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Weichwasseranlage - Tipps und Erfahrungen

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  1. #1

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    Lächeln Weichwasseranlage - Tipps und Erfahrungen

    Hi Forum,
    wir haben das Gröbste mit unserem Bau hinter uns und kämpfen gegenwärtig mit 21°dH im Trinkwasser. Eine Weichwasseranlage mit Ionentauscherprinzip soll her. Die Entscheidung wird wohl zwischen einer "Karate" i-soft safe und einer "ABC" Perla fallen.
    Bei der i-Soft gefällt mir der Wasserstop und das automatische Nachregeln der Zielhärte. Nachteil scheint zu sein, daß die Anlage nicht mehr als 50% Härte aus dem Rohwasser bekommt, also wir nicht 6-8°dH mit dem Teil erreichen können. Zumindest steht es so in der Anleitung.
    Die Perla soll das wohl können, hat aber kein Wasserstop und kein Nachführen der Zielhärte, dafür ein geiles Touch-Display! (Ich weiß, das letzte sollte kein Kriterium sein).

    Gibt es hier im Forum Erfahrungen mit den beiden Anlagen?? Tipps? Hinweise ....?
    Bitte keine Diskussion, dass Brunnen, Wasserkristallbesprechen und Kupferkabel um die Wasserleitung besser sei. Jeder darf glauben, was er mag, ich will aber Ionen tauschen.

    Danke und Gruß
    tata
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  2. Weichwasseranlage - Tipps und Erfahrungen

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  3. #2

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    Hallo,
    nun das Prinzip des Ionenaustauschs funktioniert und folgendes darf ich zu bedenken geben. Der Wasserstop ist wichtig, da bei einem Stromausfall während die Anlage spült, diese Spülung nicht gestoppt wird solange die Anlage stromlos ist. Der Hersteller der Perla nimmt hier gut 500 Euronen für einen Wasserstop. Gleichzeitig läuft natürlich auch die Hebeanlage nicht, ergo Überlaufen möglich.

    Das Spülwasser der Anlagen ist nicht mit einer normalen Hebeanlage zu fördern. Auch hier gibt es spezielle Solehebeanlagen, die gute 500 Euronen kosten werden.
    Allerdings leitest du das Spülwasser in einen Pumpensumpf, welcher auch das Abwasser der Waschmaschine (Lauge) erhält, neutralisiert sich die Sole weitestgehend.

    Liebe Grüße
    Björn
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  4. #3
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    hi bjoern,
    danke fuer die antwort. wir koennen zum glueck ohne hebeanlage entwaessern, daher fuer uns kein thema.

    gruss
    tata
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  5. #4

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    Warum sollte man überhaupt auf 6-8°dH kommen wollen???
    Das wäre ja schon fast ungesund weich!
    Wenn Ihr auf ca. 12°dH kommen würdet, wäre das doch in jeder Hinsicht prima.
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  6. #5

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    Wir haben zwar nicht die Perla, aber ein anderes Modell des Herstellers und sind damit rundum zufrieden (seit fast 1 Jahr in Betrieb).
    Mich macht stutzig, das die i-soft nur eine Reduktion der Härte um 50 % schaffen soll. Denn die Einstellung der gewünschten Wasserhärte wird doch dadurch erreicht, das das gewonnene weiche Wasser nach der Säule mit dem harten "Rohwasser" verschnitten wird. Das scheint ja bei der i-soft entsprechend nicht der Fall zu sein. Oder die Säulenkapazität ist für harten bis sehr hartes Wasser einfach nicht ausgelegt (das würde ich eher vermuten und deshalb zum anderen Modell tendieren).
    @Julius: Bei 6-8° dH von "ungesund weich" zu sprechen ist im übrigen, endschuldige, Quatsch. Und ob 12°dH ausreicht oder nicht hängt davon ab, was tata mit dem Wasser so vorhat. Ich trinke sehr gerne Tee und der bildet auch noch bei Wasser mit 12°dH eine unschöne eklige Schicht obendrauf. Bei 8°dH aber nicht mehr.
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  7. #6

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    Man sollte zuerst einmal die Wasserqualität im Detail betrachten, denn man kann nicht beliebig Salze zusetzen, nur damit die Wasserhärte reduziert wird.

    Gruß
    Ralf
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  8. #7

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    Man setzt ja auch nicht beliebig Salze zu. Es werden Calcium- und Magnesium-Ionen gegen Natrium-Ionen getauscht.
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  9. #8

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    Was - grob gesprochen - aber ja nichts anderes ist, als aus Kalkbrühe eine Salzbrühe zu machen...
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  10. #9

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    sorry, aber generell muss man eben prüfen, welche Wasserhärte sinnvoll ist, sprich den vorhandenen Na-gehalt überprüfen, und dann ausrechnen, ob man bei Wasserhärte 4-6 noch unterhalb der Grenzwerte liegt.

    unser Trinkwasser hatte zu Beginn kaum Natrium, und selbst jetzt bei der Einstellung auf Wasserhärte 4, ist der Gehalt weit unterhalb der Hälfte des Grenzwertes.
    Ich will die Anlage nimmer missen, und meine Haut auch nicht.
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  11. #10

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    Hallo,

    und warum willst du so einen Ionentauscher????

    wegen der waschmaschine?? oder wegem dem Trinken und Kochen mit "gesundem" wasser??
    für die waschmaschine giebts calgon und für gesundes sauberes Trinkwasser
    baut man eine kleine umkehrosmoseanlage unter die Spüle und einen 2ten wasserhahn.
    dann hast du kosten von vielleicht 500€ und perfekts bestes trinkwasser
    ohne kalk chlor östrogene nitrate pft und andere spirenzchen,
    zum abspülen duschen und waschen taugt die brühe aus dem hahn schon pur!

    meine meinung!
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  12. #11

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    Zitat Zitat von Julius Beitrag anzeigen
    Was - grob gesprochen - aber ja nichts anderes ist, als aus Kalkbrühe eine Salzbrühe zu machen...
    Genau so isses. Und jetzt landen wir bei den nächsten Grenzwerten. Deswegen muss vorher geklärt werden welche Qualität das Wasser überhaupt aufweist. Erst dann kann man entscheiden, was man in welcher Menge zusetzen kann, ohne dass man die Pest durch Cholera ersetzt.

    Gruß
    Ralf
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  13. #12

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    ich kenne jemanden der das Putzen der Badezimmer seiner Frau überlässt.

    Einen Weichwasseranlage nimmt man nicht wegen des Trinkwassers. Zum einen erspart man sich viel Putzerei, zum anderen, sind Geräte einfach viel weniger verkalkt. Man spart Waschmittel, Entkalkertabs und manche Leute wie ich vertragen hartes Wasser beim Duschen nicht.
    Zudem soll es auch bei heizungen eine Energieersparnis bringen, was ich aber für einen Mythos halte, da die ja eh mit kalkfreiem Wasser gefüllt werden müssen.

    Uns ist in erster Linie der Komfort wichtig.
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  14. #13

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    Zitat Zitat von Der Da Beitrag anzeigen
    ich kenne jemanden der das Putzen der Badezimmer seiner Frau überlässt.

    Einen Weichwasseranlage nimmt man nicht wegen des Trinkwassers. Zum einen erspart man sich viel Putzerei, zum anderen, sind Geräte einfach viel weniger verkalkt. Man spart Waschmittel, Entkalkertabs und manche Leute wie ich vertragen hartes Wasser beim Duschen nicht.
    Zudem soll es auch bei heizungen eine Energieersparnis bringen, was ich aber für einen Mythos halte, da die ja eh mit kalkfreiem Wasser gefüllt werden müssen.

    Uns ist in erster Linie der Komfort wichtig.
    und wie verträgt sich der hohe Salzgehalt mit der TW Installation? Stichwort Korrosion?

    Das mit der Energieeinsparung bei Heizungen bezieht sich wohl auf die WW-Erzeugung. Hier kann ein verkalkter Wärmetauscher die Effizienz schon erheblich beeinflussen. Stell Dir mal vor, der WT müsste die Wärme durch 2cm Kalkschicht hindurch in das Wasser übertragen.

    Gruß
    Ralf
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  15. Schau dir mal das Bauherren-Handbuch an.. Sehr viele nützliche Infos!
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  16. #14

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    Sind doch alles Kunstoff-Leitungen soweit ich weiß. Wir haben einen Neubau. Das mit der kalkschicht leuchtet ein. Der Wasserkocher arbeitet auch schneller nach dem Entkalken
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  17. #15

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    Zitat Zitat von Der Da Beitrag anzeigen
    Sind doch alles Kunstoff-Leitungen soweit ich weiß. .....
    Beim TE auch?

    Gruß
    Ralf
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