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  1. #1

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    Befestigung Sat Anlage

    Hallo zusammen,
    ich hoffe ihr habt einen Tip für mich. Ich möchte eine Sat Anlage (~85-90cm) an einer "noch nicht" gedämmten Fassade (KS) anbringen. Die Dämmung die drauf kommt wird 16cm betragen. Mein Problem ist das ich an dem Gebäude ein flach geneigtes Dach habe über das ich praktisch drüber muss. Also an der Nordwandseite irgendwie einen Mast befestigen der dann ca. 1 m über das Dach rausschaut. Dach fällt nach Osten ab. Die anderen Seiten stehen mir aufgrund anderer örtlicher Gegebenheiten nicht zur Verfügung. Jetzt hab ich schon an einen 60mm 3m Mast gedacht aber weiss nicht so recht wie ich den durch die Dämmung befestigen soll damit das Ganze dann auch hält und ich mir keine gigantische Kältebrücke einhandele.
    Wie würdet ihr das machen?
    Danke schonmal für eure Tipps und viele Grüße

    Chris
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  2. Befestigung Sat Anlage

    Schau dir mal diesen Ratgeber an. Dort findet man Infos und Antworten.

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  3. #2

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    Zitat Zitat von razer7501 Beitrag anzeigen
    Jetzt hab ich schon an einen 60mm 3m Mast gedacht aber weiss nicht so recht wie ich den durch die Dämmung befestigen soll damit das Ganze dann auch hält und ich mir keine gigantische Kältebrücke einhandele.
    Um eine Wärmebrücke zu vermeiden sind thermisch getrennte Befestigungssysteme wie z. B. Fischer Thermax erforderlich. Damit kann man auch schwere Markisen an WDVS befestigen.

    Mit einer Mauerhalterung bestehend aus einem Zwei- und einem Dreibein und einem Mast mit 48 mm Durchmesser ist das Biegemment einer 90er Antenne nach DIN EN 60728-11 (VDE 0855-1) beherrschbar, wenn die Lasten auch von den 5 Schwerlast-Klebedübeln aufgenommen werden können.

    HINWEISE:
    • Diese Antenne ist erdungspflichtig und es ist auch ein normkonformer Potenzialausgleich der Kabel und evtl. noch vorhandener Komponenten auszuführen.
    • Erdung und PA gehören zur Elektroanlage, Arbeiten an dieser sind im Installateurverzeichnis eines VNB eingetragenen Elektrofachkräften vorbehalten
    • Außer den Windlastvorschriften der DIN EN 60728-11 (VDE 0855-1) sind auch die DIN 1055 und DIN 4131 zu beachten die aber kaum ein Eli kennt.
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  4. #3

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    wenn die Lasten auch von den 5 Schwerlast-Klebedübeln aufgenommen werden können
    Und das wird spätestens dann spannend, wenn man den Lastfall Wind parallel zur Wand, an der das Rohr befestigt ist, berücksichtigt, denn ein t(fix) von mind. 160mm reduziert die zulässige Querlast der Dübel, verglichen mit einer direkten Montage, schon deutlich.
    Oder der Abstand der beiden Wandhalterungen muss entsprechend groß sein.
    Wie groß - das sollte man berechnen lassen und dabei die Gebäudegeometrie, den Montageort (z.B. Eckbereich des Gebäudes, Höhe über dem Boden), die Windlastzone usw. kennt.
    Gruß Holger
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  5. #4

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    Zitat Zitat von OLger MD Beitrag anzeigen
    Wie groß - das sollte man berechnen lassen und dabei die Gebäudegeometrie, den Montageort (z.B. Eckbereich des Gebäudes, Höhe über dem Boden), die Windlastzone usw. kennt.
    Du ahnst warum ich auf die DIN 1055 und DIN 4131 hingewiesen habe?

    Die Windlastberechnung nach VDE 0855 gehörte mal zum Standard-Repertoire der Antennenbauer. Wer heute noch das Masteigenmoment berechnen kann ist ein Exot.
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  6. #5

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    Du ahnst warum ich auf die DIN 1055 und DIN 4131 hingewiesen habe?
    JA.
    Weil sie vor laute Elektro DIN und VDE fast übersehen wird.
    Bei einer Sat-Schüssel mit kleinen Rohren geht da ja noch. Interessant wird es bei auskragenden oder freistehenden Kaminen/Schornsteinen.
    Und bei 3m Rohr mit 60mm (t=unbekannt) bei einer 90er Schüssel sollte man unbedingt auch das Rohr selber nachweisen.
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  7. #6
    Themenstarter

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    Hallo,
    danke für eure Hinweise, vielleicht lass ich es doch lieber eine Firma machen ;-)
    Was ich mich noch frage ist, ob die Wärmebrücke die durch die paar Befestigungsschrauben entsteht nicht vernachlässigbar ist?

    Gruß Chris
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