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  1. #1

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    Einbau Stahlstütze

    Für unseren Holzrahmenneubau ist laut Statik an einem Fensterelement im Erdgeschoss, welches über Eck geht, eine Stahlstütze (70x70x6,3) vorgeschrieben. Diese wurde jetzt angebracht. Mich verunsichert allerdings, dass diese auf die Holzschwelle und nicht direkt auf der Bodenplatte aufsetzt. Auch steht sie einige Zentimeter über der Schwelle schon in die Perimeterdämmung ragend über. Wird das tatsächlich so gemacht? Als Laie fürchte ich, dass die Schwelle darunter irgendwann von der Last nachgibt und ich in ein paar Jahren ein Problem bekomme. Aber bevor ich beim Bauunternehmer nachfrage wollte ich mich erst einmal schlau machen...
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  2. Einbau Stahlstütze

    Schau dir mal diesen Ratgeber an. Dort findet man Infos und Antworten.

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  3. #2

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  4. #3

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    Zitat Zitat von pantau Beitrag anzeigen
    Aber bevor ich beim Bauunternehmer nachfrage wollte ich mich erst einmal schlau machen...
    da hilft nur der blick in die ausführungsplanung - statik, werkplanung und detailplanung.
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  5. #4
    Themenstarter

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    Richtig gute Bilder habe ich leider nicht, da es direkt verkleidet wurde. Vielleicht helfen die, die ich grade zur Hand habe:

    http://img248.imageshack.us/img248/8...0418173455.jpg
    http://img21.imageshack.us/img21/614...0418173501.jpg

    Da kann man nur nicht mehr den Überhang der Stütze auf dem Holz erkennen.
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  6. #5

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    was überhängt ist eine dämmung mit alu-kaschierung. die stahlstütze hängt nicht über, sondern sitzt auf der unteren fussschwelle. frag den unternehmer mal lieber nach dem flickwerk der inneren holzschwelle.
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  7. #6
    Bauexpertenforum Avatar von mls
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    rateanleitung? ich rate:

    wdvs (hwf-platten) etwa 6cm dick?
    fussplatte ragt in die wdvs-ebene?
    fussplatte wird also sehr wenig überdämmt?
    was ist der wärmebrücke?
    stütze steht bündig aussenkante schwelle?
    die schwelle ist dort vollständig untermörtelt?
    die schwellenpressungen sind stat. nachgewiesen?
    die abdichtung ist geeignet?
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  8. #7
    Themenstarter

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    @rolf a i b: Die Fussplatte der Stahlstütze ragt ein wenig über die Schwelle drüber, was man durch die Verkleidung nicht mehr sieht.

    @mls: Was ich beantworten kann:

    wdvs (hwf-platten) etwa 6cm dick? => ja
    fussplatte ragt in die wdvs-ebene? => ja
    fussplatte wird also sehr wenig überdämmt?
    was ist der wärmebrücke?
    stütze steht bündig aussenkante schwelle? => ja - die fussplatte steht drüber
    die schwelle ist dort vollständig untermörtelt? => ja
    die schwellenpressungen sind stat. nachgewiesen?
    die abdichtung ist geeignet?
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  9. #8

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    dann wage einmal den blick in die detailplanung dieser ecke!
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  10. #9
    Bauexpertenforum Avatar von mls
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    wenn die vermutung (!) bzgl. wdvs und fussplatte stimmt:
    na toll .. (u.a. weil falsch, u.a. weil unnötig).

    "wärmebrücke" .. wurde oft genug thematisiert >> suchefunktion.
    hier ist das kein schönheitsfehler, sondern hier besteht u.u. echte
    auffeuchtungsgefahr.

    erstmal klären, wer für was zuständig ist .. dann gehts weiter (s.o.)
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  11. #10
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    Ok, ich habe jetzt mal versucht hier nachzuhaken. Die Fussplatte ragt zumindest schon mal nicht in das WDVS - es ist aber tatsächlich so, dass die Schwelle über die Perimeterdämmung ragt und die Stütze auf Kante der Schwelle sitzt (und somit auch zum Teil über der Perimeterdämmung). Erster Lösungsvorschlag war jetzt, dass ein Stück der Perimeterdämmung entfernt und dort einige Zentimeter aufbetoniert wird. Man ist sich also des Problems durchaus schon mal bewusst. Die Frage ist jetzt, wie wird das vernünftig gelöst? Ich versuche grade mal den genauen Aufbau an der Stütze zusammenzubekommen und poste dazu später noch eine Darstellung.
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  12. #11
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    So, ich habe mal versucht alles weiter aufzuklären. Der Aufbau an der Stütze ist jetzt wie in diesem Bild:

    http://imageshack.us/a/img22/7695/stahlsttze.jpg

    Der Bauunternehmer hatte bei seinem Vorschlag Beton in Höhe der Bodenplatte unter die Stütze anzubringen gesagt, dass dieser dann auf dem Fundament gestützt würde. Dies ist nicht richtig, da die Bodenplatte bündig mit dem Fundament abschließt. Der Beton hätte so ja überhaupt keinen Hallt. Laut Detailplanungen hätte die Stütze übrigens auch direkt auf der Bodenplatte aufgebracht werden sollen - man hatte nur übersehen, dass an der anzubringenden Stelle bereits keine Bodenplatte sonder bereits die Perimeterdämmung sitzt.

    Dazu ist noch ein weiteres Problem sichtbar geworden. Die Schwelle unter dem Träger ist durch die Befestigung am Boden stark beschädigt worden:

    http://img90.imageshack.us/img90/608...4181735561.jpg

    Die sollte sicherlich auch in dem Zuge mit ausgetauscht werden.

    Jetzt stellt sich die Frage lassen wir das Problem jetzt korrigieren. Der Bauunternehmer hat hier natürlich jetzt auch wirtschaftliche Interessen, so dass wir jetzt sehr kritisch mit seinen Vorschlägen sind. Die Stahlstütze kann nicht weiter nach Innen versetzt werden, da diese nicht mehr mit den Fenstern passen würde. Also bleibt wohl nur die Stabilisierung der Stütze. Ein Vorschlag von einem bekannten Bauingenieur war jetzt, den Beton in Bodenplatte und Fundament mit einer Bewährung zu versehen, so dass die Kräfte hier abgeleitet werden. Die Perimeterdämmung würde dort auf 3-4 cm verkleinert. Die Schwelle stünde dann mit dem Beton bündig. Auch könnte die Stütze nun evtl. (wenn statisch möglich) auch auf dem Beton aufgesetzt werden. Dann müsste nur im Sturz des Fensters die Balkenlage ausgebessert werden - diese wurde ausgestemmt, damit die Stütze drunter passt.
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  13. #12

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    ich fürchte, du baust ohne planung, zumindest ohne detailplanung! dann wundert es, wenn so etwas rauskommt! klär mal alle auf.
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  14. #13
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    Ich baue nicht selbst sondern lasse von einem Bauunternehmer bauen. Dieser hat die Detailplanungen für das Haus erstellt und dabei ist ihm wohl dieser Fehler unterlaufen. Grundrisse, Statik, genehmigter Bauantrag lagen vom Architekten vor. Die Bodenplatte wurde von einem anderen Unternehmen nach seinen Vorgaben erstellt. Die Maße waren auch korrekt. Das ist aber auch alles verschüttete Milch. Den Fehler hat der Bauunternehmer ja bereits zugegeben. Wichtig ist für mich nur eine vernünftige Korrektur des Problems.
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  15. Schau dir mal das Bauherren-Handbuch an.. Sehr viele nützliche Infos!
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  16. #14

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    ... und das geht jetzt nur über eine erschöpfende detailplanung mit den erforderlichen korrekturen. ein detail dazu wird es mit sicherheit nicht geben. das ist die verschüttete milch!
    stahl auf holz ist schon mist!
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  17. #15

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    Es kann eine möglichkeit sein das man:
    - die Stahlstütze neu macht
    - bis auf Oberkante Bodenplatte
    - Fußplatte groß genug wählt, das sie in der Bodenplatte verankert wird.
    - Fußplatte dick genug ist um die Auskragung im Bereich der Perimeterdämmung zu tragen.
    Der Punkt muß dann vom Statiker nachgewiesen werden! da außermittige Belastung, Auskragung, Verankerung auf Zug belastet....

    Jedes angebastel von Beton an die Bodenplatte kommt mir unheimlich vor und bleibt eine Schwachstelle, statisch und wärmetechnisch.

    Außerdem past das Bild mit der gerissenen Schwelle gut in Baumurks find ich
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