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verlegte Elekrokabel auf Rohbau gesehen...

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  1. #1
    ypg111
    Gast

    verlegte Elekrokabel auf Rohbau gesehen...

    Hallo,

    wir haben heute unsere Runde in einem Neubaugebiet gemacht und haben einige Rohbauten betreten und neugierig geschaut
    In einem wurden schon die Stromkabel mit den Leerdosen für Steckdosen und co. verlegt.
    Was uns auffiel: In der Wand wurden nur die senkrechten Kabel verlegt, diese gingen dann bis zur Rohbauplatte, machten nen Knick, verliefen dort ca. 20cm weiter, um dann fixiert parallel in diesem Abstand zur Wand auf dem Boden weiter zu laufen.
    Also, das, was man normalerweise (früher?) in der Wand in der Waagerechten geschlitzt und verlegt hat, verlief hier auf dem Boden.

    Macht man das heute so?

    Wer klärt mich auf?
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  2. verlegte Elekrokabel auf Rohbau gesehen...

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  3. #2

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    Jepp, es wird (fast) nur noch senkrecht geschlitzt. Und es wird auch nicht direkt an der Wand vorbei gelegt da sonst der Estrichbauer Stress macht. Ergo: 20 cm Abstand zur Wand einhalten...
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  4. #3
    ypg111
    Gast
    Danke

    Und warum macht man das jetzt so? Ist das arbeitssparender (kein waagerechtes Schlitzen mehr)?
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  5. #4
    Gast340953
    Gast
    Hat u.a. statische Gründe. Die massiven Teile der Wände sind heutzutage oft sehr dünn, da ist waagerechtes schlitzen nicht drin. Und wenn es dann doch mal nötig ist, dann nur ein paar cm und sehr geringe Tiefe.
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  6. #5

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    Schneller und besser für den Stein. Vielfach ist es auch verboten. Früher die 2 Steckdosen und der eine Lichtschalter hat doch die Wand nicht interessiert. Aber da läuft heute wohl einiges mehr an Kabeln...
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  7. #6

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    Ob die Wand hält ,hat früher auch niemanden interresiert.Und siehe da,steht auch nach 50 jahren noch.
    Der Abstand zur Wand hin ,hat einfach den Hintergrund,daß es eine vorgeschriebene Verlegezone laut VDE gibt.
    Und natürlich hat das auch eine Bedeutung in Richtung Statik.Waagerechte Schlitze sind möglichst zu vermeiden,weil dadurch auf eine bestimmte Länge die Lastabtragung einer Wand negativ beeinträchtigt werden kann.
    Und der Estrichleger kann auch besser schlafen,wenn er seinen Unterbau möglichst nah an die wand legen kann,ohne Rücksicht auf wandnahe Leitungen nehmen zu müssen.
    Ich frage mich nur,wie man waagerechte Schlitze im Altbau vermeiden kann,wo der Estrich ja bereits vorhanden ist.
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  8. #7

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    Muß man doch nicht. Dort ist es ja (aufgrund deutlich höherer Wanddicken) oft unproblematisch mit dem horizontalen Schlitzen.
    Im Zweifel Bedenken anmelden und Stellungnahme des Statikers einfordern!
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  9. #8

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    Bei einer Altbausanierung ist micht immer ein Statiker mit an Bord.Zum Großteil wird ja "nur" der Putz eingefräst.Oder nur minimal Material des Mauerwerks weggefräst.
    Außerdem wurden früher gerne auch mal 6cm Bimssteine als Wandmaterial verwendet.Die sollten logischerweise keine statische Aufgabe erfüllen.Aber stehen bleiben sollten sie schon noch.
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  10. Schau dir mal das Bauherren-Handbuch an.. Sehr viele nützliche Infos!
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  11. #9

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    da gibts doch die allseits beliebte Stegleitung zur Verlegung auf dem Stein.
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  12. #10

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    Ja, gibt es. Aber Viel Spass dabei, mit Stegleitungen VDE-konform die heutigen Ansprüche an die ANzahl der Kreise und Leistungen zu erfüllen!

    In den 50er gabs halt 5 Sicherungen fürs gesamte Haus, die Zimmer wurden einfach an einer Leitung parallel abgegriffen.
    Erklär das heute mal einem Bauherren!
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