kriterien?
    • Ist es möglich hier in diesem Forum aktive Architekten zu beauftragen (oder ist dafür die Entfernung zu groß?)



    Segmente, wie EFH, massiv- oder holzrahmenbau sind uns bewusst - diese dienen zur grobfilterung.

    Danke für euer Engagement!
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  2. Architekt finden

    Schau dir mal diesen Ratgeber an. Dort findet man Infos und Antworten.

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  3. #2

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    Ende Juni sind wieder die "Architektouren", wo man an einem Wochenende diverse Architektenhäuser besichtigen kann... auf der Homepage der Bay. Architektenkammer kann man sich zeitnah ein Büchlein kostenlos bestellen, in dem alle zu besichtigenden Objekte aufgelistet sind... bei dir in der Nähe ist mit Sicherheit auch etwas dabei.

    Wir sind über das Buch "Traumhäuser" vom Bay. Rundfunk auf unseren Architekten gekommen. Der Baustil hat uns sehr gefallen. Wir haben zweimal telefoniert und uns dann am Grundstück mal zum Beschnuppern getroffen. Im Vorfeld hat er uns noch einen mehrseitigen Fragebogen mit Ausstattungs- und Raumwünschen geschickt, um einen ersten Eindruck zu erhalten. Das Treffen hat knapp zwei Stunden gedauert, und uns war sehr schnell klar dass er der richtige für uns ist. Er hat schon vor Ort einige Vorschläge gemacht, wie man die schwierige Grundstückssituation mit unseren Wünschen unter einen Hut bringen kann, hat für uns ein wenig skiziert und viele Photos gemacht. Wir haben uns im Anschluss bei den "Architektouren" noch ein anderes Haus angeschaut und danach ist die Entscheidung gefallen.

    Räumliche Nähe ist mit Sicherheit ein großer Vorteil, bei uns sind knapp 20 min Fahrt zu seinem Büro bzw. von seinem Büro zu unserem Grundstück.

    Nach Referenzen musst du unbedingt fragen, es müssen ja auch der Stil des Architekten zu euren Vorstellungen passen. Unser Architekt hat schon tel. angedeutet, dass er keine typ. bayerischen Häuser mit Dachüberstand, Sprossenfenstern und Holzbalkon baut

    KO Kritierium für uns wäre gewesen, wenn es menschlich nicht passt und wir merken, das er nicht auf unsere Wünsche eingeht und lieber sein eigenes Ding durchzieht.
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  4. #3
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    Vielen dank für den Tipp! Da Schau ich gleich mal nach, was in unserem Einzugsgebiet liegt...
    Traumhäuser: gabs da nich auch ne Sendung?

    Vielen dank!
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  5. #4

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    Zitat Zitat von Andirockt Beitrag anzeigen
    Vielen dank für den Tipp! Da Schau ich gleich mal nach, was in unserem Einzugsgebiet liegt...
    Traumhäuser: gabs da nich auch ne Sendung?

    Vielen dank!
    An Deiner Stelle würde ich mir
    1. Bücher kaufen wie "die besten Einfamilienhäuser", "Niedrig Energiehäuser" usw. (sind oft mit Kostenangaben)
    2. Mir genau überlegen, was Du für ein Budget hast
    3. Mir genau überlegen, was Du an Raum brauchst und dann mal ganz dringend den Abstellraum ausmisten.

    Ich bin der Meinung die meisten Bauherrn lassen sich viel zu viel erzählen ohne dass sie sich selbst intensiv VORHER mit der Architektur beschäftigen.
    Grundsätzlich mach Dir selbst Listen an Anforderungen und wieviel es Dir wert ist, auch wie wichtig was ist. Denke sehr Zukunftsorientiert!

    Um an einen sehr guten Entwurf zu gelangen, wende Dich an die nächste FH (Sekretariat), Fach "Entwerfen, Wohnbauten" und schreibe einen sog. Wettbewerb aus. Grundstück wirst Du ja wohl schon haben oder?
    Später auf der Baustelle brauchst Du einen guten Bauleiter der nur Deine Interessen vertritt, nicht ein Angestellter einer Baufirma ist oder in einem anderen Abhängigkeitsverhältnis.

    Meiner Meinung gibt es nicht den "guten Architekten" der alles kann.
    - Entwerfen Grundstruktur Haus = Architekt
    - Organisation der Innenräume und sehr gute Nutzbarkeit im Inneren = Innenarchitekt
    - Tragwerk und Konstruktion = Statiker
    - Material und Anschlüsse, auf der Baustelle = Baumeister/ Bauleiter

    ein Büro dass Innenarchitekten und Architekten hat wäre zunächst mein Favorit!

    Viel Glück Anni
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  6. #5

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    Ich überlege gerade, ob ich diesen Beitrag löschen soll wg. großem Blödsinn oder ob ich ihn kommentieren soll.

    Eigentlich macht beides zu viel Aufwand für so viel Unfug! Liebe Anne - beherzige mal Deinen eigenen Ratschlag und beschäftige Dich mit dem, wovon Du da redest, dann merkst Du auch, wieviel Mist Du geschrieben hast.

    @ all - annes Beitrag einfach überblättern!
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  7. #6

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    Um an einen sehr guten Entwurf zu gelangen, wende Dich an die nächste FH (Sekretariat), Fach "Entwerfen, Wohnbauten" und schreibe einen sog. Wettbewerb aus.
    Ja....das ist mal eine Idee.......

    Liebe kleineAnne, das ist nun mal ausgemachter Blödsinn!!!

    Studierende sind tatsächlich häufig (hoffentlich) sehr ambitioniert, wollen noch etwas bewegen, etwas flippiges, abgehobenes, bahnbrechendes, avangardistisches, abgedrehtes, ...entwerfen.

    Das ist auch gut so!!!!!!

    Nur eben scheitern solche Dinge dann zumeist an der Realität. Budget. B-Plan. Geschmack des Bauherrn. Vor allem aber: Kosten
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  8. #7

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    Zitat Zitat von kleineAnne Beitrag anzeigen
    Um an einen sehr guten Entwurf zu gelangen, wende Dich an die nächste FH (Sekretariat), Fach "Entwerfen, Wohnbauten" und schreibe einen sog. Wettbewerb aus. Grundstück wirst Du ja wohl schon haben oder?
    Später auf der Baustelle brauchst Du einen guten Bauleiter der nur Deine Interessen vertritt,
    na klar, am besten dann noch lang genug rumzappeln, bis der ausgewählte student oder die ausgewählte studentin den bachelor in der tasche hat um dann gleich als bauleiter/in das ding fertig zu stellen.

    selten so viel unfug gelesen, der/die auch den titel dipl. ing. angibt. Ralf - lass den unfug mal stehen!
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  9. #8

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    Naja....ein EFH durften wir im 1. o. 2. Semester entwerfen.

    Und ich will ganz ehrlich sein. 97% der Entwürfe waren...sagen wir mal....nicht eben gut. Meiner auch!

    Wie auch? Man hatte gerade erst angefangen, hatte noch keine Ahnung und davon jede Menge......

    Von einem 1. o. 2. - Semester einen
    sehr guten Entwurf
    zu erwarten ist einfach Blödsinn!
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  10. #9

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    Zitat Zitat von Thomas B Beitrag anzeigen
    Studierende sind tatsächlich häufig (hoffentlich) sehr ambitioniert, wollen noch etwas bewegen, etwas flippiges, abgehobenes, bahnbrechendes, avangardistisches, abgedrehtes, ...entwerfen.
    Auch die an der vorgeschlagenen FH?

    Zitat Zitat von Thomas B Beitrag anzeigen
    Nur eben scheitern solche Dinge dann zumeist an der Realität. Budget. B-Plan. Geschmack des Bauherrn. Vor allem aber: Kosten
    Aber doch nicht bei den Studierenden von der FH!

    (Achtung, vorstehender Text enthält ironisch gemeinte Formulierungen!)
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  11. #10

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    (Achtung, vorstehender Text enthält ironisch gemeinte Formulierungen!)
    Dann markiere die doch bitte mit den entsprechenden Symbolen! Sonst blickt da doch keiner durch!!!! Sowas aber auch...
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  12. #11
    Bauexpertenforum Avatar von mls
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    die idee mit dem wettbewerb ist ja ganz nett, aber für
    den wenig belesenen bauherren (der nichtmal die verschiedenen
    funktionen des architekten kennt) nur per zufallsprinzip
    zum erfolg zu bringen.

    studentenwettbewerb? naja .. vielleicht in kühn entwerfen oder
    in raytracing.

    um die idee von ralf (anderer thread, cut-option nach lph2 und 4)
    zu verschärfen: erstmal lph 1 - danach gehts weiter
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  13. #12

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    ultra - gib es doch zu, ihr informatiker seid doch nur zu bequem, eine zeile zu lesen. ihr wollt lieber bildchen haben!

    ... ducken und janz schnell wech ....
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  14. #13

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    die idee mit dem wettbewerb ist ja ganz nett
    Naja.........

    Bei uns wurde im 1. o. 2. Semester ein EFH antworfen. Zog sich über das gesamte Semester. Mit exemplarischen Abdichtungskonzepten, Detaillierung bis 1:1 (Fenster) usw. usf. Das war abgehoben von irgendwelchen Bauherrewünschen und die meisten KONNTEN noch gar nicht entwerfen. Wir erlernten es gerade zaghaft. In erster Linie galt es etwas zu entwerfen, was auch (technisch) funktionierte.

    Und man überlege: jede FH macht hier einen Entwurf (= 1 Haus). Laß mal 10 Bauherren auf diese Idee kommen, dann sind wohl alle FHs in BY voll.

    Ich finde diese Idee völlig abseitig. Völlig!!!!
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  15. Schau dir mal das Bauherren-Handbuch an.. Sehr viele nützliche Infos!
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  16. #14

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    Zitat Zitat von Thomas B Beitrag anzeigen
    Ich finde diese Idee völlig abseitig. Völlig!!!!
    Als Analogie könnte man auch vorschlagen, zur Kostenersparnis kosmetische Operationen von Medizinstudierenden im ersten klinischen Semester ausführen zu lassen, statt von teuren approbierten Ärzten.
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  17. #15

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    Zitat Zitat von Skeptiker Beitrag anzeigen
    Als Analogie könnte man auch vorschlagen, zur Kostenersparnis kosmetische Operationen von Medizinstudierenden im ersten klinischen Semester ausführen zu lassen, statt von teuren approbierten Ärzten.
    Bei den Friseuren gibts sowas - kostenlos als Modell herhalten für die Lehrlinge.
    Im Gegenzug gibt es kein Anrecht auf Schadenersatz, wenn der Lehrling abrutscht oder die Farbe verunglückt.

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