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  1. #1

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    Frage zur Rohinstallation Elektro im Neubau EFH

    Hallo zusammen und einen schönen guten Tag!

    Wir bauen in der Nähe von Dortmund ein kleines EFH 2 geschossig. Der Rohbau ist fertig und gestern hat der Elektriker angefangen, die Rohinstallation zu machen. Der geplante Einzugstermin ist Ende Juli/Anfang August. Wir freuen uns schon sehr darauf.

    Ich hoffe, es ist nicht zu dreist hier als völliger Newbie eine Frage zu stellen. Es würde mich natürlich sehr freuen, wenn die Experten mir hier einen Rat bzw. Beurteilung geben könnten.

    Es geht um die ersten Ausführungen der Elektroinstallation. Als Freunde von mir gebaut haben, wurden Schlitze in die Wände gestemmt und dann die Kabel darin verlegt. Bei uns sieht es derzeit so wie auf den Fotos aus! Ist das eine fach- und normgerechte Installation?

    Ich freue mich über Kommentare und Ratschläge.

    Boden1.JPG
    Leitungsführung Wohnzimmer.JPG
    Treppenhaus1.jpgWand2.JPGWand 1.jpg

    Vielen Dank und ein schönes Wochenende!
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  2. Frage zur Rohinstallation Elektro im Neubau EFH

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  3. #2

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    "Gestemmt" wird gar nicht mehr, sondern Schlitze werden gefräst. Warum Dein Eli die Leitungen auf die Wände tackert, das soll er mal erklären. Wieviele cm Putz sollen denn da drauf? Ich könnte mir vorstellen, der Verputzer wird ihn dafür verfluchen oder gleich Bedenken anmelden.

    Gruß
    Ralf
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  4. #3

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    Die Rohrbefestigung hat was...
    An den Wänden sollen wohl Gipskartonplatten?
    Wenn nicht, würde ich an Putzer's Stelle dem Eli das Richtscheit an den Hals schlagen...
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  5. #4
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    Hallo Leute,

    vielen Dank für die Antworten.

    Ich habe den Elektriker je gefragt, ob er nicht Schlitze stemmen ; ok fräsen:-)); will. Er meinte zu mir, dass man damit die Steine unnötig beschädigt und man so den Putzer zwingt ein wenig mehr Putz aufzutragen. Kann da etwas dran sein?

    Nein, nein...kein Gipskarton; sondern Putz natürlich:-)) Wahrscheinlich verliere diverse QM-Wohnfläche, wenn der Putzer fertig ist:-))

    Wie sieht es denn überhaupt aus, die Leitungen so zu verlegen, reißt der Putz da nicht auf und kommen von den Nägeln keine Roststellen hoch?

    Beste Grüße
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  6. #5

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    Das festgegipste etwas da auf dem ersten Bild schaut mir nach NYY auf dem Roffußboden aus. Was ein Murks!
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  7. #6
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    Ja genau, dass ist der Fußboden im Obergeschoss. Da sind solche Gipspunkte gesetzt. Da laufen quasi die Deckenauslässe für das Erdgeschoss durch.

    Wie würde man das denn richtig bzw. fachgerecht machen?

    Ich bin wirklich für jeden Tip dankbar. Noch kann ich ja eingreifen:-) und mit dem Elektriker ein klärendes Gespräch führen.
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  8. #7

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    -Leitungen auf dem Rohfußboden verlegt man in Rohr(z.B. FBY-EL-F).
    -So wie die Leitungen verlegt sind ,muss der Putzer mehrlagig den Putz auftragen.(Mehrkosten).Sofern überhaupt möglich.
    -Die Leitungsführung an der Treppe ist sehr fragwürdig.
    Hier ist ein Stümper am Werk!
    Ein klärendes Gespräch sollte unbedingt erfolgen,sonst wird das nichts.
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  9. #8

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    das gehört in Baumurks!

    Sowas geht ja mal garnicht, der Verputzer wird wahrscheinlich bedenken anmelden, bzw wird er das mit erheblichen Mehrkosten wohl auch verputzen.

    Klar zwingt man den Verputzer so mehr material aufzubringen, aber wieso?
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  10. #9

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    Widerspruch:
    Zitat Zitat von Dieter70 Beitrag anzeigen
    Das festgegipste etwas da auf dem ersten Bild schaut mir nach NYY auf dem Roffußboden aus. Was ein Murks!
    Das ist so ziemlich das einzige, was an jener Installation korrekt ist!
    NYY ist dafür geeignet und zulässig - und zwar ohne Schutzrohr.
    Es ist halt die absolute Minimallösung.

    Nicht zulässig ist hingegen die Diagonalverlegung an der Treppe.


    Was die generelle Verlegeweise angeht:
    Von elektrotechnischer Seite kann man das so machen (NYM auf Ziegel, ungeschlitzt).
    Aber wenn das nicht ausdrücklich so vereinbart wurde, ist es nicht in Ordnung.
    Der Eli darf nicht einseitig in die Planung der übrigen Gewerke eingreifen.


    Ich sag mal: Das sieht nach einem Rechtsunten-Elektriker aus. Dann wärst Du ein Rechtsunten-Auftraggeber...
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  11. #10

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    Zitat Zitat von nolu13 Beitrag anzeigen
    -Leitungen auf dem Rohfußboden verlegt man in Rohr(z.B. FBY-EL-F)..
    Wer ist man?
    Verrohrung ist da zwar weithin üblich, aber beileibe nicht vorgeschrieben!
    Die Leitung muß lediglich ausreichend geschützt werden oder ihrerseits bereits ausreichend robust sein. Erdkabel NYY erfüllt das.

    In den anderen Punkten bin ich hingegen bei Dir:
    -So wie die Leitungen verlegt sind ,muss der Putzer mehrlagig den Putz auftragen.(Mehrkosten).Sofern überhaupt möglich..
    Ist sicherlich möglich. Aber teuer und kostet Platz und Trockenzeit.
    Von nicht mehr passenden Türzargen bis hin zu plötzlich "zu großen" Möbeln kann das üble Folgen zeitigen!

    -Die Leitungsführung an der Treppe ist sehr fragwürdig.
    Hier ist ein Stümper am Werk!.
    Allerdings!
    Die Leitungen liegen ja teilweise nicht einmal sauber auf dem Ziegel auf.

    Ein klärendes Gespräch sollte unbedingt erfolgen,sonst wird das nichts.
    Und nicht einmal das ist sicher.
    Aber vorab erst einmal die Vertragsgrundlagen klären!
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  12. #11

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    @Julius
    ersetze "man" durch "üblicherweise"
    Im Rohbau sollte man auch ein NYY in Rohr verlegen.
    Die Leitungen an der Treppe sind "schräg" verlegt!Ohne Beachtung jeglicher Vorgaben von Inst.-Zonen.

    Schlimmer geht immer!
    Vielleicht hat der Eli Angst irendwelche Wärmebrücken in den Poroton einzubauen und hat deswegen nicht Schlitze gefräst?
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  13. #12

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    jedes Gewerke hat seine Kosten. Wenn sich der Elektriker die kosten spart, dann muss der Verputzer draufzahlen und das wird er bestimmt nicht.

    So kann ich auch die Elektrik machen dafür brauche ich keinen Elektriker.
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  14. #13

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    Mal davon ab daß ich nicht der Meinung bin, das NYY aureichend Trittfest ist, bezog sich der Murks auch hauptsächlich auf die befestigung mit Gipspflastern.
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  15. Schau dir mal das Bauherren-Handbuch an.. Sehr viele nützliche Infos!
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  16. #14

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    @Jan81, also ich könnte so keine Elektikinstallation machen, mein Verstand würde nicht zulassen das meine Hände das Kabel auf die Wand nageln.

    die Steine unnötig beschädigt und man so den Putzer zwingt ein wenig mehr Putz aufzutragen
    dafür gibts von mir allerdings ein , tolle Ausrede, so noch nie gehört.
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  17. #15
    Themenstarter

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    hallo zusammen einen schönen guten morgen.

    ich habe den elektriker gerade auf das angesprochen, was ihr hier alle geschrieben habt. er sagt, dass er das seit 40 jahren so macht und es nie ein problem gab. der elektriker ist mir im übrigen empfohlen worden. ich bezahle sogar mehr dafür, als vom ursprünglich beauftragten elektriker angeboten.

    hat es noch sinn, hier weiterzumachen oder ihn direkt von der bautelle zu schmeißen?

    dann hätte ich nur das problem, dass es erstmal nicht weiter geht. der andere elektriker ist voll bis zum abwinken.

    gibt es hier evtl. einen elketriker der noch einen auftrag im raum dortmund sucht?? dann bitte per mitteilung einen hinweis an mich.
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