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Feuchtigkeit und Schimmel auf "Kaltboden"

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  1. #1

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    Feuchtigkeit und Schimmel auf "Kaltboden"

    Hallo ins Forum!

    Ich hab hier schon so einige Fälle denen es ähnlich erging wir mir durchgelesen, auch jenen von POLow6N. Leider endeten alle Threads (bis auf den erwähnten) nach einigen Tagen, ohne Auflösung was gemacht wurde mit welchem Ergebnis.
    Hier mal meine Situation:
    Einfamilienhaus (1 1/2 Geschossig) letztes Jahr gebaut, Baubeginn April'12, Bezugsfertig 1.10.12. und seit dem vermietet.
    Aufbau vom 2. Geschoss zum Boden: Rigipsplatte, Dampfbremse, 20 cm Dämmung (gleiches gelbes Material wie an allen Wänden), dann auf einer Breite von ca 2 Meter mittig auf Boden OSB-Platten verlegt. An beiden Giebelseiten befinden sich Lüftungsöffnungen auf der gesamten Breite (ca 4,5 Meter), etwa auf der Höhe wo die Dämmung auf der Rigipsplatte liegt. Fenster gibt es oben keine. Das Dach selbst ist nicht gedämmt, es befindet sich dort nur eine Dampfsperre.

    Vor ca 3 Wochen (als es noch frostig war) rief mich der Mieter an, dass von der Bodentreppe Wasser runter läuft wenn er diese runterklappt, und sich auf seine Koffer (die auf den OSB-Platten standen)Feuchteflecken bildeten. Daraufhin rief ich den Bauunternehmer an das er sich dieses ansehen soll. Als er nach Ostern kam, wußte er nicht wirklich Rat, tippte darauf das die Bodenluke vielleicht irgendwo geringfügig undicht ist, und wir abwarten sollten wie es sich nach dem Sommer entwickelt. Am Tag als er kam tropfte kein Wasser runter, Temperatur war außen etwas wärmer als die Wochen zuvor.

    Gestern rief mich der Mieter wieder an. Nach einem Tipp seines Schwiegervaters (Zimmerer) schraubte er eine OSB-Platte ab, wo die Unterseite feucht und grün verfärbt ist. Die Dämmung ist unter den Platten die oberen 6-8 cm auch feucht, danach bis unten hin trocken, und dort wo keine Platten liegen ist die Dämmung auch trocken.
    Hab heute wieder den Chef der Baufirma angerufen, er kann sich das nicht erklären weil er bisher keine Probleme mit dieser Bauweise hatte, er wird heute gegen 17 Uhr sich das mal ansehen. Sein bisheriger Vorschlag wäre, statt der OSB-Platten dort Schalungsbretter zu verlegen, weil sich anscheinend unter den OSB-Platten Kondenswasser bildet. Zudem würde er etwas weniger Dämmung reinlegen, damit diese nicht bis an die Bretter reicht.

    Meine Fragen an die Experten hier:
    1. Kann es wirklich nur von den OSB-Platten kommen, dass dort die Luft kondensiert und Feuchtigkeit bildet? Weil eben neben den Platten die Dämmung trocken ist, allerdings waren die Koffer halt auch feucht???
    2. Dämmung komplett entfernen, oder nur dort wo sie feucht ist?
    3. Die Baufirma gab mir 5 Jahre Garantie auf ihre Gewerke. Das heißt doch, dass diese für diesen Schaden aufkommen, und auf ihre Kosten beseitigen müssen, oder?

    Ich versuche mal 2 Bilder hochzuladen von der Bauphase, wo die Dämmung zu sehen ist: Hausbau Büchen 2012 101.jpg
    Hausbau Büchen 2012 102.jpg
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  2. Feuchtigkeit und Schimmel auf "Kaltboden"

    Schau dir mal diesen Ratgeber an. Dort findet man Infos und Antworten.

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  3. #2

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    er kann sich das nicht erklären weil er bisher keine Probleme mit dieser Bauweise hatte,
    Diesen Satz hört man wohl immer wenn es Probleme gibt.

    OSB Platten haben in einem Kaltdach nix verloren. Rauspund sollte verlegt werden.
    Wenn aber sogar das Wasser die Bodentreppe runter läuft, stimmt hier wahrscheinlich auch etwas nicht.
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  4. #3

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    Zitat Zitat von Der Da Beitrag anzeigen
    OSB Platten haben in einem Kaltdach nix verloren.
    Blödsinn. Natürlich kann man OSB auch in klaten Dachboden verlegen. Man sollte dann nur bestimmte Bedingungen schärfer einhalten als bei gespundeten Brettern!

    @ TE
    Was da los ist ist, kann man hier per Ferndiagnose nicht sagen. Es gibt - gerade nach Betrachten der Bilder - ein paar wahrscheinliche Ursachen, aber Gewissheit bringt Dir nur ein Blower Door Test - am besten mit Nebel zum Lecksuchen.
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  5. #4

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    Wenn's unter den OSB-Platten kondensiert, weißt Du zumindest schon mal, dass die Bodenluke nicht die einzig undichte Stelle ist, sondern noch weit mehr im Argen liegt. Kein Trost, ich weiß...
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  6. #5
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    Zitat Zitat von Ralf Dühlmeyer Beitrag anzeigen
    Blödsinn. Natürlich kann man OSB auch in klaten Dachboden verlegen. Man sollte dann nur bestimmte Bedingungen schärfer einhalten als bei gespundeten Brettern!
    Welche Bedingungen wären das z.B.?

    So, der Bauchef war gerade dort, und hat sowas zum ersten Mal gesehen.
    Alle Unterseiten der OSB-Platten sind grün, der obere Belag der Dämmung auch. Feucht ist die Dämmung nur dort wo die Platten lagen, und auch "nur" die oberen 5-7 cm, danach alles trocken.
    Laut seiner Aussage muss es an den sehr kalten Winter gelegen haben, wo im Dachboden auch Frost herrschte.
    Die OSB-Platten kommen raus, die Dämmung auch, dann neue Dämmung rein, und statt der OSB-Platten schlägt er Schalungsbretter vor, die aber nicht so press verlegt werden wie die Platten, das dadurch geatmet werden kann. Zudem soll etwas Luft zwischen Dämmung und Bretter bleiben.

    Wo die feuchte Luft her kommt kann er sich nicht erklären, weil in allen Räumen (außerhalb des Dachbodens) eine zentrale Lüftungsanlage eingebaut ist. Im Bad spring sie sofort an wenn eine bestimmte Luftfeuchtigkeit erreicht ist.

    Na mal sehen wie's weiter geht...
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  7. #6

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    Zitat Zitat von Ralf Dühlmeyer Beitrag anzeigen
    aber Gewissheit bringt Dir nur ein Blower Door Test - am besten mit Nebel zum Lecksuchen.
    Vor dem Test mit Rauch/Nebel die Feuwehr informieren - Fehlalarm kostet Dich.

    siehe letztes Bild
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